{"id":166043,"date":"2025-06-05T02:14:09","date_gmt":"2025-06-05T02:14:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/166043\/"},"modified":"2025-06-05T02:14:09","modified_gmt":"2025-06-05T02:14:09","slug":"entschaedigung-bei-verspaetung-eu-verkehrsminister-stimmen-ueber-neue-fluggastrechte-ab-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/166043\/","title":{"rendered":"Entsch\u00e4digung bei Versp\u00e4tung &#8211; EU-Verkehrsminister stimmen \u00fcber neue Fluggastrechte ab &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Luxemburg\/Berlin (dpa) &#8211; Die Verkehrsminister der EU-Staaten wollen am Donnerstag \u00fcber eine \u00c4nderung der europ\u00e4ischen Fluggastrechte abstimmen. Im Zentrum der Reform steht, ab welcher Versp\u00e4tung, Reisende Anspruch auf Entsch\u00e4digung haben. Zur Debatte steht unter anderem, ob dies nach drei, vier oder f\u00fcnf Stunden Versp\u00e4tung der Fall sein soll.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Dabei zeichnet sich nach Angaben aus EU-Kreisen f\u00fcr keinen der Vorschl\u00e4ge bislang eine klare Mehrheit ab. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> stellt sich in der Debatte klar gegen die Vier- und F\u00fcnf-Stunden-Vorschl\u00e4ge. So hatte etwa Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) gesagt, sie werde sich daf\u00fcr einsetzen, dass Flugreisende auch weiterhin ab einer Versp\u00e4tung von drei Stunden entsch\u00e4digt werden.\u00a0<\/p>\n<p>Bislang Entsch\u00e4digung von bis zu 600 Euro\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Laut geltender Fluggastrechteverordnung besteht f\u00fcr Flugg\u00e4ste pauschal ab drei Stunden Versp\u00e4tung Anspruch auf Entsch\u00e4digung, sofern die Airline diese verschuldet:<\/p>\n<ul class=\"css-2nq30h\">\n<li data-manual=\"bulletList\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1p5uxsp\">250 Euro f\u00fcr Fl\u00fcge bis 1.500 km<\/li>\n<li data-manual=\"bulletList\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1p5uxsp\">400 Euro f\u00fcr Fl\u00fcge bis 3.500 km<\/li>\n<li data-manual=\"bulletList\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1p5uxsp\">600 Euro f\u00fcr Langstreckenfl\u00fcge mit mehr als 3.500 km<\/li>\n<\/ul>\n<p>Airlines argumentieren mit schnelleren Ersatzfl\u00fcgen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Zuvor hat der deutsche Lobbyverband BDL beim Institut Yougov eine Umfrage unter Passagieren in Auftrag gegeben. Unter der Vorgabe, dass sie noch am selben Tag ihr Ziel erreichen, waren demnach 73 Prozent der befragten Passagiere bereit, erst nach f\u00fcnf Stunden Versp\u00e4tung einen Entsch\u00e4digungsanspruch zu erhalten. Nur 21 Prozent fanden die Entsch\u00e4digungszahlung bereits nach drei Stunden wichtiger. Daf\u00fcr n\u00e4hmen sie in Kauf, ihr Ziel gegebenenfalls erst ein oder zwei Tage sp\u00e4ter zu erreichen.\u00a0Die Airlines und ihre Verb\u00e4nde argumentieren, dass sie an vielen Zielen in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Europa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europa<\/a> technisch nicht in der Lage seien, innerhalb von drei Stunden ein Ersatzflugzeug samt Crew zu stellen. Im Zweifel werde dann auf einen zus\u00e4tzlichen Flug verzichtet, weil die hohen Entsch\u00e4digungszahlungen ohnehin bereits angefallen seien. F\u00fcnf Stunden sei die bessere Frist.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Verbrauchersch\u00fctzer warnen davor, dass bei einer \u00c4nderung auf f\u00fcnf Stunden 80 Prozent der betroffenen Passagiere nicht mehr entsch\u00e4digt werden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>EU-Parlamentarier: EU-Staaten greifen zu stark in Fluggastrechte ein\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eDer Vorschlag der Mitgliedstaaten greift zu tief in die Fluggastrechte der Passagiere ein\u201c, so der FDP-Europaabgeordnete Jan-Christoph Oetjen. Im Europ\u00e4ischen Parlament gebe es bereits eine Position \u201eund ich sehe keinen Grund, diese gute Position noch einmal anzupassen.\u201c Voraussichtlich wolle das Europaparlament die Drei-Stunden-Vorgabe beibehalten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Grunds\u00e4tzlich haben die Parlamentarier bei dem Vorhaben noch ein Wort mitzureden und m\u00fcssten den neuen Regeln ebenfalls zustimmen. Nach Angaben aus dem Parlament besteht jedoch die Bef\u00fcrchtung, dass die EU-Staaten ein Verfahren anwenden wollen, das Verhandlungen mit dem Parlament erschweren k\u00f6nnte und das seit elf Jahren nicht mehr angewendet worden sei. Damit k\u00f6nnten neue Regeln schneller als \u00fcblich in Kraft treten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250605-930-631581\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Luxemburg\/Berlin (dpa) &#8211; Die Verkehrsminister der EU-Staaten wollen am Donnerstag \u00fcber eine \u00c4nderung der europ\u00e4ischen Fluggastrechte abstimmen. 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