{"id":162338,"date":"2025-06-03T16:38:09","date_gmt":"2025-06-03T16:38:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/162338\/"},"modified":"2025-06-03T16:38:09","modified_gmt":"2025-06-03T16:38:09","slug":"was-putin-jetzt-an-den-verhandlungstisch-bringen-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/162338\/","title":{"rendered":"Was Putin jetzt an den Verhandlungstisch bringen k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspAZit tspAZiu\">Die ukrainischen Angriffe auf Russlands strategische Luftwaffe und die Krimbr\u00fccke haben eine klare Botschaft \u00fcbermittelt: <strong>Weiter Krieg zu f\u00fchren, bringt ernsthafte Risiken f\u00fcr Wladimir Putin mit sich<\/strong> \u2013 auch wenn die Ukraine nicht l\u00e4nger in der Lage sein sollte, auf dem Schlachtfeld voranzukommen.<\/p>\n<p class=\"tspAZit\">\u201eEs geht nur darum, die Russen davon zu \u00fcberzeugen, dass es einen Grund gibt, ernsthaft zu verhandeln\u201c, sagt James M. Acton von der Carnegie-Stiftung f\u00fcr internationalen Frieden <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2025\/06\/03\/world\/europe\/russia-ukraine-drone-attack-putin-war.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">der \u201eNew York Times\u201c<\/a>. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/nl.tagesspiegel.de\/form.action?agnFN=Sondermailing&amp;agnCTOKEN=9mxNq9NCGTnmiE3GNqudPRTWQdUGhewx&amp;bezuggrd=NWL&amp;utm_source=sondermailing&amp;icid=single-topic_13798606___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB1mg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Der Tagesspiegel Ukraine-Newsletter Hier informieren sich mehr als 60.000 Leserinnen und Leser t\u00e4glich \u00fcber alle wichtigen Nachrichten zum Krieg.  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspAZit\"><strong>Es sei schwierig, Kriege zu beenden<\/strong> \u2013 vor allem, wenn eine Seite denke, sie gewinne den Krieg und m\u00fcsse sich nicht auf Kompromisse einlassen. \u201eDoch wenn die Kriegspartei mit der Oberhand zum Schluss kommt, dass der Krieg kostspieliger in der Zukunft wird, hat sie einen Anreiz\u201c, sagt Acton.<\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Der Kreml muss sich also die Frage stellen, ob sie alle verwundbaren Ziele so gut sichern kann, dass sich weitere Vorst\u00f6\u00dfe auf ukrainischem Territorium lohnen. <strong>\u201eEs gibt viele Orte, die die Ukraine treffen k\u00f6nnte und die sehr harte Treffer f\u00fcr die Russen w\u00e4ren\u201c<\/strong>, sagt Acton. \u201eDu kannst nicht alles sch\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Je mehr die Ukraine auf dem Schlachtfeld ins Hintertreffen ger\u00e4t, desto mehr k\u00f6nnte sie demnach auf solch wirkungsvolle, asymmetrische Attacken wie solche in den vergangenen Tagen setzen.<\/p>\n<p class=\"tspAZit\">Sollten die USA eine schnelle Verhandlungsl\u00f6sung anstreben, m\u00fcsse US-Pr\u00e4sident Donald Trump genau dort ansetzen, sagt David Shimer, der w\u00e4hrend der Amtszeit von Joe Biden im Nationalen Sicherheitsrat f\u00fcr die Ukraine zust\u00e4ndig war. Geht es nach ihm, <strong>m\u00fcssten die USA nun an Waffen und Know-how liefern, was die Ukraine f\u00fcr die wirkungsvollen Attacken brauche.<\/strong><\/p>\n<p class=\"tspAZit\">In Bezug auf den jetzt schon legend\u00e4ren Schlagabtausch Trumps mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj im Wei\u00dfen Haus sagt Shimer: \u201eNat\u00fcrlich haben die Ukrainer Karten in der Hand. Sie versuchen, Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen.\u201c Ob das die gew\u00fcnschte Wirkung erzeugt, wird sich nun zeigen.<\/p>\n<p> Die wichtigsten Nachrichten des Tages <\/p>\n<ul data-qa-hook=\"story-list-ul\" class=\"tspBZl8\">\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Der ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben\u00a0<strong>unter Wasser einen Sprengstoffangriff auf die Stra\u00dfen- und Eisenbahnbr\u00fccke ver\u00fcbt<\/strong>, die die Halbinsel Krim mit Russland verbindet.\u00a01100 Kilogramm Sprengstoff seien am fr\u00fchen Morgen gez\u00fcndet worden, teilt der\u00a0SBU auf der Telegram-App mit. Dadurch seien\u00a0<strong>Unterwasserpfeiler der Br\u00fccke besch\u00e4digt worden.