{"id":172874,"date":"2025-06-07T23:34:11","date_gmt":"2025-06-07T23:34:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/172874\/"},"modified":"2025-06-07T23:34:11","modified_gmt":"2025-06-07T23:34:11","slug":"ukraine-krieg-litauens-praesident-nennt-merz-unerfuellte-sanktionsdrohung-gegen-russland-ein-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/172874\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Litauens Pr\u00e4sident nennt Merz&#8216; unerf\u00fcllte Sanktionsdrohung gegen Russland \u201eein Problem\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Litauens Pr\u00e4sident Nauseda kritisiert, dass die Drohungen von Bundeskanzler Merz gegen\u00fcber Russland w\u00e4hrend eines Kiew-Besuchs ohne Konsequenzen geblieben sind. Dass in der EU noch immer nur \u00fcber Sanktionen diskutiert werde, schade der Glaubw\u00fcrdigkeit \u201eall unserer Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine\u201c.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der litauische Pr\u00e4sident Gitanas Nauseda kritisiert, dass die Sanktionsdrohungen gegen Russland w\u00e4hrend des Kiew-Besuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ohne Konsequenzen geblieben seien. \u201eDas ist ein Problem\u201c, sagte das litauische Staatsoberhaupt der \u201eBild am Sonntag\u201c, die wie WELT zu Axel Springer geh\u00f6rt. \u201eUnd das betrifft nicht nur die Glaubw\u00fcrdigkeit unserer Sanktionen, sondern die Glaubw\u00fcrdigkeit all unserer Ma\u00dfnahmen gegen\u00fcber Russland und unserer Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine.\u201c<\/p>\n<p>Merz hatte vor knapp einem Monat gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem polnischen Regierungschef Donald Tusk einen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256104170\/Emmanuel-Macron-Frankreich-weist-falsche-Behauptungen-ueber-Koks-im-Zug-nach-Kiew-zurueck.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256104170\/Emmanuel-Macron-Frankreich-weist-falsche-Behauptungen-ueber-Koks-im-Zug-nach-Kiew-zurueck.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Solidarit\u00e4tsbesuch in Kiew<\/a> absolviert. Dabei riefen die vier Staats- und Regierungschefs Moskau zu einer 30-t\u00e4gigen bedingungslosen Waffenruhe auf, anderenfalls werde es weitere umfangreiche Sanktionen gegen Russland geben. Die russische Regierung lie\u00df die Frist verstreichen, \u00fcber ein 18. Sanktionspaket gegen Russland wird in der Europ\u00e4ischen Union aber immer noch diskutiert.<\/p>\n<p>Nauseda beklagte in der \u201eBamS\u201c eine grunds\u00e4tzliche Zur\u00fcckhaltung bei der Umsetzung <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256143436\/Nach-Trump-Putin-Telefonat-EU-Staaten-verhaengen-neue-Russland-Sanktionen-Fast-200-Schiffe-der-Schattenflotte-im-Visier.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256143436\/Nach-Trump-Putin-Telefonat-EU-Staaten-verhaengen-neue-Russland-Sanktionen-Fast-200-Schiffe-der-Schattenflotte-im-Visier.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">europ\u00e4ischer Strafma\u00dfnahmen<\/a> gegen Moskau. F\u00fcr das geplante 18. Sanktionspaket der Europ\u00e4ischen Union forderte er umfassendere Ma\u00dfnahmen. \u201eDas bedeutet, dass wir in erster Linie alle Energieunternehmen einbeziehen m\u00fcssen, die den russischen Staatshaushalt mit Geld versorgen. Nord Stream, Rosatom, Gazprom, Lukoil\u201c, sagte der Pr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Auch die verbliebenen russischen Banken sollten aus dem internationalen Zahlungssystem Swift ausgeschlossen werden. Zudem m\u00fcssten die verbliebenen Schiffe der sogenannten Schattenflotte sanktioniert werden, mit denen Russland Sanktionen umgeht. \u201eAndernfalls werden sie uns f\u00fcr schwach halten und glauben, dass Europa nicht bereit ist, mutige Entscheidungen zu treffen\u201c, warnte Nauseda.<\/p>\n<p>Mit Blick auf das Sicherheitsrisiko f\u00fcr die Nato \u00e4u\u00dferte sich der litauische Staatschef besorgt: Russland werde sich nicht auf die Ukraine beschr\u00e4nken. \u201eDas sei mehr als offensichtlich\u201c, sagte er. Es gehe \u201eum eine Bedrohung f\u00fcr uns alle\u201c. \u201eDeshalb ist es genau der richtige Ansatz, gemeinsam zusammenzustehen\u201c, f\u00fcgte Nauseda hinzu, dessen Land an Russlands Verb\u00fcndeten Belarus grenzt.<\/p>\n<p>AFP\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Litauens Pr\u00e4sident Nauseda kritisiert, dass die Drohungen von Bundeskanzler Merz gegen\u00fcber Russland w\u00e4hrend eines Kiew-Besuchs ohne Konsequenzen geblieben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":172875,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,183,13,812,182,14,15,110,111,4043,4044,850,307,115,12,317,112],"class_list":{"0":"post-172874","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-friedrich-cdu","11":"tag-headlines","12":"tag-litauen","13":"tag-merz","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-newsteam","17":"tag-putin","18":"tag-russia","19":"tag-russian-federation","20":"tag-russische-foederation","21":"tag-russland","22":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-ukraine","25":"tag-wladimir"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114644704774976611","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=172874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172874\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/172875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=172874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=172874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=172874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}