{"id":164249,"date":"2025-06-04T10:00:09","date_gmt":"2025-06-04T10:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/164249\/"},"modified":"2025-06-04T10:00:09","modified_gmt":"2025-06-04T10:00:09","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1157-frederiksen-wenn-europas-aufruestung-scheitert-ist-game-over","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/164249\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 11:57 Frederiksen: Wenn Europas Aufr\u00fcstung scheitert, ist &#8222;Game Over&#8220; +++"},"content":{"rendered":"<p>Die d\u00e4nische Regierungschefin Mette Frederiksen sieht die Aufr\u00fcstung innerhalb Europas als die wichtigste Priorit\u00e4t derzeit. Daf\u00fcr m\u00f6chte sie auch den von ihrem Land vertretenen finanziell zur\u00fcckhaltenden Standpunkt beim Haushalt der EU aufgeben. Das \u00fcbergeordnete Ziel der Aufr\u00fcstung stehe &#8222;\u00fcber allen anderen Priorit\u00e4ten, so Frederiksen. &#8222;Denn wenn Europa nicht in der Lage ist, sich selbst zu sch\u00fctzen und zu verteidigen, dann ist irgendwann Game Over.&#8220; F\u00fcr sie bedeute das, bei den Verhandlungen \u00fcber den Haushalt einen &#8222;flexibleren&#8220; Ansatz zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:33 Gro\u00dfbritannien sagt der Ukraine 100.000 Drohnen zu +++<br \/><\/b>Gro\u00dfbritannien will der von Russland angegriffenen Ukraine bis April 2026 rund 100.000 Drohnen zur Verf\u00fcgung stellen. Das sei eine Verzehnfachung der bisherigen Zusagen, hei\u00dft es aus dem zust\u00e4ndigen Verteidigungsministerium. Das Drohnenpaket ist Teil eines 4,5 Milliarden R\u00fcstungspaketes f\u00fcr Kiew. <\/p>\n<p><b>+++ 11:05 Munz: Zur Krim kommen vom Kreml &#8222;ganz wenige Kommentare&#8220; +++<br \/><\/b>Erst &#8222;Operation Spinnennetz&#8220;, jetzt die Explosion an der Krim-Br\u00fccke: Dass Russlands Milit\u00e4r zuletzt Dem\u00fctigungen hinnehmen muss, wird vonseiten des Kreml kaum kommentiert. Auf die Kriegsentwicklung und die russische Wirtschaft blickt ntv-Korrespondent Rainer Munz. <\/p>\n<p><b>+++ 10:38 US-Senator Graham: &#8222;Putin spielt Spielchen&#8220; +++<br \/><\/b>Der republikanische Senator Lindsey Graham bezweifelt die Ernsthaftigkeit des Interesses an ernsthaften Friedensverhandlungen auf russischer Seite in Istanbul. &#8222;Trump sagte: Verhandeln Sie in Istanbul! Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj fuhr hin, Putin nicht. F\u00fcr mich und so ziemlich jeden anderen ist klar, dass Putin Spielchen spielt, wenn es um Frieden geht&#8220;, sagte Graham der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220;. Er habe &#8222;erdr\u00fcckende Beweise&#8220; gesehen, dass Russland sich f\u00fcr eine Offensive im Sommer oder fr\u00fchen Herbst r\u00fcste. &#8222;Sie f\u00fchren Friedensspiele in Istanbul auf, aber ihr Truppenaufmarsch ist kein Spiel. Die Russen bereiten sich darauf vor, mit Waffengewalt mehr Land zu erobern.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 10:09 Russland: Nato-Man\u00f6ver in der Ostsee ist Vorbereitung f\u00fcr m\u00f6glichen Konflikt +++<br \/><\/b>Russland wertet das Nato-Man\u00f6ver Baltops in der Ostsee als Teil der Vorbereitungen der Allianz auf einen m\u00f6glichen milit\u00e4rischen Zusammensto\u00df mit Russland. Mit dieser Einsch\u00e4tzung zitiert die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass den russischen Vize-Au\u00dfenminister Alexander Gruschko. &#8222;Wenn wir uns den Schwerpunkt dieser \u00dcbungen anschauen, das Konzept, die Struktur des Truppeneinsatzes, die Streitkr\u00e4fte selbst, ihre Qualit\u00e4t, die Aufgaben, die f\u00fcr diese \u00dcbungen formuliert werden, dann handelt es sich hier um einen Kampf gegen einen vergleichbaren Gegner&#8220;, sagt Gruschko. &#8222;Wir bewerten die milit\u00e4rischen Aktivit\u00e4ten der Nato als Teil der Vorbereitungen f\u00fcr milit\u00e4rische Zusammenst\u00f6\u00dfe mit Russland.