{"id":166131,"date":"2025-06-05T03:03:11","date_gmt":"2025-06-05T03:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/166131\/"},"modified":"2025-06-05T03:03:11","modified_gmt":"2025-06-05T03:03:11","slug":"wall-street-verliert-den-schwung-nach-dem-zollstreit-plagen-konjunktursorgen-die-anleger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/166131\/","title":{"rendered":"Wall Street verliert den Schwung: Nach dem Zollstreit plagen Konjunktursorgen die Anleger"},"content":{"rendered":"<p>                    Wall Street verliert den Schwung<br \/>\n                Nach dem Zollstreit plagen Konjunktursorgen die Anleger<\/p>\n<p>\t\t\t\t              04.06.2025, 23:14 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Im Handelsstreit zwischen den USA und China setzen die B\u00f6rsen weiterhin auf eine Einigung. Zur Not m\u00fcsse Pr\u00e4sident Trump bei seinen Z\u00f6llen nachgeben, hoffen die Anleger. F\u00fcr Zur\u00fcckhaltung sorgen derweil Konjunkturdaten, die auf eine sich abschw\u00e4chende US-Wirtschaft hinweisen. <\/strong><\/p>\n<p>Konjunktursorgen haben die Wall Street zur Wochenmitte ausgebremst. Hatten zuletzt mehr offene Stellen als vorausgesagt in den USA noch f\u00fcr Zuversicht am Arbeitsmarkt gesorgt, entt\u00e4uschte nun der ADP-Bericht. Denn er zeigte einen wesentlich schw\u00e4cheren Besch\u00e4ftigungsaufbau als erhofft. Dies richtete die Blicke auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht f\u00fcr Mai am Freitag. Der Start der neuen US-Strafz\u00f6lle auf Stahl- und Aluminium-Importe belastete dagegen nicht mehr.<\/p>\n<p> Der <b>Dow-Jones-Index<\/b> verlor 0,2 Prozent auf 42.428 Punkte. Der<b> S&amp;P-500<\/b> schloss kaum ver\u00e4ndert und der <b>Nasdaq-Composite<\/b> gewann 0,3 Prozent. An der Nyse wurden nach vorl\u00e4ufigen Angaben 1421 (Dienstag: 1924) Kursgewinner und 1343 (850) -verlierer gez\u00e4hlt. Unver\u00e4ndert schlossen 60 (67) Titel.<\/p>\n<p>Der Markt spekulierte weiter darauf, dass US-Pr\u00e4sident Donald Trump im Handelsstreit letztlich nachgeben wird. M\u00f6glicherweise wird er dies auch tun m\u00fcssen, denn eine entsprechende gerichtliche Verf\u00fcgung ist weiter denkbar. Nachdem ein Berufungsgericht einen anf\u00e4nglichen Entscheid gegen die von Trump verh\u00e4ngten reziproken Z\u00f6lle ausgesetzt hatte, m\u00fcssen sich die Kl\u00e4ger nun bis Donnerstag \u00e4u\u00dfern und bis zum 9. Juni die US-Regierung. Zwischen dem 12. und 15. Juni sei dann ein Urteil zu erwarten, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Markt wartet auf Telefonat Trumps mit Xi<\/p>\n<p>Zudem hat sich Trump wohlwollend \u00fcber seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping ge\u00e4u\u00dfert. Auch hier setzt der Markt auf eine Einigung. Im Handel will man weiterhin nicht an einen dauerhaften Handelskrieg zwischen den USA und China glauben. Der n\u00e4chste Impuls f\u00fcr den Markt k\u00f6nnte ein konstruktives Telefonat zwischen Trump und Xi sein, so ING-Analyst Francesco Pesole. Allerdings f\u00fchre &#8222;ein vers\u00f6hnlicher Ton&#8220; zwischen den beiden Staatschefs m\u00f6glicherweise &#8222;nicht zu einem echten Durchbruch in den Verhandlungen&#8220;.<\/p>\n<p>Nach einem entt\u00e4uschenden ISM Index f\u00fcr das verarbeitende Gewerbe zu Wochenbeginn und einem schwachen ADP-Arbeitsmarktbericht blieb auch der ISM Index f\u00fcr das nicht-verarbeitende Gewerbe unter den Erwartungen. Mit 49,9 ist er unter der Prognose eines Anstiegs auf 52,1 geblieben und liegt zudem unter der Expansionsschwelle von 50. Die Daten sprechen f\u00fcr eine sich abschw\u00e4chende US-Wirtschaft und eine daher lockere geldpolitische Gangart der Fed.<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Aktivit\u00e4t in den USA ist einer Erhebung der US-Notenbank zufolge leicht zur\u00fcckgegangen. Laut dem Beige Book berichteten alle Distrikte von einem erh\u00f6hten Ma\u00df an wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit, was zu einer z\u00f6gerlichen und vorsichtigen Haltung bei Entscheidungen von Unternehmen und Haushalten gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Dollar und Renditen im Minus<\/p>\n<p>Der Dollar geriet mit den schwachen Arbeitsmarktdaten etwas unter Druck, der <b>Dollar-Index<\/b> verlor 0,4 Prozent. Offenbar spekulieren Marktakteure nun verst\u00e4rkt auf Zinssenkungen, hie\u00df es. US-Pr\u00e4sident Trump berief sich indes auf den ADP-Bericht und forderte vehement Zinssenkungen von US-Notenbankgouverneur Jerome Powell in den sozialen Medien. Am <b>Rentenmark<\/b>t stiegen die Notierungen, die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen b\u00fc\u00dfte 11 Basispunkte auf 4,35 Prozent ein. Eine Reihe entt\u00e4uschender US-Daten, gepaart mit einem ern\u00fcchternden Beige Book, haben die Renditen auf den niedrigsten Stand seit fast einem Monat gedr\u00fcckt, hie\u00df es.