{"id":162290,"date":"2025-06-03T16:14:08","date_gmt":"2025-06-03T16:14:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/162290\/"},"modified":"2025-06-03T16:14:08","modified_gmt":"2025-06-03T16:14:08","slug":"geheimdienst-der-ukraine-greift-erneut-krim-bruecke-an-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/162290\/","title":{"rendered":"Geheimdienst der Ukraine greift erneut Krim-Br\u00fccke an"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAZit tspAZiu\">Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben <strong>mit einer Sprengstoffexplosion unter Wasser<\/strong> einen Pfeiler der <strong>Stra\u00dfen- und Eisenbahnbr\u00fccke,<\/strong> die die Halbinsel Krim mit Russland verbindet, <strong>ernsthaft besch\u00e4digt. <\/strong>\u201eFaktisch ist die Br\u00fccke einsturzgef\u00e4hrdet\u201c, erkl\u00e4rte der Geheimdienst. <\/p>\n<p class=\"tspAZit\">1100 Kilogramm Sprengstoff seien am fr\u00fchen Morgen gez\u00fcndet worden, teilte der\u00a0<a href=\"https:\/\/t.me\/SBUkr\/14960?single=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">SBU auf der Telegram-App mit<\/a>. Dadurch seien Unterwasserpfeiler der Br\u00fccke besch\u00e4digt worden<strong>.<\/strong>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/abo.tagesspiegel.de\/tagesspiegel-app?icid=single-topic_13797052___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB1mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergr\u00fcnde und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Der Geheimdienst ver\u00f6ffentlichte Aufnahmen, die eine<strong> Explosion neben einem der vielen St\u00fctzpfeiler und umherfliegende Tr\u00fcmmer zeigen. <\/strong>Auf einem Foto sind Sch\u00e4den an der Seite der Br\u00fccke zu sehen. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Ort anhand der Struktur und der tragenden Elemente der Br\u00fccke best\u00e4tigen, die mit Satelliten- und Dateibildern der Gegend \u00fcbereinstimmten.\u00a0Wie gro\u00df der verursachte Schaden an der 19 Kilometer langen Br\u00fccke ist, blieb zun\u00e4chst unklar. <\/p>\n<p class=\"tspSed\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspSej\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p> Verminung an Krim-Br\u00fccke dauerte wohl Monate <\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Den Angaben zufolge habe die Verminung der Br\u00fccke \u201emehrere Monate\u201c in Anspruch genommen.\u00a0Der Leiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes, Generalleutnant\u00a0Wassyl Maljuk, habe die Operation pers\u00f6nlich \u00fcberwacht und s\u00e4mtliche Planungen koordiniert, schreibt das SBU weiter.\u00a0<strong>\u201eIn den Jahren 2022 und 2023 haben wir bereits zweimal die Krim-Br\u00fccke angegriffen. Heute haben wir diese Unterwasser-Tradition fortgesetzt\u201c<\/strong>, so\u00a0Maljuk.<\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Er fuhr fort:\u00a0\u201e<strong>Die Krim-Br\u00fccke ist ein absolut legitimes Ziel<\/strong>, zumal der Feind sie als logistische Arterie f\u00fcr die Versorgung seiner Truppen nutzt.\u201c Die Krim geh\u00f6re der Ukraine, betonter der SBU-Chef. Daher werde man auf jegliche widerrechtliche Gebietsaneignungen\u00a0\u201emit H\u00e4rte\u201c reagieren.<\/p>\n<p> Explosion k\u00f6nnte Br\u00fcckenstatik beeintr\u00e4chtigt haben <\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Auf einem Video ist die Detonation direkt neben einem der Pfeiler \u00fcber Wasser zu sehen. Beim Blick auf den Aufbau der Br\u00fccke wird klarer, warum die Bombe genau dort gez\u00fcndet wurde: Die unterirdische St\u00fctzkonstruktion verl\u00e4uft strahlenf\u00f6rmig von dem Pfeiler weg<strong>. Ist sie besch\u00e4digt, k\u00f6nnte die Statik der gesamten Br\u00fccke beeintr\u00e4chtigt sein.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspSed\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspSej\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Wie russische Staatsmedien berichtete, war die Br\u00fccke am Dienstag f\u00fcr etwa vier Stunden f\u00fcr den Verkehr gesperrt. Am Nachmittag (Ortszeit) schien die Br\u00fccke allerdings wieder normal in Betrieb zu sein.<\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Die 19 Kilometer lange\u00a0<strong>Kertsch-Br\u00fccke zwischen Russland und der annektierten Krim\u00a0<\/strong>gilt als\u00a0eine der wichtigsten Versorgungsrouten f\u00fcr die russischen Streitkr\u00e4fte in der Ukraine.