{"id":17261,"date":"2025-04-09T03:29:16","date_gmt":"2025-04-09T03:29:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17261\/"},"modified":"2025-04-09T03:29:16","modified_gmt":"2025-04-09T03:29:16","slug":"niedersachsen-bremen-mehr-als-200-menschen-wenden-sich-an-gewaltschutzambulanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17261\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Mehr als 200 Menschen wenden sich an Gewaltschutzambulanz"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Mehr als 200 Menschen wenden sich an Gewaltschutzambulanz<\/p>\n<p>\t\t\t\t              07.04.2025, 13:14 Uhr<\/p>\n<p><strong>Nach einer Vergewaltigung oder einem Angriff in einer Beziehung ist es wichtig, Spuren zu sichern. Viele Betroffene finden Unterst\u00fctzung bei einer neuen Anlaufstelle in Bremen.<\/strong><\/p>\n<p>Bremen (dpa\/lni) &#8211; Knapp 220 Betroffene von h\u00e4uslicher oder sexualisierter Gewalt haben bisher Hilfe in der neuen Gewaltschutzambulanz in Bremen gesucht. &#8222;Das zeigt noch einmal mehr, wie sehr wir diese Einrichtung in Bremen brauchen und dass wir sie auch \u00fcber das Jahr 2026 hinaus nachhaltig finanzieren m\u00fcssen&#8220;, betont Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke). Seit einem Jahr werden in den R\u00e4umen am Klinikum Bremen-Mitte Erwachsene beraten und Verletzungen dokumentiert.<\/p>\n<p>Spuren werden zehn Jahre verwahrt<\/p>\n<p>Opfer von Gewalt k\u00f6nnen sich bei der Notaufnahme des Klinikums melden und werden dann zu den R\u00e4umen der Einrichtung begleitet. Dort k\u00f6nnen sie sich von Fachkr\u00e4ften der Rechtsmedizin, der Gyn\u00e4kologie sowie der Kinder- und Jugendmedizin untersuchen und beraten lassen. So k\u00f6nnen Spuren gesichert und bis zu zehn Jahre verwahrt werden, die f\u00fcr ein Verfahren gegen T\u00e4ter wichtig sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Die Betroffenen sind im Schnitt 34 Jahre alt, meistens handelt es sich um Frauen. Aber auch M\u00e4nner holten sich in der Gewaltschutzambulanz schon Hilfe. Die Behandlung ist vertraulich, Betroffene m\u00fcssen also keine Anzeige erstatten. Die Kosten \u00fcbernehmen die Krankenkassen.<\/p>\n<p>Rund 1,2 Millionen Euro f\u00fcr die Gewaltschutzambulanz\u00a0<\/p>\n<p>Die Einrichtung der Gewaltschutzambulanz ist eine der wichtigsten Ma\u00dfnahmen des Bremer Landesaktionsplans &#8222;Istanbul-Konvention umsetzen \u2013 Frauen und Kinder vor Gewalt sch\u00fctzen&#8220;. Bremen investiert nach eigenen Angaben bis 2026 rund 1,2 Millionen Euro.\u00a0<\/p>\n<p>In Deutschland ist die Konvention am 1. Februar 2018 in Kraft getreten. Die Bundesrepublik verpflichtet sich damit, Gewalt gegen Frauen zu verh\u00fcten und zu beseitigen. Ziel ist eine &#8222;echte Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern&#8220; sowie Diskriminierung abzuschaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Mehr als 200 Menschen wenden sich an Gewaltschutzambulanz 07.04.2025, 13:14 Uhr Nach einer Vergewaltigung oder&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17262,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[2420,3364,29,30,11283,7473,9834,1411],"class_list":{"0":"post-17261","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bremen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-gewaltschutzambulanz","13":"tag-mehr","14":"tag-menschen","15":"tag-niedersachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114305889927391754","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17261","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17261"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17261\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17262"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17261"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17261"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17261"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}