{"id":1689,"date":"2025-04-02T05:33:09","date_gmt":"2025-04-02T05:33:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1689\/"},"modified":"2025-04-02T05:33:09","modified_gmt":"2025-04-02T05:33:09","slug":"das-dicke-buch-zum-100-geburtstag-des-malers-bernhard-heisig-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1689\/","title":{"rendered":"Das dicke Buch zum 100. Geburtstag des Malers Bernhard Heisig \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Vor 20 Jahren gab es die letzte gro\u00dfe Ausstellung zum Werk des Leipziger Malers Bernhard Heisig (1925\u20132011) in Leipzig, einem der gro\u00dfen Drei, die in Leipzig die Leipziger Schule begr\u00fcndeten. Seit dem 20. M\u00e4rz zeigt das Museum der bildenden K\u00fcnste wieder eine gro\u00dfe Geburtstagsausstellung f\u00fcr Heisig. Aus gegebenem Anlass. Denn in diesem Jahr w\u00e4re Bernhard Heisig 100 Jahre alt geworden. Ein dickes Geburtstagsbuch gibt es noch obendrauf.<\/p>\n<p>Eines, das sich deutlich von \u00fcblichen Katalogen unterscheidet. Denn federf\u00fchrend dabei war Heiner K\u00f6ster, der mit seiner Frau Marianne einer der begeistertsten Sammler von Bildern aus Heisigs Werkstatt ist. Es auch schon zu Zeiten war, als Rechthaber in Ost und West meinten, um den Maler aus Leipzig ihre Deutungsschlachten schlagen zu m\u00fcssen. Schlachten, die sich so regelm\u00e4\u00dfig wiederholen, wie wieder einmal ein beleidigter Kollege oder ein forscher Kolumnist meinen, einen neuen <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weimarer_Bilderstreit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">\u201eBilderstreit\u201c<\/a> anzetteln zu m\u00fcssen.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/d2224f98afd045cb972576d675eb3087.gif\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/04\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/04\/1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Von Galeristen und Gro\u00dfkritikern ganz zu schweigen. Denn das merkt man ziemlich bald in den Beitr\u00e4gen in diesem Buch und in den ausf\u00fchrlichen autobiografischen Notizen am Ende, dass die Arbeit ostdeutscher K\u00fcnstler genauso regelm\u00e4\u00dfig in die deutsch-deutsche Deutungsschlacht ger\u00e4t wie die Arbeiten ostdeutscher Autor\/-innen.<\/p>\n<p>Und man merkt dahinter oft genug das befremdliche Beharren, alles, was ostw\u00e4rts der einstigen Zonengrenze geschaffen wurde, abzuwerten und auszugenzen. Und eine westdeutsche Deutungsmacht zu behaupten, die sich seit nunmehr 35 Jahren sperrt dagegen, den ostdeutschen Teil der Kunst auch nur als gleichwertig zu betrachten. Von eigenst\u00e4ndig und hochkar\u00e4tig ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>Und auch von den behandelten Themen her. Denn w\u00e4hrend sich die ma\u00dfgebliche westdeutsche Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg nur zu willig in ungegenst\u00e4ndliche und abstrakte Malweisen verabschiedete und eigentlich 40 Jahre lang nichts Wesentliches zur deutschen Vergangenheit und zur rumorenden Gegenwart zu sagen wusste, zeichnet sich gerade das, was die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Leipziger_Schule_(bildende_Kunst)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Leipziger Schule<\/a> hervorbrachte, als eine sehr intensive, oft genug schmerzliche Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart aus.