{"id":168071,"date":"2025-06-05T21:03:12","date_gmt":"2025-06-05T21:03:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168071\/"},"modified":"2025-06-05T21:03:12","modified_gmt":"2025-06-05T21:03:12","slug":"starlink-alternative-telekom-beteiligt-sich-am-eu-satellitenprojekt-iris%c2%b2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168071\/","title":{"rendered":"Starlink-Alternative: Telekom beteiligt sich am EU-Satellitenprojekt IRIS\u00b2"},"content":{"rendered":"<p>Die Deutsche Telekom beteiligt sich an dem europ\u00e4ischen Programm f\u00fcr erdnahe Satelliten IRIS\u00b2 (Infrastructure for Resilience, Interconnectivity and Security via Satellite). Das gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Das von der Europ\u00e4ischen Kommission angesto\u00dfene System wird 282 Satelliten auf verschiedenen Umlaufbahnen und das damit verbundene Bodensegment umfassen, um Internet- und Mobilfunkverbindungen zu erm\u00f6glichen. Das Satellitennetz, das in Kooperation der \u00f6ffentlichen Hand mit privaten Firmen entsteht, soll bis 2030 einsatzbereit sein. Ziel ist der Aufbau eines leistungsf\u00e4higen, sicheren und unabh\u00e4ngigen Kommunikationsnetzes, gewisserma\u00dfen eine europ\u00e4ische Alternative zu Starlink. Auf diese Weise soll die technologische Souver\u00e4nit\u00e4t Europas gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.telekom.com\/de\/medien\/medieninformationen\/detail\/telekom-unterstuetzt-eu-satellitenprojekt-iris2-1093300\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Laut einer Pressemitteilung<\/a> beteiligt sich die Deutsche Telekom mit ihren Kernthemen Konnektivit\u00e4t und IT-Infrastruktur an dem Projekt. Vertragsgegenstand ist demnach die Konzeption fortschrittlicher IT- und Rechenzentrumsdienste, sicherer Netzwerke (WAN) sowie eines 5G-Kernnetzes. Das Satellitennetz soll in der Zukunft zahlreiche Anwendungsbereiche unterst\u00fctzen, darunter \u00dcberwachung, Zivilschutz, Krisenmanagement oder der Schutz kritischer Infrastrukturen in Europa. &#8222;Unser Kontinent braucht Konnektivit\u00e4t, die sowohl sicher als auch modern ist&#8220;, so Claudia Nemat, Vorstand f\u00fcr Technik &amp; Innovation bei der Deutschen Telekom.<\/p>\n<p>Aufbau eines eigenst\u00e4ndigen europ\u00e4ischen Satellitennetzes<\/p>\n<p>Den Auftrag f\u00fcr IRIS\u00b2 hat die EU-Kommission Ende vergangenen Jahres <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Satelliten-Internet-EU-Kommission-vergibt-Auftrag-fuer-IRIS2-an-Spacerise-10002128.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">an das europ\u00e4ische Konsortium SpaceRISE vergeben<\/a>. Das Konsortium umfasst die drei europ\u00e4ischen Satelliten-Netzbetreiber SES, Eutelsat und Hispasat. Zu den wichtigsten Partnern geh\u00f6rt neben der Telekom und dem franz\u00f6sischen Telekommunikationskonzern Orange auch die Bremer Weltraumfirma OHB. Das Projekt soll insgesamt rund elf Milliarden Euro kosten. Den L\u00f6wenanteil tr\u00e4gt die EU mit rund sieben Milliarden Euro; vier Milliarden Euro kommen aus dem Privatsektor.<\/p>\n<p>Die EU sucht verst\u00e4rkt nach europ\u00e4ischen Optionen f\u00fcr die kommerzielle und milit\u00e4rische Satellitenkommunikation, um sich unabh\u00e4ngiger von US-Satellitenbetreibern und vor allem vom Starlink-Satelliteninternet des Milliard\u00e4rs Elon Musk zu machen. Hintergrund sind wachsende Sorgen \u00fcber die technologische und sicherheitspolitische Abh\u00e4ngigkeit, insbesondere von Washington, aber auch Peking.<\/p>\n<p>Mitte 2022 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Europas-Konkurrenz-fuer-Starlink-Eutelsat-fusioniert-mit-OneWeb-7189800.html\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">einigten sich bereits der franz\u00f6sische Satellitenbetreiber Eutelsat und das britisch-indische Satelliteninternet-Unternehmen OneWeb auf eine Fusion<\/a>. Der Ukraine bietet die EU-Kommission beispielsweise <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Eutelsat-bietet-sich-als-Ersatz-fuer-Starlink-in-der-Ukraine-an-10309279.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eutelsat als Alternative zu Starlink<\/a> bei der Sicherung von Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die Satellitenkommunikation an. K\u00fcrzlich sorgte <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Ueberraschender-Fuehrungswechsel-Eutelsat-mit-neuem-CEO-10372542.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ein \u00fcberraschender F\u00fchrungswechsel an der Spitze von Eutelsat<\/a> f\u00fcr Schlagzeilen. Zudem wird <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Milliardenschwere-Fusion-EU-Kommission-prueft-Intelsat-Uebernahme-durch-SES-10382538.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die \u00dcbernahme des luxemburgischen Satellitenbetreibers Intelsat durch den Konkurrenten SES konkreter<\/a>. Auf dem Satellitenmarkt ist einiges in Bewegung geraten.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:akn@heise.de\" title=\"Andreas Knobloch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">akn<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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