{"id":162336,"date":"2025-06-03T16:37:10","date_gmt":"2025-06-03T16:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/162336\/"},"modified":"2025-06-03T16:37:10","modified_gmt":"2025-06-03T16:37:10","slug":"atomwaffen-im-all-russland-waere-dann-die-erste-macht-die-eine-komplette-erdumlaufbahn-unbrauchbar-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/162336\/","title":{"rendered":"Atomwaffen im All: \u201eRussland w\u00e4re dann die erste Macht, die eine komplette Erdumlaufbahn unbrauchbar macht\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die neue Bundesregierung betont die Bedeutung des Weltraums f\u00fcr die Verteidigung. Doch wie sieht der Ernstfall wirklich aus? Milit\u00e4rforscherin Juliana S\u00fc\u00df erkl\u00e4rt milit\u00e4rische Tests \u2013 und die verheerenden Folgen einer Atomwaffen-Explosion im All.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Juliana S\u00fc\u00df ist Wissenschaftlerin im Forschungscluster Cybersicherheit und Digitalpolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Ihre Forschungsgebiete sind Milit\u00e4rtechnologie, R\u00fcstungskontrolle und Weltraumpolitik.<\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> Laserschlachten im Weltraum, kollidierende Raumschiffe \u2013 so stellt man sich in Hollywood Krieg im All vor. Wie viel hat das mit der Realit\u00e4t zu tun?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df: <\/b>In modernen Kriegen ist der Weltraum zumindest grunds\u00e4tzlich impliziert. Im Fokus stehen dabei Satelliten. Bei der \u201eStar Wars\u201c-Vorstellung, dass die sich gegenseitig untereinander physisch angreifen, sind wir noch nicht \u2013 aber die F\u00e4higkeiten werden bereits seit dem Kalten Krieg getestet! Technologisch w\u00e4ren kinetische Angriffe auf Satelliten wohl bereits m\u00f6glich\u2026<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Aber?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df:<\/b> Solche Angriffe gelten aktuell noch als rote Linie. Zudem ist es in der modernen Kriegsf\u00fchrung oft nicht so, dass einzelne Satelliten eine Bedrohung darstellen. Wir sprechen da von Konstellationen, die teilweise in die Hunderte gehen \u2013 einen von ihnen auszuschalten, w\u00e4re nicht effizient.<\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> K\u00f6nnen Sie uns einen \u00dcberblick geben, \u00fcber die Verteilung von Satelliten unter den Weltraumm\u00e4chten geben? Von welchen Gr\u00f6\u00dfenordnungen sprechen wir da?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df: <\/b>Die USA sind quantitativ und qualitativ f\u00fchrend. Ein gro\u00dfer Teil stammt von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus250674330\/Satellitennetzwerk-Starlink-Wie-die-Ukraine-ihren-groessten-operativen-Vorteil-verliert.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus250674330\/Satellitennetzwerk-Starlink-Wie-die-Ukraine-ihren-groessten-operativen-Vorteil-verliert.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Elon Musks \u201eStarlink\u201c-Netzwerk<\/a>, das \u00fcber 6000 der weltweit rund 11.000 Satelliten umfasst. Aber China hat in den letzten 20 Jahren stark aufgeholt und hat zum Beispiel eine enorme Anzahl von Erdbeobachtungssatelliten. Russland hingegen liegt zur\u00fcck \u2013 sowohl bei der Anzahl als auch bei der Qualit\u00e4t, was an Geldmangel, Sanktionen und Korruption liegt.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Lassen Sie uns konkret werden \u2013 wie greift man denn nun Satelliten eines Gegners an?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df: <\/b>Antisatellitenwaffen lassen sich grob in vier Gruppen einteilen. Es gibt erstens elektronische Ma\u00dfnahmen, dazu geh\u00f6rt das St\u00f6ren von Signalen. So kann man Empf\u00e4ngern auf der Erde zum Beispiel vorgaukeln, dass sich ein Flugzeug im Kreis dreht, obwohl es gerade auf ein Ziel zufliegt. Zweitens Cyberangriffe: 2007 und 2008 wurde in <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.swp-berlin.org\/10.18449\/2025A18\/\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.swp-berlin.org\/10.18449\/2025A18\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Norwegen eine Bodenstation amerikanischer Satelliten gehackt<\/a> \u2013 die Angreifer h\u00e4tten die US-Satelliten damals sogar steuern k\u00f6nnen. Die dritte Gruppe sind kinetische Waffen\u00a0\u2026<\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> \u2026 also Waffen, die Satelliten durch direkten physischen Aufprall zerst\u00f6ren sollen. Da steckt gef\u00fchlt am meisten Science-Fiction drin.