{"id":168790,"date":"2025-06-06T03:47:10","date_gmt":"2025-06-06T03:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168790\/"},"modified":"2025-06-06T03:47:10","modified_gmt":"2025-06-06T03:47:10","slug":"handelserleichterungen-eu-laesst-nach-drei-jahren-zollbefreiung-fuer-ukraine-auslaufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/168790\/","title":{"rendered":"Handelserleichterungen: EU l\u00e4sst nach drei Jahren Zollbefreiung f\u00fcr Ukraine auslaufen"},"content":{"rendered":"<p>Kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs hat die EU Handelsvorteile f\u00fcr die Ukraine auf den Weg gebracht und Waren aus dem Land von Z\u00f6llen befreit. Nach drei Jahren sind die Vorteile ausgelaufen. Seit Mitternacht gelten wieder die alten Z\u00f6lle vor Beginn des Krieges.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die EU hat Handelsvorteile f\u00fcr die Ukraine auslaufen lassen, mit denen das von Russland angegriffene Land drei Jahre unterst\u00fctzt wurde. Um Mitternacht mitteleurop\u00e4ischer Zeit sind nach Angaben der EU-Kommission \u00dcbergangsregelungen in Kraft getreten, die andauern sollen, bis Verhandlungen \u00fcber ein neues Handelsabkommen abgeschlossen sind.<\/p>\n<p>Die EU hatte rund 100 Tage nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf das Nachbarland im Jahr 2022 ukrainische Waren von Z\u00f6llen befreit. Damit sollte die Wirtschaft des Landes gest\u00e4rkt werden. Vergangenes Jahr wurden die Ma\u00dfnahmen noch verl\u00e4ngert, aber gleichzeitig strengere Vorgaben f\u00fcr bestimmte Lebensmittelimporte in die EU eingef\u00fchrt. Konkret ging es dabei um Gefl\u00fcgel, Eier, Zucker, Hafer, Mais, Grobgrie\u00df und Honig.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung durch Zollbefreiung war vielen Bauern, vor allem im Osten der EU, ein Dorn im Auge. Sie beklagten eine <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article243454093\/Bauern-klagen-ueber-billiges-Getreide-aus-der-Ukraine.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article243454093\/Bauern-klagen-ueber-billiges-Getreide-aus-der-Ukraine.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Konkurrenz<\/a> durch g\u00fcnstige Agrarimporte aus der Ukraine. Auch aus Frankreich gab es Stimmen, die strengere Zollregeln forderten. Nach Angaben aus EU-Diplomatenkreisen haben auch in der aktuellen Debatte zum Auslaufen der Handelserleichterungen nationale Agrarinteressen eine Rolle gespielt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zur Regelung vor Russlands Angriffskrieg<\/p>\n<p>Seit Mitternacht gelten nach Angaben der EU-Kommission wieder Zollkontingente f\u00fcr Erzeugnisse aus der Ukraine eines seit 2016 angewendeten Abkommens. Bis Ende 2025 stehen demnach sieben Zw\u00f6lftel der Jahresmengen dieses alten Handelsabkommens zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Die Kommission teilte mit, sie arbeite z\u00fcgig auf ein neues Abkommen hin. Dabei gehe man auch auf die von europ\u00e4ischen Landwirten und einigen EU-Mitgliedstaaten vorgebrachten Bedenken ein. Vehemente Kritik kommt aus dem Europaparlament: Der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), bezeichnete es als \u201euns\u00e4glich\u201c, dass es nicht gelungen sei, eine L\u00f6sung zu finden, bevor die Handelserleichterungen ausgelaufen seien.<\/p>\n<p>dpa\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs hat die EU Handelsvorteile f\u00fcr die Ukraine auf den Weg gebracht und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":168791,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,7736,3934,3935,13,14,15,110,115,12,58155,49634],"class_list":{"0":"post-168790","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europaeische-union-eu","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-newsteam","20":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-ukraine-wirtschaft","23":"tag-zoelle-ks"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114634374875146990","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168790","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=168790"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/168790\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/168791"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=168790"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=168790"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=168790"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}