{"id":17293,"date":"2025-04-09T03:46:45","date_gmt":"2025-04-09T03:46:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17293\/"},"modified":"2025-04-09T03:46:45","modified_gmt":"2025-04-09T03:46:45","slug":"wahrzeichen-im-hafen-tempo-50-auf-hamburger-koehlbrandbruecke-bauwerk-braucht-schonung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17293\/","title":{"rendered":"Wahrzeichen im Hafen: Tempo 50 auf Hamburger K\u00f6hlbrandbr\u00fccke \u2013 Bauwerk braucht Schonung"},"content":{"rendered":"<p>Die seit Jahren auf der K\u00f6hlbrandbr\u00fccke geltenden Verkehrseinschr\u00e4nkungen reichen nicht, um das Bauwerk noch f\u00fcr 15 Jahre zu erhalten. Jetzt m\u00fcssen Autos und Lastwagen etwas langsamer fahren.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Um die marode K\u00f6hlbrandbr\u00fccke zu schonen, gilt ab heute eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometern pro Stunde auf der gesamten \u00dcberfahrt. \u201eDiese Ma\u00dfnahme ist notwendig, um das Bauwerk zu sch\u00fctzen und sicherzustellen, dass die Br\u00fccke noch einige Jahre bis zur Fertigstellung der neuen K\u00f6hlbrandbr\u00fccke dem Verkehr zur Verf\u00fcgung steht\u201c, erkl\u00e4rte die Hafenbeh\u00f6rde HPA. <\/p>\n<p>Auf einigen Abschnitten der insgesamt etwa f\u00fcnf Kilometer langen K\u00f6hlbrandquerung durfte bereits nur Tempo 50 gefahren werden, streckenweise aber auch 60. Seit 2012 gilt auf der Br\u00fccke au\u00dferdem ein \u00dcberholverbot und seit 2019 m\u00fcssen Lastwagen einen Mindestabstand von 50 Metern einhalten. <\/p>\n<p>Neue K\u00f6hlbrandbr\u00fccke im besten Fall Ende der 2030er Jahre frei<\/p>\n<p>Das 1974 fertiggestellte Bauwerk kann nach Angaben der Wirtschaftsbeh\u00f6rde nicht saniert werden und hindert gro\u00dfe Containerschiffe an der Durchfahrt zum Terminal Altenwerder. Im April 2024 hatte der Hamburger Senat einen Ersatzneubau beschlossen. <\/p>\n<p>Die neue Br\u00fccke soll eine Durchfahrtsh\u00f6he f\u00fcr Schiffe von mehr als 70 Metern haben. Das sind rund 20 Meter mehr als bei der bestehenden Br\u00fccke. Als Kosten sind zwischen 4,4 Milliarden und 5,3 Milliarden Euro veranschlagt. Geplant ist, die Br\u00fccke 2042 f\u00fcr den Verkehr freizugeben. Die alte Br\u00fccke soll 2046 abgerissen sein.<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung von Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) k\u00f6nnen im besten Fall Ende der 2030er Jahre Autos \u00fcber die neue K\u00f6hlbrandbr\u00fccke fahren. Bislang sieht die Planung vor, dass das Bauwerk 2042 f\u00fcr den Verkehr freigegeben wird.<\/p>\n<p>Bei ihrer Fertigstellung die drittl\u00e4ngste Br\u00fccke ihrer Art in Europa<\/p>\n<p>Mit einer Gesamtl\u00e4nge von 3618 Metern und einer Hauptspannweite von 325 Metern war die heutige K\u00f6hlbrandbr\u00fccke bei ihrer Fertigstellung die drittl\u00e4ngste Br\u00fccke ihrer Art in Europa. Jedoch hat die Zeit ihre Spuren an der Br\u00fccke hinterlassen. Vor allem der gestiegene Schwerlastverkehr im Hafen hat der Br\u00fccke stark zugesetzt. <\/p>\n<p>Der Instandhaltungsaufwand habe in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen, erkl\u00e4rte eine Sprecherin der HPA. Die Gesamtnote f\u00fcr das Bauwerk lag im Jahr 2023 bei 2,8, was einen noch ausreichenden Zustand bedeute.<\/p>\n<p>dfe, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die seit Jahren auf der K\u00f6hlbrandbr\u00fccke geltenden Verkehrseinschr\u00e4nkungen reichen nicht, um das Bauwerk noch f\u00fcr 15 Jahre zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17294,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,6149,30,693,692,11308,11309,45,601],"class_list":{"0":"post-17293","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-fengler-denis","10":"tag-germany","11":"tag-hafen","12":"tag-hamburg","13":"tag-leonhard","14":"tag-melanie","15":"tag-texttospeech","16":"tag-verkehr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114305956791926901","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17293","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17293"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17293\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17294"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17293"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17293"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17293"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}