{"id":171265,"date":"2025-06-07T02:30:11","date_gmt":"2025-06-07T02:30:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171265\/"},"modified":"2025-06-07T02:30:11","modified_gmt":"2025-06-07T02:30:11","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2210-selenskyj-putin-verschafft-sich-zeit-um-weiterzukaempfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171265\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 22:10 Selenskyj: Putin verschafft sich Zeit, um weiterzuk\u00e4mpfen +++"},"content":{"rendered":"<p>Angesicht der Angriffe am heutigen Freitag hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Video-Ansprache dem russischen Machthaber Putin erneut vorgeworfen, auf Zeit zu spielen. Putin erschaffe sich Zeit, &#8222;um weiterk\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen. Die Russen versuchen st\u00e4ndig, die Welt zu spalten, um zu verhindern, dass der Druck durch ihren Krieg zunimmt. Wir m\u00fcssen die Aufgabe klar erkennen. Die Diplomatie muss funktionieren, es muss Sicherheitsgarantien geben, Frieden muss erreicht werden, und dazu sind erste Schritte erforderlich, darunter ein Waffenstillstand&#8220;, sagt Selenskyj. Auf Russland m\u00fcsse Druck ausge\u00fcbt werden, damit die Angriffe auf die Ukraine aufh\u00f6rten. W\u00e4hrend der Attacken Russlands \u00fcber den ganzen Tag seien 80 Menschen verletzt worden. Bislang seien vier Todesf\u00e4lle in Kiew und Luzk best\u00e4tigt worden, f\u00fchrt der ukrainische Staatschef weiter aus.<\/p>\n<p><b>+++ 21:14 Vier Tote und dutzende Verletzte bei russischen Vergeltungsangriffen auf Ukraine +++<\/b><br \/>Russland hat die Ukraine erneut mit massiven Luftangriffen \u00fcberzogen. In der Hauptstadt Kiew wurden in der Nacht nach ukrainischen Angaben mindestens drei Menschen get\u00f6tet, ein weiteres Todesopfer gab es demnach im Westen des Landes. Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj erkl\u00e4rt, Moskau habe die Ukraine mit mehr als 400 Drohnen und 45 Raketen angegriffen. Der Kreml bezeichnete die Angriffe als eine &#8222;Reaktion&#8220; auf die massiven ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte am Wochenende.<\/p>\n<p><b>+++ 20:31 Russland soll Jahre f\u00fcr Bomber-Ersatz nach ukrainischem Angriff brauchen +++<\/b><br \/>Russland wird nach Einsch\u00e4tzungen westlicher Luftfahrtexperten viele Jahre f\u00fcr den Ersatz der bei einem ukrainischen Drohnenangriff getroffenen strategischen Kampfjets brauchen. Diese Verluste &#8222;werden eine zentrale Kraft der russischen Armee, die bereits mit maximaler Auslastung operierte, stark unter Druck setzen&#8220;, sagt Justin Bronk, Luftfahrtexperte der Londoner Denkfabrik Rusi. Vor einigen Tagen war der Ukraine ein spektakul\u00e4rer Angriff auf russische Langstreckenbomber gelungen &#8211; teils tausende Kilometer von der Grenze entfernt. Auf Satellitenaufnahmen von Flugpl\u00e4tzen in Sibirien und im hohen Norden Russlands sind erhebliche Sch\u00e4den zu erkennen, mehrere Flugzeuge sind vollst\u00e4ndig ausgebrannt. Der Ersatz der Flugzeuge stellt Russland nun vor eine Herausforderung. Ein Gro\u00dfteil ist aus der Sowjet\u00e4ra, deren Produktion seit Jahrzehnten eingestellt ist, wie der Londoner Luftfahrtexperte Douglas Barrie sagt. Die vorhandenen Maschinen seien im Laufe der Jahre modernisiert worden. Ein identischer Neubau sei daher sehr unwahrscheinlich. Das russische Verteidigungsministerium reagierte zun\u00e4chst nicht auf eine Anfrage nach einer Stellungnahme. Experte Bronk zeigt sich skeptisch hinsichtlich Moskaus Chancen, den Bau neuer Bomber zu beschleunigen. &#8222;Russland wird Schwierigkeiten haben, das Programm in den kommenden f\u00fcnf Jahren \u00fcberhaupt umzusetzen, geschweige denn zu beschleunigen.&#8220; Grund seien Budgetengp\u00e4sse sowie Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr die Industrie wegen der Sanktionen. <\/p>\n<p><b>+++ 19:43 Russen greifen Industriegebiet in Charkiw an +++<\/b><br \/>Die russische Armee hat einen Angriff auf ein Industriegebiet in von Charkiw gestartet, berichtet die staatliche ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform und verweist auf den B\u00fcrgermeister der Stadt im Norden des Landes, Ihor Terechow. &#8222;Erste Berichte deuten auf einen Angriff auf ein Industriegebiet im Kiewer Bezirk hin. Die Einzelheiten werden derzeit gekl\u00e4rt. Bisher gibt es keine Informationen \u00fcber Opfer&#8220;, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung des B\u00fcrgermeisters auf Telegram. Fr\u00fcheren Berichten zufolge haben russische Streitkr\u00e4fte in der Nacht des 5. Juni Charkiw angegriffen und dabei 19 Menschen verletzt, darunter vier Kinder.<\/p>\n<p><b>+++ 19:15 Russland senkt Leitzins erstmals seit 2022 +++<\/b><br \/>Die russische Zentralbank hat ihren stark steigenden Leitzins von 21 Prozent auf 20 Prozent gesenkt und will damit einen nachlassenden Inflationsdruck signalisieren. Die Entscheidung stellt Russlands erste Zinssenkung seit September 2022 dar. Im Oktober 2024 war der Leitzins auf den h\u00f6chsten Stand des Landes seit Anfang der 2000er-Jahre gestiegen. Der Schritt soll nun auf einen R\u00fcckgang der Inflation folgen. Laut offiziellen russischen Daten ist die Inflation von 10,7 Prozent im Januar auf 6,2 Prozent im April gesunken. &#8222;W\u00e4hrend das Wachstum der Binnennachfrage noch immer die M\u00f6glichkeiten zur Ausweitung des Angebots an G\u00fctern und Dienstleistungen \u00fcbersteigt, kehrt die russische Wirtschaft allm\u00e4hlich auf einen ausgewogenen Wachstumspfad zur\u00fcck&#8220;, zitiert die ukrainische Nachrichtenseite &#8222;Kyiv Independent&#8220; aus einer Erkl\u00e4rung der Zentralbank. Zuvor hatte der russische Wirtschaftsminister Maxim Reshetnikov Druck ausge\u00fcbt und die Bank aufgefordert, die Zinsen zu senken, um das Wachstum anzukurbeln. Kremlchef Wladimir Putin hatte ein Wachstumsziel von drei Prozent ausgegeben. <\/p>\n<p><b>+++ 18:41 Autobombe t\u00f6tet einen Menschen in der Region Odessa +++<\/b><br \/>Bei einer Autoexplosion im Bezirk Beresiwka in der Region Odessa ist ein Mensch ums Leben gekommen, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform unter Berufung auf eine Erkl\u00e4rung der lokalen Beh\u00f6rden. &#8222;Derzeit steht fest, dass eine Person gestorben ist. Informationen zu weiteren Opfern werden derzeit gekl\u00e4rt&#8220;, werden Beamte der Strafverfolgungsbeh\u00f6rden zitiert. <\/p>\n<p><b>+++ 17:58 Russland will Drohnenangriff auf Milit\u00e4reinrichtung vereitelt haben +++<\/b><br \/>Russische Sicherheitskr\u00e4fte haben nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf eine milit\u00e4rische Einrichtung vereitelt und den Tatverd\u00e4chtigen get\u00f6tet. Der Mann habe versucht, in der s\u00fcd\u00f6stlich von Moskau gelegenen Region Rjasan mit Granaten best\u00fcckte Drohnen zu starten, teilt die Nationalgarde mit. &#8222;W\u00e4hrend der Festnahme leistete der Kriminelle bewaffneten Widerstand und wurde neutralisiert.&#8220; Die Nationalgarde ver\u00f6ffentlicht Aufnahmen einer \u00dcberwachungskamera, die einen vermummten Mann zeigen, der in einem Feld hockt und mit einer Drohne hantiert. Anschlie\u00dfend fl\u00fcchtet er vor den bewaffneten Einsatzkr\u00e4ften. Sch\u00fcsse sind auf den Aufnahmen nicht zu sehen. Die Nationalgarde erkl\u00e4rte, sie habe vor Ort eine Pistole und zwei startbereite Drohnen mit Granaten entdeckt. Die Ukraine hatte am Sonntag einen massiven Drohnenangriff auf Luftwaffenst\u00fctzpunkte in Russland ausgef\u00fchrt und dabei mehrere Flugzeuge besch\u00e4digt oder zerst\u00f6rt. Die Drohnen waren in Holzh\u00fctten versteckt worden, die per Lastwagen nach Russland geschmuggelt und dann gleichzeitig nahe den St\u00fctzpunkten gestartet wurden.<\/p>\n<p><b>+++ 17:25 Kreml nennt Trump-Musk-Streit interne US-Angelegenheit +++<\/b><br \/>Moskau hat erkl\u00e4rt, nicht in den Streit zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und seinem ehemaligen Berater und Gesch\u00e4ftsmann Elon Musk einzugreifen zu wollen. Das berichtet die staatlichen russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den russischen Pr\u00e4sidentensprecher Dmitri Peskow. &#8222;Dies ist eine interne Angelegenheit der Vereinigten Staaten. Wir werden uns in keiner Weise einmischen oder dazu Stellung nehmen&#8220;, wird Peskow zitiert. Der Kreml sei &#8222;zuversichtlich, dass der US-Pr\u00e4sident die Situation allein regeln wird.