{"id":167272,"date":"2025-06-05T13:52:09","date_gmt":"2025-06-05T13:52:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/167272\/"},"modified":"2025-06-05T13:52:09","modified_gmt":"2025-06-05T13:52:09","slug":"sylt-goldschakal-im-blutrausch-nun-darf-geschossen-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/167272\/","title":{"rendered":"Sylt: Goldschakal im Blutrausch &#8211; nun darf geschossen werden"},"content":{"rendered":"<p>                    Dutzende L\u00e4mmer gerissen<br \/>\n                Goldschakal auf Sylt im Blutrausch &#8211; jetzt darf geschossen werden<\/p>\n<p>\t\t\t\t              05.06.2025, 14:54 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Vermutlich \u00fcber den ber\u00fchmten Hindenburgdamm ist ein Goldschakal auf die Nordseeinsel Sylt gelangt. Doch dort hat er sich mit dem Rei\u00dfen von 80 L\u00e4mmern wenig Freunde gemacht. Nun ist das streng gesch\u00fctzte Tier f\u00fcr Jagdberechtigte zum Abschuss freigegeben.<\/strong><\/p>\n<p>Auf Sylt kann die Jagd auf einen f\u00fcr die T\u00f6tung von fast 80 L\u00e4mmern verantwortlichen wilden Goldschakal beginnen. Das schleswig-holsteinische Landesamt f\u00fcr Umwelt erteilte eine Ausnahmegenehmigung zur sogenannten Entnahme des \u00fcblicherweise streng gesch\u00fctzten Raubtiers, wie das Umweltministerium in Kiel mitteilte. Diese trat um 0 Uhr in der Nacht in Kraft. Jagdberechtigte auf der Nordseeinsel d\u00fcrften den Schakal bei Sichtung seither erschie\u00dfen.<\/p>\n<p>Das Tier riss nach Angaben des Landesumweltministeriums auf Sylt vor etwa zwei Wochen innerhalb weniger Tage 76 L\u00e4mmer. Zum Schutz der unter anderem f\u00fcr den K\u00fcstenschutz wichtigen Deichsch\u00e4ferei auf der Insel k\u00fcndigte dieses daher vor wenigen Tagen den Erlass einer Ausnahmegenehmigung f\u00fcr einen Abschuss an. Die dauerhafte Anwesenheit des Schakals sei nicht tragbar.<\/p>\n<p>Goldschakale sind streng gesch\u00fctzt und d\u00fcrfen normalerweise nicht gejagt werden. Ausnahmen sind dem Ministerium zufolge nur in Sonderf\u00e4llen unter strengen Voraussetzungen m\u00f6glich &#8211; etwa wenn gravierende Sch\u00e4den f\u00fcr die Landwirtschaft auf andere mildere Weise nicht abgewendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>T\u00f6tung durch Genproben bewiesen<\/p>\n<p>Goldschakale sind gr\u00f6\u00dfer als F\u00fcchse, aber deutlich kleiner als W\u00f6lfe. Ihr urspr\u00fcngliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von S\u00fcdostasien bis nach S\u00fcdosteuropa, seit einigen Jahrzehnten breiten sie sich allerdings auch in Mitteleuropa aus. In Deutschland wurde erstmals 2017 ein Tier nachgewiesen.<\/p>\n<p>Die nachtaktiven Goldschakale leben \u00e4hnlich wie F\u00fcchse meistens in kleinen Familienverb\u00e4nden. Sie gelten als anpassungsf\u00e4hige Allesfresser, die sich unter anderem von kleineren bis mittelgro\u00dfen S\u00e4ugetieren, V\u00f6geln, Insekten, Aas und Beeren ern\u00e4hren. Dass ein Goldschakal f\u00fcr den Riss der L\u00e4mmer auf Sylt verantwortlich war, wurde laut Beh\u00f6rden durch Genproben best\u00e4tigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dutzende L\u00e4mmer gerissen Goldschakal auf Sylt im Blutrausch &#8211; jetzt darf geschossen werden 05.06.2025, 14:54 Uhr Artikel anh\u00f6ren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":167273,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,30,13,984,14,15,7292,12,1971,1886,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-167272","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-headlines","11":"tag-international","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-nordsee","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-schleswig-holstein","17":"tag-tiere","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114631091301050877","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167272","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=167272"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167272\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/167273"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=167272"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=167272"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=167272"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}