{"id":167855,"date":"2025-06-05T19:02:10","date_gmt":"2025-06-05T19:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/167855\/"},"modified":"2025-06-05T19:02:10","modified_gmt":"2025-06-05T19:02:10","slug":"in-dieser-80-quadratmeter-grossen-kuenstlerwohnung-trifft-rauer-beton-auf-midcentury-flair-und-knallfarben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/167855\/","title":{"rendered":"In dieser 80 Quadratmeter gro\u00dfen K\u00fcnstlerwohnung trifft rauer Beton auf Midcentury-Flair und Knallfarben"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr den Wohnbereich entwarf Studio Marie Bonnard eine blau-schwarz lackierte Schiebet\u00fcr und richtete es mit einem Bauhaus-Sofa von Robert Slezak ein (im Vordergrund), die Keramikvase ist von No\u00e9 Duchaufour-Lawrance (Ligne Roset). Im hinteren Bereich des Wohnzimmers befinden sich ein B\u00fccherregal aus Kirschholz, das ebenfalls von Studio Marie Bonnard designt wurde, ein Wassily-Sessel von Marcel Breuer und ein \u201eBA1171\u201c-Stuhl von Helmut B\u00e4tzner (Bofinger). Auf dem Boden steht ein Gem\u00e4lde von Nicolas Vial.<\/p>\n<p>Adel Slimane FecihBrutalismus und Seventies-Flair<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ihrer Suche nach einem neuen Zuhause tr\u00e4umten die Besitzer:innen von einer Wohnung mit Betonboden. Wie es der Zufall will, ging ihr Wunsch (sehr unkompliziert) in Erf\u00fcllung: \u201eBei der ersten Besichtigung haben wir etwas von der Tapete und dem Teppichboden entfernt und die originale <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/familie-muenchner-umland-wohnung-blick-auf-zugspitze\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Betonstruktur<\/a> entdeckt. Wir haben sofort gewusst, dass es das Richtige war\u201c, erkl\u00e4rt die Innenarchitektin, die die Original-Elemente des Apartments freilegte, statt sie zu verbergen. \u201eDer raue Beton steht in Dialog mit den wei\u00dfen W\u00e4nden. Die Idee bestand darin, die richtige Balance zu finden.\u201c Noch mehr Siebzigerjahre-Vibes vermitteln auch die vielen geraden Linien sowie die Fenster mit Stahlstreben.<\/p>\n<p>In der offenen Wohnk\u00fcche beleben die bunten \u201eAlu\u201c-St\u00fchle von Muller Van Severen den Raum. Im Hintergrund eine Totem-Leuchte von Kazuhide Takahama.<\/p>\n<p>\u00a9 Adel Slimane Fecih<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu den gl\u00e4nzenden Edelstahl-Fronten der offenen K\u00fcche w\u00e4hlte die Architektin eine R\u00fcckwand aus blau-gr\u00e4ulichen Wandfliesen und eine Bord\u00fcre im schwarz-wei\u00dfen Schachbrett-Muster.<\/p>\n<p>\u00a9 Adel Slimane Fecih<\/p>\n<p>Die K\u00fcche wurde mit einem Keramikbild von Cl\u00e9ment Bataille, einer Reihe von Keramikgegenst\u00e4nden von Marie des Courtils und einem Keramikkrug von J\u00e9r\u00e9my Bellina dekoriert.<\/p>\n<p>\u00a9 Adel Slimane FecihSanfte Bauhaus-Vibes<\/p>\n<p>Mit seinem geometrischen und minimalistischen Fliesen-Design lehnt das Badezimmer an den Bauhaus-Stil an. \u201eWir haben uns von Bildern der Design-Bewegung, ihren klaren Farben und strengen Linien inspirieren lassen. Zuerst haben wir die Farbt\u00f6ne \u2013 Gelb, Hellblau, Schwarz und Wei\u00df \u2013 ausgew\u00e4hlt und dann dieses Allover-Muster entwickelt\u201c, so Bonnard. Um auch das Bad mit Tageslicht zu versorgen, integrierte die Innenarchitektin in die Wand, die an die freigelegte Betonfassade angrenzt, eine Art S\u00e4ule aus Glaspflastersteinen. Durch die gro\u00dfen Fenster auf gegen\u00fcberliegenden Seite flutet Sonnenlicht den Raum. \u201eTags\u00fcber str\u00f6mt das Licht durch die Glaspflastersteine und erhellt auf dezente Weise <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/kleine-badezimmer-sechs-einrichtungsideen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das Badezimmer<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Dank einer Reihe an Glasbausteinen f\u00e4llt nat\u00fcrliches Licht auch ins Badezimmer ein. Daneben ein Sofa aus Eiche von Thygesen &amp; S\u00f8rensen (1970). An der Wand h\u00e4ngen alte Wandleuchten.<\/p>\n<p>\u00a9 Adel Slimane Fecih<\/p>\n<p>Das h\u00f6lzerne Wandregal im Wohnbereich schm\u00fccken ein Keramikteller von Cl\u00e9ment Bataille und eine Vase von J\u00e9r\u00e9my Bellina. Daneben die \u201eSpear\u201c-Stehleuchte von DAS Studio aus geb\u00fcrstetem Messing.<\/p>\n<p>\u00a9 Adel Slimane Fecih<\/p>\n<p>Das Badezimmer ist im Bauhaus-Stil mit geometrischen und minimalistischen Fliesen gestaltet.<\/p>\n<p>\u00a9 Adel Slimane FecihEin zeitloser M\u00f6belmix<\/p>\n<p>\u201eDie Besitzer:innen sind K\u00fcnstler:innen und haben ein sehr feines Gesp\u00fcr\u201c, erz\u00e4hlt Bonnard. Dem Paar war es wichtig, die Kunstwerke und M\u00f6bel, die es besa\u00df, zur Geltung zu bringen. Von pers\u00f6nlichen Familienerbst\u00fccken \u00fcber eine alte Berliner U-Bahn-Bank, die sie w\u00e4hrend ihrer Zeit in der deutschen Hauptstadt aufgest\u00f6bert hatten. Die M\u00f6belauswahl ist eine spannende Kombination aus Vintage-St\u00fccken \u2013 wie etwa der Wassily-Sessel von Marcel Breuer oder das tschechische Sofa aus den 1970er-Jahren \u2013 und zeitgen\u00f6ssischen Designs \u2013 darunter die \u201eAlu\u201c-St\u00fchle von Muller Van Severen. Die Innenarchitektin erg\u00e4nzte das elegante Ensemble mit individuellen Ma\u00dfanfertigungen, wie dem Wandregal aus Kirschbaum im Wohnzimmer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr den Wohnbereich entwarf Studio Marie Bonnard eine blau-schwarz lackierte Schiebet\u00fcr und richtete es mit einem Bauhaus-Sofa von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":167856,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1854,1794,215],"class_list":{"0":"post-167855","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-homestory","13":"tag-kunst-und-design","14":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114632310563170323","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=167855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/167855\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/167856"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=167855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=167855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=167855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}