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 17:11 Umfrage: Litauer sehen Stationierung von Bundeswehr-Brigade positiv +++<\/b><br \/>Die Stationierung einer Bundeswehr-Brigade in Litauen erf\u00e4hrt einer Umfrage zufolge eine hohe Zustimmung in dem baltischen Land. In der Studie im Auftrag der deutschen Botschaft in Vilnius \u00e4u\u00dferten sich 72 Prozent der Befragten eher oder sehr positiv \u00fcber die dauerhafte Verlegung von bis zu 5000 deutschen Soldaten in den Staat an der Nato-Ostflanke. 13 Prozent bewerteten sie eher oder sehr negativ. Fast drei Viertel (73 Prozent) der Bef\u00fcrworter des Truppeneinsatzes gaben an, dass die Verlegung der Brigade mehr Sicherheit f\u00fcr Litauen bringe und eine Abschreckung sicherstelle. Das Institut Baltijos Tyrimai befragte f\u00fcr die Erhebung im April 1070 Menschen im Alter ab 15 Jahren. &#8222;Wir sind sehr stolz auf diese Werte&#8220;, sagte der stellvertretende Kommandeur der Panzerbrigade 45 &#8222;Litauen&#8220;, Oberst Andr\u00e9 Hastenrath, bei der Vorstellung der Ergebnisse in Vilnius.<\/p>\n<p><b>+++ 16:35 &#8222;Barbarische Taten&#8220;: Gro\u00dfbritannien verurteilt n\u00e4chtlichen russischen Angriff auf die Ukraine +++<\/b><br \/>Der britische Au\u00dfenminister David Lammy hat auf den massiven russischen Angriff auf die Ukraine in der Nacht auf Freitag reagiert und ihn als einen Akt der Barbarei bezeichnet. &#8222;Wieder einmal greift Putin St\u00e4dte, H\u00e4user und Zivilisten an. Dies sind keine milit\u00e4rischen Ziele, sondern barbarische Taten. Unter den Get\u00f6teten befanden sich Angeh\u00f6rige der staatlichen Notdienste, die unerm\u00fcdlich daran arbeiteten, Leben zu retten und zu sch\u00fctzen&#8220;, schreibt Lammy auf X. Russland hatte in der Nacht einen seiner gr\u00f6\u00dften Luftangriffe auf die Ukraine gestartet. Dabei kamen ukrainischen Angaben zufolge mehr als 400 Drohnen und \u00fcber 40 Raketen zum Einsatz, darunter auch ballistische Raketen. <\/p>\n<p><b>+++ 16:15 EU will Ukraine mit neuem Agrar-Abkommen entgegenkommen +++<\/b><br \/>Nach dem Auslaufen von Handelserleichterungen f\u00fcr die Ukraine will die EU dem von Russland angegriffenen Land mit einem neuen Agrar-Abkommen entgegenkommen. Dabei sollten die Importbegrenzungen f\u00fcr ukrainische Agrarprodukte zwischen dem Vorkriegsniveau und den nach der russischen Invasion im Februar 2022 gew\u00e4hrten Ausnahmen liegen, sagt EU-Agrarkommissar Christophe Hansen der Nachrichtenagentur Reuters. Die EU hatte im Juni 2022 nach dem russischen Gro\u00dfangriff vor\u00fcbergehend Z\u00f6lle und Quoten f\u00fcr Agrarprodukte ausgesetzt. Diese Ma\u00dfnahme sollte der Ukraine helfen, die h\u00f6heren Exportkosten auszugleichen, nachdem Russland die traditionellen Schifffahrtswege \u00fcber das Schwarze Meer weitgehend blockiert hatte. Landwirte in der EU haben aber dagegen protestiert und eine unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Billigkonkurrenz durch ukrainische Agrarprodukte beklagt. Die EU hatte daraufhin im vergangenen Jahr versch\u00e4rfte Vorgaben f\u00fcr bestimmte Produkte eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p><b>+++ 15:25 Bundeswehrverbands-Chef: Wehrpflicht schon jetzt vorbereiten +++<br \/><\/b>Bundeswehrverbands-Chef Andr\u00e9 W\u00fcstner r\u00e4t der schwarz-roten Koalition, schon jetzt die Weichen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht zu stellen. Um die erh\u00f6hten Nato-Ziele zu erreichen, m\u00fcsse der freiwillige Dienst zudem attraktiver werden, sagt W\u00fcstner im Deutschlandfunk. Der Verbandsvorsitzende meldete Zweifel an, dass es nur auf der Grundlage von Freiwilligkeit gelingen werde, bis zu 60.000 zus\u00e4tzliche M\u00e4nner und Frauen f\u00fcr die aktive Truppe zu gewinnen. Er k\u00f6nne fast prognostizieren, dass man in der Mitte der Legislaturperiode pr\u00fcfen und gegebenenfalls umschalten m\u00fcsse auf eine Art Wehrpflicht. &#8222;Beim Milit\u00e4r gilt der Grundsatz: Wer am besten plant, kann am freiesten entscheiden. Jetzt muss man das schon ausplanen, vorbereiten&#8220;, sagt W\u00fcstner. Angesichts der Bedrohungslage sei Tempo n\u00f6tig, um von 181.000 aktiven Soldaten auf eine Zahl von 260.000 zu kommen.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"false\" data-dl-uid=\"160\"><b>+++ 14:40 Moskau bietet Musk notfalls Asyl wegen Streit mit Trump an +++<\/b><br \/>Russland sei bereit, dem Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk nach seinem \u00f6ffentlichen Streit mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump politisches Asyl zu gew\u00e4hren, sagt Dmitri Nowikow, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses f\u00fcr internationale Angelegenheiten der Staatsduma. &#8222;Ich glaube, Musk spielt ein v\u00f6llig anderes Spiel. Er meint, er br\u00e4uchte kein politisches Asyl, obwohl Russland ihm dieses sicherlich gew\u00e4hren k\u00f6nnte, wenn er es br\u00e4uchte&#8220;, sagt Novikov der staatlichen Nachrichtenagentur TASS zufolge. Zuvor hatte Dmitri Medwedew auf X gescherzt, Moskau w\u00fcrde im Austausch gegen Starlink-Aktien Frieden zwischen &#8222;D und E&#8220; vermitteln &#8211; gemeint sind nat\u00fcrlich Trump und Musk. Medwedew ist stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrats und h\u00e4ufiger Vertreter deftiger antiwestlicher Rhetorik. Die Bemerkungen kommen inmitten zunehmender Spannungen zwischen dem Tesla-CEO und Trump. Der Streit begann, als Musk \u00f6ffentlich den &#8222;Big Beautiful Bill&#8220; der Trump-Regierung kritisierte.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"161\"><b data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"162\">+++ 14:01 Video zeigt heftige Angriffswelle auf Kiew +++<\/b><br \/>Erst ert\u00f6nen die Sirenen, dann wird Kiew von einer Reihe von Angriffen mit Drohnen und Marschflugk\u00f6rpern \u00fcberzogen. Menschen m\u00fcssen sich in U-Bahn-Sch\u00e4chten in Sicherheit bringen. Videos zeigen Explosionen im Stadtgebiet.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"165\"><b data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"166\">+++ 13:42 Kreml zu Trumps Kinder-Vergleich: F\u00fcr Russland existenzielle Frage +++<br \/><\/b>Russland ist \u00c4u\u00dferungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump entgegengetreten, der den Krieg mit zwei zankenden Kindern verglich. Auf Trumps Aussagen angesprochen, sagt der russische Pr\u00e4sidialamtssprecher Dmitri Peskow, Trump habe das Recht auf seine eigene Meinung. F\u00fcr Russland sei der Konflikt allerdings eine existenzielle Angelegenheit, bei der es um die eigene Sicherheit und die Zukunft des Landes gehe. Trump hat den Konflikt am Donnerstag mit einer Pr\u00fcgelei zwischen Kindern verglichen. &#8222;Manchmal sieht man zwei kleine Kinder, die wie verr\u00fcckt k\u00e4mpfen, sie hassen sich und pr\u00fcgeln sich in einem Park&#8220;, sagte der US-Pr\u00e4sident. &#8222;Manchmal ist es besser, sie eine Weile k\u00e4mpfen zu lassen und sie dann auseinanderzuziehen&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"169\"><b data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"170\">+++ 13:08 Moskau spricht von Vergeltungsangriffen auf die Ukraine +++<br \/><\/b>Die russische F\u00fchrung stellt die j\u00fcngsten schweren Luftangriffe auf die Ukraine als Vergeltung f\u00fcr ukrainische Attacken dar. &#8222;Heute Nacht haben die Streitkr\u00e4fte der Russischen F\u00f6deration als Antwort auf terroristische Akte des Kiewer Regimes einen massiven Schlag gef\u00fchrt&#8220;, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow verweist zur Einordnung der Angriffe auf diese Darstellung des russischen Milit\u00e4rs, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldet. Von Terror der Ukraine hat Pr\u00e4sident Wladimir Putin zuletzt im Zusammenhang mit Zugungl\u00fccken in Russland gesprochen, die mutma\u00dflich auf Sabotage zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:36 Russland \u00e4u\u00dfert sich pessimistisch zu R\u00fcstungskontrolle mit USA +++<br \/><\/b>Russland sieht nach eigenen Angaben kaum noch Chancen f\u00fcr eine Rettung des letzten gro\u00dfen Atom-Abr\u00fcstungsvertrags mit den USA, New-START. Vize-Au\u00dfenminister Sergej Rjabkow sagt der Nachrichtenagentur Tass, Hauptgrund seien die &#8222;ruinierten&#8220; Beziehungen zwischen Russland und den USA. Die \u00c4u\u00dferungen geh\u00f6ren zu den bisher negativsten aus Moskau zur Zukunft des New-START-Vertrags, der am 5. Februar 2026 ausl\u00e4uft. &#8222;Unter den gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nden gibt es keine Grundlage f\u00fcr eine vollst\u00e4ndige Wiederaufnahme von New START&#8220;, betont Rjabkow. Angesichts der Restlaufzeit von etwa acht Monaten verliere die Debatte \u00fcber die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios zunehmend an Bedeutung.