{"id":169362,"date":"2025-06-06T09:12:09","date_gmt":"2025-06-06T09:12:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/169362\/"},"modified":"2025-06-06T09:12:09","modified_gmt":"2025-06-06T09:12:09","slug":"hinterland-of-things-trump-als-hoffnung-fuer-mehr-innovationen-aus-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/169362\/","title":{"rendered":"&#8222;Hinterland of Things&#8220;: Trump als Hoffnung f\u00fcr mehr Innovationen aus Europa"},"content":{"rendered":"<p>Die erneute Pr\u00e4sidentschaft von Donald Trump sorgt nicht nur f\u00fcr eine <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Wegen-Trump-Microsoft-expandiert-in-Europa-und-verspricht-mehr-Resilienz-10368956.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diskussion des Themas &#8222;digitale Souver\u00e4nit\u00e4t&#8220;<\/a>. Sie wirkt sich auch <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Gesundheitsoekonomin-will-mehr-Wissenschaft-in-Digital-Health-Community-bringen-10331961.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf die Wissenschaftscommunity<\/a> und auf die europ\u00e4ische Start-up-Szene aus. Das erkl\u00e4rt Dominik Gross, der Mitgr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Tech-Startups ausbildenden Founders Foundation gGmbH (FF), bei der Er\u00f6ffnung der diesj\u00e4hrigen &#8222;Hinterland of Things&#8220;-Konferenz. Bereits jetzt sei die Anzahl der europ\u00e4ischen Unicorns seit 2015 um rund 4,9 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>Neben <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Hinterland-of-Things-Vom-Klemmen-Valley-Startups-und-KI-9762752.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fl\u00e4chenregionen mit Hidden Champions seien f\u00fcr die deutsche Wirtschaft<\/a> unter anderem Hochschulen wichtig f\u00fcr die R\u00fcckgewinnung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit. In Deutschland gebe es laut Gro\u00df bereits eine gute Basis f\u00fcr Spitzenforschung, jedoch seien viele nach Stanford oder Harvard gegangen, die als deutlich gr\u00fcndungsfreundlicher und innovationsorientierter gelten als deutsche Hochschulen. Dazu f\u00f6rdert das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des F\u00f6rderprogramms &#8222;EXIST &#8211; Existenzgr\u00fcndungen aus der Wissenschaft&#8220; einen Leuchtturmwettbewerb, an dem mehr als 100 Start-ups teilnehmen.<\/p>\n<p>Nach Sicht der Investorin Nazanin Daneshvar sei Europa der beste Ort zum Gr\u00fcnden, wie sie im Panel &#8222;Krisenbedingte Chancen: Deutschlands Chance wieder f\u00fchrend zu werden&#8220;, erkl\u00e4rte. Dass Trump verschiedene L\u00e4nder vom Studieren in Harvard und anderen renommierten Universit\u00e4ten ausschlie\u00dfe, ist laut Daneshvar &#8222;eines der besten Dinge, die Donald Trump f\u00fcr Europa getan habe&#8220;. Schlie\u00dflich m\u00fcssten &#8222;talentierte Migranten&#8220; sich jetzt nach Alternativen umsehen.<\/p>\n<p>Herausforderungen f\u00fcr Gr\u00fcnder<\/p>\n<p>Zu den Herausforderungen beim Gr\u00fcnden geh\u00f6ren in Deutschland vor allem B\u00fcrokratie und Regulierung, doch hat man es in Deutschland geschafft, schafft man es \u00fcberall. Mehrfach wurde in verschiedenen Panels jedoch thematisiert, wie kostspielig Notartermine f\u00fcr Gr\u00fcnder seien. Der Investor Florian Huber von Ewor sprach in einem weiteren Panel zur Zur\u00fcckgewinnung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit beispielsweise von Kosten in H\u00f6he von 60.000 Euro, die w\u00e4hrend eines vierst\u00fcndigen Notartermins in Berlin anfielen, w\u00e4hrend in London ein kostenloses Online-Dokument reichte.<\/p>\n<p>Hoffnungen machen der Gr\u00fcnderszene die Versprechen aus dem Koalitionsvertrag: &#8222;Start-ups sind die Hidden Champions und DAX-Konzerne von morgen. Um B\u00fcrokratie zu reduzieren, pr\u00fcfen wir eine Gr\u00fcnderschutzzone und wollen notarielle Vorg\u00e4nge vereinfachen und digitale Beurkundungsprozesse sowie den automatischen Datenaustausch zwischen Notariat, Finanzamt und Gewerbeamt erm\u00f6glichen. Wir schaffen einen vollst\u00e4ndigen One-Stop-Shop, der alle Antr\u00e4ge und Beh\u00f6rdeng\u00e4nge auf einer Plattform digital b\u00fcndelt und eine Unternehmensgr\u00fcndung innerhalb von 24 Stunden erm\u00f6glicht&#8220;, steht dort.<\/p>\n<p>Laut Dr. Anna von Mutius, Mitgr\u00fcnderin der KI-basierten Recruting-L\u00f6sung &#8222;Empion&#8220;, sei es zudem ein Problem, dass Angestellte in Deutschland unk\u00fcndbar seien, daher w\u00fcnsche sie sich dynamischere Prozesse bei Einstellungen und K\u00fcndigungen. Ansonsten k\u00f6nne eine Firma ihr volles Potenzial nicht aussch\u00f6pfen. Datenbasierte Systeme seien hilfreich f\u00fcr die Auswahl geeigneter Bewerber.<\/p>\n<p>SAP zu Diversit\u00e4tszielen<\/p>\n<p>Deepa Gautam-Nigge, Senior Director f\u00fcr Corporate Development bei SAP, wurde zudem zu den einkassierten Diversit\u00e4tszielen in den USA befragt. Es sei laut Gautam-Nigge gelebte Diversit\u00e4t, dass sie als libanesische Rheinl\u00e4nderin in Bayern lebt und f\u00fcr ein baden-w\u00fcrttembergisches Unternehmen arbeitet. Diversit\u00e4t werde nach wie vor hochgehalten bei SAP. K\u00fcrzlich wurde auch SAP-Vorstandschef Christian Klein zur Kritik an der gestrichenen Frauenquote im Gespr\u00e4ch mit der Zeit befragt. Zwar werde das globale Ziel von 40 Prozent Frauenanteil nicht weiterverfolgt, stattdessen aber &#8222;auf lokaler Ebene&#8220; gemessen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mack@heise.de\" title=\"Marie-Claire Koch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mack<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die erneute Pr\u00e4sidentschaft von Donald Trump sorgt nicht nur f\u00fcr eine Diskussion des Themas &#8222;digitale Souver\u00e4nit\u00e4t&#8220;. Sie wirkt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":169363,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,58270,196,14,15,12,6985,55],"class_list":{"0":"post-169362","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-hinterland-of-things","17":"tag-it","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-startups","22":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114635652682119733","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/169362","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=169362"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/169362\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/169363"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=169362"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=169362"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=169362"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}