{"id":167317,"date":"2025-06-05T14:16:14","date_gmt":"2025-06-05T14:16:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/167317\/"},"modified":"2025-06-05T14:16:14","modified_gmt":"2025-06-05T14:16:14","slug":"maerkte-usa-wall-street-vor-freitagsdaten-im-wartemodus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/167317\/","title":{"rendered":"M\u00c4RKTE USA\/Wall Street vor Freitagsdaten im Wartemodus"},"content":{"rendered":"<p>\n  DOW JONES&#8211;Vor dem Arbeitsmarktbericht zum Wochenschluss sind Anleger am Donnerstag offenbar kaum bereit, gr\u00f6\u00dfere Positionsver\u00e4nderungen vorzunehmen. Zuletzt hatten \u00fcberwiegend schlechte Konjunkturdaten die Kauflaune deutlich abgek\u00fchlt. So hatte neben schwachen ADP-Arbeitsmarktdaten auch das Beige Book der US-Notenbank einen gestiegenen Konjunkturpessimismus zu Tage gef\u00f6rdert &#8211; ein Ergebnis der Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Aber der echte Lackmustest f\u00fcr die Verfassung der US-Konjunktur wird in den Arbeitsmarktdaten der Regierung zum Wochenschluss gesehen. Der Dow-Jones-Index stagniert kurz nach der Startglocke bei 42.415 Punkten, auch der S&amp;P-500 bewegt sich seitw\u00e4rts. Der Nasdaq-Composite legt um 0,2 Prozent zu. <\/p>\n<p>  Dass laut chinesischen Berichten die Pr\u00e4sidenten Donald Trump und Xi Jinping miteinander telefoniert und L\u00f6sungen im Handelskonflikt er\u00f6rtert haben, bewegt die US-B\u00f6rsen kaum. &#8222;Es sieht nicht so aus, als habe es dabei gro\u00dfe Ergebnisse gegeben&#8220;, so ein H\u00e4ndler. <\/p>\n<p>  &#8222;Die Bullen sind definitiv wieder am Steuer. Dies ist ganz klar ein Aktienmarkt, der bereit ist zu steigen; ein Markt, der gern durch das Hin und Her bei den Z\u00f6llen schaut, solange die Richtung auf Abschl\u00fcsse hindeutet&#8220;, warnt Marktstratege Michael Brown von Pepperstone vor zu hohen Erwartungen an die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und mit Blick auf das Zolltheater von Trump. Wie schon am Vortag die ADP-Daten zeigen sich nun auch die w\u00f6chentlichen Arbeitsmarktdaten schwach. Denn die Zahl der Erstantr\u00e4ge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat zugelegt, Volkswirte hatten einen R\u00fcckgang vorhergesagt. Damit steigt die Skepsis gegen\u00fcber den anstehenden Freitagsdaten. <\/p>\n<p>  Das deutlicher als erwartet gesunkene Handelsbilanzdefizit im April d\u00fcrfte US-Pr\u00e4sident Trump zwar freuen, zugleich litt aber aufgrund deutlicher als gedacht gestiegener Lohnst\u00fcckkosten im ersten Quartal die Produktivit\u00e4t st\u00e4rker als ohnehin bef\u00fcrchtet. &#8222;Das sind die ersten Spuren der Trump-Z\u00f6lle&#8220;, sagt ein H\u00e4ndler mit Blick auf den Einbruch der Importe. <\/p>\n<p>  Zinssenkungen in den USA wahrscheinlicher <\/p>\n<p>  Am Rentenmarkt erholen sich die Renditen mit den Hoffnungen auf ein Handelsabkommen zwischen China und den USA von den Tagestiefs, zehnj\u00e4hrige US-Staatsanleihen rentieren nur noch knapp im Minus mit 4,36 Prozent. Der Dollar gibt mit den schwachen Daten dagegen deutlicher nach, hier spielen Anleger offenbar verst\u00e4rkt die Karte Zinssenkungen in den USA &#8211; der Dollar-Index verliert 0,3 Prozent und f\u00e4llt auf Tagestief. <\/p>\n<p>  Der Euro steigt dagegen trotz wie erwartet um 25 Basispunkte gesenkter EZB-Leitzinsen und reduzierter Inflationserwartungen. Letztere er\u00f6ffnen der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) nach Einsch\u00e4tzung von Marktstrategin Lindsay James von Quilter Spielr\u00e4ume f\u00fcr weitere Zinssenkungen. Insofern sei die Euro-St\u00e4rke eher eine Dollar-Schw\u00e4che, hei\u00dft es im Devisenhandel. <\/p>\n<p>  Bei Gold tut sich wenig, die Erd\u00f6lpreise erholen sich nach den Vortagesabschl\u00e4gen &#8211; getrieben