{"id":163691,"date":"2025-06-04T04:59:12","date_gmt":"2025-06-04T04:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/163691\/"},"modified":"2025-06-04T04:59:12","modified_gmt":"2025-06-04T04:59:12","slug":"niedersachsen-bremen-gruene-soziale-medien-bei-rechtsbruechen-abschalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/163691\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Gr\u00fcne: Soziale Medien bei Rechtsbr\u00fcchen abschalten"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Gr\u00fcne: Soziale Medien bei Rechtsbr\u00fcchen abschalten<\/p>\n<p>\t\t\t\t              04.06.2025, 05:18 Uhr<\/p>\n<p><strong>Mit der EU gegen Tech-Konzerne: Die Gr\u00fcnen in Niedersachsen fordern harte Sanktionen f\u00fcr unkooperative Social-Media-Plattformen. Au\u00dferdem brauche es ein Mindestalter f\u00fcr die Nutzung.<\/strong><\/p>\n<p>Hannover (dpa\/lni) &#8211; Soziale Medien, die sich nicht an europ\u00e4isches Recht halten, sollten nach Ansicht der Gr\u00fcnen in Niedersachsens Landtag hart sanktioniert werden \u2013 bis hin zur EU-weiten Abschaltung. Das hat die Fraktion auf einer Klausurtagung in Br\u00fcssel in einem Eckpunktepapier beschlossen, das als Regelwerk f\u00fcr die digitale Kommunikation dienen soll.<\/p>\n<p>&#8222;Soziale Medien brauchen klare Spielregeln statt digitaler Wildwestzonen&#8220;, sagte Gr\u00fcnen-Fraktionschef Detlev Schulz-Hendel. Dabei gehe es auch um die Sicherheit der Demokratie in Europa. &#8222;Wir Gr\u00fcne fordern deswegen Transparenz bei Algorithmen, eine wirksame Bek\u00e4mpfung von Desinformationen durch die Betreiber der Plattformen und Sanktionen bei Gesetzesverst\u00f6\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p>EU soll es gemeinsam mit Tech-Konzernen aufnehmen<\/p>\n<p>Abgeschaltet werden sollen dem Fraktionsvorsitzenden zufolge Plattformen, die sich einer Zusammenarbeit mit den Beh\u00f6rden der EU oder der EU-Staaten verweigern. &#8222;Anbieter, die f\u00fcr Beh\u00f6rden nicht erreichbar sind und es unterlassen, gegen Organisierte Kriminalit\u00e4t und Terrorgruppen vorzugehen, m\u00fcssen mit h\u00e4rtesten Konsequenzen rechnen \u2013 notfalls mit der Abschaltung ihres Netzwerks in der gesamten EU&#8220;, sagte Schulz-Hendel.<\/p>\n<p>Der Gr\u00fcnen-Politiker setzt dabei auf die Wirksamkeit einer starken EU: &#8222;Gemeinsam haben wir die Macht, es mit den Tech-Konzernen aufzunehmen, von denen sich nicht wenige staatlicher Kontrolle entziehen wollen.&#8220;<\/p>\n<p>Gr\u00fcne wollen Mindestalter von 14 Jahren f\u00fcr Social Media<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen wollen zudem gemeinwohlorientierte Alternativen zu den kommerziellen Plattformen f\u00f6rdern. &#8222;Die Diskussion, ob soziale Netzwerke auch in \u00f6ffentlich-rechtlicher Form angeboten werden k\u00f6nnen, halten wir f\u00fcr sinnvoll und wollen sie weiterhin f\u00fchren&#8220;, sagte Schulz-Hendel.<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Nutzung sozialer Medien bei Jugendlichen sprechen sich die Gr\u00fcnen f\u00fcr ein Mindestalter von 14 Jahren aus. An den Schulen sollen soziale Medien als Thema in den Lehrpl\u00e4nen verankert werden, um fr\u00fchzeitig f\u00fcr die Chancen und Risiken zu sensibilisieren. Ein pauschales Handyverbot an Schulen lehnen die Gr\u00fcnen dagegen ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Gr\u00fcne: Soziale Medien bei Rechtsbr\u00fcchen abschalten 04.06.2025, 05:18 Uhr Mit der EU gegen Tech-Konzerne: Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":163692,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30,2013,62,1411,56928,11232],"class_list":{"0":"post-163691","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-gruene","13":"tag-medien","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-rechtsbruechen","16":"tag-soziale"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114623333291693912","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/163691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=163691"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/163691\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/163692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=163691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=163691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=163691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}