<\/p>\n<p><b>+++ 12:08 Bundeswehr-General: Europa k\u00f6nnte US-Hilfe f\u00fcr Ukraine ersetzen +++<br \/><\/b>Die Europ\u00e4er k\u00f6nnten die US-Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr die Ukraine nach Einsch\u00e4tzung aus der Bundeswehr ersetzen. &#8222;Wir k\u00f6nnen das, wenn wir den politischen Willen dazu haben, da bin ich fest von \u00fcberzeugt&#8220;, sagt Generalmajor Christian Freuding gegen\u00fcber Reuters. &#8222;Der Krieg gegen die Ukraine wird auf unserem Kontinent gef\u00fchrt, wird auch gegen die europ\u00e4ische Sicherheitsordnung gef\u00fchrt&#8220;, betont er. &#8222;Ich denke, wenn der politische Wille da ist, dann werden auch die M\u00f6glichkeiten da sein, die amerikanischen Unterst\u00fctzungsleistungen weitgehend zu kompensieren.&#8220; Der Heeres-General Freuding ist als Leiter des &#8222;Lagezentrums Ukraine&#8220; f\u00fcr die Unterst\u00fctzung des Landes zust\u00e4ndig. Deutschland ist der zweitgr\u00f6\u00dfte Waffen-Lieferant der Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 11:34 Weichert: Trumps Kinder-Vergleich &#8222;wird als piet\u00e4tlos empfunden&#8220; +++<br \/><\/b>Russlands j\u00fcngste Angriffe auf Kiew werden vor Ort als Reaktion auf die erfolgreiche Operation &#8222;Spinnennetz&#8220; gesehen. Nach dem Gespr\u00e4ch zwischen Kanzler Merz und Pr\u00e4sident Trump f\u00e4llt die Bilanz gemischt aus, wie ntv-Reporter J\u00fcrgen Weichert zusammenfasst.<\/p>\n<p><b>+++ 11:01 Ukraine meldet erneut &#8222;erfolgreiche&#8220; Angriffe auf russische Milit\u00e4rflugpl\u00e4tze +++<br \/><\/b>Die Ukraine hat in der Nacht nach eigenen Angaben wieder Angriffe auf Milit\u00e4rflugpl\u00e4tze in Russland geflogen. Die ukrainische Armee erkl\u00e4rt, einer der &#8222;erfolgreichen&#8220; Angriffe habe den Flugplatz Engels in der s\u00fcdrussischen Region Saratow getroffen. Dort seien viele &#8222;feindliche Flugzeuge&#8220; stationiert. Au\u00dferdem sei der Flugplatz Djagilewo in der Region Rjasan s\u00fcd\u00f6stlich von Moskau getroffen worden. Dort seien Luftbetankungs- und Begleitflugzeuge stationiert, die Russland &#8222;zur Unterst\u00fctzung von Raketenangriffen auf ukrainisches Territorium&#8220; einsetze. (Siehe Eintrag von 09:22 Uhr.)<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 10:37 Frankreich f\u00fcr neue EU-Sanktionen gegen Russland +++<br \/><\/b>Frankreichs Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot spricht sich f\u00fcr neue EU-Sanktionen gegen Russland aus. Er hoffe, dass die Europ\u00e4ische Kommission vor Ende Juni ein neues Sanktionspaket vorlegen werde, sagt Barrot dem Radiosender RTL.<\/p>\n<p><b>+++ 10:02 Munz: &#8222;F\u00fcr den Kreml h\u00e4tte es schlechter laufen k\u00f6nnen&#8220; +++<br \/><\/b>Als es im Gespr\u00e4ch mit Friedrich Merz um den Ukraine-Krieg geht, bem\u00fcht Donald Trump den Vergleich zwei streitender Kinder. Auch wenn es aus dem Kreml noch keine \u00c4u\u00dferung gibt, d\u00fcrfte das nach Einsch\u00e4tzung von ntv-Korrespondent Rainer Munz gut angekommen sein.<\/p>\n<p><b>+++ 09:22 Kiew: Russland will Ukraine vom Schwarzen Meer abschneiden +++<br \/><\/b>Russland plant laut ukrainischen Angaben weiter in Richtung der St\u00e4dte Odessa und Mykolajiw vorzur\u00fccken, um der Ukraine den Zugang zum Schwarzen Meer abzuschneiden. &#8222;Leider sprechen sie nicht \u00fcber Frieden. Sie bereiten sich auf einen Krieg vor&#8220;, sagt der stellvertretende Stabschef von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj, Pavlo Palisa, w\u00e4hrend einer Pressekonferenz in der ukrainischen Botschaft in Washington. Zu Moskaus Zielen geh\u00f6re zudem die Eroberung der gesamten Regionen Donezk und Luhansk bis zum Herbst. <\/p>\n<p><b>+++ 08:35 Russland: Kiews Drohnen treffen Flugplatz und Raffinerie +++<br \/><\/b>In der Gro\u00dfstadt Engels im Gebiet Saratow ist laut russischen Angaben ein Hochhaus durch ukrainische Drohnen getroffen worden. Verletzte habe es nicht gegeben, das Geb\u00e4ude sei kurzzeitig evakuiert worden, die Bewohner aber inzwischen zur\u00fcckgekehrt, teilt der Gouverneur von Saratow, Roman Bussargin, mit. &#8222;Durch eine Drohnenattacke ist es zu einem Brand in einem der Industriebetriebe von Engels gekommen&#8220;, schreibt er zudem. Medienberichten zufolge soll es sich dabei um eine Raffinerie handeln. In Engels befindet sich ein gro\u00dfer Luftwaffenst\u00fctzpunkt der russischen Streitkr\u00e4fte. Die Raffinerie liegt in unmittelbarer Umgebung der Basis, von der auch immer wieder Flugzeuge zum Beschuss der Ukraine aufsteigen. Auch in der Region Brjansk gibt es einen Einschlag in der N\u00e4he eines Milit\u00e4rflugplatzes. Auf Videos von Anwohnern ist ein gro\u00dfer Feuerball zu sehen. Zudem sind mehrere Explosionen zu h\u00f6ren. Laut dem unabh\u00e4ngigen Milit\u00e4rblogger Jan Matwejew deutet dies darauf hin, dass ein Munitionslager getroffen wurde. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 08:05 Russland: Mehr als 170 ukrainische Drohnen abgefangen +++<br \/><\/b>Russland meldet wieder einen gr\u00f6\u00dferen ukrainischen Drohnenangriff. Die Luftabwehr habe in der Nacht 174 ukrainische Drohnen abgeschossen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.<\/p>\n<p><b>+++ 07:23 Bev\u00f6lkerungsschutz-Chef will in Deutschland eine Million Pl\u00e4tze in Schutzr\u00e4umen schaffen +++<br \/><\/b>Der Pr\u00e4sident des Bundesamtes f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) k\u00fcndigt den raschen Ausbau von Schutzr\u00e4umen in Deutschland an. &#8222;Neue Bunkeranlagen mit einem sehr hohen Schutzanspruch kosten viel Geld und Zeit&#8220;, sagt Ralph Tiesler der &#8222;S\u00fcddeutschen Zeitung&#8220;. &#8222;Wir ben\u00f6tigen eine schnellere L\u00f6sung. Daher wollen wir Tunnel, U-Bahnh\u00f6fe, Tiefgaragen und Keller \u00f6ffentlicher Geb\u00e4ude zu Schutzr\u00e4umen ert\u00fcchtigen. Wir werden so schnell eine Million Schutzpl\u00e4tze schaffen.&#8220; Die Pl\u00e4ne der Bev\u00f6lkerungssch\u00fctzer sehen vor, dass Menschen in diesen \u00f6ffentlichen R\u00e4umen notfalls auch \u00fcber Nacht bleiben k\u00f6nnen. Es soll Nahrung, Toiletten, vielleicht auch Feldbetten geben.<\/p>\n<p><b>+++ 06:46 &#8222;Russland gewinnt nicht&#8220; &#8211; US-Senatorin fordert sch\u00e4rfere Sanktionen +++<br \/><\/b>Die US-Senatorin Jeanne Shaheen fordert sch\u00e4rfere Sanktionen gegen Russland. Ein Nachgeben gegen\u00fcber Wladimir Putin &#8222;ist nicht der richtige Weg&#8220;, sagt die f\u00fchrende Demokratin im Ausschuss f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Angelegenheiten des Senats in einem Webinar der Denkfabrik Brookings Institution. Man m\u00fcsse &#8222;maximalen Druck&#8220; auf Moskau aus\u00fcben. &#8222;Um es klar zu sagen: Russland gewinnt nicht. Das ist nicht nur f\u00fcr unsere Verb\u00fcndeten, sondern auch f\u00fcr unsere Gegner ein wichtiger Punkt. China, Iran, Nordkorea \u2013 sie alle beobachten, was in der Ukraine passiert.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 06:03 Klitschko: Vier Tote bei russischem Luftangriff auf Kiew +++<br \/><\/b>Der B\u00fcrgermeister von Kiew, Witali Klitschko, schreibt auf Telegram, es seien vier Menschen bei dem n\u00e4chtlichen Drohnenangriff auf die ukrainische Hauptstadt get\u00f6tet worden. &#8222;Die Such- und Rettungseins\u00e4tze an mehreren Orten dauern an.&#8220; Zuvor hatte der B\u00fcrgermeister von einem Toten und 20 Verletzten gesprochen. Von den Verletzten w\u00fcrden 16 im Krankenhaus behandelt.