{"id":172960,"date":"2025-06-08T00:23:11","date_gmt":"2025-06-08T00:23:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/172960\/"},"modified":"2025-06-08T00:23:11","modified_gmt":"2025-06-08T00:23:11","slug":"buch-ueber-pinochet-und-einen-altnazi-herr-der-krabben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/172960\/","title":{"rendered":"Buch \u00fcber Pinochet und einen Altnazi: Herr der Krabben"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">Als die Polizei kurz vor Mitternacht ins Krankenhaus kommt, ist der alte Mann im Schlafanzug. Die Dolmetscherin teilt ihm auf Spanisch seine Verhaftung wegen Mordes mit. Er reagiert aufgebracht: Dahinter stecke sicher \u201edieses Arschloch\u201c Garc\u00e8s, \u201eder Kommunist\u201c, habe er gebr\u00fcllt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Augusto Pinochet, ehemaliger Pr\u00e4sident und Diktator Chiles von 1973 bis 1990, wird am Freitag, 16. Oktober 1998, auf Ersuchen des spanischen Richters Juan Garc\u00e8s w\u00e4hrend eines Klinikaufenthalts in London verhaftet und unter Hausarrest gestellt. Bei den Anh\u00f6rungen vor Gericht wird seine Auslieferung nach Spanien beantragt. Der damals junge Anwalt Philippe Sands war an der Anklage beteiligt, die von einer Vielzahl von Ju\u00adris\u00adt*in\u00adnen minuti\u00f6s vorbereitet worden war und internationale Rechtsgeschichte schrieb: Noch nie zuvor war ein ehemaliger Staatschef von und in einem anderen Land verhaftet worden, weil er internationale Verbrechen begangen hatte.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Gleichwohl gingen Ju\u00adris\u00adt*in\u00adnen wie Garc\u00e8s oder der Untersuchungsrichter Baltasar Garc\u00f3n das Wagnis ein. Der Moment war g\u00fcnstig, im internationalen Strafrecht herrschte Aufbruchstimmung, wie Sands schildert: \u201eNach 50 Jahren der Stille waren V\u00f6lkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit wieder ein wichtiges Thema.\u201c<\/p>\n<p>      Mammutprozess mit Vorgeschichte<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-6\" pos=\"5\">Auf dem Grundgedanken der N\u00fcrnberger Prozesse und der UN-V\u00f6lkermordkonvention aufbauend, wurden in den 1990er Jahren internationale Gerichtsh\u00f6fe eingerichtet, f\u00fcr Verbrechen wie im ehemaligen Jugoslawien und Ruanda. Der Grundsatz des Weltrechtsprinzips besagt, dass die Verantwortlichen f\u00fcr Verbrechen gegen die Menschlichkeit und V\u00f6lkermord \u00fcberall auf der Welt zur Verantwortung gezogen werden k\u00f6nnen. Warum also nicht auch der <a href=\"https:\/\/taz.de\/Roman-ueber-chilenische-Militaerdiktatur\/!6037495\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">chilenische Ex-Diktator Pinochet<\/a>, der in den 17 Jahren seiner Herrschaft f\u00fcr Morde, Folter und Verschleppung vieler Tausender verantwortlich war?<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\">Philippe Sands schildert Vorbereitung und Hergang des Mammutprozesses wie einen Gerichtskrimi und l\u00e4sst die Schl\u00fcsselpersonen darin lebendig werden: Juan Garc\u00e8s, der Berater des chilenischen Pr\u00e4sidenten Salvador Allende gewesen war und diesem vor seinem Suizid infolge des Putsches gelobt hatte, f\u00fcr Gerechtigkeit zu sorgen, wartete viele Jahre in Spanien auf den richtigen Moment. Dieser kam 1998, als sich Angeh\u00f6rige von Opfern der Milit\u00e4rdiktatur an ihn wandten. Sands hingegen wurde zun\u00e4chst gebeten, Pinochet zu vertreten, woraufhin seine chilenische Frau mit Scheidung drohte. Er schloss sich dann als Rechtsvertreter der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch der Anklage an. Bei seinen Recherchen stie\u00df er auf eine interessante Querverbindung zwischen Pinochet und dem in Chile untergetauchten deutschen NS-Verbrecher Walther Rauff. Hatte der Nazi Pinochet bei der Vernichtung seiner Gegner geholfen?<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Wie in seinen vorherigen B\u00fcchern \u201eR\u00fcckkehr nach Lemberg\u201c \u00fcber seine j\u00fcdische Familie oder \u201eDie Rattenlinie\u201c \u00fcber Nazis, die via Vatikan nach S\u00fcdamerika flohen, bereitet <a href=\"\" class=\"link in-text-link\">Philippe Sands<\/a> auch in \u201eDie Verschwundenen von Londres 38\u201c ein St\u00fcck Zeitgeschichte zu einem umfangreichen Rechercheroman auf. Im Zentrum seiner Nachforschungen stehen diesmal das Schicksal von Verschwundenen, die in der zum Foltergef\u00e4ngnis umfunktionierten ehemaligen Parteizentrale der Sozialistischen Partei Chiles in der Calle Londres Nummer 38 von Pinochets Folterknechten misshandelt und ermordet wurden und von deren sterblichen \u00dcberresten bis heute jede Spur fehlt. Und die Rolle von Walther Rauff.