{"id":171213,"date":"2025-06-07T02:01:25","date_gmt":"2025-06-07T02:01:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171213\/"},"modified":"2025-06-07T02:01:25","modified_gmt":"2025-06-07T02:01:25","slug":"hoffnung-fuer-juengere-generationen-studie-zeigt-geringeres-demenzrisiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171213\/","title":{"rendered":"Hoffnung f\u00fcr j\u00fcngere Generationen: Studie zeigt geringeres Demenzrisiko"},"content":{"rendered":"<p>                            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/shutterstock_2494186641-dc23ffcf6bc0f68b.jpeg\"  width=\"6048\" height=\"3398\"  alt=\"Personen in wei\u00dfen Kitteln schauen sich ein CT Bild an\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p class=\"caption akwa-caption__text\">Das Risiko, an Demenz zu erkranken, nimmt laut der Studie bei j\u00fcngeren Generationen ab<\/p>\n<p class=\"source akwa-caption__source\">(Bild:\u00a0illustrissima\/<a href=\"https:\/\/www.shutterstock.com\/image-photo\/two-doctors-man-woman-doctor-examine-2494186641\" target=\"_blank\" rel=\"external noopener\">Shutterstock.com<\/a>)<\/p>\n<p class=\"lead beitraganriss\">Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass j\u00fcngere Generationen ein geringeres Risiko haben, an Demenz zu erkranken. Der Trend ist bei Frauen besonders ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<p> Gute Neuigkeiten: Obwohl j\u00fcngere Generationen oft als weniger gl\u00fccklich, \u00fcberarbeitet und durch soziale Medien abgelenkt gelten, scheinen sie laut einer <a href=\"https:\/\/jamanetwork.com\/journals\/jamanetworkopen\/fullarticle\/2834750?guestAccessKey=bacb167c-2948-4d8a-a4b4-4f6200aa35d6\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">neuen Studie<\/a> der University of Queensland seltener an Demenz zu erkranken, \u00fcber die zuerst der britische Guardian <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/society\/2025\/jun\/02\/younger-generations-less-likely-dementia-study\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">berichtet hat<\/a>.<\/p>\n<p>Risikofaktoren f\u00fcr Demenz<\/p>\n<p>Sch\u00e4tzungen von Dementia Australia zufolge leben im Jahr 2025 rund 433.300 Australier mit Demenz, bis 2054 k\u00f6nnte diese Zahl ohne signifikante Interventionen auf etwa 812.500 ansteigen. Frauen sind mit einem Anteil von fast zwei Dritteln der Demenzerkrankten in Australien besonders gef\u00e4hrdet. <\/p>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt Bluthochdruck, hohen Blutzucker, Fettleibigkeit, Rauchen, \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Alkoholkonsum, k\u00f6rperliche Inaktivit\u00e4t, soziale Isolation, psychische Probleme und Alter als Risikofaktoren f\u00fcr Demenz. Doch die Forscher sagen, dass j\u00fcngere Generationen m\u00f6glicherweise nicht im gleichen Alter wie fr\u00fchere Generationen an der Krankheit erkranken werden.<\/p>\n<p>Nachlassendes Risiko<\/p>\n<p> &#8222;J\u00fcngere Generationen haben ein geringeres Risiko, im gleichen Alter an Demenz zu erkranken wie ihre Eltern oder Gro\u00dfeltern, und das ist ein hoffnungsvolles Zeichen&#8220;, erkl\u00e4rte Dr. Sabrina Lenzen, Co-Autorin der Studie. Das Forschungsteam analysierte Daten von 62.437 \u00fcber 70-J\u00e4hrigen aus England, den USA und Teilen Europas. <\/p>\n<p>Die Teilnehmer wurden zu Faktoren befragt, die auf ihr Demenzrisiko hindeuten, wie Schwierigkeiten bei allt\u00e4glichen Aufgaben. Au\u00dferdem absolvierten sie kognitive Tests. <\/p>\n<p>Die Ergebnisse zeigten, dass die Demenzraten zwar in allen Altersgruppen mit dem Alter zunehmen, j\u00fcngere Generationen jedoch im gleichen Alter seltener an Demenz erkranken als \u00e4ltere Bev\u00f6lkerungsgruppen. In den USA hatten beispielsweise 25,1 Prozent der 81- bis 85-J\u00e4hrigen, die zwischen 1890 und 1913 geboren wurden, Demenz, verglichen mit 15,5 Prozent der zwischen 1939 und 1943 Geborenen. <\/p>\n<p>Die Studie untersuchte nicht die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Unterschiede, aber der Trend war besonders bei Frauen auff\u00e4llig. Die beteiligten Forscher vermuten, dass der verbesserte Zugang zu Bildung in den letzten Jahrzehnten eine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr sein k\u00f6nnte. <\/p>\n<p>Lenzen betonte jedoch, dass die Gesamtbelastung durch Demenz aufgrund der alternden Bev\u00f6lkerung weiter zunehmen werde und erhebliche Ungleichheiten bestehen bleiben, insbesondere in Bezug auf Geschlecht, Bildung und geografische Lage.<\/p>\n<p>Ende der Entwicklung bereits erreicht?<\/p>\n<p>Professor Tara Spires-Jones von der University of Edinburgh bezeichnete die Studie als gut durchgef\u00fchrt. Sie wies darauf hin, dass verschiedene Faktoren wie Bildung, Rauchverbote und verbesserte medizinische Behandlungen f\u00fcr Herzkrankheiten, Diabetes und H\u00f6rverlust, die mit dem Demenzrisiko in Verbindung stehen, eine Rolle spielen k\u00f6nnten. <\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>Professor Tom Dening von der University of Nottingham mahnte jedoch, dass nicht von einer Fortsetzung des Trends auszugehen sei, da einige der gr\u00f6\u00dften gesundheitlichen Ver\u00e4nderungen zur Verringerung des Demenzrisikos m\u00f6glicherweise bereits vorgenommen wurden. <\/p>\n<p>David Thomas von Alzheimer&#8217;s Research UK betonte, dass Studien zufolge fast die H\u00e4lfte der Demenzf\u00e4lle durch die Bek\u00e4mpfung von 14 Schl\u00fcsselrisikofaktoren, vom Rauchen bis zur Luftqualit\u00e4t, verhindert oder verz\u00f6gert werden k\u00f6nnten. Er forderte die Regierung auf, eine Strategie zur Pr\u00e4vention von Krankheiten, einschlie\u00dflich des Demenzrisikos, zu entwickeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Risiko, an Demenz zu erkranken, nimmt laut der Studie bei j\u00fcngeren Generationen ab (Bild:\u00a0illustrissima\/Shutterstock.com) Neue Forschungsergebnisse deuten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":171214,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[1049,1051,29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-171213","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-alzheimer","9":"tag-demenz","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-gesundheit","13":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114639620361854336","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171213","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=171213"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171213\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/171214"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=171213"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=171213"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=171213"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}