{"id":174105,"date":"2025-06-08T11:15:10","date_gmt":"2025-06-08T11:15:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/174105\/"},"modified":"2025-06-08T11:15:10","modified_gmt":"2025-06-08T11:15:10","slug":"flavonoide-koennten-das-leben-verlaengern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/174105\/","title":{"rendered":"Flavonoide k\u00f6nnten das Leben verl\u00e4ngern"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Rote Beeren, gr\u00fcne \u00c4pfel, schwarzer Tee: Ern\u00e4hrungsexperten empfehlen, m\u00f6glichst bunt zu essen. Denn davon k\u00f6nnte der gesamte K\u00f6rper profitieren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Wer regelm\u00e4\u00dfig zu Tee, Beeren, \u00c4pfeln oder dunkler Schokolade greift, tut offenbar mehr f\u00fcr seine Gesundheit als bisher gedacht. Eine aktuelle Studie zeigt: Die Vielfalt pflanzlicher Farbstoffe, sogenannter Flavonoide, k\u00f6nnte das Risiko f\u00fcr Herzkrankheiten und Typ-2-Diabetes senken \u2013 und sogar die Lebenserwartung steigern. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift &#8222;Nature Food&#8220; ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Flavonoide geh\u00f6ren zu den sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen. Sie stecken vor allem in bunten Obst- und Gem\u00fcsesorten sowie in Tee, Rotwein und dunkler Schokolade. Fr\u00fchere Untersuchungen hatten bereits gezeigt, dass eine hohe Aufnahme dieser Stoffe mit einem geringeren Risiko f\u00fcr Herzkrankheiten oder Diabetes einhergeht. Die Ergebnisse der neuen internationalen Studie gehen nun einen Schritt weiter: Nicht nur die Menge an Flavonoiden, sondern auch ihre Vielfalt wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">F\u00fcr die Studie analysierten die Forschenden die Daten von rund 125.000 Briten im Alter zwischen 40 und 70 Jahren. Sie wurden \u00fcber einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren beobachtet.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Studienautor Dr. Benjamin Parmenter von der Edith Cowan University in <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/australien\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Australien<\/a> erkl\u00e4rt in einer Pressemitteilung der Universit\u00e4t: &#8222;Eine Flavonoid-Zufuhr von etwa 500 Milligramm pro Tag war mit einer um 16 Prozent geringeren Sterblichkeit sowie einem um etwa zehn Prozent geringeren Risiko f\u00fcr Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Atemwegserkrankungen verbunden. Das entspricht in etwa der Menge an Flavonoiden, die in zwei Tassen Tee enthalten ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Parmenter f\u00fcgte jedoch hinzu, dass diejenigen, die die gr\u00f6\u00dfte Vielfalt an Flavonoiden zu sich nahmen, ein noch geringeres Risiko f\u00fcr diese Krankheiten hatten, selbst wenn sie die gleiche Gesamtmenge konsumierten. Sein Rat: Anstatt beispielsweise nur Tee zu trinken, ist es besser, eine Reihe unterschiedlicher flavonoidreicher Lebensmittel zu sich zu nehmen, etwa Tee, Beeren, \u00c4pfel, Orangen oder Trauben. Denn die unterschiedlichen Flavonoide kommen in verschiedenen Lebensmitteln vor.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Studienautorin Aed\u00edn Cassidy von der Universit\u00e4t Belfast erkl\u00e4rt, warum gerade die Vielfalt der Flavonoide so wichtig ist: &#8222;Wir wissen aus Labordaten und klinischen Studien, dass verschiedene Flavonoide unterschiedlich wirken: Manche verbessern den Blutdruck, andere helfen beim Cholesterinspiegel und hemmen Entz\u00fcndungen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Trotz der beeindruckenden Ergebnisse hat die Untersuchung auch ihre Schw\u00e4chen, wie die Autoren anmerken. Sie basiert auf Beobachtungsdaten. Das bedeutet: Die Ergebnisse zeigen Zusammenh\u00e4nge, beweisen aber nicht zwingend, dass Flavonoide die Ursache f\u00fcr die bessere Gesundheit sind. Es ist m\u00f6glich, dass Menschen mit einer vielf\u00e4ltigen Ern\u00e4hrung generell ges\u00fcnder leben, mehr Sport treiben oder weniger rauchen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Hinzu kommt: Die verwendeten Ern\u00e4hrungsfrageb\u00f6gen erfassen die t\u00e4gliche Nahrung nur begrenzt genau. Gerade selten konsumierte oder saisonale Lebensmittel wie bestimmte Beerenarten k\u00f6nnten in der Analyse unterrepr\u00e4sentiert sein. Zudem wurden potenzielle Einflussfaktoren wie Gewicht, Bewegung oder chronische Vorerkrankungen nur zu Beginn der Studie erhoben \u2013 m\u00f6gliche Ver\u00e4nderungen im Laufe der Jahre blieben unber\u00fccksichtigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rote Beeren, gr\u00fcne \u00c4pfel, schwarzer Tee: Ern\u00e4hrungsexperten empfehlen, m\u00f6glichst bunt zu essen. 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