{"id":161800,"date":"2025-06-03T11:49:12","date_gmt":"2025-06-03T11:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161800\/"},"modified":"2025-06-03T11:49:12","modified_gmt":"2025-06-03T11:49:12","slug":"hza-f-jahresbilanz-2024-des-hauptzollamtes-frankfurt-am-main-erfolgreich-im-kampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/161800\/","title":{"rendered":"HZA-F: &#8211; Jahresbilanz 2024 des Hauptzollamtes Frankfurt am Main &#8211; Erfolgreich im Kampf &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">03.06.2025 \u2013 13:00<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Hauptzollamt Frankfurt am Main\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/121246\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hauptzollamt Frankfurt am Main<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/d4027d1c-368c-4b99-9bd1-fe3047e88de1\/fl%C3%BCssigkokain.jpg.jpg\" data-description=\"Fl\u00fcssigkokain_K\u00f6rper\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"683ed5bb270000fd2c9e2a7a\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/hza-f-jahresbilanz-2024-des-hauptzollamtes-frankfurt-am-main-erfolgreich-im-kampf-gegen-kriminalit-t.jpeg\"   alt=\"HZA-F: - Jahresbilanz 2024 des Hauptzollamtes Frankfurt am Main - Erfolgreich im Kampf gegen Kriminalit\u00e4t und Schmuggel, aber auch verl\u00e4sslicher Partner der Wirtschaft\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"story-download-headline\">Ein Dokument<\/p>\n<ul class=\"story-download-list\">\n<li class=\"story-download-list-item\"><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/download\/document\/683ed5bf270000fd2c9e2ade-statistikbrosch-re-hza-ffm.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Statistikbrosch\u00fcre_HZA_FFM.pdf<br \/>PDF &#8211; 2,4 MB<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Frankfurt%20am%20Main\" title=\"News aus Frankfurt am Main \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankfurt am Main<\/a> (ots)<\/p>\n<p>&#8222;Wir haben es mit einer F\u00fclle an Aufgaben zu tun, insbesondere am Frankfurter Flughafen als bedeutendem internationalen Drehkreuz f\u00fcr die Wirtschaft und die Reisenden&#8220;, so Regierungsdirektor Thomas Greger, kommissarischer Leiter des Hauptzollamtes Frankfurt am Main. &#8222;7,4 Milliarden Euro an Einnahmen, mehr als zehn Tonnen Drogen, 28.000 artengesch\u00fctzte Tiere und Pflanzen, \u00fcber eine Million Plagiate, zwei Millionen illegale Medikamente, effiziente Bek\u00e4mpfung der Schwarzarbeit und illegalen Besch\u00e4ftigung mit einer Schadensumme von \u00fcber 62 Millionen Euro &#8211; all das summiert sich zu einem Gesamtergebnis eines erfolgreichen Teams.&#8220;<\/p>\n<p>Steuererhebung &#8211; f\u00fcr Deutschland und Europa<br \/>\nDurch die Erhebung von nationalen Verbrauch- und Verkehrsteuern, von Einfuhrumsatzsteuer, Z\u00f6llen und sonstigen Abgaben nahm das Hauptzollamt Frankfurt am Main im vergangenen Jahr rund 7,4 Milliarden Euro ein. Darunter waren z.B. 5,7 Milliarden Euro Einfuhrumsatzsteuer, 999 Millionen Euro Luftverkehrsteuer, 303 Millionen Euro Stromsteuer, 196 Millionen Euro Z\u00f6lle, 73 Millionen Euro Energiesteuer, 96 Millionen Euro Kaffeesteuer sowie 66 Millionen Euro Biersteuer.<\/p>\n<p>Rauschgiftkriminalit\u00e4t<\/p>\n<p>Bei 8.224 Aufgriffen im Post, -Fracht-, und Reiseverkehr wurden insgesamt 10.038 Kilogramm Drogen im Wert von rund 208 Millionen Euro aus dem Verkehr gezogen. Darunter waren 1.779 Kilogramm Kokain, 4.473 Kilogramm Khat, 2.313 Kilogramm Haschisch und Marihuana sowie 85.211 St\u00fcck (600 Kilogramm) synthetische Drogen wie z.B. Amphetamin und Ecstasy, 22.220 bet\u00e4ubungsmittelhaltige Tabletten sowie 262 Kilogramm neue psychoaktive Substanzen (z.B. Ketamin). Darunter fallen ganze Stoffgruppen, die nicht dem Bet\u00e4ubungsmittelgesetz unterliegen, aber nur geringf\u00fcgig chemisch anders und den bereits verbotenen Drogen in Struktur und Wirkung sehr \u00e4hnlich sind. 71 Drogenkuriere wurden am Flughafen vorl\u00e4ufig festgenommen. Darunter waren sechs Personen, die als sogenannte &#8222;Schlucker&#8220; identifiziert wurden, das Rauschgift also im K\u00f6rper transportierten.