{"id":171563,"date":"2025-06-07T11:38:12","date_gmt":"2025-06-07T11:38:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171563\/"},"modified":"2025-06-07T11:38:12","modified_gmt":"2025-06-07T11:38:12","slug":"seltene-erden-china-deutet-schnellere-genehmigungen-fuer-europa-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171563\/","title":{"rendered":"Seltene Erden: China deutet schnellere Genehmigungen f\u00fcr Europa an"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"2149\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/GettyImages-2161265282-scaled.jpg\" class=\"attachment-original size-original\" alt=\"China besitzt ein De-facto-Monopol auf die von der Industrie so begehrten seltenen Erden. Nun deutet das Land schnellere Genehmigungen f\u00fcr Europa an.\"  data-portal-copyright=\"wildpixel\" \/><\/p>\n<p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\tChina besitzt ein De-facto-Monopol auf die von der Industrie so begehrten seltenen Erden. Nun deutet das Land schnellere Genehmigungen f\u00fcr Europa an.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\twildpixel\n\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<p>China zeigt ein Entgegenkommen bei der Bearbeitung von Antr\u00e4gen aus Europa f\u00fcr seltene Erden.<\/p>\n<p>Die Volksrepublik plant, einen \u201egr\u00fcnen Kanal\u201c f\u00fcr beschleunigte Antr\u00e4ge einzurichten, fordert aber Gegenleistungen von der EU.<\/p>\n<p>Derweil warnt die deutsche Industrie vor einer drohenden Metallkrise, \u00e4hnlich der Energiekrise 2022.<\/p>\n<p>Firmen weltweit sorgen sich um die Versorgung mit seltenen Erden aus dem Monopol-Land <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/china\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">China<\/a>. Zumindest f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union (<a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">EU<\/a>) deutet Peking ein Entgegenkommen an \u2013 aber nicht ohne Gegenleistung.<\/p>\n<p>China will Antr\u00e4ge schneller bearbeiten<\/p>\n<p>China hat in Aussicht gestellt, Antr\u00e4ge europ\u00e4ischer Firmen auf den Export seltener Erden schneller zu bearbeiten. Bei einem Treffen mit EU-Handelskommissar Maros Sefcovic in Paris unter der Woche habe Chinas Handelsminister Wang Wentao gesagt, die Volksrepublik messe den Bedenken der Europ\u00e4er gro\u00dfe Wichtigkeit bei, erkl\u00e4rte ein Sprecher des Handelsministeriums in Peking laut Mitteilung.\u00a0<\/p>\n<p>China sei bereit, einen \u201egr\u00fcnen Kanal\u201c f\u00fcr Antr\u00e4ge, welche die Bedingungen erf\u00fcllten, einzurichten, um die Pr\u00fcfung zu beschleunigen. Wang hoffe im Gegenzug, dass die europ\u00e4ische Seite Ma\u00dfnahmen ergreife, damit der Handel von Hightech-Produkten mit China einfacher erfolge, sagte der Sprecher.\u00a0<\/p>\n<p>Industrie warnt eindringlich vor Folgen<\/p>\n<p>Peking hatte Anfang April im Zollstreit mit den <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/usa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">USA<\/a> sieben seltene Erden und daraus gefertigte Magnete mit Ausfuhrkontrollen belegt. Die Folge: Unternehmen mussten sich den Export dieser f\u00fcr Elektromotoren oder Sensoren dringend ben\u00f6tigten Rohstoffe mit aufwendigen Antr\u00e4gen genehmigen lassen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Einschr\u00e4nkung bereitete Firmen weltweit, etwa in Europa und den USA, gro\u00dfe Sorgen. In Peking erkl\u00e4rte die EU-Handelskammer, dass ihre Mitgliedsfirmen zuletzt etwas mehr Lizenzen erteilt bekommen h\u00e4tten.\u00a0<\/p>\n<p>Die deutsche <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/industrie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Industrie<\/a> warnte unterdessen erneut vor Produktionsstopps. \u201eUns droht eine Metallkrise, \u00e4hnlich wie die Energiekrise 2022, als Russland kein Gas mehr lieferte\u201c, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Wolfgang Niedermark, dem \u201eSpiegel\u201c. Besonders betroffen seien die <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/autoindustrie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Autoindustrie<\/a>, der Maschinen- und An\u00adlagenbau sowie Energie- und Verteidigungstechnologien: \u201eBei E-Motoren, Robotik oder Drohnen ist die Importabh\u00e4ngigkeit nicht nur hoch, sondern systemkritisch.\u201c<\/p>\n<p>Schlagabtausch zwischen USA und China<\/p>\n<p>Der Zugang zu seltenen Erden d\u00fcrfte auch beim geplanten Handelsgespr\u00e4ch der USA und China am Montag in London ein wichtiges Thema sein. Das Treffen hatte US-Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/donald-trump\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Donald Trump<\/a> angek\u00fcndigt. Aus Peking lag zun\u00e4chst keine Best\u00e4tigung daf\u00fcr vor.\u00a0<\/p>\n<p>Trump hatte versichert, dass China die Lieferung seltener Erden wieder aufnehmen werde. Die Volksrepublik ist ein Hauptverarbeiter der Metalle, aber bei Hightech-Produkten wie bestimmten Ausr\u00fcstungen f\u00fcr Flugzeuge oder Chip-Design-Software vom Ausland abh\u00e4ngig. Zum \u00c4rger Pekings hatten die USA unl\u00e4ngst den Export dieser Technologie nach China eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p class=\"has-text-align-right\">mit dpa\/fp<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"China besitzt ein De-facto-Monopol auf die von der Industrie so begehrten seltenen Erden. 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