{"id":174240,"date":"2025-06-08T12:30:15","date_gmt":"2025-06-08T12:30:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/174240\/"},"modified":"2025-06-08T12:30:15","modified_gmt":"2025-06-08T12:30:15","slug":"viele-leute-haben-sich-gefreut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/174240\/","title":{"rendered":"\u201eViele Leute haben sich gefreut\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Wenn wir \u00fcber Ostmoderne reden, haben vermutlich die meisten Menschen monotone Plattenbauten vor Augen. Zu Unrecht?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Osten und Moderne in einem Wort vereint, das ist schon mal eine sch\u00f6ne Begrifflichkeit. Es ist auch ein gro\u00dfartiges Zusammentreffen, Festivalort zu sein in diesem Jahr, in dem Neubrandenburg 777 und das Haus der Kultur und Bildung 60 Jahre alt wird. Wie sehr die Stadt von der Ostmoderne gepr\u00e4gt ist, erm\u00f6glicht uns, sie \u00fcberregional sichtbar zu machen. Wir sollten die Qualit\u00e4ten nicht verkennen: In Plattenbauweise konnten effizient in kurzer Zeit viele Wohnungen entstehen. Und viele Leute haben sich gefreut, so eine Wohnung zu bekommen! Die Monotonie kann man nat\u00fcrlich nicht verteidigen. Aber dem gegen\u00fcber stehen Besonderheiten wie Ulrich M\u00fcthers Stadthalle oder das HKB mit seinem schlanken Turm, in dem damals \u00fcbrigens viele Vereine wirken konnten &#8211; heute muss man die R\u00e4ume teuer mieten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749385812_538_bba59270-64ba-4a70-b6e4-d46c0750826d.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Susann Milatz und Ullrich Schmidt f\u00fchren gemeinsam ein Architekturb\u00fcro, das viele stadtbildpr\u00e4gende Projekte in Neubrandenburg begleitet.\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1748158990_290_imageExpand.10dba927.svg.svg+xml\"\/><\/p>\n<p>Susann Milatz und Ullrich Schmidt f\u00fchren gemeinsam ein Architekturb\u00fcro, das viele stadtbildpr\u00e4gende Projekte in Neubrandenburg begleitet. (Foto: Susanne Schulz)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Schmidt:<\/strong> Nachdem der Wiederaufbau der kriegszerst\u00f6rten Neubrandenburger Innenstadt in den 50er Jahren von nationaler Tradition gepr\u00e4gt war, erfolgte mit diesem Bau nach dem Wettbewerbsentwurf von Iris Grund in den 60ern ein Break zur\u00fcck in die Moderne. Wir sollten also den Begriff Ostmoderne nicht auf den Wohnungsbau reduzieren. Nat\u00fcrlich gibt es die gro\u00dfe Masse von Plattenbau-Blocks, aber durch eine einfache, solide Basis haben Highlights \u00fcberhaupt erst die Chance zu strahlen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Das Festivalprogramm f\u00fcr \u201eWomen in Architecture\u201c ist auch eine Hommage an Iris Grund, die von 1970 bis 1990 Neubrandenburgs Stadtarchitektin war und als eine der einflussreichsten Architektinnen der DDR gilt. Eine Ausnahme-Biografie?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Iris Grund hat diese Stadt gepr\u00e4gt. Im ganzen Land gab es nur drei Frauen in der Position einer Stadtarchitektin, eine davon hier in Neubrandenburg. Mit 26 Jahren hatte sie den Wettbewerb zur Gestaltung des HKB gewonnen und stand es durch, diesen Bau zu leiten. Inwieweit das politisch instrumentalisiert wurde, ist eine andere Sache. Aber sie hat es geschafft, hat die Termine gehalten, die Kosten gehalten &#8211; sie hatte Erfolg.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Schmidt:<\/strong> Sie bewies damit auch, dass in industrieller und vorgefertigter Bauweise schneller und effizienter gebaut werden kann. Bis dato war es in der Innenstadt \u00fcblich, Wohnh\u00e4user in traditioneller Ziegelbauweise zu errichten. Ihre Idee bei der weiteren Stadtplanung war unter anderem, dass es von den neuen Wohngebieten aus immer einen Bezug in Richtung Zentrum gibt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749385813_35_730c51f6-fef3-486d-9911-cbfe81a295bf.