{"id":173962,"date":"2025-06-08T10:00:09","date_gmt":"2025-06-08T10:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/173962\/"},"modified":"2025-06-08T10:00:09","modified_gmt":"2025-06-08T10:00:09","slug":"kakadus-in-australien-knacken-oeffentliche-trinkbrunnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/173962\/","title":{"rendered":"Kakadus in Australien knacken \u00f6ffentliche Trinkbrunnen"},"content":{"rendered":"<p>        Tierische T\u00fcftler<br \/>\n      Kakadus in Australien knacken \u00f6ffentlichen Trinkbrunnen<\/p>\n<p>            Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Erst M\u00fclltonnen, jetzt Wasserh\u00e4hne: Kakadus in Sydney zeigen einmal mehr, wie erfinderisch sie im Gro\u00dfstadtdschungel geworden sind \u2013 diesmal an \u00f6ffentlichen Trinkbrunnen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Sch\u00f6n seit l\u00e4ngerem ver\u00e4rgern die h\u00fcbschen Papageien Anwohner, weil sie M\u00fclltonnen \u00f6ffnen und durchw\u00fchlen. Jetzt haben sie etwas Neues gelernt: Gelbhaubenkakadus in Sydney knacken <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/gesellschaft\/regional\/thueringen\/themen\/trinkbrunnen-32554512.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trinkbrunnen<\/a>, die eigentlich f\u00fcr Menschen gedacht sind. Dabei m\u00fcssen sie einen Griff drehen und halten, damit Wasser heraussprudelt \u2013 ein komplexer Vorgang, der Koordination von F\u00fc\u00dfen, Schnabel und K\u00f6rpergewicht erfordert.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Ein Forschungsteam um die Verhaltensbiologin Barbara Klump von der Universit\u00e4t Wien hat die V\u00f6gel mithilfe von Kameras beobachtet. Sie erscheinen meist bei Sonnenauf- oder -untergang an den Brunnen und t\u00fcfteln. Klump forscht schon seit Jahren zu Gelbhaubenkakadus (Cacatua galerita). Der Fachzeitschrift &#8222;Science&#8220; sagte sie: &#8222;Sie sind so innovativ und gut im Probleml\u00f6sen, dass sie letzten Endes immer L\u00f6sungen finden.&#8220; Dabei sind nicht alle <a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/reise\/fernreisen\/themen\/kakadu-4157830.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kakadus<\/a> gleich erfolgreich.\u00a0<\/p>\n<p>  Hirn statt Muskelkraft<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Von 525 beobachteten Versuchen an einem Brunnen gelang der Trick nur in 41 Prozent der F\u00e4lle \u2013 unter anderem, weil Artgenossen st\u00f6rten, wie das Team im Fachjournal &#8222;Biology Letters&#8220; berichtet. Aber: Fast die H\u00e4lfte der markierten Tiere hatte den Dreh letztlich raus. Im Unterschied zur bekannten M\u00fclltonnen-Technik, die sich \u00fcber ganz <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/sport\/sportwelt\/themen\/sydney-4141080.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sydney<\/a> verbreitet hat, blieb die Brunnennutzung bislang lokal begrenzt. Warum, ist unklar \u2013 die Forschenden vermuten, es k\u00f6nne an den unterschiedlichen Bauweisen der Trinkbrunnen je nach Stadtbezirk liegen. Der Kniff l\u00e4sst sich daher nicht \u00fcberall anwenden.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Im Gegensatz zur M\u00fclltonnen\u00f6ffnung, bei der vor allem kr\u00e4ftige M\u00e4nnchen aktiv wurden, zeigt sich bei den Brunnen kein Geschlechterunterschied. Offenbar sei k\u00f6rperliche St\u00e4rke beim Wasserzapfen weniger entscheidend, vermuten die Forschenden.<\/p>\n<p>  Die ungel\u00f6ste Frage: Wieso machen Kakadus so etwas?<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Warum aber trinken die Kakadus nicht einfach aus Pf\u00fctzen und anderen frei verf\u00fcgbaren Wasserquellen? Es kostet schlie\u00dflich einige Anstrengung, die Wasserspender zu bedienen. Hitze ist wohl nicht der Ausl\u00f6ser: Es kamen an k\u00fchlen wie an hei\u00dfen Tagen etwa gleich viele Tiere. Vielleicht schmeckt das Wasser einfach besser \u2013 oder die Brunnen bieten mehr Sicherheit vor Feinden. F\u00fcr eindeutige Antworten seien weitere Studien n\u00f6tig, hie\u00df es.\u00a0<\/p>\n<p class=\"typo-body-default is-initial\">Sicher ist: Die Kakadus der Stadt entwickeln immer wieder neue Tricks, um sich an das urbane Leben anzupassen \u2013 und beobachten dabei genau, was Artgenossen so anstellen. Was als spontaner Einfall beginnt, verbreitet sich so schnell unter den V\u00f6geln. Sozusagen als Trend, oder wie die Forschenden sagen w\u00fcrden: Kultur.<\/p>\n<p class=\"typo-body-default\">Sehen Sie oben im Video: Papageien gelten als besonders schlaue V\u00f6gel. Eine neue Studie aus Wien hat jetzt herausgefunden, dass der Goffinkakadu sogar etwas kann, wozu sonst nur Primaten in der Lage sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Tierische T\u00fcftler Kakadus in Australien knacken \u00f6ffentlichen Trinkbrunnen Artikel anh\u00f6ren Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Erst&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":173963,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-173962","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews","16":"tag-welt","17":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114647166303010999","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/173962","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=173962"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/173962\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/173963"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=173962"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=173962"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=173962"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}