{"id":16793,"date":"2025-04-08T22:59:17","date_gmt":"2025-04-08T22:59:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/16793\/"},"modified":"2025-04-08T22:59:17","modified_gmt":"2025-04-08T22:59:17","slug":"andere-superreiche-verlieren-darum-ist-warren-buffetts-vermoegen-trotz-krise-gewachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/16793\/","title":{"rendered":"Andere Superreiche verlieren: Darum ist Warren Buffetts Verm\u00f6gen trotz Krise gewachsen"},"content":{"rendered":"<p>                    Andere Superreiche verlieren<br \/>\n                Darum ist Warren Buffetts Verm\u00f6gen trotz Krise gewachsen<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t              \tVon Max Borowski<br \/>\n\t\t\t\t              07.04.2025, 16:44 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Donald Trump verbreitet die Falschnachricht, Investorenlegende Warren Buffett habe seine Zollpolitik gelobt. Tats\u00e4chlich ist Buffett einer der wenigen unter Amerikas Superreichen, die Trump kritisiert haben \u2013 und der einzige, der auf den B\u00f6rsen-Crash vorbereitet war.<\/strong><\/p>\n<p>Billionen von Dollar l\u00f6sen sich an den B\u00f6rsen in Luft auf, den Z\u00f6llen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump sei Dank. Doch der tut nun so, als sei selbst der Crash Teil seines gro\u00dfen Plans. Auf Truth Social teilt er ein Video mit der absurden Behauptung, der US-Pr\u00e4sident habe die Krise mit seiner Zollpolitik absichtlich herbeigef\u00fchrt. Alles sei Teil eines &#8222;genialen Schachzugs&#8220;. In dem kurzen Clip werden \u00f6konomische Grundprinzipien auf den Kopf gestellt und Trumps eigenen Aussagen widersprochen. Au\u00dferdem wird behauptet, der legend\u00e4re Investor Warren Buffett habe gerade Trump &#8222;die beste Wirtschaftspolitik der vergangenen 50 Jahre&#8220; bescheinigt.<\/p>\n<p>Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway dementierte umgehend, dass der 94-J\u00e4hrige derartiges gesagt haben k\u00f6nnte. Wenige Tage, bevor Trump seine massiven Z\u00f6lle verk\u00fcndete, hatte Buffett sich im Gegenteil extrem kritisch zu den Pl\u00e4nen ge\u00e4u\u00dfert. Trumps Z\u00f6lle seien &#8222;eine Art Kriegshandlung&#8220;, sagte der Investor dem Sender CBS und verwies auf die negativen Erfahrungen der USA mit Z\u00f6llen in der Vergangenheit.<\/p>\n<p>Auch wenn Buffett sich vor der n\u00e4chsten Berkshire-Hauptversammlung nicht weiter \u00f6ffentlich \u00e4u\u00dfern will, ist seine ablehnende Haltung gegen\u00fcber Trump und dessen Wirtschaftspolitik klar. Auff\u00e4llig ist allerdings: Ausgerechnet der langj\u00e4hrige Unterst\u00fctzer der Demokraten und Trump-Kritiker ist der einzige Superreiche in den USA, der sein Verm\u00f6gen \u2013 und das seiner Aktion\u00e4re \u2013 auf den aktuellen Crash vorbereitet hat. Buffett ist der Einzige in den Top 10 der Milliard\u00e4rsliste von Bloomberg, dessen Verm\u00f6gen im Laufe dieses Jahres gewachsen ist. <\/p>\n<p>Trumps enger Unterst\u00fctzer Elon Musk hat seit Jahresbeginn gesch\u00e4tzte 130 Milliarden Dollar verloren. Allein seit Trumps &#8222;Tag der Befreiung&#8220; sind es rund 30 Milliarden Dollar. Verheerend war die Wirkung der Zollank\u00fcndigung vor allem f\u00fcr Musks Autobauer Tesla. Auf Platz zwei und drei der Superreichen-Liste stehen Jeff Bezos und Mark Zuckerberg. Beide hatten sich Trump und dessen Lager zuletzt angen\u00e4hert und unter anderem bei dessen Amtseinf\u00fchrung mitgefeiert. Ihre Verm\u00f6gen schrumpften seit Jahresbeginn um gut 45 beziehungsweise 28 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Mehr Cash als Aktien<\/p>\n<p>Buffetts Verm\u00f6gen wuchs seit Jahresbeginn, obwohl es an den US-B\u00f6rsen schon vor dem j\u00fcngsten Desaster deutlich nach unten gegangen war. Genau darauf hatte sich Buffett allerdings vorbereitet. So hatte Berkshire im vergangenen Jahr, als die Aktienkurse infolge von Trumps Wahlsieg in die H\u00f6he schossen und Trump-Anh\u00e4nger auf weitere Gewinne infolge von versprochenen Steuersenkungen hofften, gro\u00dfe Aktienpakete verkauft und seine Barbest\u00e4nde um rund 130 Milliarden Dollar erh\u00f6ht. Mit einem Barbestand von mehr als 330 Milliarden h\u00e4lt Berkshire damit mehr Verm\u00f6gen in bar als in Aktien, deren Wert zum Jahresende bei gut 270 Milliarden Dollar lag. <\/p>\n<p>F\u00fcr Verwunderung hatte unter anderem gesorgt, dass Berkshire rund ein Drittel seiner Apple-Anteile abstie\u00df. Buffett hatte schon l\u00e4nger die Bewertung vor allem von Technologie-Aktien an den B\u00f6rsen als \u00fcberh\u00f6ht bezeichnet. Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Bereits die ersten Z\u00f6lle, die Trump gegen China verh\u00e4ngte, trafen den iPhone-Hersteller und andere Technologiewerte besonders stark und zogen die US-B\u00f6rsen ins Minus. In Berkshires Portfolio befinden sich dagegen viele Unternehmen und Aktien aus Branchen, die weniger betroffen sind, wie Versicherungen, Eisenbahn und Energie. <\/p>\n<p>Verantwortlich f\u00fcr das Plus in der Berkshire-Bilanz ist allerdings der gigantische Barbestand. Denn der liegt nicht etwa auf Bankkonten, sondern in kurzfristigen US-Staatsanleihen, die im vergangenen Jahr zeitweise mit mehr als f\u00fcnf Prozent verzinst wurden &#8211; zuletzt noch mit rund vier Prozent. Im Vergleich zu den Zuw\u00e4chsen am Aktienmarkt in den vergangenen Jahren ist das eine bescheidene Rendite. Sind die Kurse im freien Fall, erscheint sie hochgradig attraktiv. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Andere Superreiche verlieren Darum ist Warren Buffetts Verm\u00f6gen trotz Krise gewachsen Von Max Borowski 07.04.2025, 16:44 Uhr Artikel&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16794,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[1383,11094,175,170,169,29,106,30,171,174,173,172,10886,55],"class_list":{"0":"post-16793","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aktienkurse","9":"tag-berkshire-hathaway","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-donald-trump","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-warren-buffett","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114304828305838266","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16793","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16793"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16793\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16794"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16793"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16793"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16793"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}