<\/p>\n<p><b>+++ 05:44 Wehrdienst mit Pflichtelement: R\u00f6ttgen macht Druck auf Pistorius +++<br \/><\/b>Unionsfraktionsvize Norbert R\u00f6ttgen dr\u00e4ngt auf ein Pflichtelement im Neuen Wehrdienst. Nach der Erkl\u00e4rung von Verteidigungsminister Boris Pistorius, wonach Deutschland zur Erreichung der neuen Nato-Planungsziele bis zu 60.000 Soldaten zus\u00e4tzlich ben\u00f6tige, erh\u00f6ht der CDU-Politiker den Druck auf den SPD-Minister. &#8222;Es ist jetzt die wichtigste Aufgabe, noch in diesem Jahr die gesetzlichen Voraussetzungen f\u00fcr ein Wehrdienstmodell zu schaffen, das gew\u00e4hrleistet, dass die Bundeswehr ein Sicherheitsgarant f\u00fcr Deutschland und Europa wird&#8220;, sagt R\u00f6ttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) und f\u00fcgt hinzu: &#8222;Die Koalition wird einen qualifizierten, attraktiven Wehrdienst schaffen. Wir setzen damit zun\u00e4chst auf Freiwilligkeit. Wir k\u00f6nnen uns aber kein Risiko leisten und m\u00fcssen darum auch \u00fcber einen Plan B mit einem Pflichtelement verf\u00fcgen k\u00f6nnen.&#8220; Die finanziellen Voraussetzungen f\u00fcr den Aufwuchs seien mit der Aufhebung der Schuldenbremse f\u00fcr Verteidigungsausgaben bereits geschaffen worden.<\/p>\n<p><b>+++ 04:49 Slowakisches Parlament lehnt neue Russland-Sanktionen ab +++<\/b><br \/>Das Parlament der Slowakei lehnt neue Sanktionen gegen Russland ab. In einer mit knapper Mehrheit \u00fcberraschend angenommenen Erkl\u00e4rung rief die Volksvertretung in Bratislava die Vertreter des Landes auf, k\u00fcnftig gegen geplante weitere Sanktionen zu stimmen. Diese w\u00fcrden dem Land selbst wirtschaftlichen Schaden zuf\u00fcgen, hei\u00dft es in der Begr\u00fcndung des von der kleinsten Regierungspartei SNS eingebrachten Antrags. Der Beschluss soll nicht nur auf EU-Ebene, sondern auch in anderen internationalen Gremien gelten. Der linksnationale Ministerpr\u00e4sident Robert Fico teilt mit, er habe EU-Ratspr\u00e4sident Antonio Costa telefonisch \u00fcber das Abstimmungsergebnis informiert. In dem schon fr\u00fcher vereinbarten Gespr\u00e4ch habe er zudem angek\u00fcndigt, dass die Slowakei einem v\u00f6lligen Aus f\u00fcr Lieferungen von Gas, \u00d6l und Uran aus Russland nicht zustimmen werde.<\/p>\n<p><b>+++ 03:46 Massiver russischer Angriff auf Ukraine im Gange +++<\/b><br \/>Russland hat die Ukraine in der Nacht mit einer ungew\u00f6hnlich heftigen Welle von Drohnenangriffen und Marschflugk\u00f6rpern attackiert. Ziele seien die Hauptstadt Kiew sowie andere gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte und Regionen im \u00e4u\u00dfersten Westen des Landes gewesen, meldet das Nachrichtenportal &#8222;The Kyiv Independent&#8220;. In allen Regionen der Ukraine sei Luftalarm ausgel\u00f6st worden. Die ukrainische Luftwaffe warnte demnach, dass mehrere russische Bomber gestartet seien und wahrscheinlich bereits Marschflugk\u00f6rper abgeschossen h\u00e4tten.<\/p>\n<p><b>+++ 02:53 Wohnh\u00e4user in Kiew brennen +++<\/b><br \/>Mehrere Wohnh\u00e4user in verschiedenen Teilen Kiews stehen laut \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden in Flammen. Der Leiter der Milit\u00e4rbeh\u00f6rde von Kiew, Timur Tkachenko, berichtet, die Br\u00e4nde seien von russischen Drohnen ausgel\u00f6st worden. Diese griffen die Stadt in mehreren Wellen an. Die Luftabwehr sei im Einsatz. Eine Drohne habe die obersten Stockwerke eines Mehrfamilienhauses getroffen. Ein nicht offizieller Telegram-Kanal meldet einen Brand in einem Einkaufszentrum im Osten der Stadt. Tkachenko warnt zudem vor Raketenangriffen.<\/p>\n<p><b>+++ 02:08 Luftwaffengeneral wird Oberbefehlshaber bei Nato +++<\/b><br \/>Die Nato-Streitkr\u00e4fte in Europa bekommen einen neuen Oberbefehlshaber. Das Entscheidungsgremium der Mitgliedstaaten habe die Nominierung des US-amerikanischen Generalleutnants Alexus Grynkewich gebilligt, teilt das Milit\u00e4rb\u00fcndnis mit. Er werde voraussichtlich im Sommer die Nachfolge des amtierenden Oberbefehlshabers Christopher Cavoli antreten. Grynkewich war zuletzt als Direktor f\u00fcr Operationen des US-Generalstabs im Einsatz. Vorher diente er unter anderem als Kommandeur der Luftstreitkr\u00e4fte der kombinierten Streitkr\u00e4fte sowie als Fluglehrer, Waffensystemoffizier und Erprobungspilot f\u00fcr die F-16 Fighting Falcon und die F-22 Raptor.<\/p>\n<p><b>+++ 00:44 EU l\u00e4sst Handelserleichterungen f\u00fcr die Ukraine auslaufen +++<\/b><br \/>Die EU hat Handelsvorteile f\u00fcr die Ukraine auslaufen lassen, mit denen das von Russland angegriffene Land drei Jahre unterst\u00fctzt wurde. Um Mitternacht mitteleurop\u00e4ischer Zeit sind nach Angaben der EU-Kommission \u00dcbergangsregelungen in Kraft getreten, die andauern sollen, bis Verhandlungen \u00fcber ein neues Handelsabkommen abgeschlossen sind. Die EU hatte rund 100 Tage nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf das Nachbarland im Jahr 2022 ukrainische Waren von Z\u00f6llen befreit. Damit sollte die Wirtschaft des Landes gest\u00e4rkt werden. Vergangenes Jahr wurden die Ma\u00dfnahmen noch verl\u00e4ngert, aber gleichzeitig strengere Vorgaben f\u00fcr bestimmte Lebensmittelimporte in die EU eingef\u00fchrt. Konkret ging es dabei um Gefl\u00fcgel, Eier, Zucker, Hafer, Mais, Grobgrie\u00df und Honig. <\/p>\n<p><b>+++ 23:45 Ukraine kritisiert Auszahlung eingefrorener russischer Gelder an Investoren +++<\/b><br \/>Die ukrainische Regierung kritisiert die Entscheidung zur Auszahlung eingefrorener russischer Verm\u00f6genswerte an westliche Investoren. &#8222;Wenn private Investoren vor den Kriegsopfern entsch\u00e4digt werden, ist das keine Gerechtigkeit&#8220;, sagt die stellvertretende Leiterin des ukrainischen Pr\u00e4sidialamts Iryna Mudra der Nachrichtenagentur Reuters. Sie f\u00fcgt hinzu, dass dies Europas Position gegen\u00fcber Moskau schw\u00e4che. Die erstmals ge\u00e4u\u00dferte Kritik von ukrainischer Seite folgt auf eine Auszahlung des Unternehmens Euroclear an westliche Investoren.<\/p>\n<p><b>+++ 23:10 R\u00f6ttgen: Trump hat sich um freundliche Atmosph\u00e4re bem\u00fcht +++<\/b><br \/>Au\u00dfenpolitiker von Union und SPD reagieren erleichtert auf den Ablauf des Aufeinandertreffens von Kanzler Friedrich Merz mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump bei dessen Antrittsbesuch in Washington. &#8222;Friedrich Merz hatte einen souver\u00e4nen Auftritt im Wei\u00dfen Haus und konnte einige f\u00fcr Deutschland und Europa entscheidende Punkte ansprechen&#8220;, sagt der CDU-Au\u00dfenpolitiker Norbert R\u00f6ttgen. Besonders wichtig sei gewesen, dass Merz das gemeinsame Interesse betont habe, den russischen Krieg gegen die Ukraine zu beenden. &#8222;Daf\u00fcr braucht es zus\u00e4tzlichen Druck auf Putin, wozu Deutschland seinen Beitrag leisten wird.&#8220; Das Gespr\u00e4ch habe in einer freundlichen Atmosph\u00e4re stattgefunden, &#8222;um die sich auch Pr\u00e4sident Trump merklich bem\u00fcht hat&#8220;, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 22:20 Merz: Genau zur richtigen Zeit in Washington, um Ukraine zu helfen +++<\/b><br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz sieht Bewegung in der US-Haltung gegen\u00fcber der Ukraine. &#8222;Ich glaube, es ist hier etwas in Bewegung gekommen in den letzten Tagen&#8220;, sagt Merz in Washington mit Blick vor allem auf Sanktionsbem\u00fchungen im US-Kongress gegen Russland. Er sei zu einem sehr g\u00fcnstigen Zeitpunkt in Washington, um noch einmal europ\u00e4ische Argumente vorzutragen, was jetzt zu tun sei. &#8222;Wir wollen alles tun, damit dieser schreckliche Krieg so schnell wie m\u00f6glich beendet wird&#8220;, betonte er. Daf\u00fcr sei mehr Druck auf Russland n\u00f6tig. &#8222;Es sind jetzt \u00fcber 80 US-Senatoren, die diese Initiative unterst\u00fctzen&#8220;, sagt Merz, der am Nachmittag Mitglieder des Kongresses traf. Im Senat gibt es den Vorschlag, Z\u00f6lle von 500 Prozent gegen die K\u00e4ufer russischen \u00d6ls und Gases zu erheben. &#8222;Es gibt eine gro\u00dfe Zahl von Kongressabgeordneten, die diese Initiative auch unterst\u00fctzen w\u00fcrden.