<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/verminung-dauerte-mehrere-monate-geheimdienst-der-ukraine-greift-erneut-krim-brucke-an-13797052.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">Mehr dazu hier.<\/a><\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Mehrere Stunden nach seinen\u00a0ersten Angaben<strong>\u00a0<\/strong>hat der ukrainische Generalstab die Zahl der bei einer Geheimdienstoperation in Russland zerst\u00f6rten Flugzeuge\u00a0<strong>deutlich auf 41 nach oben korrigiert. <\/strong>Am Morgen hatte der Generalstab noch <strong>von nur\u00a0zw\u00f6lf vernichteten Flugzeugen geschrieben<\/strong>\u00a0und damit dem Geheimdienst SBU widersprochen. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/aktion-spinnennetz-weniger-erfolgreich-als-gedacht-ukrainischer-generalstab-spricht-nur-noch-von-zwolf-zerstorten-flugzeugen-13792900.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">Mehr dazu hier.<\/a><\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Nach einer neuen Verhandlungsrunde zwischen Moskau und Kiew wirft der ukrainische Verhandlungsf\u00fchrer Russland vor, auf Zeit zu spielen. Auf Facebook bezichtigte der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umjerow Moskau,\u00a0<strong>die von Kiew angestrebte 30-t\u00e4gige Feuerpause als Grundlage f\u00fcr weitere Friedensgespr\u00e4che weiter abzulehnen.<\/strong>\u00a0\u201eRussland lehnt selbst den Gedanken an eine Einstellung des T\u00f6tens ab\u201c, schrieb Umjerow.<\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Russlands Ex-Pr\u00e4sident Dmitri Medwedew hat nach eigenen Angaben genaue Vorstellungen von den Verhandlungen zwischen russischen und ukrainischen Delegationen. \u201eBei den Istanbuler Gespr\u00e4chen geht es nicht darum, einen Kompromissfrieden zu den wahnhaften Bedingungen eines anderen zu schlie\u00dfen, sondern darum,\u00a0<strong>unseren schnellen Sieg und die vollst\u00e4ndige Zerst\u00f6rung des Neonazi-Regimes sicherzustellen<\/strong>\u201c, erkl\u00e4rte der Vize-Vorsitzende des nationalen Sicherheitsrates via Telegram. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/liveblog\/medwedew-droht-ukraine-bei-den-istanbuler-gesprachen-geht-es-um-unseren-schnellen-sieg-4309180.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">Mehr dazu im Newsblog.<\/a><\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich nach der ausgebliebenen Einigung russischer und ukrainischer Unterh\u00e4ndler in Istanbul auf eine Waffenruhe in der Ukraine zu einem<strong>\u00a0Dreier-Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und Kreml-Chef Wladimir Putin<\/strong>\u00a0bereiterkl\u00e4rt. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/wenn-beide-seiten-an-einem-tisch-sitzen-trump-zeigt-sich-offen-fur-dreier-treffen-mit-putin-und-selenskyj-13794451.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">Mehr dazu hier.<\/a><\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Eine <strong>Delegation hochrangiger ukrainischer Regierungsmitglieder<\/strong> ist f\u00fcr Gespr\u00e4che mit der US-Regierung<strong> in Washington eingetroffen<\/strong>.<strong>\u00a0<\/strong>\u201eWir haben vor, \u00fcber Unterst\u00fctzung bei der Verteidigung, die Lage auf dem Schlachtfeld und eine St\u00e4rkung der Sanktionen gegen Russland zu sprechen\u201c, erkl\u00e4rte der Stabschef des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, Andrij Jermak, am Dienstag.<\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Die Nato hat nach eigenen Angaben <strong>die Ukraine zum Treffen der Staats- und Regierungschefs der Allianz Ende Juni eingeladen<\/strong>. Er k\u00f6nne best\u00e4tigen, \u201edass\u00a0die Ukraine mit uns in Den Haag sein wird\u201c, sagte ein Nato-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag.<\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Durch russischen Beschuss sind in der nordostukrainischen Gro\u00dfstadt Sumy\u00a0<strong>mindestens drei Menschen get\u00f6tet worden.<\/strong>\u00a0\u201eDie Russen haben Sumy bestialisch beschossen. Einfach in die Stadt, auf gew\u00f6hnliche Stra\u00dfen mit Raketenartillerie\u201c, schrieb Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram.\u00a0<\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Bei einem russischen Raketenangriff wurde in der Nacht ein\u00a0<strong>gro\u00dfes Kraftwerk getroffen<\/strong>, teilte der ukrainische Energieminister German Galuschenko mit. Er lie\u00df offen, um welche Anlage es sich handelt. Insgesamt fing die Luftabwehr der Ukraine nach eigenen Angaben in der Nacht von Montag zu Dienstag 75 von 112 russischen Drohnen des Typs Shahed ab.<\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Die russischen Besatzungsbeh\u00f6rden in der S\u00fcdukraine berichten von einem\u00a0<strong>gro\u00dffl\u00e4chigen Stromausfall nach ukrainischen Drohnenangriffen.\u00a0<\/strong>Im russisch kontrollierten Teil der Gebiete Saporischschja und Cherson seien 457 Orte mit 600.000 Haushalten betroffen. Das teilte der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef f\u00fcr das Gebiet Saporischschja, Jewgeni Balizki, auf seinem Telegram-Kanal mit.\u00a0<\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\">Fast Zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) sind\u00a0<strong>gegen eine Lieferung weitreichender Taurus-Marschflugk\u00f6rper an die Ukraine.<\/strong>\u00a0Laut RTL\/ntv-Trendbarometer f\u00e4llt die Ablehnung dabei regional sehr unterschiedlich aus: In Ostdeutschland lehnen 82 Prozent die Lieferung ab, in Westdeutschland dagegen nur 59 Prozent.\u00a0<\/li>\n<li class=\"tspBZfy tspBZfy\"><strong>Die britische Regierung droht dem russischen Oligarchen Roman Abramowitsch<\/strong> wegen der Verwendung der Milliarden aus dem Verkauf des\u00a0Fu\u00dfballclubs Chelsea\u00a0mit einer Klage. Wie britische Medien \u00fcbereinstimmend berichten, sind die vereinbarten rund drei Milliarden Euro weiterhin nicht, wie beim Abschluss des Deals 2022 gefordert, in der Ukraine angekommen. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/sport\/britische-regierung-bereitet-gerichtsverfahren-vor-oligarch-abramowitsch-droht-nach-milliardenverkauf-von-chelsea-eine-klage-13794916.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">Mehr dazu hier.<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p> Hintergrund und Analyse <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/schlimmster-tag-seit-herbst-2022-was-russische-blogger-uber-die-operation-spinnennetz-schreiben-13794709.html?icid=topic-list_13798606___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB1mg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eSchlimmster Tag seit Herbst 2022\u201c Was russische Blogger \u00fcber die \u201eOperation Spinnennetz\u201c schreiben <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wie-gut-ware-die-deutsche-drohnenabwehr-erst-allmahlich-schliesst-sich-die-lucke-bei-der-bundeswehr-13788976.html?icid=topic-list_13798606___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB1mg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eAlle sind sich einig, dass wir weitgehend schutzlos sind\u201c Die gro\u00dfen L\u00fccken in der deutschen Drohnenabwehr  <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die ukrainischen Angriffe auf Russlands strategische Luftwaffe und die Krimbr\u00fccke haben eine klare Botschaft \u00fcbermittelt: Weiter Krieg zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":162291,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,106,13,14,15,307,12,317,312,306,107],"class_list":{"0":"post-162338","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-trump","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-russland","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-ukraine","17":"tag-ukrainekrieg","18":"tag-wladimir-putin","19":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114620419526900732","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162338","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=162338"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162338\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/162291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=162338"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=162338"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=162338"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}