{"id":172394,"date":"2025-06-07T19:09:09","date_gmt":"2025-06-07T19:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/172394\/"},"modified":"2025-06-07T19:09:09","modified_gmt":"2025-06-07T19:09:09","slug":"system-im-februar-installiert-bericht-starlink-stellt-sicherheitsrisiko-fuer-weisses-haus-dar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/172394\/","title":{"rendered":"System im Februar installiert: Bericht: Starlink stellt Sicherheitsrisiko f\u00fcr Wei\u00dfes Haus dar"},"content":{"rendered":"<p>                    System im Februar installiert<br \/>\n                Bericht: Starlink stellt Sicherheitsrisiko f\u00fcr Wei\u00dfes Haus dar<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.06.2025, 19:31 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Das Wei\u00dfe Haus setzt bei seiner Kommunikation auf das Starlink-System von Elon Musk. Das wird im Februar auf einem Nachbargeb\u00e4ude installiert. Ins WLAN gelangen G\u00e4ste ohne gr\u00f6\u00dfere H\u00fcrden. Ein Sicherheitsrisiko, wie Mitarbeiter einem Bericht zufolge beklagen. Auch wohin Daten abflie\u00dfen, ist ungewiss.<\/strong><\/p>\n<p>Mitarbeiter der Regierungsabteilung Doge und der Trump-Regierung sollen wichtige Sicherheitsfragen rund um die Kommunikation im Wei\u00dfen Haus ignoriert haben. Das berichtet die &#8222;Washington Post&#8220; unter Berufung auf drei Personen, die mit den Vorg\u00e4ngen vertraut sind. Demnach wurden bei der Installation von Elon Musks Starlink-System rund um das Wei\u00dfe Haus potenzielle Sicherheitsl\u00fccken ignoriert. <\/p>\n<p>Den Angaben zufolge h\u00e4tten Doge-Vertreter bereits im Februar auf dem Dach des Eisenhower Executive Office Building ein Starlink-Terminal installiert, ohne die Kommunikationsverwaltung des Wei\u00dfen Hauses dar\u00fcber zu informieren. Das Eisenhower Executive Office Building befindet sich direkt neben dem Wei\u00dfen Haus. Es geh\u00f6rt zum White House Complex. Die Kommunikationsverwaltung k\u00f6nne die Verbindungen \u00fcber dieses Terminal nicht \u00fcberwachen, sagen die Quellen. Es l\u00e4sst sich somit nicht pr\u00fcfen, ob sensible Daten den Komplex verlassen oder aber Hacker in ihn eindringen. <\/p>\n<p>Laut &#8222;Washington Post&#8220; ist offen, ob das Terminal bestehen bleibt, nachdem Elon Musk sich von seiner Funktion als Chef-Sparer der Trump-Regierung zur\u00fcckgezogen hat. Bisher scheint das nicht der Fall zu sein. So g\u00e4be es seit Februar einen &#8222;Starlink Guest&#8220;-WLAN-Zugang. Dieser soll nach wie vor existieren. Um ihn nutzen zu k\u00f6nnen, sei dem Bericht zufolge nur die Eingabe eines Passworts n\u00f6tig. Ein Benutzername oder eine zus\u00e4tzliche Authentifizierung seien dagegen nicht notwendig. <\/p>\n<p>Secret Service sieht keinen Sicherheitsvorfall<\/p>\n<p>Nachfragen der &#8222;Washington Post&#8220; beantwortete das Wei\u00dfe Haus nicht, sondern verwies an den US-Geheimdienst. Secret-Service-Sprecher Anthony Guglielmi sagte: &#8222;Wir waren uns der Absichten der DOGE bewusst, den Internetzugang auf dem Campus zu verbessern, und betrachteten diese Angelegenheit nicht als Sicherheitsvorfall oder Sicherheitsverletzung&#8220;.<\/p>\n<p>Eigentlich sei es im Wei\u00dfen Haus \u00fcblich, dass private Telefone im G\u00e4ste-WLAN Namen und Passw\u00f6rter ben\u00f6tigten. Die k\u00f6nnten verfolgt werden und die Zugangsberechtigung w\u00fcrde nach einer Woche ablaufen, erkl\u00e4ren Mitarbeiter. Arbeitscomputer w\u00fcrden mit Sicherheitsprogrammen gesperrt und Interaktionen der Mitarbeiter mit der Au\u00dfenwelt &#8222;sehr gr\u00fcndlich verfolgt&#8220;. Die Ger\u00e4tekennungen und alle \u00dcbertragungszeiten w\u00fcrden aufgezeichnet, so ein ehemaliger Regierungsmitarbeiter gegen\u00fcber der Zeitung. <\/p>\n<p>Starlink dagegen &#8222;erfordert nichts. Es erm\u00f6glicht die \u00dcbermittlung von Daten ohne jede Art von Aufzeichnung oder Verfolgung&#8220;, so der Mitarbeiter weiter. &#8222;Die IT-Systeme des Wei\u00dfen Hauses hatten sehr strenge Kontrollen f\u00fcr den Netzwerkzugang. Man musste zu jeder Zeit mit einem VPN verbunden sein. Wenn man nicht im VPN ist, k\u00f6nnen die Ger\u00e4te des Wei\u00dfen Hauses keine Verbindung nach drau\u00dfen herstellen.