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Iris Dullin-Grund, geboren 1933, pr\u00e4gte viele Jahre lang die bauliche Entwicklung des modernen Neubrandenburgs.\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1748158990_290_imageExpand.10dba927.svg.svg+xml\"\/><\/p>\n<p>Iris Dullin-Grund, geboren 1933, pr\u00e4gte viele Jahre lang die bauliche Entwicklung des modernen Neubrandenburgs. (Foto: NK-Archiv\/Hans Wotin)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Konnte sie als Wegbereiterin wirken f\u00fcr den heutigen Rang von Frauen in der Architektur?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Bei Architektur-Studierenden sind heute etwa 54 Prozent weiblich. Mit Eintritt in die Familienphase reduziert sich dann der Anteil selbstst\u00e4ndig t\u00e4tiger Architektinnen deutlich. Insgesamt ist der Beruf nach wie vor m\u00e4nnlich dominiert. Vielleicht unterscheidet sich das etwas zwischen den Bereichen Hochbau, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur und Stadtplanung. Ich bin sicher, dass Frauen wenigstens genauso gut sind, aber das wird weniger wahrgenommen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Schmidt:<\/strong> Selbst bei B\u00fcro-Tandems wie uns werden landl\u00e4ufig eher die M\u00e4nner angesprochen, gelten als die \u201eEntwerfer\u201c. Ob es eine weibliche, feministische Architektur gibt, fiele mir schwer zu sagen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749385814_630_c0cea575-2623-4544-aeee-822454bcc722.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"T\u00e4glich Neues im ArchitekturSalon\"\/>FestivalprogrammT\u00e4glich Neues im ArchitekturSalon<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">19. 6., 13.30 Uhr, Haus der Kultur und Bildung:\u00a0Dialog-Veranstaltung \u201eOstmoderne erleben &#8211; Neubrandenburg und das Erbe der Architektin Iris Grund\u201c mit Vortr\u00e4gen, Zeitzeugen-Gespr\u00e4ch, F\u00fchrung durchs HKB und Film \u201eSonntag, den &#8230; Briefe aus einer Stadt\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">20. bis 28. 6., Turmstra\u00dfe 15: ArchitekturSalon mit t\u00e4glich wechselnden Formaten (20. 6. Ausstellung \u201ePlaner:innen der Region\u201c, Beitr\u00e4ge planender Frauen; 21. 6. Rereading Iris Grund; 23. 6. Vielfalt des Berufsbildes; 24. 6. Bachelor-Thesis Landschaftsarchitektur, Clubabend des Hochschulf\u00f6rdervereins; 25. 6. Stadt entwickeln &#8211; fr\u00fcher und heute; 27. 6. Kunst im \u00f6ffentlichen Raum; 28. 6. Architektur lesen)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">26. 6., 19.30 Uhr, Lat\u00fccht: Film \u201eUnser kurzes Leben\u201c nach Brigitte Reimanns Roman \u201eFranziska Linkerhand\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Am 29. 6. wird zum Tag der Architektur au\u00dferdem der Erweiterungsbau der Hochschule Neubrandenburg vorgestellt (ab 12 Uhr). Zum Festival \u201eWomen in Architecture\u201c geh\u00f6ren in Mecklenburg-Vorpommern noch Stadtf\u00fchrungen zum Thema \u201eT\u00f6chter der Hanse\u201c in Wismar am 19. 6. und der Filmabend \u201eE.1027 &#8211; Eileen Gray und das Haus am Meer\u201c im Rostocker Lichtspieltheater Wundervoll am 27. 6.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Gibt es sie, Frau Milatz?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Ich bin ost-sozialisiert, aufgewachsen mit zwei Br\u00fcdern und mit der Selbstverst\u00e4ndlichkeit, gleichberechtigt zu arbeiten. Was z\u00e4hlt, ist fachliche und menschliche Kompetenz; es geht um die Funktionsf\u00e4higkeit eines Geb\u00e4udes und darum, dass Menschen sich darin wohlf\u00fchlen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Brauchen Sie dennoch als Frau in diesem Beruf besonderen Willen, besonderen Mut?