{"id":171360,"date":"2025-06-07T03:27:14","date_gmt":"2025-06-07T03:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171360\/"},"modified":"2025-06-07T03:27:14","modified_gmt":"2025-06-07T03:27:14","slug":"90-prozent-unter-dem-sand-hawaiis-malerische-straende-sind-voller-unsichtbarem-plastikmuell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171360\/","title":{"rendered":"90 Prozent unter dem Sand: Hawaiis malerische Str\u00e4nde sind voller &#8222;unsichtbarem&#8220; Plastikm\u00fcll"},"content":{"rendered":"<p>                    90 Prozent unter dem Sand<br \/>\n                Hawaiis malerische Str\u00e4nde sind voller &#8222;unsichtbarem&#8220; Plastikm\u00fcll<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.06.2025, 01:13 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>An vielen Str\u00e4nden weltweit liegt Plastikm\u00fcll. Die Meeresufer Hawaiis sind augenscheinlich noch weitgehend unbehelligt. Eine Studie zeigt nun jedoch, dass dieser Schein tr\u00fcgt. Mehr als 90 Prozent des Plastikabfalls liegen mindestens einen halben Meter unter dem Sand. <\/strong><\/p>\n<p>Oberfl\u00e4chlich sehen die Str\u00e4nde im US-Bundesstaat Hawaii traumhaft aus &#8211; doch einer Studie zufolge verbirgt sich unter dem wei\u00dfen Sand eine Menge Plastikm\u00fcll. Das franz\u00f6sische Meeresforschungsinstitut Ifremer, die Hawaii Pacific University und die Umweltorganisation The Ocean Cleanup hatten f\u00fcr ihre Untersuchung in den Jahren 2022 bis 2024 die Str\u00e4nde an drei Stellen der Hawaii-Insel Oahu ein Meter tief nach Plastikm\u00fcll abgesucht.<\/p>\n<p>91 Prozent des dabei gefundenen Plastikm\u00fclls befand sich unter der Strandoberfl\u00e4che, hei\u00dft es in der <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0025326X25001870?via%3Dihub\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">Studie<\/a>. Besonders viel M\u00fcll fand sich demnach in einer Tiefe zwischen 60 und 90 Zentimetern. Damit kamen die Studienautoren zu \u00e4hnlichen Ergebnissen wie Forscher an den Str\u00e4nden der Azoren, Brasiliens und Russlands. &#8222;Was man an der Oberfl\u00e4che sieht, ist nur ein kleiner Teil&#8220;, erl\u00e4uterte die Ifremer-Forscherin Astrid Delorme die Befunde in Hawaii.<\/p>\n<p>Die Untersuchung ergab au\u00dferdem, dass 92 Prozent des Plastikm\u00fclls instabil ist &#8211; wahrscheinlich wegen der stetigen Verschiebungen des Sandes und anderer Umwelteinfl\u00fcsse am Meer. Das bedeutet, dass er leicht zu besonders umweltsch\u00e4dlichem Mikroplastik zerf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Die Studienautoren hatten die Str\u00e4nde in Hawaii ausgew\u00e4hlt, weil sie sich gegen\u00fcber eines 1,6 Millionen Quadratkilometer gro\u00dfen &#8222;Plastikm\u00fcll-Kontinents&#8220; im Nordpazifik befinden. Wind und Wellen h\u00e4ufen dort riesige Mengen von Plastikm\u00fcll an, die oft von weit entfernten Weltregionen stammen.<\/p>\n<p>Delorme mahnte, die Menschheit m\u00fcsse die Menge an Plastikm\u00fcll dringend reduzieren. Au\u00dferdem m\u00fcsse Plastikm\u00fcll an Str\u00e4nden aufgesammelt werden, bevor er sich in den Sand eingrabe, zerfalle und leicht von den dortigen Organismen aufgenommen werde.<\/p>\n<p>Die Verm\u00fcllung der Meere mit Plastik ist ein wichtiges Thema bei der UN-Ozeankonferenz, die am Montag in Nizza beginnt. Dazu reisen Regierungsvertreter aus 130 L\u00e4ndern sowie Aktivisten und Unternehmenschefs in die franz\u00f6sische Mittelmeerstadt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"90 Prozent unter dem Sand Hawaiis malerische Str\u00e4nde sind voller &#8222;unsichtbarem&#8220; Plastikm\u00fcll 07.06.2025, 01:13 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":171361,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[752,24783,13,58768,14,15,24024,11523,12,13413,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-171360","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-bildung","9":"tag-hawaii","10":"tag-headlines","11":"tag-meeresforschung","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-ozeane","15":"tag-plastikmuell","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-studien","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114639958506717170","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=171360"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/171360\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/171361"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=171360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=171360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=171360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}