{"id":168309,"date":"2025-06-05T23:17:19","date_gmt":"2025-06-05T23:17:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168309\/"},"modified":"2025-06-05T23:17:19","modified_gmt":"2025-06-05T23:17:19","slug":"deutsche-prominente-werfen-israel-voelkermord-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168309\/","title":{"rendered":"Deutsche Prominente werfen Israel V\u00f6lkermord vor"},"content":{"rendered":"<p>Dutzende deutsche Prominente, darunter der Schauspieler Axel Prahl und der Regisseur Fatih Akin, haben eine Petition unterzeichnet, in der Israel beschuldigt wird, f\u00fcr Kriegsverbrechen in Gaza verantwortlich zu sein.<\/p>\n<p>In dem Dokument hei\u00dft es, Deutschland sei seinen \u00bbv\u00f6lkerrechtlichen Verpflichtungen zur Verhinderung eines V\u00f6lkermordes\u00ab nicht nachgekommen. Diese Verantwortung wiege schwer.<\/p>\n<p class=\"u-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Dabei betont die israelische Regierung immer wieder, im Gazastreifen nicht gegen die Zivilbev\u00f6lkerung, sondern gegen die Terroristen der Hamas vorzugehen, die noch immer 56 Geiseln in ihrer Gewalt hat. Nachdem die Armee zwei Monate lang die Lieferung von Hilfsg\u00fctern in K\u00fcstenstreifen blockiert hat, hat nun die neu gegr\u00fcndete Gaza Humanitarian Foundation die Versorgung der Zivilisten \u00fcbernommen. So soll verhindert werden, dass die Hamas weiterhin Lebensmittel, Medikamente und andere Hilfsg\u00fcter stehlen und f\u00fcr den Kampf gegen Israel nutzen kann.<\/p>\n<p>In den Mund gelegt<\/p>\n<p>Die Unterzeichner der Petition fordern eine \u00bbdeutliche Positionierung\u00ab und einen \u00bbEinsatz der deutschen Bundesregierung f\u00fcr einen sofortigen und dauerhaften Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien, um weiteres Leid der Zivilbev\u00f6lkerungen zu verhindern\u00ab. Allerdings lehnt die Hamas eine Waffenruhe ab.<\/p>\n<p>Auch wird eine \u00bbPr\u00fcfung und Aussetzung von R\u00fcstungsexporten nach Israel, insbesondere solcher, die in Gaza, in den besetzten Gebieten des Westjordanlandes, im Libanon und in Syrien\u00ab zu angeblichen \u00bbV\u00f6lkerrechtsverletzungen beitragen\u00ab. Die Exporte gef\u00e4hrdeten \u00bbdas \u00dcberleben der Geiseln und der pal\u00e4stinensischen Zivilbev\u00f6lkerung\u00ab.<\/p>\n<p>Die Unterzeichner fordern eine \u00bbRettung der Geiseln\u00ab, die \u00bbh\u00f6chste Priorit\u00e4t\u00ab haben m\u00fcsse und sprechen von Solidarit\u00e4t mit \u00bbden Geiseln und ihren Angeh\u00f6rigen\u00ab. Ihnen werden \u00bbForderungen nach einem sofortigen Waffenstillstand\u00ab in den Mund gelegt, die gest\u00fctzt werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Festnahme verlangt<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ein Teil der Hinterbliebenen in der Tat eine Waffenruhe fordern, tun dies andere nicht. Die Geiseln selbst haben keine M\u00f6glichkeit, Forderungen zu stellen, w\u00e4hrend sie von der Hamas festgehalten, ausgehungert, gefoltert und ermordet werden.<\/p>\n<p>Auch verlangen die Unterzeichner einen \u00bbEinsatz f\u00fcr die ungehinderte humanit\u00e4re Hilfe f\u00fcr alle Menschen im gesamten Gazastreifen\u00ab, obwohl diese bereits l\u00e4uft. Ein paar Zeilen sp\u00e4ter hei\u00dft es, \u00bbzivile humanit\u00e4re Hilfsorganisationen und UN-Organisationen\u00ab sollten die Hilfe liefern. Da der bisher auch in Gaza aktiven UNO-Unterorganisation UNRWA immer wieder enge Verbindungen zur Hamas nachgewiesen wurden, gilt f\u00fcr sie ein Bet\u00e4tigungsverbot.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wird die Bundesregierung aufgefordert, f\u00fcr eine \u00bbSt\u00e4rkung des internationalen Strafgerichtshofs und internationaler Organisationen\u00ab zu sorgen. Die Rede ist von \u00bbder Pflicht, den Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen israelische Politiker zu vollstrecken\u00ab. Damit fordern die Unterzeichner eine Festnahme von Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu, gegen den wegen angeblicher Kriegsverbrechen ein Haftbefehl verh\u00e4ngt wurde.<\/p>\n<p>Kr\u00f6mer und Neubauer<\/p>\n<p>Deutschland m\u00fcsse sich au\u00dferdem f\u00fcr ein \u00bbEnde der Besatzung\u00ab einsetzen. Diese gibt es allerdings nicht. Im Jahr 2005 zog Israel komplett aus Gaza ab. Seither wurde das Gebiet von den Pal\u00e4stinensern in eine Terrorhochburg verwandelt. Auch die Blockade des Gazastreifens m\u00fcsse enden, hei\u00dft es in dem Dokument. Die Tatsache, dass auch \u00c4gypten Gaza wegen Angriffen pal\u00e4stinensischer Terrororganisationen blockiert, wird nicht erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Weit hinten im Text hei\u00dft es: \u00bbDie Kriegsverbrechen des 7. Oktober 2023 durch die Hamas haben die israelische Bev\u00f6lkerung tief ersch\u00fcttert und traumatisiert.\u00ab Von Forderungen an die Adresse der pal\u00e4stinensischen Terroristen der Hamas, die Israel vernichten wollen und weitere Massaker im Stil des 7. Oktober 2023 bereits angek\u00fcndigt haben, sahen die Autoren der Petition ab. <\/p>\n<p>Der Comedian Kurt Kr\u00f6mer, die Klimaaktivistin Luisa Neubauer und die Schauspielerin Natalia W\u00f6rner geh\u00f6ren zu den 64 Deutschen, die die Petition bis zum Donnerstagmorgen unterzeichneten. im<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dutzende deutsche Prominente, darunter der Schauspieler Axel Prahl und der Regisseur Fatih Akin, haben eine Petition unterzeichnet, in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":168310,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[573,574,29,30,13,411,570,576,572,80,14,15,16,575,12,10,8,9,11,571],"class_list":{"0":"post-168309","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-berichte","9":"tag-blogs","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-headlines","13":"tag-israel","14":"tag-juedische-allgemeine","15":"tag-juedisches-leben","16":"tag-kommentare","17":"tag-kultur","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-religion","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-top-news","24":"tag-top-meldungen","25":"tag-topmeldungen","26":"tag-topnews","27":"tag-wochenzeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114633313093216572","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168309","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=168309"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168309\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/168310"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=168309"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=168309"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=168309"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}