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Willen auf jeden Fall. Ich habe in meiner Jugend viel Sport gemacht, daher kann ich mich durchsetzen, immer wieder motivieren. Ich habe zwei Kinder allein gro\u00dfgezogen, habe 20 Jahre angestellt gearbeitet und mich dann mit \u00fcber 40 in die Selbstst\u00e4ndigkeit getraut. Letztlich muss man immer aktiv und ambitioniert sein.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Und Verzicht \u00fcben?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Durch die politische Wende habe ich darauf verzichtet zu promovieren, weil ich endlich bauen wollte. Sehr wichtig waren mir neben dem beruflichen Anspruch auch meine Kinder, die Leistungssport trieben. Wenn ich auf etwas verzichtet habe, dann vielleicht auf eigene Hobbys.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749385814_519_6341f78b-a963-477e-a38e-ba351d032826.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Ostmoderne im Stadtzentrum von Neubrandenburg, \u00fcberragt vom HKB-Turm\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1748158990_290_imageExpand.10dba927.svg.svg+xml\"\/><\/p>\n<p>Ostmoderne im Stadtzentrum von Neubrandenburg, \u00fcberragt vom HKB-Turm (Foto: Susanne Schulz)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Wie steht es heute um den Traumberuf Architektur, um den Berufsnachwuchs?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Das ist ein gro\u00dfes Thema. Wenn wir heute noch mal ein B\u00fcro gr\u00fcnden wollten, dann in einer Stadt, wo es einen Studiengang gibt. Es ist ein Drama, dass es in Neubrandenburg auch keinen Vollstudiengang Bauingenieurwesen gibt (Anm. d. Red.: Der Studiengang wurde 2012 abgewickelt, seit 2022 gibt es wieder zwei Einstiegssemester, mit anschlie\u00dfendem Wechsel an die Hochschule Wismar). Wir versuchen immer wieder, Professoren aus Wismar zu studentischen Exkursionen in die Region zu locken. Und Stettin, wo Architekten und Bauingenieure ausgebildet werden, ist theoretisch nicht weit weg, aber praktisch mit \u00f6ffentlichem Nahverkehr unerreichbar. Wir brauchen den kompletten Studiengang hier, wir brauchen die Unterst\u00fctzung der Politik, und wir brauchen auch Exkursionen, um Studierende und Absolventen f\u00fcr uns, f\u00fcr die Region zu begeistern.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Was bedeutet eigentlich Bauen heute &#8211; haben Sie auch den Eindruck einer glatten, rechtwinkligen Gleichf\u00f6rmigkeit, im Vergleich zu charaktervollen Bauten vergangener Zeiten?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Das finde ich nicht. Allerdings gibt es einen gewissen Druck, Wohnraum zu schaffen. Daf\u00fcr brauchen wir nach gro\u00dfem Bev\u00f6lkerungsschwund immer noch und immer wieder neue Strategien. Zugleich d\u00fcrfen wir uns nicht nur von F\u00f6rderprogrammen abh\u00e4ngig machen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Schmidt:<\/strong> Neubrandenburg ist durch die Zerst\u00f6rung 1945 seiner Geschichte beraubt worden, es hat nat\u00fcrlich nicht den Charme einer mittelalterlichen oder Gr\u00fcnderzeit-Stadt. Trotzdem ist es ein Traum, in der Innenstadt zu wohnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1749385815_10_708cd0e0-eab4-4011-b74c-a6ab1b666259.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Ostmoderne mal anders: Die Stadthalle Neubrandenburg ist in der ber\u00fchmten Hyparschalen-Konstruktion des Bauingenieurs Ulrich M\u00fcther errichtet.\"\/><img decoding=\"async\" class=\"sm:tw-w-9 sm:tw-h-9\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1748158990_290_imageExpand.10dba927.svg.svg+xml\"\/><\/p>\n<p>Ostmoderne mal anders: Die Stadthalle Neubrandenburg ist in der ber\u00fchmten Hyparschalen-Konstruktion des Bauingenieurs Ulrich M\u00fcther errichtet. (Foto: Dominic Schmidt)<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Ist Bauen gleichbedeutend mit Sparzwang?