{"id":168452,"date":"2025-06-06T00:38:20","date_gmt":"2025-06-06T00:38:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168452\/"},"modified":"2025-06-06T00:38:20","modified_gmt":"2025-06-06T00:38:20","slug":"wehrbeauftragter-fuer-verpflichtenden-wehrdienst-wenn-noetig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168452\/","title":{"rendered":"Wehrbeauftragter f\u00fcr verpflichtenden Wehrdienst &#8211; wenn n\u00f6tig"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 05.06.2025 11:56 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Deutschland fehlen Zehntausende Soldaten. Kann es da bei einem freiwilligen Wehrdienst bleiben? Der neue Wehrbeauftragte Otte erwartet eine weitere Debatte dar\u00fcber und will selbst f\u00fcr einen Pflichtdienst eintreten, sollte das notwendig werden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer neue Wehrbeauftragte der Bundesregierung, Henning Otte, hat sich f\u00fcr einen verpflichtenden Wehrdienst ausgesprochen, falls die erforderliche Truppenst\u00e4rke durch andere Ma\u00dfnahme nicht zu erreichen sein sollte. Die Ank\u00fcndigung der Bundesregierung, die Bundeswehr durch ein Freiwilligenmodell personell aufzustocken, wolle er streng im Blick behalten, sagte Otte im Sender Phoenix. Bei Bedarf werde er dann f\u00fcr ein Pflichtmodell eintreten. &#8222;F\u00fcr mich gilt:\u00a0Wenn die Notwendigkeit besteht, von Freiwilligkeit auf verpflichtend zu schalten, zum Schutz der Truppe, dann werde ich dies auch einfordern.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr das Bundesverteidigungsministerium gebe es keine Ausreden mehr, sagte Otte weiter. &#8222;Zu sagen, es gebe nicht gen\u00fcgend Geld, das z\u00e4hlt jetzt nicht mehr, sondern jetzt m\u00fcssen die Leistungen aus dem Ministerium auch bei den Soldatinnen und Soldaten ankommen&#8220;, forderte Otte mit Blick auf die weitgehende Ausnahme f\u00fcr Verteidigungsausgaben von der Schuldenbremse.\u00a0<\/p>\n<p>    Freiwilligkeit als leitende Motivation<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer CDU-Politiker, der erst am Donnerstag im Bundestag vereidigt worden ist, stellte seine Amtszeit unter das Motto &#8222;Was die Bundeswehr wirklich braucht.&#8220; Sie brauche von allem mehr, sagte Otte den Sendern RTL und ntv. &#8222;Sie braucht Personal, sie braucht Material, sie braucht aber auch F\u00e4higkeiten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEr rechnet daher mit einer erneuten Debatte \u00fcber die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht. &#8222;Um zu sehen, wie schaffen wir es, den Personalk\u00f6rper aufzubauen, F\u00e4higkeiten aufzubauen, aber eben auch die Bundeswehr zu entfesseln von Administration&#8220;, so Otte. Er betonte aber, dass Freiwilligkeit die leitende Motivation sein sollte. Neben Personalgewinnung sei die Infrastruktur von herausgehobener Bedeutung. Die Truppen m\u00fcssten &#8222;die Unterbringung bekommen, die sie verdienen&#8220;.<\/p>\n<p>    Pistorius: Zusatzbedarf von bis zu 60.000 Soldaten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine verst\u00e4rkte Truppenanforderung ist auch im Rahmen der NATO in den n\u00e4chsten Jahren zu erwarten. Das betonte auch der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/pistorius-soldaten-bedarf-100.html\" title=\"Bundeswehr braucht laut Pistorius bis zu 60.000 zus\u00e4tzliche Soldaten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius<\/a> im Vorfeld des Treffens mit seinen NATO-Kolleginnen und Kollegen in Br\u00fcssel. &#8222;Wir gehen davon aus &#8211; das ist aber auch nur eine Daumengr\u00f6\u00dfe, um es klar zu sagen &#8211; dass wir rund 50.000 bis 60.000 Soldatinnen und Soldaten in den stehenden Streitkr\u00e4ften mehr brauchen als heute&#8220;, r\u00e4umte der SPD-Politiker ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch Pistorius hatte die Frage in den Raum gestellt, ob angesichts der Zahlen der neu anvisierte Freiwilligendienst \u00fcber die kommenden Jahre ausreicht. Dabei f\u00fchrte der Verteidigungsminister aber ebenfalls die mangelnde Infrastruktur als eines der zentralen Probleme an. Eine Wehrpflicht n\u00fctze aus einer Sicht &#8222;jetzt gar nichts, weil wir die Kapazit\u00e4ten weder in den Kasernen noch in der Ausbildung haben&#8220;, argumentierte er. &#8222;Deswegen m\u00fcssen diese Kapazit\u00e4ten aufwachsen&#8220;, forderte der Minister. &#8222;Bis dahin gilt Freiwilligkeit.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie NATO will angesichts der Bedrohung durch Russland neue Vorgaben f\u00fcr die Verteidigungsf\u00e4higkeit ihrer Mitglieder beschlie\u00dfen. Dabei soll es neben h\u00f6heren Ausgaben f\u00fcr Waffen auch um die Zahl der Soldaten gehen. Viele Details unterliegen jedoch der Geheimhaltung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 05.06.2025 11:56 Uhr Deutschland fehlen Zehntausende Soldaten. Kann es da bei einem freiwilligen Wehrdienst bleiben? 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