{"id":169168,"date":"2025-06-06T07:22:09","date_gmt":"2025-06-06T07:22:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/169168\/"},"modified":"2025-06-06T07:22:09","modified_gmt":"2025-06-06T07:22:09","slug":"experten-bewerten-schaden-nach-angriff-der-ukrainer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/169168\/","title":{"rendered":"Experten bewerten Schaden nach Angriff der Ukrainer"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Der Ukraine ist erneut ein Schlag gegen die Kertschbr\u00fccke zwischen Russland und der Krim gelungen. Der Schaden an dem illegalen Bauwerk d\u00fcrfte erheblich sein.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Es war der zweite schwere Schlag gegen die russische Kriegsmaschinerie innerhalb von Stunden: <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ukraine\/id_100750828\/ukraine-krieg-kiew-bestaetigt-zahl-zerstoerter-russischer-flugzeuge.html\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kurz nach dem verheerenden ukrainischen Angriff auf mehrere russische Luftwaffenst\u00fctzpunkte<\/a> am Sonntag ersch\u00fctterte am fr\u00fchen Dienstagmorgen eine Explosion den s\u00fcd\u00f6stlichen St\u00fctzpfeiler der Kertschbr\u00fccke. Diese verbindet das russische Festland mit der besetzten ukrainischen Halbinsel Krim. Zwar gab <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/russland\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> den Verkehr \u00fcber die Br\u00fccke nur wenige Stunden nach der Explosion wieder frei \u2013 doch unbesch\u00e4digt blieb das illegal errichtete Bauwerk nach Meinung von Experten nicht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Mit ausreichend Sprengstoff kann man einer Br\u00fccke erheblichen Schaden zuf\u00fcgen, aber es ist sehr schwierig, sie zum Einsturz zu bringen&#8220;, erkl\u00e4rte der Bauingenieur Dmytro Makohon der ukrainischen Nachrichtenagentur ukrinform. Bei der Unterwasserexplosion an dem St\u00fctzpfeiler kam nach Angaben des Geheimdienstes SBU Sprengstoff mit einer Explosionskraft von 1.100 Kilo TNT zum Einsatz. Viele Details zu der Aktion lie\u00df der SBU zwar offen, doch einige Schl\u00fcsse kann der Experte aus den vorhandenen Informationen dennoch ziehen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der j\u00fcngste Angriff dagegen k\u00f6nnte seine Wirkung erst mit der Zeit entfalten. Darauf deuten laut Ingenieur Makohon die Aufnahmen von der Explosion hin. Darauf ist zu erkennen, dass auch Teile der Fahrbahn und der Br\u00fcstung besch\u00e4digt wurden, die weit \u00fcber der Wasseroberfl\u00e4che liegen. &#8222;Das sagt uns, dass die Kraft der Explosion erheblich war&#8220;, so Makohon. &#8222;Das Wasser wird den zerst\u00f6rerischen Effekt noch verst\u00e4rken, aber das dauert \u2013 eher Jahre als Tage oder Wochen&#8220;, so der Ingenieur.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die vom SBU ver\u00f6ffentlichten Aufnahmen von der Explosion sehen Sie hier oder oben:<\/p>\n<p>Video | Ukraine sprengt offenbar Pfeiler von Krimbr\u00fccke<\/p>\n<p>Quelle: t-online<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">M\u00f6glich ist, dass die Unterwasserkonstruktion der Br\u00fccke so besch\u00e4digt wurde, dass nun Salzwasser in die Bewehrung aus Stahlbeton eindringen kann. Die Tr\u00e4ger der Br\u00fccke ruhen auf Dutzenden Betonr\u00f6hren, die im Meeresgrund verankert sind. Denkbar ist auch, dass die tragende Konstruktion nun von Wasser untersp\u00fclt und damit in ihrer Tragf\u00e4higkeit beeintr\u00e4chtigt wird.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Allerdings h\u00e4tten die Russen durchaus die M\u00f6glichkeit, entstandene Sch\u00e4den zu reparieren. &#8222;Das w\u00fcrde monatelange Arbeiten mit Tauchern bedeuten&#8220;, erkl\u00e4rt Dmytro Makohon. &#8222;Alternativ k\u00f6nnten sie einen Kofferdamm aus Stahl rund um den Pfeiler errichten, das Wasser herauspumpen und die Stelle dann reparieren.&#8220; Der Angriff zeigt demnach aber auch, wie schwierig es ist, die Br\u00fccke zum Einsturz zu bringen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Solche Br\u00fccken werden mit einem gro\u00dfen Sicherheitsspielraum gebaut&#8220;, erkl\u00e4rt Makohon. &#8222;Sie sind daf\u00fcr ausgelegt, Kollisionen mit Schiffen oder Eisbergen auszuhalten. Sie k\u00f6nnte selbst eine Atomexplosion aushalten, die nicht direkt auf die Br\u00fccke gerichtet w\u00e4re.&#8220; Wollte man die meterdicken Br\u00fcckenpfeiler kontrolliert sprengen, br\u00e4uchte es genaue Berechnungen und sorgf\u00e4ltig platzierte Sprengladungen \u2013 undenkbar angesichts der engmaschigen \u00dcberwachung des Bauwerks.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Ukraine ist erneut ein Schlag gegen die Kertschbr\u00fccke zwischen Russland und der Krim gelungen. 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