<\/p>\n<p>In gro\u00dfen Maltraditionen<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich \u2013 was aus ostdeutscher Perspektive sowieso immer klar war \u2013 als eine Herausforderung an die platte und puristische Sicht der SED-Granden auf das, was aus ihrer Sicht \u201esozialistischer Realismus\u201c zu sein hatte. Statt pomp\u00f6ser Bejahungen f\u00fcr das \u201efalsche\u201d Bild des ostdeutschen Arbeiter- und Bauernstaates zu liefern, kn\u00fcpften sie an die gro\u00dfen gegenst\u00e4ndlichen Maler der deutschen Kunstgeschichte an. Heisig insbesondere an Mathas Gr\u00fcnewald, Max Beckmann, Otto Dix und Lovis Corinth. Maler, die ihm jene M\u00f6glichkeiten aufzeigten, mit denen er seine eigenen Traumata bew\u00e4ltigen und bearbeiten konnte.<\/p>\n<p>Was nie ein Geheimnis war, auch wenn das westdeutsche Feuilleton aus allen Wolken zu fallen schien, als bekannt wurde, dass sich der 17-j\u00e4hrige Heisig zur Waffen-SS gemeldet hatte und die letzten Kriegsjahre als Panzerfahrer erlebte. Sp\u00e4testens mit dem 1989 bei Reclam erschienenen Heft \u201eDer faschistische Alptraum\u201c h\u00e4tten sie es alle wissen k\u00f6nnen. Ein Buch, das auch Heisigs Lithografien beinhaltet, mit denen er dem Grauen seiner Kriegserlebnisse Ausdruck gegeben hat.<\/p>\n<p>Und diese Lithografien gehen bis in die 1950er Jahre zur\u00fcck und waren auch in der DDR immer randst\u00e4ndig, denn eine wirkliche Besch\u00e4ftigung mit den Verstrickungen der Menschen in die Grausamkeiten des Nazi-Reiches wollte man nicht. Gefragt waren \u201esozialistische Helden\u201c, unbeleckt von all dem, was die nationalsozialistische Herrschaft mit den Menschen angerichtet hatte.<\/p>\n<p>Und Heisig belie\u00df es nie bei Zeichnungen. Mit seinem ganz pers\u00f6nlichen \u201efaschistischen Albtraum\u201c besch\u00e4ftigte er sich auch in unz\u00e4hligen Bildern. Bilder, die ihre Betrachter regelrecht miterleben lassen, wie Krieg und Herrschaft das Menschliche zertrampelt und Menschen zu willigen Mitl\u00e4ufern machen, die in Uniform nur zu bereit sind, den schmetternden Fanfaren hinterherzulaufen.<\/p>\n<p>Immer wieder tauchen die noch im Tod in gro\u00dfer Geste erstarrten Soldaten auf, die in strammer Haltung noch immer den Behauptungen der dr\u00f6hnenden Lautsprecher glauben. \u201eHeroenwechswel\u201c hei\u00dft eines dieser typischen Heisigschen Gemn\u00e4lde, in denen er den Sturz einer alten Kriegerstatue gemalt hat. Welcher neue Held wird dann an gleicher Stelle aufgestellt? Braucht es schon wieder neue Helden?<\/p>\n<p>Die Verf\u00fchrbarkeit des Menschen<\/p>\n<p>Wenn Heisig eines wusste, dann, wie leicht man als junger Mensch verf\u00fchrbar ist, wenn eine einzige Ideologie das Land durchdr\u00f6hnt und den Menschen einh\u00e4mmert, das Land w\u00fcrde sich gegen eine \u201eWelt von Feinden\u201c verteidigen m\u00fcssen. Verf\u00fchrung passiert \u00fcber Emotionen, Propaganda, Ikonen und Tschingderassabumm.<\/p>\n<p>Und so durften die Parteigewaltigen durchaus annehmen, dass die Maler aus der HGB Leipzig, die auf den gro\u00dfen Kunstausstellungen in Dresden ihre Bilder zeigten, die regierende Kunstdoktrin tats\u00e4chlich infrage stellten. Nicht dem Kanon gen\u00fcgten, den die kulturunwillige Nomenklatura in den 1960er Jahren definiert hatte. Doch in mehreren Essays und den Texten im autobiografischen Teil wird deutlicher, dass diese Deutungshoheit der Funktion\u00e4re schon in den fr\u00fchen 1970er Jahren obsolet war.