&#8220; Angesichts dieser Zahl k\u00f6nne auch ein Veto des amerikanischen Pr\u00e4sidenten einen Sanktions-Beschluss nicht mehr \u00fcberstimmen. Es h\u00e4nge nun an US-Pr\u00e4sident Donald Trump, ob das gemeinsam auf den Weg gebracht werde. <\/p>\n<p><b>+++ 21:57 Selenskyj berichtet von &#8222;demonstrativem Angriff&#8220; der Russen +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj beklagt die Zerst\u00f6rungen in der Gebietshauptstadt Cherson im S\u00fcden des Landes durch russische Bombenangriffe. Durch die Treffer brach der Bau der Regionalverwaltung bis auf einige Mauern zusammen. &#8222;Es ist nicht das erste Mal, dass sie dieses Geb\u00e4ude angegriffen haben, aber heute war es ein demonstrativer Angriff&#8220;, sagt Selenskyj in einer Videoansprache. Nach \u00f6rtlichen Angaben schlugen bei zwei Angriffen drei Gleitbomben in dem Geb\u00e4ude ein, eine vierte traf ein mehrst\u00f6ckiges Wohngeb\u00e4ude. Trotz der schweren Sch\u00e4den war zun\u00e4chst nur von einem Verletzten die Rede.<\/p>\n<p><b>+++ 21:30 Politologe: &#8222;Wir sollten nicht der trojanische Esel der Amerikaner sein&#8220; +++<\/b><br \/>Friedrich Merz schl\u00e4gt sich bei Donald Trump im Wei\u00dfen Haus f\u00fcr viele \u00fcberraschend gut. Politologe Josef Braml will &#8222;aus einer Schwalbe noch keinen Sommer machen&#8220; und erkl\u00e4rt, wohin der Blick der US-Au\u00dfenpolitik mittlerweile geht.<\/p>\n<p><b>+++ 21:00 Trump: Putin will die gesamte Ukraine &#8211; &#8222;Wird nicht passieren&#8220; +++<br \/><\/b>Donald Trump ist \u00fcberzeugt, dass Russland die Ukraine unter seiner Pr\u00e4sidentschaft nicht \u00fcberfallen h\u00e4tte. Kremlherrscher Wladimir Putin wolle die ganze Ukraine, aber &#8222;das wird nicht passieren&#8220;, sagt Trump w\u00e4hrend des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz im Oval Office des Wei\u00dfen Hauses. Merz sagt, der Krieg m\u00fcsse beendet werden.<\/p>\n<p><b>+++ 20:25 Was Merz bei Trump &#8222;ganz, ganz clever gemacht hat&#8220; +++<\/b><br \/>Der deutsche Kanzler besucht Donald Trump. Nach den aufsehenerregenden Auftritten von Emmanuel Macron und Wolodymyr Selenskyj im Wei\u00dfen Haus wusste Friedrich Merz, dass es kein einfaches Gespr\u00e4ch werden w\u00fcrde. Politologe Klemens Fischer lobt ihn jedoch &#8211; vor allem f\u00fcr eine Aussage.<\/p>\n<p><b>+++ 20:05 Trump schlie\u00dft neue Sanktionen gegen Russland nicht aus +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump schlie\u00dft weitere Sanktionen gegen Russland nicht aus. &#8222;Wir werden keinen Deal machen, wenn das nicht aufh\u00f6rt&#8220;, sagt Trump w\u00e4hrend des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz im Oval Office des Wei\u00dfen Hauses. Sanktionen habe er im Kopf, und er werde eine harte Haltung einnehmen, wenn der Krieg nicht ende. Dies betreffe dann aber beide Seiten.<\/p>\n<p><b>+++ 19:46 Merz \u00e4u\u00dfert deutliche Russland-Kritik &#8211; so reagiert Trump +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Trump f\u00fchrt bei Merz&#8216; Besuch im Wei\u00dfen Haus aus, was f\u00fcr grausame Bilder es aus dem Krieg in der Ukraine gibt. Merz springt bei und erg\u00e4nzt, dass die beschriebenen Angriffe nur durch russische Waffen zustande kommen. Trump, der zuletzt Russland auch verteidigte, nickt nur zustimmend.<\/p>\n<p><b>+++ 19:22 Trump erlaubt sich vorsichtiges Urteil \u00fcber deutsche Verteidigungsausgaben +++<br \/><\/b>US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00e4u\u00dfert sich grunds\u00e4tzlich positiv zu den gestiegenen Verteidigungsausgaben Deutschlands. &#8222;Ich wei\u00df, dass Sie jetzt mehr Geld f\u00fcr die Verteidigung ausgeben &#8211; und zwar ziemlich viel mehr. Das ist eine positive Sache&#8220;, sagt Trump beim Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz im Wei\u00dfen Haus. Konkret zu Prozentzahlen will er sich aber nicht \u00e4u\u00dfern. Dar\u00fcber habe er mit Merz bisher nicht viel gesprochen. Zugleich verweist der Republikaner auf historische Bedenken gegen\u00fcber einer deutschen Aufr\u00fcstung. Wenn man ihm heute erkl\u00e4rt, Deutschland investiere mehr in die Verteidigung, frage er sich manchmal: &#8222;Oh, ist das eine gute oder eine schlechte Sache?&#8220; Insgesamt halte er die Entwicklung aber f\u00fcr richtig &#8211; &#8222;zumindest bis zu einem gewissen Punkt&#8220;, sagt Trump und scherzt: &#8222;Es wird einen Moment geben, da sage ich: Bitte nicht noch mehr aufr\u00fcsten.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 19:00 Trump vergleicht Ukraine und Russland mit zankenden Kindern +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die K\u00e4mpfe zwischen Russland und der Ukraine in seinem Telefonat mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin nach eigenen Angaben mit einem Streit zwischen kleinen Kindern verglichen. Er habe Putin gestern eine Analogie genannt, sagt Trump beim Treffen mit Merz im Wei\u00dfen Haus in Washington. Manchmal sehe man zwei kleine Kinder, die sich hassen und wie verr\u00fcckt streiten. Manchmal sei es besser, sie eine Weile k\u00e4mpfen zu lassen und sie dann auseinanderzuziehen. Trump habe zu Putin gesagt, dass dieser vielleicht weiter k\u00e4mpfen und viel leiden m\u00fcsse, denn beide Seiten w\u00fcrden viel leiden, bevor sie auseinandergezogen werden k\u00f6nnen, so Trump. Er w\u00fcrde gerne sofortigen Frieden haben, aber den gebe es nicht. <\/p>\n<p><b>+++ 18:33 Trump: US-Truppen bleiben in Deutschland stationiert +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump versichert, dass die in Deutschland stationierten US-Truppen dort auch bleiben. &#8222;Ja&#8220;, sagt Trump auf die Frage eines Journalisten w\u00e4hrend des Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz im Oval Office des Wei\u00dfen Hauses.<\/p>\n<p><b>+++ 18:18 Trump sieht Merz bei Ukraine-Krieg an seiner Seite &#8211; &#8222;Blutvergie\u00dfen&#8220; muss enden +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump sieht den Bundeskanzler Friedrich Merz bei den Bestrebungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs an seiner Seite. Genau wie er w\u00fcrde Merz gerne sehen, dass die K\u00e4mpfe aufh\u00f6ren, sagt Trump beim ersten Treffen mit Merz im Wei\u00dfen Haus in Washington seit ihren Amtsantritten in diesem Jahr. Sie beide seien ungl\u00fccklich dar\u00fcber, dass sich dies aktuell nicht abzeichne. Aber an irgendeinem Punkt w\u00fcrde das &#8222;Blutvergie\u00dfen&#8220; ein Ende finden, gibt sich Trump optimistisch. Merz fordert Trump anschlie\u00dfend auf, gemeinsam mit Deutschland und Europa an einem Ende des Krieges zu arbeiten. Amerika sei &#8222;in einer sehr starken Position, um in diesem Krieg etwas zu unternehmen und ihn zu beenden&#8220;, sagt der Kanzler. <\/p>\n<p><b>+++ 17:51 Fr\u00fchere DDR-Pazifistin Poppe fordert Abkehr von pazifistischen Idealen +++<\/b><br \/>Die fr\u00fchere DDR-B\u00fcrgerrechtlerin Ulrike Poppe fordert eine Abkehr von pazifistischen Idealen. &#8222;Ein Waffenstillstand in einem vom Aggressor besetzten Land ist kein Frieden&#8220;, sagt Poppe dem &#8222;Tagesspiegel&#8220;. &#8222;So gut, wie die Losung &#8218;Frieden schaffen ohne Waffen&#8216; im Kalten Krieg war, so wenig hilft sie uns heute angesichts des milit\u00e4rischen Angriffs auf die Ukraine.&#8220; Poppe war in der DDR Mitbegr\u00fcnderin der pazifistischen Oppositionsgruppe &#8222;Frauen f\u00fcr den Frieden&#8220;. Die damaligen B\u00fcrgerrechtlerinnen w\u00fcrden sich noch heute treffen, berichtet Poppe. &#8222;Die Mehrheit von uns ist solidarisch mit den Ukrainerinnen und Ukrainern, den Oppositionellen in Belarus und Russland.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 17:20 Bundeswehr-Jets fangen russischen Aufkl\u00e4rer \u00fcber der Ostsee ab +++<br \/><\/b>Zwei Eurofighter der Bundeswehr sind wegen eines russischen Aufkl\u00e4rungsflugzeugs \u00fcber der Ostsee zu einem Alarmstart aufgestiegen. Die Maschine vom Typ Iljuschin IL-20 sei in internationalem Luftraum, aber ohne Erkennungssignal oder Funkkontakt unterwegs gewesen, sagt ein Sprecher. Die Nato alarmierte daraufhin die Alarmrotte der Luftwaffe auf dem Fliegerhorst Rostock-Laage. Es ist bereits der sechste Alarmstart der Luftwaffe in diesem Jahr. Die Lage im Ostsee-Raum hat sich nach Aussp\u00e4hversuchen und mutma\u00dflichen Sabotageakten zuletzt angespannt.