<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df: <\/b>Es wurde beobachtet, dass russische Satelliten Projektile im All abgefeuert haben \u2013 vermutlich als Waffentest. Bei den Geschwindigkeiten, mit denen sich alles im All bewegt, wird jeder Fitzel Plastik zu einer Waffe. Ein St\u00fcck Weltraumm\u00fcll von einem Zentimeter Durchmesser hat dann die Einschlagskraft einer Handgranate.<\/p>\n<p>Angriffe k\u00f6nnen auch aus n\u00e4chster N\u00e4he erfolgen \u2013 etwa indem ein Satellit mit Greifarmen erfasst und in eine andere Umlaufbahn versetzt wird. China hat mal einen ihrer eigenen Satelliten gepackt und in einer Art \u201eFriedhofs-Orbit\u201c wieder abgesetzt. Das war sehr beeindruckend, aber hat <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/spacenews.com\/chinas-shijian-21-spacecraft-docked-with-and-towed-a-dead-satellite\/?utm_source=chatgpt.com\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/spacenews.com\/chinas-shijian-21-spacecraft-docked-with-and-towed-a-dead-satellite\/?utm_source=chatgpt.com&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">international f\u00fcr Furore gesorgt, <\/a>weil ein solcher Skill unter gegebenen Umst\u00e4nden auch milit\u00e4risch eingesetzt werden k\u00f6nnte. Andererseits k\u00f6nnen solche Greifarme auch Weltraumschrott beseitigen. Wir reden im Weltraumkontext oft von \u201eDual Use\u201c \u2013 also F\u00e4higkeiten, die sowohl zivil wie auch milit\u00e4risch einsatzbar sind. Bestimmte Verhalten k\u00f6nnen, wenn sie nicht ausreichend kommuniziert werden, somit auch missverstanden werden. <\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Bisher gab es also nur \u00dcbungen, aber noch keine direkte Konfrontation zwischen Satelliten im Weltraum \u2013 zumindest, was \u00fcber das St\u00f6ren von Signalen hinausgeht?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df:<\/b> Ja, das \u201eKidnapping\u201c von Satelliten gab es beispielsweise noch nicht. Aber nat\u00fcrlich muss man auch mit der Gefahr rechnen, dass ein anderer Satellit sich einem eigenen Satelliten n\u00e4hert, um ihn abzuh\u00f6ren oder Fotos zu machen, um geheime milit\u00e4rische F\u00e4higkeiten auszuforschen. Es gibt international immer wieder \u00f6ffentliche Statements, wenn eine gewisse Distanz unterschritten wird.<\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> Wie viel wissen denn die Weltraumm\u00e4chte \u00fcbereinander?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df: <\/b>Durch Radarstationen hat man grunds\u00e4tzlich einen guten \u00dcberblick dar\u00fcber, was sich alles im All befindet. Es gibt auch mit Kameras ausgestattete Satelliten, die ins All auf andere Satelliten anderer M\u00e4chte blicken: Sachen wie Kameras oder Solarzellen kann man von au\u00dfen gut sehen, Bewegungen beobachten. Aber manche Leerstellen muss man selbst ausf\u00fcllen.<\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> Russland arbeitet laut US-Regierung daran, einzelne Satelliten nuklear zu best\u00fccken. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article250153382\/Nuklearwaffen-Zuendung-im-Weltraum-wuerde-das-Leben-so-wie-wir-es-kennen-zerstoeren.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article250153382\/Nuklearwaffen-Zuendung-im-Weltraum-wuerde-das-Leben-so-wie-wir-es-kennen-zerstoeren.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Testweise soll bereits ein Dummy im Weltraum unterwegs sein.<\/a> Ist das so ein Beispiel?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df: <\/b>Genau. Da stellt sich die Frage: Sollte Russland tats\u00e4chlich eine Nuklearwaffe im All platzieren \u2013 wie w\u00fcrden wir davon erfahren? Manche Dinge lassen sich optisch nicht einfach verifizieren. Da muss man dann analysieren.<\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> Wie muss man sich den Einsatz einer nuklearen Waffe im All vorstellen? Das gab es ja bisher nicht.<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df:<\/b> Das Platzieren gab es noch nicht, aber es gab bereits Tests: Mit \u201eStarfish Prime\u201c f\u00fchrten die USA Anfang der 1960er-Jahre einen nuklearen Test im Weltraum durch \u2013 und mussten erkennen, welche verheerenden Folgen ein solcher Einsatz haben kann. Der Gammastrahlen-Blitz zerst\u00f6rt elektronische Systeme in unmittelbarer N\u00e4he, und die Strahlenbelastung in der Erdumlaufbahn steigt drastisch an. Dadurch werden Satelliten schwer besch\u00e4digt oder unbrauchbar. Die Effekte lassen sich kaum kontrollieren. Sogar Hawaii, das zur Zeit der Explosion mehr als tausend Kilometer entfernt war, verzeichnete einen Ausfall des Strom- und Telefonnetz.<\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> Das macht den Ernstfall also recht unwahrscheinlich?