<\/p>\n<p>Die im Verband bildender K\u00fcnstler versammelten K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler lie\u00dfen sich die Vormundschaft der parteitreuen Hardliner viel fr\u00fcher nicht mehr gefallen als die Schriftsteller in ihrem Verband. Sie w\u00e4hlten die Hardliner ab und w\u00e4hlten lieber eine Willi Sitte zum Pr\u00e4sidenten, auch wenn sie lieber Heisig gehabt h\u00e4tten, dessen Bilder das eindimensionale Geschichtsverst\u00e4ndnis der SED immer wieder mit Lust und Farbenwucht unterminierten.<\/p>\n<p>Auch mit Heisigs Lieblingsmotiv: der Pariser Kommune, das Heisig ebenso ein Leben lang besch\u00e4ftige wie seine qu\u00e4lenden Kriegserlebnisse oder sp\u00e4ter auch noch die neue Begeisterung f\u00fcr den preu\u00dfischen Kriegsk\u00f6nig Friedrich II. Doch wie sein gro\u00dfes Vorbild Otto Dix malte er keine Schlachten und schmetternden Siege, sondern das Leid und Grauen des Sch\u00fctzengrabes. Womit er Bilder schuf, die die Betrachter immer wieder mit sich selbst konfrontierten. Wie verf\u00fchrbar sind sie? Wie leicht lassen sie sich von schallenden Reden dazu bringen, zum Morden auszuziehen und im Schlamm der Sch\u00fctzengr\u00e4ben zu verrecken?<\/p>\n<p>Der fehlbare Mensch<\/p>\n<p>Manch ein Kritiker bescheinigte Heisig ein zutiefst depressives Weltbild. Aber vielleicht trifft genau das Gegenteil zu, dass hier einer immer mit menschlichsten Anspruch malte \u2013 keine Heiligenbilder, sondern den Menschen in seinem Leid und seiner Fehlbarkeit. Und seinen Tr\u00e4umen, die oft genug unerf\u00fcllbar sind. Oder an \u00dcbermut scheitern wie der Flug des Ikarus, den Heisig ebenso immer wieder in seinen Bildern platzierte. Vor Heisigs Bildern kann man nicht stehen und nicht betroffen sein.<\/p>\n<p>Auch wenn die vielen bildlichen Zitate, die immer wieder auftauchen, manchen Betrachter \u00fcberfordern. Auch wenn eins nie zu \u00fcbersehen ist, wie Heisigs Lebensgef\u00e4hrtin Gudrun Br\u00fcne in ihrem Text deutlich macht: die Leidenschaft, mit der Heisig immer gemalt hat und oft auch Bilder immer wieder \u00fcbermalt hat.<\/p>\n<p>Die Entstehung des Buches hat Gudrun Br\u00fcne noch miterlebt, das Buch selbst nicht mehr.<\/p>\n<p>Aber ihr Beitrag reiht sich ein in mehrere sehr pers\u00f6nliche Erinnerungen an Bernhard Heisig \u2013 von Eduard Beaucamp, dem \u201eEntdecker\u201c der Leipziger Schule, bis zu Altbundeskanzler Helmut Schmidt, der sein Portr\u00e4t f\u00fcr die Galerie im Bundeskanzleramt unbedingt von Heisig gemalt haben wollte. Mit dem Werk und den Vorbildern Heisigs besch\u00e4ftigen sich dann mehrere hochkar\u00e4tige Kunstwissenschaftler.<\/p>\n<p>Sie zeigen das auf, was die meisten Betrachter im Schulunterricht meist nie gelernt und geh\u00f6rt haben \u2013 n\u00e4mlich den reichen Kanon deutscher Malerei, aus dem Heisig seine Anregungen bezog. Auch da war er unverwechselbar, stritt gar nicht ab, dass Maler von anderen Malern lernen, sondern hielt das f\u00fcr den nat\u00fcrlichsten Vorgang der Welt. Und alle Sch\u00fcler, die bei ihm als Dozenten an der HGB gelernt haben, werden es best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Wobei die biografischen Exkurse eben auch deutlich machen, dass es der erstmals zum Rektor berufene Bernhard Heisig war, der die HGB \u00fcberhaupt erst zur Ausbildungsst\u00e4tte hochkar\u00e4tiger Malerei machte. Die dann als Leipziger Schule Furore machte. Nicht nur, weil sie mit ihrer Gegenst\u00e4ndlichkeit klassische Kunsttraditionen fortf\u00fchrte, sondern weil diese Gegenst\u00e4ndlichkeit die Auseinandersetzung mit dem Bild geradezu erzwang. Und bis heute erzwingt.