&#8220; Die j\u00e4hrliche Nato-\u00dcbung Baltops in der Ostsee und den umliegenden Regionen findet in diesem Monat statt.<\/p>\n<p><b>+++ 09:44 Xi lobt Russland-Verb\u00fcndeten Belarus als &#8222;wahren Freund&#8220; +++<br \/><\/b>Chinas Pr\u00e4sident Xi Jinping hat bei einem Besuch des belarussischen Staatschefs Alexander Lukaschenko in Peking die Zusammenarbeit der Volksrepublik mit dem engen Russland-Verb\u00fcndeten bekr\u00e4ftigt. China und Belarus seien &#8222;wahre Freunde und gute Partner&#8220;, sagt Xi laut der Nachrichtenagentur Xinhua. &#8222;Die traditionelle Freundschaft zwischen beiden L\u00e4ndern besteht seit langem, das politische Vertrauen ist unzerbrechlich&#8220;, betont Xi. Beide L\u00e4nder sollten sich auch gegen &#8222;Hegemonie und Schikanen stellen und internationale Fairness und Gerechtigkeit verteidigen.&#8220; Lukaschenko betont laut der belarussischen Nachrichtenagentur Belta, Hauptmerkmal der Gegenwart sei der &#8222;beispiellose Druck des Westens&#8220; auf Staaten wie China und Belarus. Lukaschenko setzt auf China als Kreditgeber und Investor, vor allem bei der Modernisierung der belarussischen Industrie. Der Westen hat Sanktionen gegen Belarus wegen der Unterst\u00fctzung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p><b>+++ 09:18 &#8222;Operation Spinnennetz&#8220; besch\u00e4digte mindestens zwei wertvolle \u00dcberwachungsflugzeuge +++<br \/><\/b>Der ukrainische Angriff auf russische Flugpl\u00e4tze hat die Luftwaffe Putins an vielen Stellen dezimiert. Dabei wurden auch mindestens zwei \u00dcberwachungsflugzeuge vom Typ A-50 durch die ukrainischen Drohnen besch\u00e4digt, berichtet der &#8222;Telegraph&#8220; unter Berufung auf ihnen vorliegende Bilder. Die Drohnen h\u00e4tten demnach die Radare der Flugzeuge anvisiert, die f\u00fcr die Armee eine entscheidende Rolle bei der Aufkl\u00e4rung \u00fcbernehmen. Russland besitzt nur wenige dieser Flugzeuge.<\/p>\n<p><b>+++ 08:46 Graham: Putin ins Gewissen reden haben wir versucht &#8211; es funktioniert nicht +++<br \/><\/b>Der republikanische US-Senator Lindsey Graham hat einen h\u00e4rteren Kurs gegen den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin angemahnt. &#8222;Wir wollen Pr\u00e4sident Trump einen Hebel verschaffen. Seine Charmeoffensive gegen\u00fcber Putin und sein harter Umgang mit der Ukraine gehen f\u00fcr mich in Ordnung, solange das Ergebnis stimmt&#8220;, so Graham in der &#8222;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8220;. &#8222;Er hat Steve Witkoff nach Moskau geschickt, einen seiner engsten Freunde, und ich sagte: Schau gern, ob du Putin ins Gewissen reden kannst! Das haben wir jetzt versucht &#8211; und es funktioniert nicht. China ist der Schl\u00fcssel. Wenn China aufh\u00f6ren w\u00fcrde, billiges russisches \u00d6l zu kaufen und den milit\u00e4risch-industriellen Komplex in Russland zu unterst\u00fctzen, w\u00fcrde Putins Kriegsmaschine zum Stillstand kommen&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 08:13 Russland verliert fast 100 Artillerie-Gesch\u00fctze an einem Tag +++<br \/><\/b>Die Ukraine meldet die Zerst\u00f6rung von 88 russischen Artilleriegesch\u00fctzen im Verlauf des vergangenen Tages. Das geht aus der Tages\u00fcbersicht des ukrainischen Generalstabs hervor. Dar\u00fcber hinaus seien auch drei Kampfpanzer sowie sieben Sch\u00fctzenpanzer zerst\u00f6rt worden. 