{"id":172177,"date":"2025-06-07T17:10:09","date_gmt":"2025-06-07T17:10:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/172177\/"},"modified":"2025-06-07T17:10:09","modified_gmt":"2025-06-07T17:10:09","slug":"fruehere-staatsoperette-in-dresden-ausgebrannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/172177\/","title":{"rendered":"Fr\u00fchere Staatsoperette in Dresden ausgebrannt"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Dresden<\/strong> &#8211; Bei einem verheerenden Feuer ist das fr\u00fchere Domizil der Staatsoperette in Dresden vollst\u00e4ndig ausgebrannt. Von Freitagabend an k\u00e4mpfte die Feuerwehr die ganze Nacht mit rund 150 Kr\u00e4ften gegen die Flammen. Sie wurden vom Technischen Hilfswerk sowie der Drohnenstaffel des Arbeiter-Samariter-Bunds unterst\u00fctzt. Die W\u00e4rmebildaufnahmen der Drohnen h\u00e4tten wichtige Erkenntnisse \u00fcber das Brandgeschehen geliefert, hie\u00df es. Die Brandursache blieb vorerst ebenso unklar wie die H\u00f6he des Schadens.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Der Gro\u00dfbrand sorgte f\u00fcr dichte Rauchwolken, sodass Anwohner aufgefordert waren, Fenster und T\u00fcren geschlossen zu halten. Erst am Samstagmorgen gegen 5.30 Uhr wurde \u201eFeuer aus\u201c gemeldet. Die Nachl\u00f6scharbeiten etwa zur Bek\u00e4mpfung von verbliebenen Glutnestern dauerten allerdings noch mehrere Stunden. Der hintere Teil des Komplexes, in dem sich der Zuschauerraum befunden habe, sei eingest\u00fcrzt, teilte die Feuerwehr mit. Sowohl das Haupthaus als auch der ehemalige Zuschauerraum k\u00f6nnten wegen Einsturzgefahr nicht mehr betreten werden.\u00a0<\/p>\n<p>Staatsoperette seit 2016 in neuem Domizil<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Das Geb\u00e4ude stand zuletzt leer, die Staatsoperette spielt seit Dezember 2016 auf dem Areal des ehemaligen Kraftwerks Mitte im Zentrum der Landeshauptstadt. Sie blickt mit ihren Vorg\u00e4ngern auf \u00fcber 240 Jahre Tradition als musikalisches Volkstheater in Dresden zur\u00fcck. Seit Oktober 1947 hatte sie ihre Spielst\u00e4tte in dem ehemaligen Gasthof in Leuben im Osten der Stadt.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Immobilie befindet sich weiterhin im Eigentum der Stadt. \u201eAufgrund des langen Leerstandes wurde das gesamte Gel\u00e4nde inzwischen \u00f6fter Ziel von Vandalismus\u201c, erkl\u00e4rte Stadtsprecher Daniel Heine auf dpa-Anfrage. Zahlen zur Schadensh\u00f6he st\u00fcnden so unmittelbar nach dem Brand nicht fest. F\u00fcr das weitere Vorgehen m\u00fcssten nun die Ermittlungen der Polizei sowie die Begutachtung von Sch\u00e4den und Zustand abgewartet werden.<\/p>\n<p>\u201eGro\u00dfangelegter Au\u00dfenangriff mit sieben Strahlrohren\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Wegen des Gro\u00dfbrandes wurden auch zwei angrenzende Wohngeb\u00e4ude evakuiert. Um die Flammen unter Kontrolle zu bringen, bot die Feuerwehr viel Ger\u00e4t auf. Sprecher Michael Klahre sprach von einem \u201egro\u00dfangelegten Au\u00dfenangriff mit insgesamt sieben Strahlrohren &#8211; darunter drei \u00fcber Drehleitern\u201c. Zus\u00e4tzlich zum Wasser aus dem Hydrantennetz wurde eine nahegelegene Kiesgrube \u00fcber Schl\u00e4uche angezapft.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Kurzzeitig wurde in der Nacht jedoch der Befehl \u201eWasser halt\u201c gegeben. Ziel sei gewesen, die Flammen kontrolliert durch den gesamten Dachstuhl durchbrennen zu lassen, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung. \u201eSo kann die enorme Energie gezielt aus dem Geb\u00e4ude abgef\u00fchrt und das L\u00f6schmittel effektiver auf den Brandherd aufgebracht werden.\u201c Nachbarh\u00e4user wurden kontinuierlich mit Wasser gesch\u00fctzt &#8211; insbesondere gegen Funkenflug und starke Hitzestrahlung.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Menschen waren den Angaben zufolge nicht in dem Geb\u00e4ude. Ein Feuerwehrmann wurde allerdings wegen Kreislaufproblemen vom Rettungsdienst ambulant behandelt.\u00a0<\/p>\n<p>Probleme mit Schaulustigen und zivilen Drohnen<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">W\u00e4hrend die Feuerwehrleute gegen die Flammen k\u00e4mpften, sorgten Schaulustige und private Drohnen f\u00fcr Probleme. \u201eZwei zivile Drohnen hielten sich unerlaubt im Luftraum \u00fcber der Einsatzstelle auf und behinderten die Aufkl\u00e4rungsma\u00dfnahmen aus der Luft\u201c, hie\u00df es. Denn die Experten setzten bei ihrem Einsatz auf Luftbilder einer Drohne mit W\u00e4rmebildkamera.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In Zusammenarbeit mit der Polizei wurde ein Drohnenpilot identifiziert. Die Feuerwehr wies darauf hin, dass solche Zwischenf\u00e4lle kein Kavaliersdelikt sind. \u201eSie gef\u00e4hrden nicht nur den Einsatzerfolg, sondern auch das Leben und die Gesundheit der Einsatzkr\u00e4fte. Eine Kollision k\u00f6nnte zum unkontrollierten Absturz der Flugger\u00e4te und schweren Sch\u00e4den f\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Der Einsatz dauerte rund 18 Stunden bis Samstagmittag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dresden &#8211; Bei einem verheerenden Feuer ist das fr\u00fchere Domizil der Staatsoperette in Dresden vollst\u00e4ndig ausgebrannt. 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