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Rauff, SS-Sturmbannf\u00fchrer und rechte Hand von Reinhard Heydrich, konstruierte ab 1941 mobile Gaswagen, mit denen sch\u00e4tzungsweise 97.000 Menschen unter anderem in Polen, der Ukraine und Serbien ermordet wurden. 1949 floh er nach S\u00fcdamerika, in Chile wurde er Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer einer Fabrik, in der das Fleisch von K\u00f6nigskrabben in Dosen gepresst wurde. Er soll an der Folterung und Ermordung von Pinochets Regimegegnern im geheimen Milit\u00e4rgef\u00e4ngnis Londres 38 und anderen Kriegsverbrechen beteiligt gewesen sein.<\/p>\n<p>\n\ue80f\n<\/p>\n<p>\n            Die Figur Walther Rauff steht exemplarisch daf\u00fcr, wie offen und sorgsam verdeckt zugleich die Verbrechen aus der Pinochet-Zeit in Chile noch immer sind<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"9\">Sands beginnt eine ausufernde Recherche, w\u00fchlt sich durch Gerichtsakten und Briefe, spricht mit Angeh\u00f6rigen von Folteropfern und reist nach Porvenir in Feuerland, wo er die Reste der Krabbenfabrik besichtigt und Rauffs ehemalige Sekret\u00e4rin, einen seiner S\u00f6hne und andere Zeit\u00adzeu\u00adg:\u00adin\u00adnen befragt: \u201eEin stiller Mann sei er gewesen, kultiviert und freundlich, erinnert sich der B\u00fcrgermeister des Ortes. Er wohnte mit Sch\u00e4ferhund Bobby in einer H\u00fctte auf einem H\u00fcgel mit Blick auf die Konservenfabrik. \u201aAls Au\u00dfenseiter war er willkommen\u2018, erinnert sich die ehemalige Supermarktkassiererin Emma, bei der er Lucky Strikes und Whiskey kaufte. Die \u00c4lteren h\u00e4tten erz\u00e4hlt, er sei ein Nazi gewesen, der schlimme Dinge getan hatte. Sie habe den Geschichten nicht geglaubt.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"10\">Philippe Sands sp\u00fcrt selbst den wildesten Ger\u00fcchten nach, die sich um Walther Rauff ranken. Dieser war eine schillernde Figur: Nach seiner Flucht auf der Rattenlinie l\u00e4sst er sich zun\u00e4chst mit seiner Familie in Ecuador nieder, wo ihn der damalige Milit\u00e4rdiplomat Augusto Pinochet als Milit\u00e4rberater anwirbt. Nach seiner \u00dcbersiedlung nach Chile 1958 arbeitet Rauff ein paar Jahre lang als Agent f\u00fcr den BND, bis er im Zuge des <a href=\"https:\/\/taz.de\/60-Jahrestag-des-Eichmann-Prozesses\/!5759178\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eichmann-Prozesses<\/a> verhaftet wird. Chile lehnt jedoch seine Auslieferung nach Deutschland ab. Rauff unterh\u00e4lt gute Beziehungen zur Milit\u00e4rjunta um Pinochet, er soll die Geheimpolizei, Direcci\u00f3n de Inteligencia Nacional (Dina), beraten haben und in der deutschsprachigen Colonia Dignidad Verh\u00f6rschulungen gegeben haben.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"11\">Seine Nachforschungen bescheren Sands teils \u00fcberraschende Ergebnisse. In einem Jerusalemer Archiv findet er einen Beleg daf\u00fcr, dass nicht nur Simon Wiesenthal dem fl\u00fcchtigen Altnazi auf der Spur war. Laut der Niederschrift eines ehemaligen Mossad-Agenten setzte der israelische Geheimdienst einen deutschen Reporter auf Rauff an \u2013 und beschloss dann, ihn 1980 in seinem Haus in Santiago zu ermorden. Die \u201eOperation Stainless Steel\u201c scheitert aber am lautstarken Protest seiner letzten Lebensgef\u00e4hrtin und seines Hundes, unverrichteter Dinge ziehen die Beauftragten ab. Rauff stirbt 1984 eines nat\u00fcrlichen Todes im Haus seines Sohnes.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"12\">Aus der Lekt\u00fcre von Geheimdienstprotokollen und vielen Interviews ergeben sich f\u00fcr Sands schlie\u00dflich immer weitergehende Fragen: Hat Rauff auch selbst gefoltert? Hat er f\u00fcr Pinochet ein Haftlager auf der Isla Dawson geplant, das nach dem Modell von Auschwitz gestaltet war? Und was ist dran an den kursierenden Ger\u00fcchten, die get\u00f6teten Gefangenen seien zu Fischmehl verarbeitet worden \u2013 wom\u00f6glich unter Rauffs Mithilfe oder gar Regie? Die Figur Walther Rauff steht exemplarisch daf\u00fcr, wie offen und sorgsam verdeckt zugleich die vielen unaufgearbeiteten Verbrechen aus der Pinochet-Zeit in Chile noch immer sind.