{"id":17296,"date":"2025-04-09T03:48:11","date_gmt":"2025-04-09T03:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17296\/"},"modified":"2025-04-09T03:48:11","modified_gmt":"2025-04-09T03:48:11","slug":"berlin-brandenburg-attacke-auf-studenten-antisemitisches-motiv-bestritten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17296\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Attacke auf Studenten &#8211; antisemitisches Motiv bestritten"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Attacke auf Studenten &#8211; antisemitisches Motiv bestritten<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.04.2025, 04:33 Uhr<\/p>\n<p><strong>Die Stimmung an den Unis ist nach dem Terrorangriff auf Israel angespannt. Ein Vorfall in Berlin sorgt f\u00fcr Aufsehen. Vor Gericht gesteht ein Ex-Student Gewalt gegen einen j\u00fcdischen Kommilitonen.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Im Prozess um die Attacke auf den j\u00fcdischen Studenten Lahav Shapira hat ein angeklagter Ex-Kommilitone den Angriff gestanden und um Vergebung gebeten. Ein antisemitisches Motiv f\u00fcr die Tat stritt der 24-J\u00e4hrige jedoch ab. &#8222;Es tut mir sehr leid&#8220;, sagte er zum Prozessauftakt vor dem Amtsgericht Tiergarten. Der Vorfall belaste ihn. Der 24-J\u00e4hrige bot an, dem Opfer ein Schmerzensgeld von zun\u00e4chst 5.500 Euro zu zahlen. Sp\u00e4ter wolle er weitere monatliche Zahlungen leisten.\u00a0<\/p>\n<p>Die Anklage wirft dem fr\u00fcheren Lehramtsstudenten der Freien Universit\u00e4t (FU) gef\u00e4hrliche K\u00f6rperverletzung vor. Sie geht davon aus, dass antisemitische Motive der Grund f\u00fcr den Angriff auf den inzwischen 32 Jahre alten Shapira waren. Hintergrund soll das politische Engagement des j\u00fcdischen Studenten im Zusammenhang mit dem Terroranschlag der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gewesen sein.\u00a0<\/p>\n<p>Angeklagter hat Studium beendet<\/p>\n<p>Angeklagter und Opfer begegneten sich am 2. Februar 2024 in einer Bar in Berlin-Mitte, wie der 24-J\u00e4hrige vor Gericht angab. Als Shapira das Lokal verlassen habe, sei er ihm gefolgt. Nach Angaben des Angeklagten hielt er Shapira vor, dass dieser Plakate an der FU abgerissen habe und dessen Agieren in einer Whatsapp-Gruppe. &#8222;Es ging mir nicht um Politik, sondern das Miteinander unter Kommilitonen&#8220;, sagte der in Berlin geborene Angeklagte.<\/p>\n<p>Es sei zum Streit gekommen und er habe zugeschlagen. Dabei habe er seine Kampfsporterfahrung untersch\u00e4tzt, so der 24-J\u00e4hrige, dessen Eltern aus dem Libanon stammen. Er habe die Fassung verloren. Er hat sich inzwischen selbst exmatrikuliert an der FU, wie er sagte.\u00a0<\/p>\n<p>Der Angeklagte soll Shapira unvermittelt mit der Faust niedergeschlagen haben. Danach soll er ihm einen Tritt mit voller Wucht ins Gesicht versetzt haben. Der 32-J\u00e4hrige erlitt dabei laut Anklage eine komplexe Mittelgesichtsfraktur und eine Hirnblutung.<\/p>\n<p>Antisemitismusbeauftragter verfolgt Prozess<\/p>\n<p>Shapira tritt in dem Verfahren als Nebenkl\u00e4ger auf. Er wurde als erster Zeuge geh\u00f6rt. F\u00fcr den Prozess vor dem Amtsgericht Tiergarten sind zun\u00e4chst zwei Tage eingeplant. Bislang sind sieben weitere Zeugen geladen. Ein Urteil k\u00f6nnte am 17. April gesprochen werde.\u00a0<\/p>\n<p>Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, verfolgte den Auftakt des Prozesses vor dem Sch\u00f6ffengericht, der unter versch\u00e4rften Sicherheitsvorkehrungen erfolgt. &#8222;Dieses Verfahren zeigt eines ganz deutlich: n\u00e4mlich, wie gef\u00e4hrlich Antisemitismus ist und wie wichtig seine konsequente Verfolgung und Ahndung durch die Justiz sind&#8220;, erkl\u00e4rte Klein im Vorfeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Attacke auf Studenten &#8211; antisemitisches Motiv bestritten 08.04.2025, 04:33 Uhr Die Stimmung an den Unis&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17297,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[3802,1960,1958,1959,1957,3110,296,1956,1890,29,30,11310],"class_list":{"0":"post-17296","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-studenten","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","10":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","12":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","13":"tag-attacke","14":"tag-berlin","15":"tag-berlin-und-brandenburg","16":"tag-brandenburg","17":"tag-deutschland","18":"tag-germany","19":"tag-motiv"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114305964830049370","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17296"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17296\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}