1020 Soldaten der Armee Putins seien zudem &#8222;eliminiert&#8220; worden. Die Ukraine differenziert bei der Zahl der Soldaten nicht zwischen gefallenen und verwundeten K\u00e4mpfern. <\/p>\n<p><b>+++ 07:44 US-Verteidigungsminister verzichtet erstmals auf Ramstein-Treffen +++<br \/><\/b>Das abnehmende Interesse der USA am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigt sich immer wieder: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verzichtet nun sogar auf die Teilnahme am Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Ramstein. Diese trifft sich dort seit rund drei Jahren. Bisher war ein US-Verteidigungsminister immer bei den Treffen der von den USA ins Leben gerufenen Gruppe vertreten. <\/p>\n<p><b>+++ 07:11 Nato: Bundeswehr wird wohl deutlich wachsen m\u00fcssen +++<br \/><\/b>Die neuen Planungsziele der Nato werden auch f\u00fcr Deutschland massive weitere Anstrengungen bedeuten. F\u00fcr Deutschland gehen Milit\u00e4rs davon aus, dass die derzeit rund 182.000 Soldatinnen und Soldaten starke Bundeswehr um eine hohe f\u00fcnfstellige Zahl gr\u00f6\u00dfer werden muss, wenn die Bundesrepublik die ihr zugewiesenen Planungsziele erreichen will. Zudem werden demnach zum Beispiel erhebliche Investitionen in neue Luftverteidigungssysteme n\u00f6tig sein.<\/p>\n<p><b>+++ 06:41 Nato will Verteidigungsf\u00e4higkeiten deutlich ausbauen +++<br \/><\/b>Angesichts der anhaltenden Bedrohung durch Russland will die Nato ihre milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten zur Abschreckung und Verteidigung extrem ausbauen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus B\u00fcndniskreisen erfuhr, ist vorgesehen, die bisher g\u00fcltigen Zielvorgaben um etwa 30 Prozent zu erh\u00f6hen. So sollen k\u00fcnftig etwa deutlich mehr weitreichende Marschflugk\u00f6rper und Drohnen sowie Kapazit\u00e4ten in Bereichen wie Luftverteidigung und Artillerie vorgehalten werden. Um ein Erreichen der Vorgaben sicherzustellen, bekommen Deutschland und die anderen Mitgliedstaaten nun neue nationale Planungsziele zugewiesen. Sie sollen an diesem Donnerstag bei einem Verteidigungsministertreffen in Br\u00fcssel formell angenommen werden.<\/p>\n<p><b>+++ 06:11 Putin schickt wichtigen Vertreter nach Nordkorea +++<br \/><\/b>Der Sekret\u00e4r des Nationalen Sicherheitsrats Russlands, Sergej Schoigu, ist am Mittwoch zu einem Besuch in Nordkorea eingetroffen. Dort werde er Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu Gespr\u00e4chen treffen, berichteten russische Nachrichtenagenturen. Wie die Nachrichtenagentur Tass berichtete, reiste Schoigu auf Anweisung des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin nach Pj\u00f6ngjang. RIA Nowosti berichtete, zu den erwarteten Gespr\u00e4chsthemen geh\u00f6rten aktuelle Angelegenheiten &#8222;einschlie\u00dflich der Situation rund um die Ukraine&#8220;. Schoigus Besuch ist sein zweiter in Pj\u00f6ngjang in weniger als drei Monaten. Im vergangenen Jahr hatten Russland und Nordkorea ein Abkommen \u00fcber eine &#8222;umfassende strategische Partnerschaft&#8220; geschlossen, das auch eine Klausel zur gegenseitigen Verteidigung enth\u00e4lt. Schoigu besuchte Pj\u00f6ngjang zuletzt im M\u00e4rz, als er das Abkommen als &#8222;voll und ganz den Interessen beider L\u00e4nder entsprechend&#8220; begr\u00fc\u00dfte.<\/p>\n<p><b>+++ 05:35 Russische Angriffe: Atombeh\u00f6rde warnt vor Unfall in AKW +++<br \/><\/b>Die internationale Atombeh\u00f6rde IAEA warnt angesichts der j\u00fcngsten russischen Angriffe auf die Ukraine vor der Gefahr eines atomaren Unfalls in einem Kernkraftwerk. &#8222;Es ist klar, dass die Gefahren f\u00fcr die nukleare Sicherheit weiterhin sehr real und allgegenw\u00e4rtig sind&#8220;, sagt IAEA-Chef Rafael Grossi bei einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Seine Teams h\u00e4tten berichtet, &#8222;dass dies der intensivste Tag mit Luftangriffsalarmen