<\/p>\n<p>Barmittelkontrollen<\/p>\n<p>Europaweit sind Drittlandreisende verpflichtet, Barmittel ab 10.000 Euro bei der Ein- oder Ausreise in die bzw. aus der Europ\u00e4ischen Union anzumelden. In 4.581 F\u00e4llen meldeten Reisende ihre Barmittel legal an. 973 mal wurden Verst\u00f6\u00dfe gegen die Anmeldepflicht festgestellt, mit rund 17 Millionen Euro. 920 Bu\u00dfgeldverfahren wurden eingeleitet, in 95 F\u00e4llen kam es zu Clearingverfahren zur weiteren Kl\u00e4rung der Sachverhalte.<\/p>\n<p>Aufgrund des Angriffskrieges der russischen F\u00f6deration gegen die Ukraine wurden mehrere Sanktionspakete durch die EU beschlossen, welche die Zollbeh\u00f6rden national umsetzen. Beim Hauptzollamt Frankfurt am Main wurden 95 Strafverfahren wegen des Verdachtes von Embargo Verst\u00f6\u00dfen im Bereich Barmittel eingeleitet. Der Gesamtwert der sichergestellten Banknoten betrug dabei mehr als eine halbe Million Euro. Dar\u00fcber hinaus wurden Luxusg\u00fcter im Wert von \u00fcber 330.000 Euro sichergestellt.<\/p>\n<p>Artenschutz<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Thema des Zolls ist auch der Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt. In 588 F\u00e4llen kam es am Flughafen zur Sicherstellung von 28.167 artengesch\u00fctzten Exemplaren zur Pr\u00fcfung der jeweiligen Einzelf\u00e4lle. Darunter waren auch 35 lebende Tiere, zum Beispiel 17 Kaiserskorpione sowie ein Stieglitz. Dar\u00fcber hinaus wurden 910 lebende Pflanzen sichergestellt, darunter zahlreiche Aloen, Kakteen und Orchideen. 27.222 aus Tieren oder Pflanzen hergestellte Waren wurden beschlagnahmt, \u00fcberwiegend im Internationalen Postzentrum (27.102). Die Bandbreite der per Mausklick bestellten Waren sowie der verbotenen Urlaubssouvenirs im Reiseverkehr war gro\u00df. Es wurden vermehrt Lederwaren aus Krokodilen, Schlangen und Waranen sichergestellt, aber auch ein Giraffenfell, ein Mantel aus Wolfsfell, Tigerkrallen, Haifischz\u00e4hne, neun tote Milchhaie sowie zahlreiche Pr\u00e4parate von gesch\u00fctzten V\u00f6geln. Verst\u00f6\u00dfe gegen das Washingtoner Artenschutz\u00fcbereinkommen k\u00f6nnen Geldbu\u00dfen bis zu 50.000 Euro oder sogar Freiheitsstrafen zur Folge haben.<\/p>\n<p>Arznei- und Dopingmittel<\/p>\n<p>Die Einfuhr von Arzneimitteln aus Drittl\u00e4ndern durch Privatpersonen ist in Deutschland grunds\u00e4tzlich verboten. Hier wirkt der Zoll bei der \u00dcberwachung mit. In 9.825 Sendungen wurden insgesamt rund zwei Millionen Tabletten und Ampullen wegen eines Versto\u00dfes gegen das Arzneimittelgesetz sichergestellt. Auf die Postabfertigung entfallen dabei mehr als 903.000 Pr\u00e4parate, bei 9.628 Sendungen. Die Bandbreite zog sich von Potenzmitteln \u00fcber Antibiotika bis hin zu melatoninhaltigen Medikamenten gegen Jetlag und Schlafst\u00f6rungen. Herkunftsl\u00e4nder waren \u00fcberwiegend Indien, T\u00fcrkei, China sowie die USA.<\/p>\n<p>Das Anti-Doping-Gesetz dient der Bek\u00e4mpfung des Dopings im Profi- sowie Breitensport. Entsprechende Produkte sind auch bei Hobbysportlern weit verbreitet. Bei 321 Aufgriffen wurden insgesamt &#8211; \u00fcberwiegend im Postverkehr &#8211; 129.104 Tabletten und Ampullen sichergestellt. Verst\u00f6\u00dfe gegen das Anti-Doping-Gesetz sind unter Strafe gestellt.<\/p>\n<p>Marken- und Produktpiraterie<\/p>\n<p>Die Marken- und Produktpiraterie st\u00f6rt den fairen Wettbewerb und gef\u00e4hrdet Arbeitspl\u00e4tze. Der Zoll hilft mit, im Interesse von Wirtschaft und Verbrauchern f\u00fcr fairen Wettbewerb zu sorgen. 7.841 Grenzbeschlagnahmeverfahren wurden er\u00f6ffnet. Die 1,04 Millionen Plagiate hatten einen Warenwert von rund 52 Millionen Euro und kamen \u00fcberwiegend aus China. Weitere Herkunftsl\u00e4nder waren Hongkong, T\u00fcrkei, Pakistan und Thailand. Gef\u00e4lscht wurden z.B. Schmuck, K\u00f6rperpflegeprodukte, Kleidung und Schuhe, Unterhaltungselektronik, Autozubeh\u00f6r, Mobiltelefone sowie Kugellager und Tablets.