{"id":174835,"date":"2025-06-08T18:06:15","date_gmt":"2025-06-08T18:06:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/174835\/"},"modified":"2025-06-08T18:06:15","modified_gmt":"2025-06-08T18:06:15","slug":"ernsthafte-sorge-um-engpaesse-wirtschaftsweise-grimm-fordert-strategie-fuer-seltene-erden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/174835\/","title":{"rendered":"Ernsthafte Sorge um Engp\u00e4sse: Wirtschaftsweise Grimm fordert Strategie f\u00fcr seltene Erden"},"content":{"rendered":"<p>                    Ernsthafte Sorge um Engp\u00e4sse<br \/>\n                Wirtschaftsweise Grimm fordert Strategie f\u00fcr seltene Erden<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.06.2025, 18:54 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Seltene Erden werden f\u00fcr die Herstellung zahlreicher Alltagsgegenst\u00e4nde ben\u00f6tigt. China besitzt derzeit nahezu ein Monopol darauf. Deutschland muss reagieren, sagt Wirtschaftsweise Grimm. Ans\u00e4tze sind vorhanden, aber es brauche eine nationale Strategie &#8211; mit Tempo und ohne H\u00fcrden. <\/strong><\/p>\n<p>Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm fordert angesichts drohender Engp\u00e4sse bei der Versorgung mit seltenen Erden eine umfassende nationale Strategie. Im Gespr\u00e4ch mit dem &#8222;Focus&#8220; sprach sie sich f\u00fcr eine erweiterte Rolle des Nationalen Sicherheitsrats aus. &#8222;Der Bund hat das Problem erkannt und erste Schritte eingeleitet, etwa mit dem Rohstofffonds oder der Nationalen Rohstoffstrategie&#8220;, sagte Grimm. &#8222;Doch die Umsetzung ist oft zu langsam, zu b\u00fcrokratisch und zu sehr auf einzelne Handlungsfelder konzentriert, obwohl es Teil einer \u00fcbergreifenden Sicherheitsstrategie sein m\u00fcsste.&#8220;<\/p>\n<p>Der Rohstofffonds der KfW sei &#8222;ein Anfang, aber nicht ausreichend f\u00fcr eine nachhaltige Rohstoffstrategie&#8220;, sagte Grimm. Aber vor allem n\u00fctze das Geld nicht viel ohne eine Strategie, die auch strategische Partnerschaften, den Energiehandel und die Handelsbeziehungen in den Blick nehme. &#8222;Eine solche Perspektive, die die geo\u00f6konomischen Entwicklungen in den Blick nimmt, k\u00f6nnte im Umfeld des neuen Nationalen Sicherheitsrats entstehen.&#8220;<\/p>\n<p>Union und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag auf die Einrichtung eines Nationalen Sicherheitsrats im Bundeskanzleramt geeinigt. Er soll den bisherigen Bundessicherheitsrat weiter entwickeln und sich um Sicherheitspolitik sowie die &#8222;Strategieentwicklung und strategische Vorausschau&#8220; k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Grimm: Produktion k\u00f6nnte schnell stoppen<\/p>\n<p>China habe die Weiterverarbeitung kritischer Rohstoffe strategisch an sich gezogen, warnte Grimm. Seltene Erden seien essenziell f\u00fcr Hochtechnologie, Elektromobilit\u00e4t, Windkraft und R\u00fcstungsg\u00fcter. &#8222;Wenn die Lieferungen stocken, kann es sehr schnell zu Produktionsverz\u00f6gerungen oder sogar -stopps kommen.&#8220;<\/p>\n<p>Peking hat im Zollstreit mit den USA seltene Erden und daraus gefertigte Magnete mit Ausfuhrkontrollen belegt. Unternehmen m\u00fcssen sich den Export dringend ben\u00f6tigter Rohstoffe aufwendig genehmigen lassen. Der Zugang zu seltenen Erden d\u00fcrfte auch beim Handelsgespr\u00e4ch der USA und China am Montag in London wichtiges Thema sein.<\/p>\n<p>Angesichts der Lage pl\u00e4dierte Grimm auch f\u00fcr eine St\u00e4rkung europ\u00e4ischer Einkaufskooperationen, den Aufbau strategischer Reserven f\u00fcr kritische Rohstoffe sowie den Ausbau von Rohstoffpartnerschaften mit L\u00e4ndern wie Kanada, Australien oder Chile.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ernsthafte Sorge um Engp\u00e4sse Wirtschaftsweise Grimm fordert Strategie f\u00fcr seltene Erden 08.06.2025, 18:54 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":174836,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,31,227,170,169,774,29,30,171,174,16,9861,105,184,173,172],"class_list":{"0":"post-174835","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-cdu","10":"tag-china","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-csu","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-politik","19":"tag-rohstoffhandel","20":"tag-seltene-erden","21":"tag-spd","22":"tag-unternehmen","23":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114649077090060802","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=174835"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/174835\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/174836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=174835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=174835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=174835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}