{"id":161603,"date":"2025-06-03T10:04:09","date_gmt":"2025-06-03T10:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161603\/"},"modified":"2025-06-03T10:04:09","modified_gmt":"2025-06-03T10:04:09","slug":"vergleich-der-oecd-deutsche-wirtschaft-weiter-abgeschlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161603\/","title":{"rendered":"Vergleich der OECD: Deutsche Wirtschaft weiter abgeschlagen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 03.06.2025 10:31 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in Fahrt: Laut OECD bleibt Deutschland eines der Schlusslichter unter den Industrienationen. Nur zwei L\u00e4nder schneiden im internationalen Vergleich noch schlechter ab.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Organisation f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bel\u00e4sst ihre Prognose f\u00fcr 2025 bei einem Mini-Wachstum der deutschen Wirtschaft von 0,4 Prozent. Deutschland z\u00e4hlt damit auch in diesem Jahr zu den am langsamsten wachsenden Industrienationen. Unter den mehr als 50 untersuchten Nationen schneiden nur Norwegen und \u00d6sterreich schlechter ab.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie OECD-Prognose f\u00e4llt dabei noch vergleichsweise rosig aus. Sowohl die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/eurozone-deutschland-wachstum-100.html\" title=\"EU-Kommission senkt Wachstumsprognose deutlich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Kommission<\/a> als auch die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/fruehjahrsgutachten-sachverstaendigenrat-wirtschaft-100.html\" title=\"Wirtschaftsweise gehen in Fr\u00fchjahrsgutachten von Stagnation aus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">deutschen Wirtschaftsweisen<\/a> strichen j\u00fcngst ihre Aussichten auf Wachstum zusammen. Sie erwarten f\u00fcr dieses Jahr nur noch eine Stagnation der Wirtschaftskraft.<\/p>\n<p>    Kleiner Aufschwung im kommenden Jahr<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinen kleinen Aufschwung erwarten die Fachleute hingegen im kommenden Jahr: Statt um 1,1 Prozent d\u00fcrfte die deutsche Wirtschaft um 1,2 Prozent wachsen. Als Gr\u00fcnde nennen sie ein Ende der innenpolitischen Unsicherheit sowie einen anziehenden Konsum. Aber auch die erwartete Investitionsoffensive der Regierung gibt Aufwind &#8211; sie war in der vergangenen OECD-Prognose noch nicht voll ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDeutschland leidet seit Jahren unter einer mauen Kauflaune: Verbraucher halten ihr Geld zusammen, weil die Preise infolge des Krieges gegen die Ukraine deutlich anzogen. Doch obwohl sich die Teuerung wieder normalisierte, kam der private Konsum zuletzt nicht in Schwung &#8211; das wird sich laut OECD im kommenden Jahr \u00e4ndern.<\/p>\n<p>    Deutschland verwundbar im Zollstreit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnterst\u00fctzt wird der private Konsum durch h\u00f6here staatliche Ausgaben, vor allem wegen der neuen Schuldenregeln. Vor diesem Hintergrund warnen die OECD-Fachleute allerdings vor einer wieder erstarkenden Inflation: Im Zusammenspiel mit dem Fachkr\u00e4ftemangel k\u00f6nnte die steigende Nachfrage die Preise befeuern. Das Anwerben qualifizierter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Ausland m\u00fcsse deshalb Priorit\u00e4t haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGerade die exportstarke deutsche Wirtschaft bleibe zudem besonders verwundbar f\u00fcr Eskalationen im Zollstreit, so die OECD. Demnach gehen rund zehn Prozent der ausgef\u00fchrten G\u00fcter in die Vereinigten Staaten. Aus diesem Grund ist das Zahlenwerk der OECD auch mit Vorsicht zu genie\u00dfen. Je nach Ausgang der Verhandlungen k\u00f6nnte das Wachstum deutlich schlechter oder besser ausfallen.<\/p>\n<p>    Maue Aussichten weltweit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den vergangenen Monaten haben sich laut OECD-Chef\u00f6konom \u00c1lvaro Pereira die Handelsbarrieren deutlich versch\u00e4rft &#8211; ebenso wie die damit verbundenen Unsicherheiten. Das bremse das Wachstum aus. &#8222;Die schw\u00e4cheren Wirtschaftsaussichten werden fast ausnahmslos in der ganzen Welt zu sp\u00fcren sein&#8220;, so Pereira.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut OECD wird das Wachstum der Weltwirtschaft in den Jahren 2025 und 2026 voraussichtlich nur noch 2,9 Prozent betragen &#8211; ein R\u00fcckgang im Vergleich zu 3,3 Prozent im Jahr 2024. Noch im M\u00e4rz hatte die Organisation mit etwas st\u00e4rkeren Zuw\u00e4chsen von 3,1 beziehungsweise 3,0 Prozent gerechnet. Die von Donald Trump seit Beginn seiner Amtszeit im Januar angek\u00fcndigten Schutzz\u00f6lle haben die Finanzm\u00e4rkte verunsichert und die wirtschaftliche Lage zus\u00e4tzlich belastet.<\/p>\n<p>    Zusammenarbeit der Industrienationen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie OECD wurde gegr\u00fcndet, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Industrienationen zu f\u00f6rdern. Ihr Ziel ist es, ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, mehr Besch\u00e4ftigung und einen h\u00f6heren Lebensstandard zu erreichen. Deutschland geh\u00f6rt zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern der OECD.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.06.2025 10:31 Uhr Die deutsche Wirtschaft kommt nicht in Fahrt: Laut OECD bleibt Deutschland eines der Schlusslichter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":161604,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,10268,14,15,56295,12,55],"class_list":{"0":"post-161603","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-konjunktur","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-oecd","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114618870256638269","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161603","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=161603"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161603\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/161604"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=161603"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=161603"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=161603"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}