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Geld hat man nie genug \u2013 zumal wir zu 80 bis 90 Prozent f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand arbeiten. Aber auch private Investoren haben ihre Budgets. Unser Prinzip ist es, von Anfang an offen zu kommunizieren, was damit m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Angesichts all der Projekte, die Sie schon begleitet haben, Schulen und Stadthalle, Kitas und Kirchen, Wiekhaus und Wohnquartier: Gibt es ein Wunschprojekt, das Ihnen besonders wichtig w\u00e4re?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Wir haben als kleines B\u00fcro ja schon eine irre Vielfalt gebaut. Aber etwas Besonderes ist f\u00fcr mich in Anklam, wo ich aufgewachsen bin, die Umnutzung der Schwimmhalle, die von der Zuckerfabrik erworben wurde. Da h\u00e4ngt Herzblut drin, ebenso wie viele Anklamer eine hohe emotionale Bindung zu dem Bau haben.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6 tw-font-bold\">Ein Herzensthema ist Ihnen auch das Festival \u201eWomen in Architecture\u201c. Welche Wirkung wollen Sie erzielen?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Milatz:<\/strong> Wir konnten das Festival mit vier starken Partnern &#8211; der Architektenkammer MV, der Stadt Neubrandenburg, der Wohnungsgesellschaft Neuwoges und dem Veranstaltungszentrum VZN \u2013 hierherholen und mussten uns nicht mal ein k\u00fcnstliches Thema ausdenken: Die Ostmoderne dr\u00e4ngt sich ja auf. Zur halbt\u00e4gigen Er\u00f6ffnungsveranstaltung geh\u00f6rt neben Vortr\u00e4gen von Fachleuten aus Wien und Schwerin sowie Zeitzeugen-Gespr\u00e4chen auf dem Gr\u00fcnen Sofa auch ein starkes literarisches Pfund mit Brigitte Reimanns Text im Filmessay \u201eSonntag, den &#8230;\u201c \u2013 da geht einem das Herz auf, was diese Stadt ausstrahlt.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\"><strong>Schmidt:<\/strong> Au\u00dferdem gestalten wir zusammen mit Kollegen ein t\u00e4glich wechselndes Programm in einem leerstehenden Ladenlokal in der Turmstra\u00dfe als tempor\u00e4ren ArchitekturSalon, mit einer kleinen Ausstellung und der Idee, sich zu Architektur, Neubrandenburg und planenden Frauen auszutauschen, in Dialog zu treten \u2013 wir freuen uns auf viele G\u00e4ste und Interessierte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn wir \u00fcber Ostmoderne reden, haben vermutlich die meisten Menschen monotone Plattenbauten vor Augen. Zu Unrecht? Milatz: Osten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":172232,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[2250,58938,1793,29,214,5561,3236,30,58941,58942,1794,58937,58939,215,58940,58943],"class_list":{"0":"post-174240","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-architektur","9":"tag-architektursalon","10":"tag-art-and-design","11":"tag-deutschland","12":"tag-entertainment","13":"tag-festival","14":"tag-frauen","15":"tag-germany","16":"tag-hkb","17":"tag-iris-grund","18":"tag-kunst-und-design","19":"tag-ostmoderne","20":"tag-plattenbau","21":"tag-unterhaltung","22":"tag-wohnblocks","23":"tag-women-in-architecture"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114647756145809358","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174240","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=174240"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174240\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/172232"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=174240"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=174240"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=174240"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}