war, den sie seit Ende letzten Jahres erlebt haben&#8220;. Grossi sagt laut IAEA-Mitteilung weiter, die Pr\u00e4senz der IAEA vor Ort sei auch mehr als drei Jahre nach Beginn des Kriegs nach wie vor unerl\u00e4sslich, um die Gefahr eines schweren nuklearen Unfalls zu vermeiden. Die Lage sei auch f\u00fcr die nukleare Sicherheit weiter gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p><b>+++ 04:42 Ukraine-Kontaktgruppe ber\u00e4t \u00fcber weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine +++<br \/><\/b>Vor dem Hintergrund anhaltender harter K\u00e4mpfe in der Ukraine kommt am Mittwoch im Nato-Hauptquartier in Br\u00fcssel die Ukraine-Kontaktgruppe (UDCG) im sogenannten Ramstein-Format zusammen. Zu dem Treffen haben der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und sein britischer Kollege John Healey eingeladen. Thema der Gespr\u00e4che wird die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg sein. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth wird nach Angaben von Nato-Diplomaten nicht am UDCG-Treffen teilnehmen, sondern erst zum Treffen der Nato-Verteidigungsminister am Donnerstag anreisen. <\/p>\n<p><b>+++ 03:30 Jermak macht Russland nach Treffen mit Kellog Vorw\u00fcrfe +++<br \/><\/b>Der Stabschef des ukrainischen Pr\u00e4sidenten, Andrij Jermak, hat Russland in einem Telegrammbrief nach einem Treffen mit dem US-Ukraine-Gesandten Keith Kellogg beschuldigt, auf Zeit zu spielen, die Gespr\u00e4che zu manipulieren, die US-Sanktionen zu vermeiden und keine Waffenruhe zu wollen. &#8222;Wir brauchen einen Waffenstillstand &#8211; wir haben den entsprechenden Vorschlag der USA seit M\u00e4rz voll unterst\u00fctzt. Wir sind auch zu einem Treffen der Staats- und Regierungschefs bereit, das Russland weiterhin verhindert&#8220;, sagte er. Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha \u00e4u\u00dferte sich noch direkter und erkl\u00e4rte, Russland habe eine Aufforderung zur Stellungnahme zu den Vorschl\u00e4gen der Ukraine bei der zweiten Runde der direkten Friedensgespr\u00e4che am Montag in Istanbul ignoriert. &#8222;Wir fordern Russlands Antwort. Jeder Tag, an dem sie schweigen, beweist, dass sie den Krieg fortsetzen wollen&#8220;, schrieb Sybiha in den sozialen Medien.<\/p>\n<p><b>+++ 02:03 Gro\u00dfbritannien: Wollen bis April 2026 100.000 Drohnen an Ukraine liefern +++<br \/><\/b>Gro\u00dfbritannien will nach eigenen Angaben bis zum Ende des laufenden Haushaltsjahres im April 2026 100.000 Drohnen an die Ukraine liefern und damit die Zahl der gelieferten Drohnen verzehnfachen. &#8222;Gro\u00dfbritannien verst\u00e4rkt seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine, indem es in diesem Jahr Hunderttausende weiterer Drohnen liefert und einen wichtigen Meilenstein bei der Lieferung wichtiger Artilleriemunition erreicht hat&#8220;, so Verteidigungsminister John Healey in einer Erkl\u00e4rung, die kurz vor dem Treffen der 50 Nationen umfassenden Ukraine-Kontaktgruppe f\u00fcr Verteidigung in Br\u00fcssel ver\u00f6ffentlicht wurde. Auf dem Treffen, das gemeinsam mit Deutschland veranstaltet wird, wird Healey die geplante Unterst\u00fctzung noch einmal betonen. Das 350 Millionen Pfund (415 Millionen Euro) teure Drohnenpaket ist Teil einer umfassenderen, 4,5 Milliarden Pfund schweren milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzungsinitiative f\u00fcr die Ukraine, teilte die Regierung mit.<\/p>\n<p><b>+++ 00:19 Deshalb stellt Selenskyj seine Milit\u00e4rf\u00fchrung um +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat Ver\u00e4nderungen an der Spitze der Milit\u00e4rf\u00fchrung vorgenommen. So sei der bisherige Heereschef Mychajlo Drapatyj von Organisationsaufgaben wie der Mobilmachung, dem Training und der Vorbereitung von Rekruten befreit worden, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. &#8222;Drapatyj wird sich als Kommandeur der Vereinigten Streitkr\u00e4fte ausschlie\u00dflich auf Gefechtsfragen konzentrieren, damit er sich zu 100 Prozent der Front widmen kann.