<\/p>\n<p><b>+++ 16:44 Kiew: Russland will 2025 mindestens zwei Millionen FPV-Drohnen produzieren +++<br \/><\/b>Russland will laut ukrainischen Angaben in diesem Jahr mindestens zwei Millionen FPV-Drohnen (First Person View) prodizieren. Das sagt der Sprecher des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes SZRU, Oleg Aleksandrow, dem Magazin &#8222;Politico&#8220;. Demnach ist die russische Drohnenproduktion stark von chinesischen Komponenten abh\u00e4ngig. &#8222;Sie nutzen sogenannte Briefkastenfirmen, \u00e4ndern Namen und tun alles, um der Exportkontrolle zu entgehen und Sanktionen f\u00fcr ihre Aktivit\u00e4ten zu vermeiden&#8220;, sagt Aleksandrow \u00fcber die chinesischen Zulieferer.<\/p>\n<p><b>+++ 15:58 Explosionen in Cherson: Russischer Angriff rei\u00dft Loch in Verwaltungsgeb\u00e4ude +++<br \/><\/b>Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Stadt Cherson werden mehrere Menschen verletzt. Die Attacken mit mindestens vier Lenkbomben treffen auch ein Verwaltungsgeb\u00e4ude mit Symbolcharakter. Auf russischen Kan\u00e4len kursieren mehrere Videos, auf denen Explosionen in der Stadt zu sehen sind.<\/p>\n<p><b>+++ 15:25 Ukraine: Erstmals russisches Iskander-System zerst\u00f6rt +++<br \/><\/b>Kiews Streitkr\u00e4fte ver\u00f6ffentlichen Aufnahmen, die die erfolgreiche Zerst\u00f6rung eines Iskander-Raketensystems festhalten sollen. Die zu sehende Explosion deutet auf entsprechende Munition hin. Die Einheit sollte wohl Ziele in Kiew angreifen.<\/p>\n<p><b>+++ 15:01 Hegseth: Kommen Nato-Einigung auf ein F\u00fcnf-Prozent-Ziel n\u00e4her +++<br \/><\/b>Die Nato-Staaten kommen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth zufolge einer Einigung \u00fcber Verteidigungsausgaben in H\u00f6he von f\u00fcnf Prozent der Wirtschaftsleistung n\u00e4her. &#8222;Viele L\u00e4nder \u00fcbertreffen bereits die Zwei-Prozent-Marke deutlich. Wir sind sehr nahe an einem Konsens f\u00fcr eine Verpflichtung zu f\u00fcnf Prozent f\u00fcr die Nato&#8220;, sagt Hegseth am Rande des Treffens der Nato-Verteidigungsminister in Br\u00fcssel. Zugleich k\u00fcndigt er eine \u00dcberpr\u00fcfung der US-Truppenstationierung an. &#8222;Es gibt Gr\u00fcnde, warum wir Truppen an bestimmten Orten stationiert haben, und wir respektieren und verstehen das. Es ist jedoch auch sinnvoll, diese Truppenstationierung in Echtzeit gemeinsam mit unseren Verb\u00fcndeten zu \u00fcberpr\u00fcfen und sicherzustellen, dass sie die richtige Gr\u00f6\u00dfe hat&#8220;, sagt Hegseth.<\/p>\n<p><b>+++ 14:05 Tass: Haftbefehl wegen Angriffs auf russische Luftwaffenbasen +++<br \/><\/b>Das russische Innenministerium hat einem Medienbericht zufolge Haftbefehl gegen einen Tatverd\u00e4chtigen bei den ukrainischen Angriffen auf Luftwaffenst\u00fctzpunkte in Russland erlassen. Artjom Timofejew sei auf die nationale Fahndungsliste gesetzt worden, meldet die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass. Russische Medien berichteten zuvor, Timofejew habe Russland in Richtung Kasachstan verlassen.<\/p>\n<p><b>+++ 14:05 Kreml: Trump sollte Kiews Angriff auf Kampfjets verurteilen +++<br \/><\/b>Der Kreml hofft auf eine Verurteilung der ukrainischen Angriffe auf die strategische Bomberflotte Russlands durch US-Pr\u00e4sident Donald Trump. &#8222;Wenn wir insgesamt \u00fcber eine internationale Bewertung reden, dann w\u00fcrden wir nat\u00fcrlich lieber eine scharfe Verurteilung mindestens dieses Terrorakts h\u00f6ren&#8220;, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Er antwortet damit auf die Frage, ob Trumps Beteuerungen beim Gespr\u00e4ch mit Kremlchef Wladimir Putin, nicht in die Angriffe eingeweiht zu sein, ausreichend gewesen seien.<\/p>\n<p><b>+++ 13:32 Ukraine rechnet mit 1,3 Milliarden Euro von Verb\u00fcndeten f\u00fcr Waffenproduktion +++<br \/><\/b>Die Ukraine rechnet in diesem Jahr mit bis zu 1,3 Milliarden Euro von ihren Verb\u00fcndeten f\u00fcr die heimische Waffenproduktion. Das schreibt der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umjerow auf Telegram nach einem Treffen mit seinem d\u00e4nischen Amtskollegen. Die erste Tranche in H\u00f6he von 428 Millionen Euro werde von D\u00e4nemark, Schweden, Kanada, Norwegen und Island kommen. &#8222;Das Geld wird bald f\u00fcr die Produktion ukrainischer Waffen bereitgestellt: Artillerie, Kampfdrohnen, Raketen und Panzerabwehrwaffen, die in der Ukraine f\u00fcr unsere Soldaten hergestellt werden.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 13:09 Russland: Werden ukrainische Angriffe vergelten +++<br \/><\/b>Der Kreml k\u00fcndigt an, dass Russland auf die j\u00fcngsten ukrainischen Angriffe reagieren werde, wenn das Milit\u00e4r dies f\u00fcr angemessen halte. Staatschef Wladimir Putin habe US-Pr\u00e4sident Donald Trump informiert, dass die russische Regierung zu Vergeltungsma\u00dfnahmen verpflichtet sei. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagt weiter, dass Putin und Trump w\u00e4hrend ihres Gespr\u00e4chs am Mittwoch nicht \u00fcber ein pers\u00f6nliches Treffen beraten h\u00e4tten. Es bestehe ein allgemeines Verst\u00e4ndnis, dass ein solches Treffen notwendig sei, aber einer angemessenen Vorbereitung bed\u00fcrfe.<\/p>\n<p><b>+++ 12:44 Mehrheit der Deutschen f\u00fcr h\u00f6here Verteidigungsausgaben &#8211; und eine Wehrpflicht +++<br \/><\/b>Angesichts der neuen Bedrohungslage in Europa und der Ank\u00fcndigung der USA, dass sie ihre europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten k\u00fcnftig nicht mehr ohne Weiteres milit\u00e4risch besch\u00fctzen werden, will Deutschland seine Verteidigungsausgaben in den n\u00e4chsten Jahren deutlich erh\u00f6hen. Eine gro\u00dfe Mehrheit (70 Prozent) der Bundesb\u00fcrgerinnen und Bundesb\u00fcrger findet das richtig, wie aus dem RTL\/ntv-Trendbarometer hervorgeht. Nur ein Viertel findet eine Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben nicht richtig.<\/p>\n<\/p>\n<p>Zwar etwas weniger, aber immer noch fast 60 Prozent der Deutschen sprechen sich auch f\u00fcr eine Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht aus. 37 Prozent sind dagegen. Mehrheitlich gegen die Wehrpflicht sind die unter 30-J\u00e4hrigen sowie die Anh\u00e4nger der Linkspartei. Am st\u00e4rksten bef\u00fcrwortet wird eine Wiedereinf\u00fchrung von den Anh\u00e4ngern der Unionsparteien und der AfD.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 12:09 Razzia bei regionalem Medienportal in Russland +++<br \/><\/b>Russische Sicherheitsorgane haben die B\u00fcror\u00e4ume des regionalen Medienportals Ura.Ru in der Millionenstadt Jekaterinburg durchsucht und drei Journalisten festgenommen. Ihnen drohe ein Verfahren wegen der illegalen Nutzung, Weitergabe, Sammlung und Speicherung pers\u00f6nlicher Daten, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf Ermittlungskreise. Die Journalisten werden demnach verd\u00e4chtigt, bei einem korrupten Beamten Polizeiberichte gekauft zu haben, um \u00fcber spektakul\u00e4re F\u00e4lle zu berichten. Offiziell gibt es dazu bislang keine Best\u00e4tigung.<\/p>\n<p><b>+++ 11:38 Wie ein russischer Gegenschlag aussehen k\u00f6nnte +++<br \/><\/b>Die Ukraine \u00fcberrascht Russland mit Drohnen-Schl\u00e4gen auf russische Flugpl\u00e4tze im tiefen Hinterland. Der Image-Schaden f\u00fcr den Kreml ist gro\u00df, ein Gegenschlag laut Putin unausweichlich. Wie dieser aussehen k\u00f6nnte, erkl\u00e4rt ntv-Korrespondent Rainer Munz.<\/p>\n<p><b>+++ 11:00 Bericht: Bahnstrecke in russischem Woronesch nach Explosion besch\u00e4digt +++<br \/><\/b>In der russischen Oblast Woronesch ist einem Medienbericht zufolge bei einer Explosion eine Eisenbahnstrecke besch\u00e4digt worden. Das berichtet der staatliche Fernsehsender Westi Woronesch unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle. Bei der Explosion habe es keine Verletzten gegeben. Der Gouverneur von Woronesch, Alexander Gussew, teilt auf Telegram mit, mehrere Z\u00fcge seien aufgrund der Sch\u00e4den an der Bahnstrecke angehalten worden. Von Explosionen spricht Gussew nicht. Woronesch grenzt an die Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 10:29 Kanzler-Reise in die USA: &#8222;Ukrainer blicken gespannt auf Merz&#8216; Treffen mit Trump&#8220; +++<br \/><\/b>Sowohl Donald Trump als auch Papst Leo XIV. telefonieren mit Wladimir Putin, der Pontifex richtet dabei klare Worte an den russischen Machthaber. Auch das anstehende Treffen von Merz mit Trump gibt den Ukrainern eine leise Hoffnung, wie ntv-Reporter J\u00fcrgen Weichert aus Kiew berichtet.