<\/p>\n<p>   <a title=\"WTI Crude l25 FUTURE Jun.\/25\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/derivate\/wti crude l25 future jun-25-DE0002842291\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749092591_561_chartNG.gfn\" alt=\"Roh\u00f6l WTI\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Roh\u00f6l WTI<\/strong>  62,72  <\/a>  <\/p>\n<p> Der<b> Goldpreis<\/b> legte nach dem R\u00fccksetzer am Vortag zu. F\u00fcr die Feinunze ging es um 0,6 Prozent auf 3374 Dollar aufw\u00e4rts. St\u00fctzend wirkte die Dollar-Schw\u00e4che. Dazu kamen die Trump-Aussagen zum Handelskonflikt mit China. &#8222;Seine Kommentare deuten darauf hin, dass ein Kompromiss in Sicht ist, der geringer ausf\u00e4llt als erwartet&#8220;, sagte Peter Cardillo von Spartan Capital Securities. Dies habe f\u00fcr Zulauf in den &#8222;sicheren Hafen&#8220; Gold gesorgt.<\/p>\n<p>Die <b>\u00d6lpreise<\/b> gaben nach. Die Notierungen f\u00fcr<b> Brent <\/b>und <b>WTI<\/b> reduzierten sich um bis zu 1,1 Prozent. Teilnehmer verwiesen auf die schwachen US-Konjunkturdaten, die Nachfragesorgen sch\u00fcrten. Die \u00d6lpreise erhielten nach Aussage von Phil Flynn von Price Futures Group dagegen wenig Unterst\u00fctzung durch den R\u00fcckgang der US-Roh\u00f6lvorr\u00e4te, der gr\u00f6\u00dfer als erwartet ausfiel.<\/p>\n<p>Hewlett Packard Enterprise legen leicht zu  <a title=\"HP INC. REGISTERED SHARES DL -,01\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/hp inc dl -01-US40434L1052\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749092591_700_chartNG.gfn\" alt=\"Hewlett-Packard\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Hewlett-Packard<\/strong>  22,30  <\/a>  <\/p>\n<p> Unter den Einzelaktien stiegen <b>Hewlett Packard Enterprise<\/b> um 0,7 Prozent. Der Server- und Cloud-Anbieter hat im zweiten Gesch\u00e4ftsquartal nach einem schwachen Jahresauftakt auch wegen eines Sparprogramms besser abgeschnitten als erwartet. Der Konzern wird f\u00fcr den Gewinn im Gesamtjahr etwas zuversichtlicher, hat aber den oberen Rand seines Umsatzausblicks gekappt.<\/p>\n<p>Die Bankentitel von <b>Wells Fargo<\/b> verloren 0,3 Prozent, nachdem die US-Notenbank die ihr auferlegte Wachstumsbeschr\u00e4nkung aufgehoben hat. Hintergrund f\u00fcr die bisherigen Einschr\u00e4nkungen war ein Skandal von 2016 um gef\u00e4lschte Konten. <b>Crowdstrike <\/b>b\u00fc\u00dften 5,6 Prozent ein. Guten Gewinnkennziffern standen bei dem Cyber-Sicherheitsunternehmen Ums\u00e4tze im ersten Quartal und auch im Ausblick unter Erwartungen gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Mittwoch-4-Juni-2025-article25810595.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Sie hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wall Street verliert den Schwung Nach dem Zollstreit plagen Konjunktursorgen die Anleger 04.06.2025, 23:14 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":166132,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,227,170,169,29,30,871,10268,171,174,173,172,6888,55,211],"class_list":{"0":"post-166131","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-china","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-inflation","15":"tag-konjunktur","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-wall-street","21":"tag-wirtschaft","22":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114628539521142679","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/166131","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=166131"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/166131\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/166132"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=166131"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=166131"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=166131"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}