<\/p>\n<p>\u201eDie Verschwundenen von Londres 38\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph\"><strong>Philippe Sands: \u201e<\/strong>Die Verschwundenen von Londres 38. \u00dcber Pinochet in England und einen Nazi in Patagonien\u201c. S. Fischer, Frankfurt am Main 2025,<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last\">624 Seiten, 24,99 Euro<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"13\">In \u201eLondres 38\u201c verwebt Sands gekonnt zwei Handlungsstr\u00e4nge: Das jahrelange Tauziehen um Pinochets Auslieferung zwischen Chile, Deutschland, Spanien und anderen L\u00e4ndern, das 2000 mit dessen krankheitsbedingter Freilassung und R\u00fcckkehr nach Chile endete. Und das Leben von Walther Rauff, der als Freund und Helfer Pinochets genauso straflos bleibt wie der Diktator.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"14\">Sands versteht sich aufs Erz\u00e4hlen. Aus Aktenvermerken, Gerichtsszenen und pers\u00f6nlichen Beobachtungen konstruiert er lange Spannungsb\u00f6gen und wei\u00df diese zu halten. Er st\u00fctzt sich dabei nicht nur auf Handfestes, sondern l\u00e4sst sich auch von Literatur wie der Satire \u201eDie Naziliteratur in Amerika\u201c von <a href=\"https:\/\/taz.de\/50-Jahre-Pinochet-Putsch-in-Chile\/!5957725\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Roberto Bola\u00f1o<\/a> oder auch vom blo\u00dfen Zufall leiten, nach dem von Carlo Ginzburg in \u201eFaden und F\u00e4hrten\u201c formulierten Prinzip, wonach zwischen den narrativen und nicht narrativen Zeugnissen und der Realit\u00e4t, die sie bezeugen, eine stets von Neuem zu untersuchende Verbindung besteht.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"15\">Der assoziative Flow, der daraus entsteht, f\u00fchrt dazu, dass man dem Autor gerne \u00fcber lange Seiten hinweg bei seiner eher intuitiv denn systematisch angelegten Detektivarbeit folgt, seine Erfolge und Frustrationen teilt und mit ihm staunt, wenn wieder einmal durch Zufall eine hei\u00dfe Spur auftaucht, die ihn noch weiter in den Kern der unappetitlichen Verwicklungen zwischen einer kleinen Fischfabrik im Besitz wei\u00dfer K\u00fchllaster und dem T\u00f6ten von Re\u00adgime\u00adgeg\u00adne\u00adr*in\u00adnen f\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"16\">Nur durch den angels\u00e4chsischen Plauderton des Autors lassen sich die detaillierten Schilderungen von Folter und bestialischen Gewaltakten einigerma\u00dfen ertragen. Dabei wirkt Sands Vorliebe f\u00fcr private Anekdoten, die gelegentlich ins Schusselige gleitet, nie unpassend, sondern vielmehr erdend.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"17\">Am Ende seiner Recherchen kehrt Philippe Sands noch einmal zur\u00fcck in die Calle Londres. Er schreibt: \u201eEs gibt frisch gepflanzte B\u00e4ume und [\u2026] die B\u00fcste eines Historikers aus dem 19. Jahrhundert, der \u00fcber Chiles koloniale Geschichte schrieb. Es gibt ein Hotel, ein Parkhaus, die Zentrale einer politischen Partei. Es gibt ein Gesch\u00e4ft, das gro\u00dfe Plastikplanen verkauft, gro\u00df genug, um eine Leiche darin einzuwickeln. Es ist eine h\u00f6chst gew\u00f6hnliche Stra\u00dfe, aber eine mit einer Geschichte.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als die Polizei kurz vor Mitternacht ins Krankenhaus kommt, ist der alte Mann im Schlafanzug. Die Dolmetscherin teilt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":172961,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,29,214,30,215],"class_list":{"0":"post-172960","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-deutschland","11":"tag-entertainment","12":"tag-germany","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114644897210941834","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=172960"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/172960\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/172961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=172960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=172960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=172960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}