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df: <\/b>Russland w\u00e4re dann die erste Macht, die eine komplette Erdumlaufbahn unbrauchbar macht. Aber ich sage mal so: Russland verl\u00e4sst sich auch weniger stark auf seine F\u00e4higkeiten im All und h\u00e4tte weniger zu verlieren als die USA oder China. Trotzdem sehe ich das zun\u00e4chst nicht als eine Waffe, die sie wirklich einsetzen w\u00fcrden \u2013 eher als ein letztes Mittel. Russland ist nach wie vor stark von China abh\u00e4ngig. Und China wiederum w\u00e4re \u00fcber einen solchen Einsatz alles andere als erfreut. <\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> Deutschland hat ja auch Satelliten. K\u00f6nnten wir uns \u00fcberhaupt gegen Angriffe wehren?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df:<\/b> Wir k\u00f6nnen uns wegbewegen, wenn uns jemand zu nahe kommt, und unsere Resilienz ausbauen. Wenn es um physische Verteidigung geht, sprechen die Franzosen schon l\u00e4nger \u00fcber \u201eBodyguard\u201c-Satelliten und das deutsche Weltraumkommando spricht inzwischen \u00fcber einen W\u00e4chtersatelliten, welcher andere Satelliten begleiten kann.<\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> Im Koalitionsvertrag ist von Raumfahrt als \u201eSchl\u00fcsseltechnologie f\u00fcr Sicherheit und milit\u00e4rische F\u00e4higkeiten\u201c die Rede. Welche milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten bringen wir denn Stand heute mit?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df:<\/b> Insgesamt ist das sehr begrenzt \u2013 aber das gilt nicht nur f\u00fcr Deutschland, sondern im Grunde f\u00fcr ganz Europa. Im Nato-Kontext bieten wir nicht viel, vor allem Infrastruktur und Datenerhebung \u00fcber das Weltraumzentrum in Ramstein und die Radarstation in Uedem. <\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> Unsere Satelliten werden nicht gebraucht?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df:<\/b> Die Nato ist ja sozusagen der Mittelmann, der von den Mitgliedstaaten die F\u00e4higkeiten heranzieht, die gebraucht werden. M\u00f6glicherweise ist der Bereich Kommunikation bereits gut abgedeckt und die deutsche hoheitliche Konstellation bringt nichts Neues an den Tisch. Das k\u00f6nnte sich aber mit dem Aufbau und der Beschaffung von neuen F\u00e4higkeiten \u00e4ndern, wie etwa der <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/it-internet\/raumfahrt-bundeswehr-plant-eigenes-satelliten-system\/100118230.html\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/it-internet\/raumfahrt-bundeswehr-plant-eigenes-satelliten-system\/100118230.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">geplanten eigenen Satelliten-Konstellation,<\/a> die bis 2029 gebaut werden soll.<\/p>\n<p><b>WELT: <\/b>Es wird darauf gepocht, dass wir verteidigungspolitisch als Europ\u00e4er unabh\u00e4ngiger von den USA werden. Nun kann man nat\u00fcrlich eigene Panzer bauen und Flugsysteme aufeinander abstimmen. Aber im Weltraum scheinen die US-F\u00e4higkeiten doch kaum ersetzbar?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df: <\/b>Kurz- bis mittelfristig: extrem schwierig. Der Weltraum wurde in Europa lange irgendwie als \u201eLuxusprojekt\u201c betrachtet, um das man sich k\u00fcmmern kann, wenn man Panzer und Munition hat \u2013 ein Fehlschluss! Er ist die Basis der Verteidigung \u00fcberhaupt. Aber diese Denke \u00e4ndert sich zum Gl\u00fcck gerade.<\/p>\n<p><b>WELT:<\/b> Das hei\u00dft, wir sind zumindest endlich auf dem richtigen Weg?<\/p>\n<p><b>S\u00fc\u00df:<\/b> Etwas zu erkennen und wirklich durchzusetzen, sind zwei verschiedene Dinge. Ein zentrales Thema ist der Umgang mit der Industrie. Denn wenn wir f\u00fcr den Weltraum eine eigenst\u00e4ndige industrielle Basis in Europa aufbauen wollen, dann braucht es vor allem Planungssicherheit. F\u00fcr die Industrie sind kurzfristige Finanzierungen \u00fcber zwei oder drei Jahre nicht ausreichend. Es braucht langfristige, verl\u00e4ssliche Vertr\u00e4ge, damit Unternehmen auch wirklich investieren und wachsen k\u00f6nnen. Sonst besteht die Gefahr, dass das Ganze ein Strohfeuer bleibt.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/friedrich-steffes-lay\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/friedrich-steffes-lay\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Friedrich Steffes-lay<\/b><\/a><b> schreibt bei WELT \u00fcber Politik und Gesellschaft, darunter Verteidigung, Geopolitik und Social Media.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die neue Bundesregierung betont die Bedeutung des Weltraums f\u00fcr die Verteidigung. 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