{"id":162719,"date":"2025-06-03T20:04:10","date_gmt":"2025-06-03T20:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/162719\/"},"modified":"2025-06-03T20:04:10","modified_gmt":"2025-06-03T20:04:10","slug":"japan-trifft-auf-skandi-dieses-bachelor-pad-in-berlin-steckt-voller-waerme-und-hat-ein-ueberraschendes-detail","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/162719\/","title":{"rendered":"Japan trifft auf Skandi: Dieses Bachelor Pad in Berlin steckt voller W\u00e4rme \u2013 und hat ein \u00fcberraschendes Detail"},"content":{"rendered":"<p><strong>75 Quadratmeter in Berlin-Prenzlauer Berg: Eine Renovierung im Japandi-Stil<\/strong><\/p>\n<p>Puristisch, aber gem\u00fctlich lautete die Aufgabe: Sebastian Fischer hatte zahlreiche Referenzen aus <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/tag\/japan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Japan<\/a> im Gep\u00e4ck, als er den Architekten Christopher Sitzler f\u00fcr den Umbau seiner 75-Quadratmeter-Wohnung ins Boot holte. Der <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/wohnung-dachgeschoss-familie-berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dachaufbau<\/a> aus den <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/article\/neunziger-jahre-einrichtung-moebel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">90er-Jahren<\/a> war in kleine Zimmer unterteilt, jedes davon mit Raufasertapete und Laminat ausgestattet. Ein Lichtblick, so erinnert sich Sitzler, sei die lange Fensterfront gewesen, die sich an einer Seite des trapezf\u00f6rmigen Grundrisses befindet. Um diese besser hervorzuheben, musste die ein oder andere Wand weichen \u2013 abgeschlossene R\u00e4ume ben\u00f6tigte der aus Oberbayern stammende Eigent\u00fcmer ohnehin nicht. Seit der umfassenden Renovierung erstreckt sich ein gro\u00dfz\u00fcgiger Wohn-, Koch- und Essbereich \u00fcber die lichte Seite der Wohnung.<\/p>\n<p>Von der Decke aus Mahagoni-Furnier baumelt kein Kugelfisch, sondern Flos&#8216; \u201eTaraxacum\u201c-Leuchte, ein Entwurf von Achille und Piergiacomo Castiglioni aus den 70ern. Den Esstisch kaufte der Eigent\u00fcmer auf einem Vintagemarkt in Paris, die St\u00fchle sind von Frama.<\/p>\n<p>FRANZ GRUENEWALDEin offenes Raumkonzept voller W\u00e4rme<\/p>\n<p>Kaum zu \u00fcbersehen ist die <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/reihenhaus-mid-century-london\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Holzverkleidung<\/a> an der Decke, die nicht nur W\u00e4rme bringt, sondern auch einen roten Faden, der Sitzlers Interior zusammenh\u00e4lt. Die Idee kam dem Architekten bei der Betrachtung des Dach\u00fcberschusses. \u201eLass uns doch das Holz nach innen holen\u201c, pl\u00e4dierte er \u2013 worauf eine umfangreiche Materialstudie folgte. Holz gibt mehr Atmosph\u00e4re als eine wei\u00dfe Decke, so weit, so gut, doch die \u00dcberlegungen reichten von Eiche rustikal bis hin zu Kirsche. Zahllose Muster sp\u00e4ter stie\u00dfen Sitzler und sein Auftraggeber auf einen Hersteller f\u00fcr Gro\u00dffurnierplatten, am Ende fiel die Wahl auf Mahagoni. Das dunkle und warme Holz erinnert an die <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/reihenhaus-mid-century-london\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">60er-Jahre<\/a>. Im Zusammenspiel mit einem beigen Gussboden, der sich ebenfalls \u00fcber die gesamte Wohnfl\u00e4che erstreckt, ergibt sich eine ruhige \u00c4sthetik, die man von Interiors aus Japan kennt. Am spitz zulaufenden Ende des Raums, wo urspr\u00fcnglich das <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/tag\/bad\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Badezimmer<\/a> war, befindet sich heute eine K\u00fcche aus <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/edelstahlkuechen-sauber-halten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Edelstahl<\/a>. Stauraum und Ger\u00e4te haben ihren Platz in dem langen, matt gl\u00e4nzenden Block, die Wand dahinter bleibt clean und ohne Spielereien. Die gro\u00dfe Holztafel befindet sich direkt daneben und verr\u00e4t subtil, dass hier jemand lebt, der gerne Gastgeber ist. Weil auch Musik elementarer Teil einer jeden guten Dinnerparty ist, fertigte ein Sounddesigner ein System nach Ma\u00df, aus dessen Lautsprechern gerne mal die gro\u00dfen Hits von Fleetwood Mac wummern.<\/p>\n<p>Das Highlight im Schlafzimmer<\/p>\n<p>Das Schlafzimmer ist nach wie vor vom Rest der Wohnung abgetrennt. Ein besonderes Feature ist das offene Bad \u2013 eine Spezialit\u00e4t von Christopher Sitzler, der auch in seiner <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/article\/thirtysomething-christopher-sitzler\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eigenen Wohnung<\/a> den unverbauten Blick von der Badewanne aus genie\u00dft. Wenn es gelingt, mehrere Funktionen in einem Raum unterzubringen, sieht das nicht nur spektakul\u00e4r aus, findet Sitzler \u2013 der Architekt ist davon \u00fcberzeugt, dass sich offene B\u00e4der gut eignen, um in kleineren Wohnungen Platz zu gewinnen. Ein kleines Podest, gefliest im Farbton des Gussbodens, trennt das Bad sanft vom anderen Teil des Raumes ab. Die T\u00fcr verschlie\u00dfen kann man im kleinen G\u00e4stebad, das mit gl\u00e4nzenden Keramikfliesen im 70s-Look ein weiterer Hingucker ist. Was noch fehlt, ist eine <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/article\/heimsauna-einrichten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sauna<\/a>, f\u00fcr die ein kleiner Raum hinter dem B\u00fccherregal vorgesehen ist. Auch von hier blickt man durch die Fensterfront \u00fcber die D\u00e4cher Berlins.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"75 Quadratmeter in Berlin-Prenzlauer Berg: Eine Renovierung im Japandi-Stil Puristisch, aber gem\u00fctlich lautete die Aufgabe: Sebastian Fischer hatte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":162720,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[5964,1793,29,214,30,1854,1794,215],"class_list":{"0":"post-162719","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-umbau","9":"tag-art-and-design","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-homestory","14":"tag-kunst-und-design","15":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114621229719497342","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=162719"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162719\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/162720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=162719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=162719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=162719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}