<\/p>\n<p>Schl\u00fcssel zu Heisigs Bilderwelten<\/p>\n<p>Mariane und Heiner K\u00f6stef lie\u00dfen es sich nat\u00fcrlich nicht nehmen, auch die Gem\u00e4lde besonders vorzustellen, die sie in ihrer eigenen Sammlung haben. Jedes Bild mit ganz pers\u00f6nlichen Bez\u00fcgen angereichert, so dass man hier auch nachlesen kann, warum sich ein sammelfreudiges Paar so f\u00fcr die Bildwelt Bernhard Heisigs begeistern konnte. Was auch ein Zugang f\u00fcr jeden Anderen ist, der erst einmal nur wie erschlagen vor diesen Bildern steht und noch nicht wei\u00df, wie er sie f\u00fcr sich erschlie\u00dfen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Es ist eine kleine Schule des Sehens. Und auch des Verstehens, da die K\u00f6sters Bernhard Heisig immer wieder auch im Atelier besuchten und selbst Portr\u00e4t sa\u00dfen. Und auch bei ihnen sind es Themen, die ihnen einen besonderen Zugang zu Heisigs Werk er\u00f6ffneten \u2013 von \u201eDer alte gejagte Jude\u201c bis zu den Wei\u00dfclowns, den Puppenspielern und dem Faust-Motiv, das in Heisigs Werk ebenso eine un\u00fcbersehbare Rolle spielt. Davon, dass er f\u00fcr Reclam den ganzen Faust illustriert hat, ganz abgesehen.<\/p>\n<p>Aber es wird auch deutlich, dass man zum Entziffern Heisigscher Bilderwelten wenigstens den klassischen Literaturkanon kennen sollte. Auch so ein Thema von Geschichte: Wer diese Literatur nicht kennt, hat wichtige Selbst-Auseinandersetzungen der Deutschen mit ihren Welt-Konflikten schlicht nicht verstanden und nicht wahrgenommen.<\/p>\n<p>Vielleicht war es auch das, was westdeutsche Kritiker dann so ver\u00e4rgerte: dass die Leipziger Bilderwelten sie zum Hinschauen und zur Auseinandersetzung zwangen. Dass man da nicht einfach mit ein paar kunstwissenschaftlichen Phrasen dr\u00fcberwischen konnte, sondern Motive lesen und verstehen musste. Eine echte intellektuelle Herausforderung. Aber die mussten auch schon die Genossen im ZK der SED akzeptieren. Wohl wissend, dass auch die Dresdner Kunstausstellungen nur deshalb so viele Besucher anzogen, weil da auch diese frappierenden Bilder von Heisig und Kollegen hingen.<\/p>\n<p><strong>Heiner K\u00f6ster (Hrsg.) \u201eErinnern und verantworten. Bernhard Heisig zum 100. Geburtstag\u201c<\/strong>, E. A. Seemann Verlag, Leipzig 2025, 42 Euro.<\/p>\n<p>Informationen zur Ausstellung \u201eBernhard Heisig. Geburtstagsstilleben mit Ikarus\u201d im MdbK<a href=\"http:\/\/mdbk.de\/ausstellungen\/bernhard-heisig\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"> findet man hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor 20 Jahren gab es die letzte gro\u00dfe Ausstellung zum Werk des Leipziger Malers Bernhard Heisig (1925\u20132011) in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1690,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1805,1784,1785,29,214,30,1804,1803,215],"class_list":{"0":"post-1689","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-bernhard-heisig","9":"tag-books","10":"tag-buecher","11":"tag-deutschland","12":"tag-entertainment","13":"tag-germany","14":"tag-leipziger-schule","15":"tag-rezension","16":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114266741477678780","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1689","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1689"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1689\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1690"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1689"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1689"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1689"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}