\u00a0Sie ist die einzige direkte Verbindung zwischen dem russischen Verkehrsnetz und der Schwarzmeer-Halbinsel und gilt als Vorzeigeprojekt des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. <\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Die Krim-Br\u00fccke besteht aus<strong> einer Fahrbahn und einer separaten Eisenbahnstrecke<\/strong>, die beide auf Betonpf\u00e4hlen ruhen und an der Stelle, an der die Schiffe zwischen dem Schwarzen Meer und dem kleineren Asowschen Meer hin- und herfahren, einer breiteren, von Stahlb\u00f6gen getragenen Spannweite weichen.<\/p>\n<p> Angriff auf Krim-Br\u00fccke erfolgte kurz nach \u201eSpinnennetz\u201c-Operation <\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Der Angriff auf die Krim-Br\u00fccke erfolgte nur zwei Tage, nachdem die Ukraine im Rahmen der<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/verwirrung-um-zahl-zerstorter-russischer-bomber-bei-spinnennetz-operation-13792900.html?icid=in-text-link_13797052\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Geheimoperation \u201eSpinnennetz\u201c<\/a> zahlreiche <strong>Drohnenattacken gegen russische Milit\u00e4rflugh\u00e4fen weit im Hinterland<\/strong> vorgenommen hatte. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte die Operation als \u201eabsolut brillanten Erfolg\u201c gefeiert. Dies sei die weitestreichende Operation der Ukraine im bisherigen Kriegsverlauf. <\/p>\n<p> Mehr auf Tagesspiegel.de <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/verwirrung-um-zahl-zerstorter-russischer-bomber-bei-spinnennetz-operation-13792900.html?icid=topic-list_13797052___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB1mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wurden doch 41 Flugzeuge eliminiert? Verwirrung um Zahl zerst\u00f6rter russischer Bomber bei \u201eSpinnennetz\u201c-Operation <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/schlimmster-tag-seit-herbst-2022-was-russische-blogger-uber-die-operation-spinnennetz-schreiben-13794709.html?icid=topic-list_13797052___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB1mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eSchlimmster Tag seit Herbst 2022\u201c Was russische Blogger \u00fcber die \u201eOperation Spinnennetz\u201c schreiben <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/kommt-jetzt-putins-rache-russland-vergleicht-ukrainischen-angriff-mit-pearl-harbor-13790926.html?icid=topic-list_13797052___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB1mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kommt jetzt Putins Rache? Russland vergleicht ukrainischen Gro\u00dfangriff mit \u201ePearl Harbor\u201c <\/a><\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Nach SBU-Angaben wurden mehr als 40 Kampf- und Aufkl\u00e4rungsflugzeuge getroffen &#8211; etwa 34 Prozent der russischen Bomber, die in der Lage sind, Marschflugk\u00f6rper abzusetzen.\u00a0Aus neuen Angaben des ukrainischen Generalstabs geht allerdings hervor, dass die russischen Streitkr\u00e4fte <strong>lediglich zw\u00f6lf Flugzeuge eingeb\u00fc\u00dft haben <\/strong>sollen.\u00a0(mira\/Reuter\/AFP)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben mit einer Sprengstoffexplosion unter Wasser einen Pfeiler der Stra\u00dfen- und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":162291,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,56504,14,15,307,12,10,8,9,11,317,312,103,306,107,104],"class_list":{"0":"post-162290","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-krim-krise","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-russland","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-ukraine","19":"tag-ukrainekrieg","20":"tag-welt","21":"tag-wladimir-putin","22":"tag-wolodymyr-selenskyj","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114620325103534292","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162290","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=162290"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162290\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/162291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=162290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=162290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=162290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}