von Dollar-Schw\u00e4che und Hoffnungen im Zollstreit. <\/p>\n<p>  Unter den Einzelaktien bewegt sich der Kurs von Procter &amp; Gamble um 1,6 Prozent nach unten. Der Konsumg\u00fcterkonzern plant den Abbau von 7.000 Stellen innerhalb der n\u00e4chsten zwei Jahre. Auch die Citigroup will Mitarbeiter abbauen, die Bank will in China die Belegschaft im IT-Bereich um 3.500 Stellen reduzieren. Der Kurs sinkt um 0,4 Prozent. <\/p>\n<p>  MongoDB springen um 14,5 Prozent nach oben, der Software-Anbieter gl\u00e4nzt mit Quartalszahlen und Ausblick \u00fcber Marktprognosen. Auch der Einzelh\u00e4ndler Five Below \u00fcberzeugt mit positiven Erstquartalszahlen, der Kurs legt um 11,5 Prozent zu. <\/p>\n<p>  Descartes Systems Group entt\u00e4uscht dagegen mit den Erstquartalszahlen, der Kurs des IT-Spezialisten im Logistikbereich f\u00e4llt um 8,7 Prozent. Auch ein deutlicher Personalabbau bes\u00e4nftigt Anleger nicht. PVH, die Mutter von Modemarken wie Calvin Klein oder Tommy Hilfiger, hat die Markterwartungen mit den Gesch\u00e4ftszahlen geschlagen, nicht aber die Hoffnungen an den Ausblick &#8211; der Kurs st\u00fcrzt um knapp 17 Prozent ab. <\/p>\n<p>===<br \/>\nINDEX                      zuletzt       +\/- %     absolut   +\/- % YTD<br \/>\nDJIA                     42.414,53       -0,0%      -13,21       -0,1%<br \/>\nS&amp;P-500                   5.972,45       +0,0%        1,64       +1,5%<br \/>\nNASDAQ Comp              19.493,19       +0,2%       32,70       +0,8%<br \/>\nNASDAQ 100               21.751,98       +0,1%       30,06       +3,4% <\/p>\n<p>DEVISEN                    zuletzt       +\/- %        0:00   Mi, 17:03   % YTD<br \/>\nEUR\/USD                     1,1490       +0,6%      1,1418      1,1429  +10,3%<br \/>\nEUR\/JPY                     164,27       +0,8%      163,00      163,64   +0,1%<br \/>\nEUR\/CHF                     0,9397       +0,6%      0,9342      0,9358   -0,0%<br \/>\nEUR\/GBP                     0,8445       +0,2%      0,8425      0,8419   +1,9%<br \/>\nUSD\/JPY                     142,97       +0,1%      142,79      143,18   -9,3%<br \/>\nGBP\/USD                     1,3606       +0,4%      1,3551      1,3575   +8,2%<br \/>\nUSD\/CNY                     7,1637       +0,0%      7,1610      7,1717   -0,7%<br \/>\nUSD\/CNH                     7,1665       -0,1%      7,1718      7,1798   -2,2%<br \/>\nAUS\/USD                     0,6536       +0,7%      0,6489      0,6498   +4,9%<br \/>\nBitcoin\/USD             105.563,85       +0,5%  104.993,80  105.063,30  +12,5% <\/p>\n<p>ROH\u00d6L                      zuletzt  VT-Schluss       +\/- %     +\/- USD   % YTD<br \/>\nWTI\/Nymex                    63,74       62,75       +1,6%        0,99  -12,4%<br \/>\nBrent\/ICE                    65,66       64,91       +1,2%        0,75  -13,1% <\/p>\n<p>METALLE                    zuletzt      Vortag       +\/- %     +\/- USD   % YTD<br \/>\nGold                       3387,12     3376,30       +0,3%       10,82  +28,7%<br \/>\nSilber                       31,32       30,63       +2,3%        0,69   +9,7%<br \/>\nPlatin                      995,59      953,92       +4,4%       41,67   +9,0%<br \/>\nKupfer                        5,05        4,89       +3,3%        0,16  +24,3%<br \/>\nYTD bezogen auf Schlussstand des Vortags<br \/>\n(Angaben ohne Gew\u00e4hr)<br \/>\n=== <\/p>\n<p>  Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com <\/p>\n<p>  DJG\/DJN\/flf\/ros <\/p>\n<p>  (END) Dow Jones Newswires<\/p>\n<p>  June 05, 2025 09:55 ET (13:55 GMT)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"DOW JONES&#8211;Vor dem Arbeitsmarktbericht zum Wochenschluss sind Anleger am Donnerstag offenbar kaum bereit, gr\u00f6\u00dfere Positionsver\u00e4nderungen vorzunehmen. 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