{"id":169697,"date":"2025-06-06T12:15:10","date_gmt":"2025-06-06T12:15:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/169697\/"},"modified":"2025-06-06T12:15:10","modified_gmt":"2025-06-06T12:15:10","slug":"neuer-kreativ-hub-in-flingern-stellt-nachhaltigkeit-in-den-mittelpunkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/169697\/","title":{"rendered":"Neuer Kreativ-Hub in Flingern stellt Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Das Haus in der Pinienstra\u00dfe 2 hat schon wilde Zeiten erlebt. In den 80ern nutzten die Toten Hosen den Keller als Proberaum. Im Erdgeschoss hatte Markus Kratz sein Fotostudio. Sp\u00e4ter zog ein Maler ein. Die Klammer war immer die Kreativit\u00e4t und die lebt mit \u201eCokon\u201c nun weiter. Der am Donnerstag er\u00f6ffnete neue Kreativ-Hub schreibt die Geschichte gewisserma\u00dfen fort und tr\u00e4gt sie in die Zukunft. Die ist \u2013 geht es nach Bettina und Markus Kratz, den Gr\u00fcndern des Designstudios kplus und von \u201eCokon\u201c \u2013 in m\u00f6glichst vielen Lebensbereichen nachhaltig.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Besuchenden betreten das Haus und stehen gleich mitten in einem hellen Showroom mit Regalen bis zur hohen Decke. \u201eHier haben wir mal eine Auswahl an Design-M\u00f6beln und Wohn-Accessoires zusammengestellt, die alle nachhaltig produziert sind\u201c, erkl\u00e4rt Markus Kratz bei einem kleinen Rundgang durch den \u201eCokon\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Da steht ein Stuhl aus Seegras oder die Regalbretter wurden aus Hotelbettw\u00e4sche gefertigt. \u201eDa kommt kaum jemand drauf\u201c, r\u00e4umt der Hausherr ein. Und man merkt ihm an, dass er Spa\u00df daran hat, seine G\u00e4ste raten zu lassen, aus welchem Material das Interieur im \u201eCokon\u201c wohl hergestellt sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weder bei besagtem, sehr bequemen Stuhl noch bei den Regalbrettern mit ihrer leicht angerauten Oberfl\u00e4che w\u00e4re jemand auf das Material gekommen. \u201eNachhaltigkeit soll nicht nur ein Wort sein, wir wollen es leben und haben uns entschieden, es auch zum Grundprinzip f\u00fcr diesen Ort zu machen\u201c, bringt Markus Kratz die Philosophie von \u201eCokon\u201c auf den Punkt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Kreativ-Hub soll zuk\u00fcnftig ein neuer Hot Spot in D\u00fcsseldorf f\u00fcr alle werden, die zukunftsorientiert arbeiten. \u201eDas muss nicht nur in unserem Design-Bereich sein\u201c, stellt der Initiator klar. Das Ehepaar Kratz stellt sich vor, dass die Pinienstra\u00dfe 2 ein Marktplatz der Ideen werden kann. Eine Plattform f\u00fcrs Netzwerken, die auch zu mieten ist. \u201eWir haben hier eine K\u00fcche mit viel Platz, um G\u00e4ste zu bewirten oder auch gemeinsam mal zu kochen\u201c, sagt Kratz und l\u00e4sst seinen Blick durch den gro\u00dfen Raum schweifen, dessen Bodenflie\u00dfen noch an den Vormieter erinnern. \u201eEin Maler, der gern mal seinen Pinsel ausschlug und dabei die Farbe auf die Kacheln spritzte\u201c, verr\u00e4t der Designer. Und weil das Ehepaar Kratz auch ein Faible f\u00fcrs historische eines Ortes hat, beschloss es, eben diese Spritzer einfach auf den Fliesen zu belassen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Arbeitsplatte ist aus einem Baum entstanden, den kplus bei dem Umbau f\u00fcr ein Projekt hatte f\u00e4llen lassen m\u00fcssen. \u201eIch wollte wissen, wie der Weg eines Baumes von der F\u00e4llung \u00fcber die Verarbeitung bis zum Endverbraucher ist und habe mal ein S\u00e4gewerk besucht\u201c, erz\u00e4hlt Kratz. Da wurde er mit der ern\u00fcchternden Tatsache konfrontiert, dass ein S\u00e4gewerk in der Regel keine M\u00f6glichkeit hat, einen bestimmten Baum f\u00fcr einen Kunden zu verarbeiten. \u201eDie bekommen die St\u00e4mme in Tonnen angeliefert, da w\u00e4re eine individuelle Bestimmung kaum realisierbar\u201c, erfuhr der D\u00fcsseldorfer.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Trotzdem hat es besagter Baum in die \u201eCokon\u201c-K\u00fcche geschafft. Dort wartet auch ein altes Sportger\u00e4t aus Holz auf seine neue Bestimmung. \u201eWir \u00fcberlegen, aus dem Pferd eine Bar zu schnitzen\u201c, gibt Kratz einen Ausblick auf den Plan. Im Raum nebenan bietet ein voll ausgestatteter Co-Working-Space alle M\u00f6glichkeiten, an Ideen zu feilen. Wer eine Pause beim Brainstorming braucht, kann eine Leiter in einen gem\u00fctlichen Ruhebereich hinaufklettern und gewisserma\u00dfen aus der Vogelperspektive aufs Geschehen schauen oder einfach mal den Blick ins Gr\u00fcne schweifen lassen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nat\u00fcrlich werden die R\u00e4ume von kplus genutzt. Aber einmal im Monat wollen sie das \u201eCokon\u201c auch f\u00fcr ein \u00f6ffentliches Kreativmeeting freigeben. \u201eWir starten am 26. Juni mit einem R\u00fcckblick auf die Messe 3daysofdesign Copenhagen. So bekommen auch diejenigen, die nicht hin konnten einen Eindruck \u00fcber die aktuellen Trends\u201c, fasst Markus Kratz zusammen. Weitere regelm\u00e4\u00dfige Termine sind in Planung. \u201eDabei soll es nicht allein um Design gehen. Wir wollen uns f\u00fcr alle Lebensbereiche \u00f6ffnen. Wichtig ist uns nur, dass Nachhaltigkeit im Zentrum steht\u201c, betont Kratz. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Haus in der Pinienstra\u00dfe 2 hat schon wilde Zeiten erlebt. 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