{"id":170712,"date":"2025-06-06T21:21:11","date_gmt":"2025-06-06T21:21:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/170712\/"},"modified":"2025-06-06T21:21:11","modified_gmt":"2025-06-06T21:21:11","slug":"sozialleistungsmissbrauch-in-duisburg-massnahmen-der-arbeitsministerin-meinung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/170712\/","title":{"rendered":"Sozialleistungsmissbrauch in Duisburg: Ma\u00dfnahmen der Arbeitsministerin &#8211; Meinung"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1itwtw3\">Das Problem ist ja nicht neu. Sozialleistungsmissbrauch mit Zuwanderern aus Rum\u00e4nien und Bulgarien hat <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Duisburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Duisburg<\/a> und anderen St\u00e4dten des Ruhrgebiets schon vor zehn Jahren zu schaffen gemacht. Kaum ist ein Jahrzehnt ins Land gegangen, will die neue Arbeitsministerin <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/B%C3%A4rbel_Bas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00e4rbel Bas<\/a> nun entschieden gegen die Machenschaften vorgehen. Die Sozialdemokratin, die selbst aus Duisburg stammt, spricht von \u201emafi\u00f6sen Strukturen\u201c, die man \u201ezerschlagen\u201c m\u00fcsse. Na endlich.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In Duisburg und einigen anderen St\u00e4dten in Deutschland findet seit Jahren ein organisierter Missbrauch von Sozialleistungen statt, oft verbunden mit der \u00fcberteuerten Vermietung von Zimmern in Schrottimmobilien an Zuwanderer. Die Organisatoren dieses betr\u00fcgerischen Modells nutzen mangelhafte Sozialgesetze aus, \u00fcber deren Wirkung man zu Recht entsetzt sein darf: Wie kann es sein, dass jemand aus einem anderen EU-Land nach Deutschland zieht, einen Minijob annimmt und damit die ganze, mitunter gro\u00dfe <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Familie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Familie<\/a> <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/B%C3%BCrgergeld\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">B\u00fcrgergeld<\/a> beziehen kann? Wie kann es sein, dass Eltern aus dem Ausland ein Kind in der deutschen Schule anmelden und die Familie deshalb B\u00fcrgergeld beziehen kann, selbst wenn das Kind dem Unterricht fernbleibt? Wie kann es sein, dass zugewanderte Familien weiter B\u00fcrgergeld erhalten, obwohl sie nie zu Terminen im Jobcenter erscheinen?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Nat\u00fcrlich, man sollte es sich nicht so einfach machen, nur auf die verarmten Migranten aus Rum\u00e4nien und Bulgarien zu zeigen. Sie werden h\u00e4ufig mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt, die Hinterm\u00e4nner beuten sie in miesen Jobs aus und kn\u00f6pfen ihnen dann auch noch die Sozialleistungen vom Jobcenter ab. Die Menschen aus S\u00fcdosteuropa sind aktiver Teil dieses Missbrauchssystems, sie sind allerdings auch Leidtragende. Andere machen sich die Taschen voll.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Sozialmissbrauch im Ruhrgebiet ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie stark die Parteien der Mitte die politische Sprengkraft falsch gesteuerter Zuwanderung untersch\u00e4tzt haben. Allzu lang hat man es laufen lassen, hat die Probleme mit einem Schulterzucken als Randph\u00e4nomen abgetan, das man mit Blick auf die gro\u00dfen Vorteile der Arbeitnehmerfreiz\u00fcgigkeit in der EU eben hinzunehmen habe.\u00a0 Tats\u00e4chlich ist diese Art von Sozialbetrug kein bundesweites Massenph\u00e4nomen. Die skandal\u00f6sen Einzelf\u00e4lle allerdings besch\u00e4digen dennoch das Vertrauen in den Sozialstaat und den Glauben daran, dass Zuwanderung meist gut gelingt. Sie schaden auch den Hunderttausenden Rum\u00e4nen und Bulgaren in Deutschland, die oft harte Arbeit leisten in Pflegeheimen, auf dem Bau oder als Hochqualifizierte. Profiteur dagegen ist die AfD. Der Sozialmissbrauch d\u00fcrfte dazu beigetragen haben, dass sie bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Duisburg II auf dem zweiten Platz landete, knapp hinter der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/SPD\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SPD<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Arbeitsministerin Bas will den Betrug bek\u00e4mpfen durch einen besseren Datenaustausch zwischen Jobcentern, Finanz\u00e4mtern, Polizei und anderen Beh\u00f6rden. Das ist sicher hilfreich, doch es wird nicht reichen. Der mafi\u00f6se Missbrauch profitiert davon, dass es als EU-B\u00fcrger in einigen Konstellationen recht einfach ist, nach Deutschland zu ziehen und rasch Sozialleistungen zu erhalten, siehe das Modell mit den Minijobs plus B\u00fcrgergeld. Die Regeln hierf\u00fcr werden in Br\u00fcssel gemacht. Die Europ\u00e4ische Union ist gefordert einzugreifen, um die mafi\u00f6sen Netzwerke in Duisburg und anderswo zu zerrei\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Problem ist ja nicht neu. 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