&#8220; VPN steht f\u00fcr virtual private network &#8211; also ein virtuelles privates Netzwerk. <\/p>\n<p>&#8222;Mit einer Starlink-Verbindung k\u00f6nnten die Ger\u00e4te des Wei\u00dfen Hauses das Netzwerk verlassen und \u00fcber Gateways nach drau\u00dfen gehen. Es wird Ihnen helfen, die Sicherheit zu umgehen&#8220;, sagte eine andere Quelle der Zeitung. Das Unternehmen von Elon Musk reagierte bisher nicht auf Anfragen. In der Vergangenheit wurde jedoch immer wieder erkl\u00e4rt, Starlinkverbindungen seien schwerer zu hacken.<\/p>\n<p>Wei\u00dfes Haus braucht WLAN<\/p>\n<p>Eine ehemalige Mitarbeiterin des Wei\u00dfen Hauses wandte sich mit ihrer Sorge m\u00f6glicher Sicherheitsl\u00fccken an die Demokraten im House Oversight Committee &#8211; einem Ausschuss f\u00fcr Aufsicht und Rechenschaft. Auch auf deren Anfrage reagierte Starlink laut &#8222;Washington Post&#8220; nicht. &#8222;Es (das Starlink-System, Anm. d. Red.) k\u00f6nnte das Potenzial haben, unsere nationale Sicherheit zu untergraben, indem sensible Daten und Informationen Hackern, unseren Gegnern oder denen, die Amerikanern schaden wollen, zug\u00e4nglich gemacht werden&#8220;, erkl\u00e4rte der oberste Demokrat im Ausschuss, Stephen F. Lynch. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Geheimdienste Telefone aus Sicherheitsgr\u00fcnden aus ihren Geb\u00e4uden verbannen k\u00f6nnten, m\u00fcsse das Wei\u00dfe Haus sie f\u00fcr wichtige Anrufe und E-Mails zulassen. Da das Wei\u00dfe Haus jedoch ein zentraler Ort f\u00fcr Spionageoperationen aus aller Welt ist, geh\u00f6rt die Kommunikation dort zu den am st\u00e4rksten \u00fcberwachten des Landes, so die &#8222;Washington Post&#8220;. <\/p>\n<p>So habe die Installation des Starlink-Terminals laut &#8222;New York Times&#8220; auch zu Streit zwischen der Doge-Abteilung und dem Geheimdienst gef\u00fchrt. Wie sich Mitarbeiter des Wei\u00dfen Hauses dazu verhielten, sei dagegen ungewiss. <\/p>\n<p>Laut &#8222;Washington Post&#8220; w\u00fcrde das System jedoch auch in anderen Beh\u00f6rden eingesetzt. Ein Mitarbeiter berichtet dies etwa f\u00fcr das National Labor Relations Board &#8211; also eine Beh\u00f6rde, die sich um die Beziehungen zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern befasst. Ein ehemaliger Mitarbeiter der General Services Administration best\u00e4tigte der Zeitung, dass Doge-Mitarbeiter das Starlink-System zumindest bis Ende Mai genutzt h\u00e4tten. <\/p>\n<p>Laut &#8222;Washington Post&#8220; sei unklar, warum Doge-Mitarbeiter f\u00fcr die Kommunikation so stark auf das Starlink-System gesetzt h\u00e4tten. Allerdings versucht die Abteilung in zahlreichen Beh\u00f6rden, umfassenden Zugriff auf Daten zu erlangen. Dabei h\u00e4tten sie teils auf k\u00fcnstliche Intelligenz gesetzt. Zudem, so die Zeitung, h\u00e4tten sie die Protokollierung deaktiviert, damit ihre Arbeit nicht dokumentiert werden konnte. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"System im Februar installiert Bericht: Starlink stellt Sicherheitsrisiko f\u00fcr Wei\u00dfes Haus dar 07.06.2025, 19:31 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":172395,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[3257,106,444,15646,13,14,15,16,1171,12,10,8,9,11,103,37718,104],"class_list":{"0":"post-172394","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-cyberkriminalitaet","9":"tag-donald-trump","10":"tag-elon-musk","11":"tag-hacker","12":"tag-headlines","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-satellit","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews","22":"tag-welt","23":"tag-wlan","24":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114643662476740627","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=172394"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172394\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/172395"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=172394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=172394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=172394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}