{"id":174140,"date":"2025-06-08T11:35:14","date_gmt":"2025-06-08T11:35:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/174140\/"},"modified":"2025-06-08T11:35:14","modified_gmt":"2025-06-08T11:35:14","slug":"kirchengemeinde-st-petronilla-beschliesst-aufgabe-von-zwei-kirchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/174140\/","title":{"rendered":"Kirchengemeinde St. Petronilla beschlie\u00dft Aufgabe von zwei Kirchen"},"content":{"rendered":"<p>Parallel dazu wurde beschlossen, die St.-Mari\u00e4-Himmelfahrt-Kirche im Stadtteil Dyckburg zum 1. Dezember 2025 an die Rum\u00e4nisch-Orthodoxe Metropolie f\u00fcr Deutschland zu verkaufen. Die Gemeinde nutzt die Kirche bereits seit neun Jahren regelm\u00e4\u00dfig. \u201eWir sind dankbar f\u00fcr die vielen Jahre, in denen wir die Gastfreundschaft der Kirchengemeinde St. Petronilla erfahren durften\u201c, erkl\u00e4rt Pfarrer Dimitrie Ursache von der Rum\u00e4nisch-Orthodoxen Gemeinde, der im September 2016 in der St.-Mari\u00e4-Himmelfahrt-Kirche die Priesterweihe empfangen hat. Er k\u00fcndigt an: \u201eF\u00fcr uns ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass wir diese Gastfreundschaft auch umgekehrt leben und aufrecht erhalten werden.\u201c Das Grundst\u00fcck bleibt im Eigentum der katholischen Pfarrei St. Petronilla. Das Geb\u00e4ude wird weiterhin als Kirche genutzt und bleibt tags\u00fcber f\u00fcr Besucher ge\u00f6ffnet.\u00a0<\/p>\n<p>Mit diesen Entscheidungen reagiert die Kirchengemeinde auf die anhaltenden strukturellen und finanziellen Herausforderungen, mit denen die katholische Kirche in ganz Deutschland konfrontiert ist. Sinkende Mitgliederzahlen, r\u00fcckl\u00e4ufige Kirchensteuereinnahmen und eine schwindende Zahl von Gottesdienstbesuchern erschweren zunehmend den Erhalt von kirchlichen Geb\u00e4uden. Auch die Pfarrei St. Petronilla sp\u00fcrt die Folgen dieser Entwicklung deutlich.<br \/>Bereits seit mehreren Jahren befassen sich die Gremien der Pfarrei in Abstimmung mit dem Bisch\u00f6flichen Generalvikariat mit der Frage, wie das Gemeindeleben langfristig tragf\u00e4hig gestaltet werden kann. Im Zentrum der aktuellen Beratungen stand die Haushaltsplanung f\u00fcr das Jahr 2026. Dabei war insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit dem kirchlichen Verm\u00f6gen ein zentrales Thema.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDieser Schritt ist schmerzlich f\u00fcr unsere Gemeinde als Ganzes \u2013 aber auch f\u00fcr viele pers\u00f6nlich, auch f\u00fcr mich\u201c, betont Pfarrer J\u00fcrgen Streuer. Viele Menschen verb\u00e4nden mit den Kirchen wichtige Stationen im Leben \u2013 Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen. Freudige Momente, aber auch stille Momente des Gebets, des Trostes. \u201eAber wir haben diesen Schritt sorgf\u00e4ltig abgewogen. \u201eWir wollen unsere Kr\u00e4fte b\u00fcndeln, damit Kirche auch in Zukunft vor Ort lebendig bleibt: als Raum des Glaubens, des Miteinanders und der Hilfe f\u00fcr andere.\u201c Der Kirchengemeinde sei es ein besonders Anliegen, trotz aller Ver\u00e4nderungen Orte des Miteinanders und der Seelsorge zu bewahren. \u201eDie Entscheidungen sind keine Absage an das kirchliche Leben \u2013 sondern ein bewusster Versuch, dieses unter ver\u00e4nderten Bedingungen zukunftsf\u00e4hig zu gestalten\u201c, sagt Streuer.\u00a0<\/p>\n<p>Mit den nun getroffenen Entscheidungen wolle man nicht nur auf die Krise reagieren, sondern die Zukunft aktiv gestalten. Trotz schmerzlicher Einschnitte bleibe das Ziel klar: eine lebendige und zukunftsf\u00e4hige Kirche vor Ort \u2013 im Glauben, in der Gemeinschaft und im Dienst am Menschen.<\/p>\n<p><strong>Die Pfarrei St. Petronilla l\u00e4dt ein zu einem Gemeindeabend am Montag, 23. Juni, um 18 Uhr in die St.-Mari\u00e4-Himmelfahrt-Kirche und um 20 Uhr in die St.-Josef-Kirche. Im Beisein des St\u00e4ndigen Vertreters des Di\u00f6zesanadministrators, Dr. Klaus Winterkamp, sowie Vertreterinnen und Vertretern der Fachabteilungen des Generalvikariats, der Gremien und des Seelsorgeteams besteht die M\u00f6glichkeit zum Austausch.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ann-Christin Ladermann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Parallel dazu wurde beschlossen, die St.-Mari\u00e4-Himmelfahrt-Kirche im Stadtteil Dyckburg zum 1. 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