{"id":161501,"date":"2025-06-03T09:08:08","date_gmt":"2025-06-03T09:08:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161501\/"},"modified":"2025-06-03T09:08:08","modified_gmt":"2025-06-03T09:08:08","slug":"frankfurt-main-mehr-gruender-in-deutschland-und-sie-werden-immer-juenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161501\/","title":{"rendered":"Frankfurt\/Main | Mehr Gr\u00fcnder in Deutschland &#8211; und sie werden immer j\u00fcnger"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Frankfurt\/Main (dpa) &#8211; Inmitten der Wirtschaftskrise machen sich wieder mehr Menschen in Deutschland selbstst\u00e4ndig. Die Zahl der Existenzgr\u00fcndungen stieg 2024 um 17.000 oder drei\u00a0Prozent auf 585.000, zeigt eine Studie der staatlichen F\u00f6rderbank KfW. \u00abDer abk\u00fchlende Arbeitsmarkt trug dazu bei, dass sich mehr Menschen f\u00fcr eine Gr\u00fcndung entschieden haben\u00bb, hei\u00dft es. So h\u00e4tten deutlich mehr Menschen im Nebenerwerb den Sprung in die Selbstst\u00e4ndigkeit gewagt.<\/p>\n<p>Gr\u00fcnder im Schnitt so jung wie nie<\/p>\n<p>Zugleich sank das Alter der Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder auf im Schnitt 34,4 Jahre &#8211; damit waren sie so jung wie nie. Anfang des Jahrtausends lag das Durchschnittsalter meist bei 37 bis 38 Jahren, so die KfW.\u00a0<\/p>\n<p>39\u00a0Prozent aller Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder waren 2024 demnach Jahr 18 bis 29 Jahre alt, ein H\u00f6chstwert f\u00fcr diese Alterskohorte. Denn w\u00e4hrend junge Menschen relativ offen f\u00fcr eine Selbstst\u00e4ndigkeit seien, sinke der Anteil \u00e4lterer Gr\u00fcnder, schreibt die KfW in ihrem Gr\u00fcndungsmonitor, f\u00fcr den sie repr\u00e4sentativ 50.000\u00a0Telefoninterviews und 10.000\u00a0Online-Interviews gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Die Vorliebe junger Menschen f\u00fcr Gr\u00fcndungen sei ein Lichtblick, schreibt die F\u00f6rderbank. 36\u00a0Prozent der 18- bis 29-J\u00e4hrigen haben demnach angegeben, dass sie lieber selbstst\u00e4ndig als angestellt sein wollen. Auch planten wieder mehr Menschen ein eigenes Unternehmen. \u00abWir erwarten f\u00fcr 2025 leicht steigende Gr\u00fcndungszahlen\u00bb, sagt KfW-Chefvolkswirt Dirk Schumacher.<\/p>\n<p>Gr\u00fcndungen schaffen fast eine halbe Million Jobs<\/p>\n<p>Gr\u00fcndungen seien wichtig f\u00fcr die Wirtschaft, betont die KfW. Sie erhielten den Mittelstand, sorgten f\u00fcr hohen Wettbewerbsdruck auf etablierte Unternehmen, und br\u00e4chten Innovationen sowie Jobs. 2024 wurden durch Neugr\u00fcndungen umgerechnet 485.000 Vollzeitarbeitspl\u00e4tze geschaffen, so die Bank. Zu Gr\u00fcndungen z\u00e4hlt sie Menschen, die sich im Voll- oder Nebenerwerb, freiberuflich oder gewerblich, per Neugr\u00fcndung, Beteiligung oder \u00dcbernahme selbstst\u00e4ndig gemacht haben.<\/p>\n<p>Die steigenden Zahlen d\u00fcrften aber nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass die Neigung f\u00fcr eine Firmengr\u00fcndung in Deutschland gering sei, sagt Chefvolkswirt Schumacher. \u00abDas lag in den vergangenen Jahren sicher auch an der gut laufenden Wirtschaft, die Menschen haben sich f\u00fcr die Sicherheit eines Angestelltenverh\u00e4ltnisses entschieden. Das ist eine Mentalit\u00e4tsfrage\u00bb, sagt Schumacher. Es gehe aber auch um Bildung. \u00abMehr Zutrauen bei finanziellen Themen erh\u00f6ht die Wahrscheinlichkeit zu gr\u00fcnden.\u00bb Daher sei es positiv, dass die neue Regierung unternehmerische F\u00e4higkeiten in der Schule f\u00f6rdern wolle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt\/Main (dpa) &#8211; Inmitten der Wirtschaftskrise machen sich wieder mehr Menschen in Deutschland selbstst\u00e4ndig. 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