{"id":168651,"date":"2025-06-06T02:29:09","date_gmt":"2025-06-06T02:29:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168651\/"},"modified":"2025-06-06T02:29:09","modified_gmt":"2025-06-06T02:29:09","slug":"merz-wir-haben-eine-art-importierten-antisemitismus-nachrichten-aus-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168651\/","title":{"rendered":"Merz: Wir haben \u00abeine Art importierten Antisemitismus\u00bb &#8211; Nachrichten aus Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>Washington (dpa) &#8211; Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht Migration als eine wichtige Ursache f\u00fcr Antisemitismus in Deutschland. Auf die Frage, was er in seinem Land tue, um Antisemitismus einzud\u00e4mmen, antwortete Merz in einem Interview des US-Senders Fox News auf Englisch: Man tue alles, was man k\u00f6nne, um die Zahl antisemitischer Vorf\u00e4lle zu reduzieren. \u00abWir verfolgen diejenigen, die gegen das Gesetz versto\u00dfen, und offen gesagt, haben wir eine Art importierten Antisemitismus mit dieser gro\u00dfen Zahl von Migranten\u00bb, die man seit 2015 in Deutschland habe.\u00a0<\/p>\n<p>Die Formulierung \u00abimportierter Antisemitismus\u00bb war vor einigen Monaten Thema bei der institutionell unabh\u00e4ngigen und ehrenamtlichen Aktion \u00abUnwort des Jahres\u00bb. Die Publizistin und Politologin Saba-Nur Cheema sowie Meron Mendel, Publizist, Historiker, P\u00e4dagoge und Direktor der Bildungsst\u00e4tte Anne Frank, waren diesmal Teil der Jury &#8211; und k\u00fcrten \u00abimportierten Antisemitismus\u00bb zu ihrem pers\u00f6nlichen Unwort des Jahres 2024.\u00a0<\/p>\n<p>Der Ausdruck suggeriere, dass Judenhass vor allem mit dem Zuzug von Migrantinnen und Migranten zum Problem geworden sei, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung. Der Begriff werde vor allem in rechten Kreisen verwendet, um Musliminnen und Muslime sowie Menschen mit Migrationsbiographie auszugrenzen \u00abund vom eigenen Antisemitismus abzulenken\u00bb, so die Jury.<\/p>\n<p>Antisemitische Vorf\u00e4lle nahmen in Deutschland 2024 stark zu<\/p>\n<p>Im j\u00fcngst ver\u00f6ffentlichten Jahresbericht des Bundesverbands der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) wurden f\u00fcr das vergangene Jahr 8.627\u00a0antisemitische\u00a0Vorf\u00e4lle\u00a0erfasst, 77 Prozent mehr als f\u00fcr 2023. Demnach wurden 5.857 F\u00e4lle als \u00abisraelbezogener Antisemitismus\u00bb eingestuft, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Darunter versteht Rias unter anderem, wenn Juden in Deutschland f\u00fcr Handlungen der israelischen Regierung in Haftung genommen werden, wenn der Staat Israel d\u00e4monisiert und sein Existenzrecht bestritten wird. Bei 544 Vorf\u00e4llen wurde ein rechtsextremer Hintergrund registriert &#8211; die h\u00f6chste Zahl seit Beginn des bundesweiten Vergleichs 2020.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Washington (dpa) &#8211; Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht Migration als eine wichtige Ursache f\u00fcr Antisemitismus in Deutschland. 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