{"id":16717,"date":"2025-04-08T22:19:31","date_gmt":"2025-04-08T22:19:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/16717\/"},"modified":"2025-04-08T22:19:31","modified_gmt":"2025-04-08T22:19:31","slug":"zukunftstag-im-krh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/16717\/","title":{"rendered":"Zukunftstag im KRH"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/csm_25-04-07_zukunftstag_alle_standorte__960_c5e8337c32.jpg\" alt=\"Zukunftstag in allen KRH Standorten\"\/><\/p>\n<p>Jugendliche (rechts) erraten die Namen medizinischer Operationsinstrumente. Die angehenden OTAs (links) betreuen sie dabei.<\/p>\n<p>Beim bundesweiten Zukunftstag am 3. April 2025 \u00f6ffnete auch das KRH Klinikum Region Hannover wieder seine T\u00fcren f\u00fcr interessierte Sch\u00fcler*innen und bot an zahlreichen Standorten spannende Einblicke in die vielf\u00e4ltigen Berufsfelder im Gesundheitswesen. Ob Pflege, Therapie, Verwaltung oder medizinisch-technische Berufe: \u00dcberall konnten die Kinder und Jugendlichen mitmachen, ausprobieren und staunen. Beteiligt war dabei nicht nur die KRH Akademie, sondern auch die KRH Kliniken und Psychiatrien in der Region und Stadt Hannover gestalteten ein spannendes Programm, mit gro\u00dfem Engagement der Mitarbeitenden vor Ort.<\/p>\n<p>In der <a href=\"https:\/\/akademie.krh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">KRH Akademie<\/a> begann der Tag um 9 Uhr mit einer offiziellen Begr\u00fc\u00dfung im Auditorium. Rund 50 Kinder im Alter zwischen zehn und 16 Jahren machten sich in acht Kleingruppen auf den Weg durch neun abwechslungsreiche Stationen, in denen sie die Ausbildungsberufe Operationstechnische Assistenz (OTA), An\u00e4sthesietechnische Assistenz (ATA), Pflegefachperson und Physiotherapeut*in sowie das Lerncoaching kennenlernen konnten. Betreut wurde jede Gruppe durch angehende OTAs und ATAs des Kurses OTA-ATA 10.23.1, die den Kindern Einblicke in die Welt des Gesundheitswesens und den Alltag der KRH Akademie gaben. Ein Highlight war der eigens entwickelte Escape Room der OTA- und ATA-Auszubildenden, in dem die Kinder Instrumente errieten, Becher mit Spritzen wegschossen und Hinweise aus dem Mund einer \u00dcbungs-Puppe mit einer chirurgischen Pinzette entfernten. Inklusive versteckter Hinweise, die sie zum n\u00e4chsten Level f\u00fchrten. Auch der Rollstuhlparcours und Simulationshandschuhe, die das Fehlen der Feinmotorik erfahrbar machten, sorgten f\u00fcr Aha-Momente. An einer weiteren Station \u201eLeben mit Behinderung\u201c versuchten sich die Kinder mit einer Simulationsbrille, einer stark einschr\u00e4nkenden Brille, im Wortlegen. An der Station der Physiotherapie konnten die Sch\u00fcler*innen unter Anleitung von Physiotherapieauszubildenden und Lehrkr\u00e4ften ihr Gleichgewicht testen, beim Wikingerschach ihre Geschicklichkeit beweisen und beim Pustespiel entdecken, was sie mit ihrer Atemluft alles bewegen k\u00f6nnen. An der Lerncoaching-Station lernten die Sch\u00fcler*innen, ihre Lernerfolge auszubauen und Lernstrategien zu entwickeln. \u201eDer Tag war sehr interessant gestaltet, nicht nur die Kids hatten Spa\u00df. Vor allem die VR-Brille, mit der man einen OP-Raum simulieren konnte, hat begeistert\u201c, so Kilian Regas, Gruppenleiter und angehender OTA in der KRH Akademie im 2. Ausbildungsjahr.<\/p>\n<p>Auch an den anderen KRH-Standorten wurde mit viel Herz und Engagement gezeigt, was den Arbeitsalltag im Gesundheitswesen ausmacht. Im <a href=\"https:\/\/grossburgwedel.krh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">KRH Klinikum Gro\u00dfburgwedel<\/a> starteten 30 Kinder mit einer Begr\u00fc\u00dfung durch Katharina M\u00fcller. Anschlie\u00dfend durchliefen sie mehrere Stationen, unter anderem beim Deutschen Roten Kreuz, wo sie den Unterschied zwischen Rettungssanit\u00e4ter und Notfallsanit\u00e4ter kennenlernten und ein echtes Einsatzfahrzeug unter die Lupe nahmen. In der Zentralen Notaufnahme wurde erkl\u00e4rt, was ein akuter Notfall ist und warum es mitunter Wartezeiten gibt. Bei einer Reanimationsschulung durften die Kinder dann selbst an die \u00dcbungspuppen.<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/neustadt.krh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">KRH Klinikum Neustadt am R\u00fcbenberge<\/a> gab es ebenfalls ein abwechslungsreiches Programm. Nach einem st\u00e4rkenden Fr\u00fchst\u00fcck erfuhren die Jugendlichen mehr \u00fcber das Klinikum und verschiedene Berufsbilder, bevor sie selbst aktiv werden durften. Gipsen, R\u00f6ntgen, Versorgung von Fr\u00fchgeborenen \u2013 all das stand auf dem Plan, ebenso wie eine F\u00fchrung durch den Rettungswagen des DRK, der auf reges Interesse stie\u00df.