<\/p>\n<p>Produktsicherheit<\/p>\n<p>Auch andere Warengruppen k\u00f6nnen Risiken bergen, wenn sie nicht auf ihre Ungef\u00e4hrlichkeit hin gepr\u00fcft sind. So kam es zum Schutz der Verbraucher bei 13.843 Aufgriffen zur Sicherstellung von 733.777 Waren. Darunter waren h\u00e4ufig T\u00e4towierutensilien, Laserpointer, Steinschleudern, Autoteile , Medizinprodukte, Kameras, aufblasbare Boote, Akupunkturnadeln, Sonnenbrillen und Drohnen. Bei der durch den Zoll angeregten Pr\u00fcfung durch die jeweils zust\u00e4ndigen \u00dcberwachungsbeh\u00f6rden wurden sie als unsichere Erzeugnisse eingestuft und dem Wirtschaftskreislauf entzogen. China, die USA, Hongkong, S\u00fcdkorea und Gro\u00dfbritannien waren die \u00fcberwiegenden Herkunftsl\u00e4nder.<\/p>\n<p>Verfolgung von Zolldelikten<\/p>\n<p>Die Nichteinhaltung von Zollvorschriften kann verschiedene Folgen nach sich ziehen. Besonders im Reiseverkehr m\u00fcssen h\u00e4ufig Zolldelikte wie z.B. Nicht- oder Falschanmeldung durch Reisende in Steuerstraf- und Bu\u00dfgeldverfahren geahndet werden. 2.032 Steuerstrafverfahren gegen Reisende wurden eingeleitet, ein Steuerschaden von mehr als zwei Millionen Euro verhindert. 13.054 F\u00e4lle von Zuwiderhandlungen konnten mit der Festsetzung eines Zuschlages geahndet werden.<\/p>\n<p>Schwarzarbeit und illegale Besch\u00e4ftigung<br \/>\nDer Zoll leistet einen gro\u00dfen Beitrag bei der Bek\u00e4mpfung der Schwarzarbeit und illegalen Besch\u00e4ftigung. Die Arbeitsverh\u00e4ltnisse von 3.104 Personen bei 244 Arbeitgebern wurden \u00fcberpr\u00fcft. 1.891 Strafverfahren wurden eingeleitet, sowie 887 Einzelverfahren wegen Ordnungswidrigkeiten (darunter 65 wegen Mindestlohnverst\u00f6\u00dfen). Die Schadensumme im Rahmen der straf- und bu\u00dfgeldrechtlichen Ermittlungen bel\u00e4uft sich auf rund 61,9 Millionen Euro. 1.772 Einzelverfahren wegen Straftaten wurden abgeschlossen sowie 906 Bu\u00dfgeldverfahren (darunter 58 wegen Mindestlohnverst\u00f6\u00dfen). Die Summe der festgesetzten Verwarnungsgelder, Geldbu\u00dfen und Einziehungsbetr\u00e4ge bel\u00e4uft sich auf 230.602 Euro. Zu abgeschlossenen Ermittlungen verh\u00e4ngten die Gerichte Freiheitsstrafen von insgesamt 337 Monaten, teilweise auf Bew\u00e4hrung.<\/p>\n<p>Zusatzinformation:<\/p>\n<p>Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit &#8222;berufundfamilie&#8220;. Wir bieten Ausbildungspl\u00e4tze an. N\u00e4heres unter <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.zoll.de\">www.zoll.de<\/a> &#8211; Beruf und Karriere<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Hauptzollamt Frankfurt am Main<br \/>Stabsstelle Kommunikation<br \/>Christine Stra\u00df<br \/>Telefon: 069 \/ 690 73396<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/121246\/mailto: presse.hza-ffm@zoll.bund.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> presse.hza-ffm@zoll.bund.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.zoll.de\">www.zoll.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Hauptzollamt Frankfurt am Main, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"03.06.2025 \u2013 13:00 Hauptzollamt Frankfurt am Main Ein Dokument Statistikbrosch\u00fcre_HZA_FFM.pdfPDF &#8211; 2,4 MB Frankfurt am Main (ots) &#8222;Wir&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":161801,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,1087,2052,12561,178,180,179,181,615],"class_list":{"0":"post-161800","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-he","13":"tag-hessen","14":"tag-jahresabschluss","15":"tag-presse","16":"tag-pressemeldung","17":"tag-pressemitteilung","18":"tag-pressemitteilungen","19":"tag-zoll"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114619283392950245","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161800","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=161800"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/161800\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/161801"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=161800"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=161800"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=161800"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}