{"id":16345,"date":"2025-04-08T18:55:15","date_gmt":"2025-04-08T18:55:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/16345\/"},"modified":"2025-04-08T18:55:15","modified_gmt":"2025-04-08T18:55:15","slug":"usa-beim-treffen-mit-netanjahu-kuendigt-trump-direkte-gespraeche-mit-dem-iran-an-und-droht-ihm-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/16345\/","title":{"rendered":"USA: Beim Treffen mit Netanjahu k\u00fcndigt Trump direkte Gespr\u00e4che mit dem Iran an \u2013 und droht ihm"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Zum Einlenken im weltweiten Zoll-Konflikt konnte auch Israels Premier Donald Trump nicht bewegen. Daf\u00fcr l\u00e4sst der US-Pr\u00e4sident beim Treffen mit Benjamin Netanjahu im Wei\u00dfen Haus mit brisanten Aussagen zum Iran und dem Gaza-Krieg aufhorchen: Trump k\u00fcndigt direkte Gespr\u00e4che zwischen den USA und dem Iran an, und zwar noch in dieser Woche. \u201eWir werden am Samstag ein sehr gro\u00dfes Treffen haben\u201c, sagt Trump und betont, die Gespr\u00e4che w\u00fcrden direkt und \u201efast auf h\u00f6chster Ebene\u201c zwischen den L\u00e4ndern gef\u00fchrt. An anderer Stelle sagt er, die Gespr\u00e4che liefen bereits.<\/p>\n<p>Direkt im Anschluss droht der US-Pr\u00e4sident wiederum der Islamischen Republik. Der Iran werde in \u201egro\u00dfer Gefahr\u201c sein, sollten die Gespr\u00e4che \u00fcber eine Beendigung des iranischen Atomprogramms scheitern, sagte der Republikaner.<\/p>\n<p>Wenige Stunden sp\u00e4ter reagiert auch der Iran und best\u00e4tigt \u201eindirekte\u201c Gespr\u00e4che am Samstag. \u201eDer Iran und die Vereinigten Staaten werden sich am Samstag im Oman zu indirekten Gespr\u00e4chen auf hoher Ebene treffen\u201c, erkl\u00e4rt der iranische Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi im Onlinedienst X. <\/p>\n<p>Der iranische Au\u00dfenminister Araghtschi schreibt auf X weiter, die nun anstehenden Gespr\u00e4che seien \u201esowohl eine Chance als auch ein Test\u201c. Er erg\u00e4nzte: \u201eDer Ball liegt im Feld Amerikas.\u201c<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Islamischen Republik, Massud Peseschkian, hatte direkte Verhandlungen mit der US-Regierung zuletzt zwar abgelehnt, sich aber offen f\u00fcr einen indirekten Dialog gezeigt. Nach seinen Angaben hat Teheran \u00fcber den Oman auf ein Schreiben Trumps geantwortet. Trump insistierte am Montag, Teheran d\u00fcrfe nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangen.<\/p>\n<p>Netanjahu befindet sich derzeit zu einem Besuch in Washington und erkl\u00e4rt, er wolle mit Trump unter anderem \u00fcber das neue US-Zollpaket, die Bem\u00fchungen um die Freilassung der Hamas-Geiseln im Gazastreifen und die Bedrohung durch den Iran sprechen. Dabei k\u00fcndigt Netanjahu an, dass sein Land Trump bei den Z\u00f6llen entgegenkommen wolle. Netanjahu sagt, sein Land werde Z\u00f6lle auf Importe aus den USA und andere Handelshemmnisse aufheben und appelliert an andere L\u00e4nder, es ihm gleichzutun. \u201eIsrael kann vielen L\u00e4ndern als Vorbild dienen, die dasselbe tun sollten\u201c, sagt Netanjahu zu Trump. Der Republikaner erwidert, er begr\u00fc\u00dfe sehr, was Netanjahu \u00fcber Z\u00f6lle sagt, l\u00e4sst aber offen, wie er auf das Angebot reagieren will.<\/p>\n<p>Trump hat auch Israel nicht von seinen umfassenden Zollank\u00fcndigungen der vergangenen Woche ausgenommen. F\u00fcr Einfuhren aus Israel hat er Z\u00f6lle in H\u00f6he von 17 Prozent angek\u00fcndigt. Im vergangenen Jahr hatten die USA laut der US-Statistikbeh\u00f6rde Census Bureau ein Handelsdefizit von 7,4 Milliarden Dollar mit Israel.<\/p>\n<p>Aufhorchen lassen bei dem Treffen zudem die Aussagen, die Trump zum Gazastreifen macht. Der US-Pr\u00e4sident erneuert den amerikanischen Anspruch auf das K\u00fcstengebiet. \u201eDas ist ein unglaublich wichtiges St\u00fcck Grundbesitz\u201c, sagt er. Es w\u00e4re eine \u201egute Sache\u201c, eine \u201eFriedenstruppe wie die Vereinigten Staaten dort zu haben, die den Gazastreifen kontrolliert und besitzt\u201c.<\/p>\n<p>Bereits Anfang Februar hatte Trump bei einer Pressekonferenz an Netanjahus Seite mit einer \u00e4hnlichen Aussage schockiert. Damals erkl\u00e4rte er, die USA k\u00f6nnten den Gazastreifen \u00fcbernehmen, das kriegszerst\u00f6rte Gebiet planieren, neu aufbauen und in eine \u201eRiviera des Nahen Ostens\u201c verwandeln. Die mehr als zwei Millionen Pal\u00e4stinenser m\u00fcssten daf\u00fcr umgesiedelt werden \u2013 Trump hatte daf\u00fcr \u00c4gypten und Jordanien ins Spiel gebracht, die ein solches Szenario ablehnten. Eine Zwangsumsiedlung w\u00fcrde Experten zufolge gegen das V\u00f6lkerrecht versto\u00dfen.<\/p>\n<p>Gaza-Streifen h\u00e4tte laut Trump \u201eniemals abgegeben werden d\u00fcrfen\u201c<\/p>\n<p>Trump erkl\u00e4rt beim Treffen mit Netanjahu nun, seit Jahren h\u00f6re er \u201enur von T\u00f6tungen, der Hamas und Problemen\u201c in dem Gebiet. Israel habe das \u201eGrundst\u00fcck am Meer\u201c einst \u201ebesessen\u201c und dann im Namen des Friedens abgegeben \u2013 doch das sei aus seiner Sicht gescheitert. \u201eIch verstehe nicht, warum Israel es jemals aufgegeben hat. Es geh\u00f6rte Israel\u201c, sagt Trump. \u201eEs h\u00e4tte niemals, wirklich niemals abgegeben werden d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p>Netanjahu spricht im Wei\u00dfen Haus wiederum von \u201eeiner mutigen Vision\u201c des US-Pr\u00e4sidenten. Er pl\u00e4diert daf\u00fcr, \u201eden Menschen in Gaza die freie Entscheidung zu erm\u00f6glichen, wohin sie gehen wollen\u201c. Es ist Netanjahus zweiter Besuch bei Trump. Dieser hatte ihn bereits Anfang Februar empfangen \u2013 als ersten ausl\u00e4ndischen Gast seiner zweiten Amtszeit. Nun ist Netanjahu der erste Regierungschef, der seit Trumps Ank\u00fcndigung der neuen US-Z\u00f6lle im Wei\u00dfen Haus zu Gespr\u00e4chen empfangen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zum Einlenken im weltweiten Zoll-Konflikt konnte auch Israels Premier Donald Trump nicht bewegen. 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