{"id":163865,"date":"2025-06-04T06:34:09","date_gmt":"2025-06-04T06:34:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/163865\/"},"modified":"2025-06-04T06:34:09","modified_gmt":"2025-06-04T06:34:09","slug":"koeln-koeln-groesste-evakuierung-seit-1945-hat-begonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/163865\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln | K\u00f6ln: Gr\u00f6\u00dfte Evakuierung seit 1945 hat begonnen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">K\u00f6ln (dpa) &#8211; In K\u00f6ln hat die gr\u00f6\u00dfte Evakuierung seit 1945 begonnen: Ein gro\u00dfer Teil der Innenstadt wird gesperrt, damit drei amerikanische Weltkriegsbomben entsch\u00e4rft werden k\u00f6nnen. Mehr als 20.000 Menschen m\u00fcssen ihre Wohnungen in einem 1.000-Meter-Bereich rund um die Fundstelle im Stadtteil Deutz verlassen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Stadt K\u00f6ln teilte auf ihrer Website mit: \u00abBei der Evakuierung handelt es sich um die gr\u00f6\u00dfte Ma\u00dfnahme nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Alle Beteiligten hoffen, dass die Entsch\u00e4rfung im Laufe des Mittwochs abgeschlossen werden kann.\u00bb Wann die Entsch\u00e4rfung selbst beginnen werde, k\u00f6nne man noch nicht sagen, sagte eine Stadtsprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Der erste Check bei den Leuten werde schon mehrere Stunden dauern, und dann gebe es noch Unw\u00e4gbarkeiten.<\/p>\n<p>Wann die Entsch\u00e4rfung beginnt, wei\u00df noch niemand<\/p>\n<p>Seit 8 Uhr werden nun Stra\u00dfensperren errichtet. Beh\u00f6rdenvertreter \u00fcberpr\u00fcfen, ob alle Wohnungen leer sind. Wie lange sich das hinziehe, sei nicht abzusehen, best\u00e4tigte Kai Kulschewski, Dezernent f\u00fcr Kampfmittelbeseitigung bei der Bezirksregierung D\u00fcsseldorf, im WDR-\u00abMorgenecho\u00bb. \u00abEs h\u00e4ngt alles davon ab, wie erfolgreich die Evakuierung verlaufen wird, ob sich die Bev\u00f6lkerung an die Regeln h\u00e4lt, ob die auch alle den Evakuierungsradius verlassen, und erst wenn dann wirklich niemand mehr in dem Radius drin ist, dann k\u00f6nnen unsere Mitarbeiter mit der Arbeit beginnen.\u00bb In ganz Nordrhein-Westfalen w\u00fcrden pro Jahr 1500 bis 2000 Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, von den gro\u00dfen Kalibern so wie jetzt in K\u00f6ln etwa 200 pro Jahr, sagte Kulschewski.\u00a0<\/p>\n<p>Die K\u00f6lner Innenstadt sei die am dichtesten besiedelte in ganz Europa, sagte Ralf Mayer, Leiter des K\u00f6lner Ordnungsamtes, im ARD-\u00abMorgenmagazin\u00bb. In der Sperrzone liegen ein Krankenhaus, zwei Alten- und Pflegeheime, viele Museen und der Fernsehsender RTL. Der K\u00f6lner Dom sowie der Hauptbahnhof befinden sich nicht im Evakuierungsbereich, wohl aber die auf diese zuf\u00fchrende Hohenzollernbr\u00fccke, die meistbefahrene deutsche Eisenbahnbr\u00fccke. Die Deutsche Bahn rechnet deshalb mit \u00aberheblichen Einschr\u00e4nkungen im Nah- und Fernverkehr in Nordrhein-Westfalen\u00bb, zumal auch der Bahnhof K\u00f6ln-Messe\/Deutz gesperrt ist.<\/p>\n<p>Personenz\u00fcge d\u00fcrften nach 8 Uhr zun\u00e4chst weiter \u00fcber die Hohenzollernbr\u00fccke fahren, hielten allerdings nicht im Bahnhof K\u00f6ln Messe\/Deutz, teilte die Bahn mit. Einige Z\u00fcge m\u00fcssen vielleicht umgeleitet werden, einzelne Zugausf\u00e4lle seien ebenfalls m\u00f6glich. Mit Beginn der Entsch\u00e4rfung werde die Hohenzollernbr\u00fccke dann gesperrt. Ab diesem Zeitpunkt k\u00f6nne der K\u00f6lner Hauptbahnhof dann nicht mehr aus Richtung Deutz angefahren werden. Auch die Schifffahrt auf dem Rhein muss vor\u00fcbergehend pausieren. Der Luftraum wird kurzzeitig f\u00fcr den Zeitpunkt der Entsch\u00e4rfung selbst gesperrt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00f6ln (dpa) &#8211; In K\u00f6ln hat die gr\u00f6\u00dfte Evakuierung seit 1945 begonnen: Ein gro\u00dfer Teil der Innenstadt wird&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":163866,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,1420,9844,1209,4338],"class_list":{"0":"post-163865","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-koeln","11":"tag-kriegsfolgen","12":"tag-nordrhein-westfalen","13":"tag-notfall"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114623706812249171","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/163865","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=163865"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/163865\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/163866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=163865"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=163865"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=163865"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}