&#8220; Der Kompetenzbeschneidung war ein fataler russischer Raketenangriff auf einen Truppen\u00fcbungsplatz in der Region Dnipropetrowsk vorausgegangen. Drapatyj selbst hatte als Konsequenz aus dem Fiasko, bei dem seinen Angaben nach zw\u00f6lf Soldaten ums Leben kamen und Dutzende verletzt wurden, vor zwei Tagen per Telegram seinen R\u00fccktritt angeboten. Doch der 42-J\u00e4hrige gilt als einer der f\u00e4higsten ukrainischen Gener\u00e4le. Zuletzt stabilisierte er die Lage vor der umk\u00e4mpften Stadt Pokrowsk im Gebiet Donezk. Beobachter gehen davon aus, dass Selenskyj nicht auf seine F\u00fchrungsqualit\u00e4ten an der Front verzichten wollte.<\/p>\n<p><b>+++ 22:11 EU-Kommission stellt Plan f\u00fcr Ukraine-Fl\u00fcchtlinge vor +++<br \/><\/b>Die EU-Kommission will am Mittwoch ihren Plan zum k\u00fcnftigen Umgang mit ukrainischen Fl\u00fcchtlingen vorstellen. Der zust\u00e4ndige Kommissar Magnus Brunner sowie der ukrainische Vize-Ministerpr\u00e4sident Oleksiy Chernyshov werden ihre Vorschl\u00e4ge gemeinsam in Br\u00fcssel erl\u00e4utern, wie eine Sprecherin der Kommission mitteilte. Weitere Details waren zun\u00e4chst nicht bekannt. Aktuell ist der Status ukrainischer Fl\u00fcchtlinge \u00fcber die EU-Richtlinie f\u00fcr vor\u00fcbergehenden Schutz bestimmt, also nicht \u00fcber das regul\u00e4re Asylsystem. Dies gilt noch bis M\u00e4rz n\u00e4chsten Jahres. Nach Zahlen des Bundesinnenministeriums aus dem Februar finden in Deutschland mehr als 1,2 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer Schutz. Vor Polen und Tschechien ist die Bundesrepublik damit das EU-Land mit den meisten aufgenommenen Fl\u00fcchtlingen. <\/p>\n<p><b>+++ 21:07 Selenskyj k\u00fcndigt \u00c4nderungen in milit\u00e4rischer F\u00fchrung an +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj hat \u00c4nderungen in der milit\u00e4rischen F\u00fchrung der Ukraine angek\u00fcndigt: Mykhailo Drapatiy wird Kommandeur der Gemeinsamen Streitkr\u00e4fte sein. Au\u00dferdem \u00fcbernimmt Apostol Oleg Orestovich das Kommando \u00fcber die Luftangriffstruppen und Robert Iosifovich Brovdi (Magyar) wird Kommandeur der unbemannten Systeme.<\/p>\n<p><b>+++ 19:53 Nato best\u00e4tigt Einladung der Ukraine zum Gipfel in Den Haag +++<\/b><br \/>Die Nato hat nach eigenen Angaben die Ukraine zum Treffen der Staats- und Regierungschefs der Allianz Ende Juni eingeladen. Er k\u00f6nne best\u00e4tigen, &#8222;dass die Ukraine mit uns in Den Haag sein wird&#8220;, sagte ein Nato-Vertreter der Nachrichtenagentur AFP. Die Tagesordnung des Nato-Gipfels werde &#8222;zu gegebener Zeit&#8220; ver\u00f6ffentlicht, f\u00fcgte er hinzu. \u00dcber die Teilnahme der Ukraine an dem Gipfel in Den Haag wurde zuletzt viel diskutiert. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte an den beiden vergangenen Gipfeln in Vilnius und Washington teilgenommen. Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte hatte sich zuletzt allerdings nicht klar \u00fcber eine m\u00f6gliche Einladung Selenskyjs ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/00-19-Selenskyj-stellt-Militaerfuehrung-um-nach-russischem-Schlag--article25811175.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">hier nachverfolgen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die d\u00e4nische Regierungschefin Mette Frederiksen sieht die Aufr\u00fcstung innerhalb Europas als die wichtigste Priorit\u00e4t derzeit. 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