<\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/gehrden.krh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">KRH Klinikum Robert Koch Gehrden<\/a> wurden 35 Sch\u00fcler*innen von Pflegedienstleitung Sandra Pick begr\u00fc\u00dft, bevor sie in kleinen Gruppen rotierend verschiedene Abteilungen erkundeten. Besonders beliebt war die Endoskopie, wo mit Gummib\u00e4rchen ge\u00fcbt wurde, ganz zur Freude der Kinder. Auch ein Rollstuhl- und Gehhilfen-Parcours sowie ein speziell angepasstes Brettspiel aus der Ergotherapie sorgten f\u00fcr eindrucksvolle Erfahrungen. In der Radiologie, Kinderklinik, An\u00e4sthesie und weiteren Bereichen erhielten die Jugendlichen einen authentischen Einblick in den Klinikalltag.<\/p>\n<p>17 Sch\u00fcler*innen durften sich im <a href=\"https:\/\/laatzen.krh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen<\/a> an verschiedenen Stationen ausprobieren. Vom EKG bis zum Ultraschall, vom Gipsen bis zur Reanimation. Besonders kreativ wurde es beim \u00e4rztlichen Team der Chirurgie. Hier wurde an Bananen demonstriert, wie man Schnittverletzungen n\u00e4ht. Auch das Thema Hygiene kam nicht zu kurz. Mit praktischen \u00dcbungen zur Mundpflege und H\u00e4ndedesinfektion, angeleitet durch das Praxisanleiter-Team. Das Feedback war durchweg positiv, einige konnten sich schon gut vorstellen, sp\u00e4ter einmal selbst im Krankenhaus zu arbeiten.<\/p>\n<p>Einen besonderen Perspektivwechsel bot die <a href=\"https:\/\/psychiatrie-langenhagen.krh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">KRH Psychiatrie Langenhagen<\/a>. Hier nahmen 47 Kinder und Jugendliche zwischen elf und 17 Jahren teil. Nach einer Einf\u00fchrung durch die Klinikleitung mit Informationen \u00fcber das Haus, die Berufsgruppen und Ausbildungswege, durchliefen sie verschiedene Stationen: Ergotherapie, Pflege, Psychologie, Physiotherapie und Sozialdienst \u00f6ffneten ihre T\u00fcren. Eine Rallye \u00fcber das Gel\u00e4nde vermittelte zudem spannende Aspekte zur Geschichte der Psychiatrie. Zum Abschluss durften alle noch Therapiehund Balu kennenlernen.<\/p>\n<p>Auch in der <a href=\"https:\/\/psychiatrie-wunstorf.krh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">KRH Psychiatrie Wunstorf<\/a> erwartete die 46 teilnehmenden Sch\u00fcler*innen ein abwechslungsreicher Tag mit vielen praktischen Eindr\u00fccken. Nach der Begr\u00fc\u00dfung durch den Kaufm\u00e4nnischen Direktor stellten Mitarbeitende aus \u00e4rztlich-psychologischen Berufsgruppen und dem Sozialdienst ihre Arbeit vor. Ein gemeinsames Warm-up mit der Physiotherapie sorgte f\u00fcr gute Stimmung, bevor die Gruppen verschiedene Arbeitsbereiche wie Ergotherapie, Kunsttherapie, G\u00e4rtnerei, Schlosserei, Tischlerei und das E-Werk erkundeten.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.krh.de\/service\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">KRH Servicegesellschaft<\/a> zeigte, wie vielseitig ein Klinikum hinter den Kulissen funktioniert. Die Kinder begleiteten den internen Transportdienst, lernten die Logistik, die Poststelle sowie die Hauswirtschaft und Patientenverpflegung kennen. Eindrucksvolle Zahlen, wie 1,1 Millionen Kilometer j\u00e4hrlich im G\u00fcterverkehr oder 10.000 Mahlzeiten t\u00e4glich in der Zentralk\u00fcche, vermittelten einen bleibenden Eindruck vom riesigen logistischen Aufwand im Klinikbetrieb.<\/p>\n<p>Ein besonderes Highlight wartete am <a href=\"https:\/\/siloah.krh.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">KRH Klinikum Siloah<\/a>: Elf Sch\u00fcler*innen vom Zukunftstag des Nieders\u00e4chsischen Landesamts f\u00fcr Bau und Liegenschaften durften die Baustelle der neuen Zentralapotheke besichtigen, gef\u00fchrt von Projektleiterin Kerstin Manske. Nach theoretischer Vorarbeit mit Baupl\u00e4nen konnte die Gruppe nun sehen, wie eine der modernsten Krankenhausapotheken Niedersachsens Form annimmt.<\/p>\n<p>Egal ob OP oder K\u00fcche, ob Rollstuhlparcours oder Bauhelm, der Zukunftstag im KRH zeigte eindrucksvoll, wie bunt und bedeutsam die Welt des Gesundheitswesens ist. Das gro\u00dfe Engagement der Mitarbeitenden an allen Standorten machte den Tag zu einem echten Erlebnis f\u00fcr die Teilnehmenden, mit vielen Aha-Momenten und vielleicht sogar einem ersten Berufswunsch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jugendliche (rechts) erraten die Namen medizinischer Operationsinstrumente. Die angehenden OTAs (links) betreuen sie dabei. 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