<\/p>\n<p><b>+++ 10:01 Ukrainisches Milit\u00e4r beschie\u00dft russische Raketensysteme in Brjansk +++<br \/><\/b>Das ukrainische Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben Raketensysteme in der russischen Oblast Brjansk beschossen. Sie seien f\u00fcr Angriffe auf die Ukraine vorbereitet worden, teilt der ukrainische Generalstab auf Telegram mit. &#8222;Ein russischer Raketenwerfer ist explodiert, und zwei weitere wurden h\u00f6chstwahrscheinlich besch\u00e4digt.&#8220; Wahrscheinlich sei die ukrainische Hauptstadt Kiew Ziel des geplanten Raketenangriffs gewesen, den die Einheit in Brjansk vorbereitet habe. Brjansk grenzt an die Ukraine und ist immer wieder Ziel ukrainischer Angriffe.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 09:27 SPD nimmt Merz in die Pflicht: Trump soll zur Ukraine stehen +++<br \/><\/b>SPD-Fraktionsvize Siemtje M\u00f6ller fordert vor dem Antrittsbesuch von Kanzler Friedrich Merz in Washington ein klares Bekenntnis zur milit\u00e4rischen, wirtschaftlichen und humanit\u00e4ren Unterst\u00fctzung der Ukraine. &#8222;Er sollte gegen\u00fcber Pr\u00e4sident Donald Trump deutlich machen, wie wichtig die fortgesetzte Unterst\u00fctzung durch die westlichen Partner f\u00fcr die Ukraine ist, um einen stabilen und gerechten Frieden zu erreichen. Dazu sollte er klarstellen, dass Deutschland bereit ist, gemeinsam mit der EU weitere Sanktionen gegen Russland vorzubereiten, sollte der Kreml seine Aggression fortsetzen&#8220;, sagt M\u00f6ller in Berlin. Deutschland und die USA m\u00fcssten in ihrer Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine eng abgestimmt bleiben.<\/p>\n<p><b>+++ 08:59 Hegseth: F\u00fcnf-Prozent-Ziel bei der Nato wird kommen +++<br \/><\/b>US-Verteidigungsminister Pete Hegseth geht von einer Einigung der Nato-Mitgliedsl\u00e4nder auf eine Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben auf f\u00fcnf Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Dies werde so kommen, sagt Hegseth vor einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister in Br\u00fcssel. &#8222;Wir setzen hier die Arbeit fort, die Pr\u00e4sident Trump begonnen hat. Es geht um eine Verpflichtung zu f\u00fcnf Prozent Verteidigungsausgaben in diesem B\u00fcndnis&#8220;, erkl\u00e4rt er. Dies m\u00fcsse bis zum Nato-Gipfel in Den Haag Ende des Monats erreicht werden. Kampfbereitschaft sei eine Grundvoraussetzung f\u00fcr ein funktionierendes B\u00fcndnis, f\u00fcgt Hegseth hinzu. Der Nato-Gipfel findet vom 24. bis 26. Juni statt.<\/p>\n<p><b>+++ 08:54 Pistorius: Brauchen bis zu 60.000 aktive Soldaten mehr +++<br \/><\/b>Die Bundeswehr muss um bis zu 60.000 Soldaten wachsen, um die neuen Ziele der Nato f\u00fcr eine bessere Verteidigungsf\u00e4higkeit zu erreichen. Das sagt Verteidigungsminister Boris Pistorius in Br\u00fcssel vor einem Treffen der Nato-Verteidigungsminister.<\/p>\n<p><b>+++ 08:38 Kreml: Flugzeuge wurden besch\u00e4digt, aber nicht zerst\u00f6rt +++<br \/><\/b>Russland hat bestritten, dass bei dem ukrainischen Angriff auf Luftwaffenst\u00fctzpunkte Flugzeuge zerst\u00f6rt worden seien. Es seien Flugzeuge besch\u00e4digt, aber nicht zerst\u00f6rt worden, sagt der stellvertretende Au\u00dfenminister Sergej Rjabkow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Sie w\u00fcrden repariert. Die USA gehen davon aus, dass bei dem ukrainischen Drohnenangriff bis zu 20 russische Kampfflugzeuge getroffen und etwa zehn davon zerst\u00f6rt wurden, wie zwei US-Regierungsvertreter sagten.Selenskyj hat von einer noch h\u00f6heren Zahl gesprochen. Die Ukraine hatte am Wochenende Luftwaffenst\u00fctzpunkte tief in Russland mit Drohnen attackiert, darunter auch auf Rollfeldern stehende Langstreckenbomber in Sibirien, mehr als 4000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 08:07 Russland stuft British Council als unerw\u00fcnschte Organisation ein +++<br \/><\/b>Die russische Generalstaatsanwaltschaft hat die britische Kultureinrichtung British Council als unerw\u00fcnschte Organisation eingestuft. Das British Council positioniere sich zwar als unabh\u00e4ngig, doch richte sich dessen Arbeit an den Priorit\u00e4ten der britischen Regierung aus, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Die Organisation sei zudem dem Parlament rechenschaftspflichtig und werde vom Au\u00dfenministerium finanziert. Das British Council, das sich selbst als &#8222;die internationale Organisation des Vereinigten K\u00f6nigreichs f\u00fcr Kulturbeziehungen und Bildungschancen&#8220; bezeichnet, hatte bereits 2018 mitgeteilt, dass es angewiesen worden sei, seine T\u00e4tigkeit in Russland einzustellen.<\/p>\n<p><b>+++ 07:39 Nordkorea sichert Russland &#8222;bedingungslose Unterst\u00fctzung&#8220; zu +++<br \/><\/b>Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sichert Russland im Krieg gegen die Ukraine Staatsmedien zufolge &#8222;bedingungslose Unterst\u00fctzung&#8220; zu. Kim habe bei einem Treffen mit dem Sekret\u00e4r des Nationalen Sicherheitsrats Russlands, Sergej Schoigu, in Pj\u00f6ngjang zudem &#8222;die Erwartung und \u00dcberzeugung&#8220; ge\u00e4u\u00dfert, das Russland aus dem Krieg als Sieger hervorgehen werde, berichtet die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Weiter sagte Kim demnach bei dem Treffen, Pj\u00f6ngjang werde &#8222;die Haltung Russlands und seine Au\u00dfenpolitik in allen wichtigen internationalen politischen Fragen, einschlie\u00dflich der Ukraine-Frage, bedingungslos unterst\u00fctzen&#8220;. Beide Seiten kamen demnach \u00fcberein, die Beziehungen &#8222;weiterhin dynamisch auszubauen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 07:09 Stromausf\u00e4lle in Cherson nach Beschuss +++<br \/><\/b>Der Gouverneur des russisch besetzten Teils von Cherson, Wladimir Saldo, meldet massive Stromausf\u00e4lle nach Beschuss. In der teilweise von Russland besetzten Region im S\u00fcden der Ukraine habe russischer Beschuss am sp\u00e4ten Mittwochabend zu einem Stromausfall in einem Umspannwerk gef\u00fchrt. Tausende Haushalte seien ohne Strom. Wegen der Sch\u00e4den an dem Umspannwerk Nowotrojizke waren demnach 120.000 Menschen &#8222;ohne Licht und Wasser&#8220;, schreibt Saldo bei Telegram.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 06:42 Ukraine meldet mindestens f\u00fcnf Tote bei russischen Angriffen +++<br \/><\/b>Bei russischen Drohnenangriffen im Norden der Ukraine sind nach Beh\u00f6rdenangaben mindestens f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet worden. Unter den Opfern der Angriffe in der nordukrainischen Stadt Priluki seien zwei Frauen und ein einj\u00e4hriges Kind, die unter den Tr\u00fcmmern gefunden worden seien, erkl\u00e4rt der Verwaltungsmitarbeiter der Stadt Tschernihiw, Wjatcheslaw Tschaus, auf Telegram. Mindestens sechs weitere Menschen wurden demnach verletzt. Auch seien Sch\u00e4den an Wohnh\u00e4usern gemeldet worden.<\/p>\n<p><b>+++ 06:09 Frei: 200.000 Soldaten sind f\u00fcr Deutschland Minimum +++<br \/><\/b>Kanzleramtschef Thorsten Frei l\u00e4sst Zweifel erkennen, ob die Bundeswehr ohne Wehrpflicht auskommt. &#8222;Ich hoffe, dass es gelingt, Deutschland mit einer Freiwilligenarmee verteidigungsf\u00e4hig zu machen. Das ist aber sehr anspruchsvoll&#8220;, sagt der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Auf die Nachfrage, wie viel Zeit daf\u00fcr bleibe, sagt er: &#8222;Im Grunde keine. Aber ich habe den Eindruck, dass der Verteidigungsminister mit Hochdruck an diesen Fragen arbeitet.&#8220; Frei betont: &#8222;200.000 M\u00e4nner und Frauen unter Waffen sind in Deutschland das absolute Minimum.&#8220; Einig sei sich die Koalition, &#8222;dass wir die Frage der Reservisten rasch angehen m\u00fcssen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 05:38 Nato beginnt Marine-Man\u00f6ver in Rostock +++<br \/><\/b>In Rostock beginnt am Morgen mit dem Auslaufen der ersten Marine-Schiffe das Nato-Gro\u00dfman\u00f6ver Baltops auf der Ostsee. An der US-gef\u00fchrten j\u00e4hrlichen \u00dcbung nehmen bis 20. Juni rund 50 Schiffe und Boote, mehr als 25 Luftfahrzeuge und etwa 9000 Soldatinnen und Soldaten aus 17 L\u00e4ndern teil. Moskau kritisiert die \u00dcbung und spricht von einer Provokation. Auch die russische Flotte \u00fcbte in den vergangenen Tagen in der Ostsee.