{"id":171957,"date":"2025-06-07T15:09:11","date_gmt":"2025-06-07T15:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171957\/"},"modified":"2025-06-07T15:09:11","modified_gmt":"2025-06-07T15:09:11","slug":"koalition-streitet-ueber-erhoehung-der-kassenbeitraege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/171957\/","title":{"rendered":"Koalition streitet \u00fcber Erh\u00f6hung der Kassenbeitr\u00e4ge"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 07.06.2025 15:36 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Sollen Gutverdiener in Zukunft mehr in die Krankenkasse einzahlen? Das schl\u00e4gt der SPD-Gesundheitspolitiker Pantazis vor. Die Union weist die Initiative prompt zur\u00fcck &#8211; das schade dem Wirtschaftsstandort Deutschland. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Unionsfraktion hat einen SPD-Vorsto\u00df f\u00fcr h\u00f6here Krankenkassenbeitr\u00e4ge f\u00fcr Gutverdiener zur\u00fcckgewiesen. &#8222;Dadurch wird Arbeit und Leistung unn\u00f6tig verteuert und es schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland&#8220;, sagte der f\u00fcr Gesundheitspolitik zust\u00e4ndige stellvertretende Unionsfraktionschef Albert Stegemann (CDU) der Deutschen Presse-Agentur.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Koalitionsvertrag habe man sich darauf verst\u00e4ndigt, Belastungen f\u00fcr die Beitragszahler zu vermeiden. &#8222;Daher werden wir uns gemeinsam mit der SPD grundlegend mit der Finanzierung besch\u00e4ftigen. Wir m\u00fcssen insbesondere das System effizienter machen und dadurch Kosten senken&#8220;, so Stegemann.<\/p>\n<p>    SPD-Politiker: Keine Denkverbote<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer SPD-Gesundheitsexperte Christos Pantazis hatte wegen der angespannten Finanzlage der Kassen vorgeschlagen, dass Gutverdiener mehr in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen sollten. Konkret hatte er f\u00fcr eine Erh\u00f6hung der sogenannten Beitragsbemessungsgrenze um rund 2.500 Euro auf das Niveau der Bemessungsgrenze bei der Rentenversicherung pl\u00e4diert.<\/p>\n<blockquote class=\"zitat\">\n<p>                    F\u00fcr eine nachhaltige Stabilisierung der GKV-Finanzen d\u00fcrfen wir uns keine Denkverbote auferlegen.<\/p>\n<p>SPD-Gesundheitsexperte Christos Pantazis<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet den maximalen Bruttolohn, bis zu dem Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge abgef\u00fchrt werden. Einkommen oberhalb dieser Grenze bleibt beitragsfrei. Aktuell liegt sie in der Krankenversicherung bei 5.512,50 Euro monatlich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut Statistischem Bundesamt kommen fast 30 Prozent der Vollzeitbesch\u00e4ftigten auf ein Jahresbrutto in H\u00f6he der Beitragsbemessungsgrenze oder dar\u00fcber und w\u00e4ren damit von einer Erh\u00f6hung betroffen.<\/p>\n<p>    Gr\u00fcne und Sozialverband SoVD auch daf\u00fcr<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nJanosch Dahmen, der gesundheitspolitische Sprecher der Gr\u00fcnen, pl\u00e4dierte ebenfalls f\u00fcr eine Anhebung: &#8222;Neben umfassenden Strukturreformen ist es richtig, die Beitragsbemessungsgrenze zusammen mit der Versicherungspflichtgrenze stufenweise auf das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung anzuheben.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch beim Sozialverband SoVD trifft der Vorschlag auf Zustimmung. Die Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier sagte der Zeitung: &#8222;Der SoVD fordert schon seit vielen Jahren, die Versicherungspflichtgrenzen anzuheben und die Beitragsbemessungsgrenze zumindest auf das Niveau der gesetzlichen Rentenversicherung anzupassen. Darum begr\u00fc\u00dfen wir diesen Vorsto\u00df.&#8220;<\/p>\n<p>    Deutlich weniger Netto vom Brutto<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Bild&#8220; hatte unter Berufung auf Berechnungen des Bundes der Steuerzahler berichtet, dass beispielsweise ein Single mit 6.000 Euro Monatsbrutto 406 Euro mehr pro Jahr an die Krankenkasse zahlen m\u00fcsste, ein Single mit 7.000 Euro brutto 1.170 Euro mehr im Jahr.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine vierk\u00f6pfige Familie mit 6.500 Euro brutto pro Monat h\u00e4tte 865 Euro weniger netto im Jahr, bei 7.500 Euro brutto w\u00e4ren es fast 1.700 Euro weniger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 07.06.2025 15:36 Uhr Sollen Gutverdiener in Zukunft mehr in die Krankenkasse einzahlen? 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