<\/p>\n<p><b>+++ 04:52 Schiffe, Drohnen, Waffensysteme: Niederlande st\u00e4rken ukrainische Marine +++<\/b><br \/>Die Niederlande wollen weitere R\u00fcstungsg\u00fcter an die Ukraine liefern. Verteidigungsminister Ruben Brekelmans k\u00fcndigt ein neues Unterst\u00fctzungspaket f\u00fcr die maritime Sicherheit in H\u00f6he von 400 Millionen Euro an. Dazu geh\u00f6rten Patrouillenboote, Transportboote, Abfangj\u00e4ger, Spezialeinsatzfahrzeuge &#8211; &#8222;also ein breites Spektrum von mehr als 100 Schiffen&#8220;, sagt der Niederl\u00e4nder in Br\u00fcssel beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe, bei der weitere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine koordiniert wird. Brekelmans zufolge umfasst das Paket auch mehr als 50 Seedrohnen sowie Waffensysteme, Sensoren, Ersatzteile und Ausbildung. Das umfassende Paket sei wichtig, weil die russischen Bedrohungen sowohl im Schwarzen Meer als auch rund Cherson zun\u00e4hmen.<\/p>\n<p><b>+++ 03:54 Vertrauen der Deutschen in Ukraine als Partner steigt +++<\/b><br \/>In Deutschland ist das Vertrauen in die Ukraine einer Umfrage zufolge gestiegen. Im ARD-&#8222;Deutschlandtrend&#8220; halten sie 48 Prozent f\u00fcr einen vertrauensw\u00fcrdigen Partner Deutschlands. Das ist ein Plus von vier Prozentpunkten im Vergleich zu einer Befragung im M\u00e4rz. 40 Prozent halten die Ukraine hingegen nicht f\u00fcr vertrauensw\u00fcrdig.<\/p>\n<p><b>+++ 02:42 Vor Treffen mit Trump: Selenskyj telefoniert mit Merz +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Friedrich Merz telefoniert. Es sei um eine raschere Umsetzung der Vereinbarungen gegangen, die bei seinem Besuch in Berlin vergangene Woche getroffen worden seien, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Details nennt er nicht. In Berlin hatte der CDU-Politiker Merz deutsche Finanzhilfen zugesagt, damit die Ukraine schneller selbst Waffen mit hoher Reichweite bauen kann. Von der Bundesregierung gibt es bislang keine Mitteilung zu dem Telefonat. Merz ist gerade zu einem Antrittsbesuch bei US-Pr\u00e4sident Donald Trump aufgebrochen. <\/p>\n<p><b>+++ 01:43 Drohnen treffen Stromnetz im besetzten Teil der Ukraine +++<\/b><br \/>Die russische Besatzung im S\u00fcden der Ukraine meldet erneut ukrainische Drohnenangriffe mit Stromausf\u00e4llen f\u00fcr Zehntausende Menschen in den Gebieten Saporischschja und Cherson. Im Gebiet Cherson sei das zentrale Umspannwerk absichtlich getroffen worden, teilt der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef Wladimir Saldo mit. Er sprach von 67.000 Haushalten ohne Strom, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldet. Im besetzten Teil des Gebietes Saporischschja waren nach russischen Angaben St\u00e4dte wie Melitopol oder Primorsk ohne Strom, aber auch Enerhodar, das direkt am russisch kontrollierten Kernkraftwerk Saporischschja liegt. Die notwendige Stromversorgung des abgeschalteten AKW sei aber nicht betroffen, teilt eine Sprecherin des Werks laut Tass mit.<\/p>\n<p><b>+++ 00:50 Russland: Schoigu bespricht Ukraine-Konflikt mit Nordkoreas Machthaber Kim +++<\/b><br \/>Der Sekret\u00e4r des Nationalen Sicherheitsrats Russlands, Sergej Schoigu, hat bei einem Besuch in Pj\u00f6ngjang mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un \u00fcber den Ukraine-Konflikt gesprochen. Beide h\u00e4tten &#8222;Ansichten \u00fcber die Situation rund um die Ukraine-Krise und die koreanische Halbinsel&#8220; ausgetauscht, erkl\u00e4rt die russische Botschaft. Die Gespr\u00e4che h\u00e4tten in einer &#8222;Atmosph\u00e4re freundschaftlichen gegenseitigen Verst\u00e4ndnisses&#8220; stattgefunden. Im vergangenen Jahr hatten Russland und Nordkorea ein Abkommen \u00fcber eine &#8222;umfassende strategische Partnerschaft&#8220; geschlossen, das auch eine Klausel zur gegenseitigen Verteidigung enth\u00e4lt. Pj\u00f6ngjang best\u00e4tigte j\u00fcngst die Entsendung von Soldaten und die Lieferung von Waffen nach Russland zur Unterst\u00fctzung von Moskaus Offensive gegen die Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 23:46 US-Beamte bezweifeln Kiews Zahl zerst\u00f6rter russischer Flugzeuge +++<\/b><br \/>Nach Einsch\u00e4tzung der USA sind bei dem ukrainischen Drohnenangriff am Wochenende deutlich weniger russische Flugzeuge zerst\u00f6rt worden, als von Kiew genannt. Das sagen zwei offizielle Vertreter der USA, die namentlich nicht genannt werden sollen, der Nachrichtenagentur Reuters. Demnach gehen die USA davon aus, dass bis zu 20 russische Kampfflugzeuge getroffen und etwa zehn davon zerst\u00f6rt wurden. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte gegen\u00fcber Journalisten in Kiew gesagt, 41 russische Luftfahrzeuge seien getroffen worden und die H\u00e4lfte davon sei zu stark besch\u00e4digt, als dass sie noch repariert werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><b>+++ 22:46 Putin und Papst Leo telefonieren erstmals +++<\/b><br \/>Papst Leo XIV. hat Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin in einem Telefonat dazu aufgerufen, einen Schritt Richtung Frieden mit der Ukraine zu unternehmen. Zudem habe er betont, wie wichtig der Dialog bei der Suche nach L\u00f6sungen f\u00fcr den Konflikt sei, teilt der Vatikan mit. Der Kreml teilt mit, Putin habe sich bei dem Papst daf\u00fcr bedankt, dass dieser dabei helfen wolle, den Konflikt beizulegen. Putin habe Leo aber auch gesagt, dass Kiew eine Eskalation des Konflikts beabsichtige.<\/p>\n<p><b>+++ 22:02 Nato-Chef sieht &#8222;keinen Grund&#8220; f\u00fcr Zweifel an US-Bekenntnis zur Ukraine +++<\/b><br \/>Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte hat das Bekenntnis der USA zu der Allianz und der Ukraine bekr\u00e4ftigt. &#8222;Die USA bekennen sich voll und ganz zur Nato und zu unseren gemeinsamen Unternehmungen&#8220;, sagt Rutte in Br\u00fcssel am Rande eines Treffens der Verteidigungsminister der Ukraine-Kontaktgruppe (UDCG) im Nato-Hauptquartier. &#8222;Was die Ukraine betrifft, gibt es keinen Grund, daran zu zweifeln.&#8220; Bei dem Treffen im sogenannten Ramstein-Format unter Leitung Deutschlands und Gro\u00dfbritanniens wird es auch darum gehen, wie das zur\u00fcckgehende Engagement der USA bei den Ukraine-Hilfen kompensiert werden kann.<\/p>\n<p><b>+++ 21:43 Estland stimmt f\u00fcr Austritt aus Landminenabkommen +++<\/b><br \/>Vor dem Hintergrund der Bedrohung durch Russland stimmt das estnische Parlament f\u00fcr den Austritt aus dem Landminenabkommen. Dadurch &#8222;erweitern sich die M\u00f6glichkeiten zum Schutz der Sicherheit Estlands erheblich&#8220;, sagt der estnische Au\u00dfenminister Margus Tsahkna. &#8222;Unter Ber\u00fccksichtigung der Lehren aus der russischen Aggression ist klar, dass Estland nicht einseitig seine R\u00fcstungsoptionen beschr\u00e4nken darf&#8220;, so der Minister. Zuvor hatten bereits die Parlamente von Lettland und Litauen f\u00fcr den Austritt aus dem Abkommen gestimmt. Dieses verbietet den Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und die Weitergabe von Antipersonenminen. Menschenrechtsgruppen kritisieren die Abkehr von dem Abkommen.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-43-Estland-stimmt-fuer-Austritt-aus-Landminenabkommen--article25814232.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachverfolgen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Angesicht der Angriffe am heutigen Freitag hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Video-Ansprache dem russischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-171265","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114639734295345961","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171265","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=171265"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171265\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=171265"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=171265"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=171265"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}