{"id":17579,"date":"2025-04-09T06:32:16","date_gmt":"2025-04-09T06:32:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17579\/"},"modified":"2025-04-09T06:32:16","modified_gmt":"2025-04-09T06:32:16","slug":"plastikmuell-im-ozean-was-biologisch-abbaubare-kunststoffe-zur-loesung-des-problems","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/17579\/","title":{"rendered":"Plastikm\u00fcll im Ozean: Was biologisch abbaubare Kunststoffe zur L\u00f6sung des Problems &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">07.04.2025 \u2013 14:16<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Leibniz-Zentrum f\u00fcr Marine Tropenforschung GmbH\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/127528\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Leibniz-Zentrum f\u00fcr Marine Tropenforschung GmbH<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/2690349b-a0ba-4fa1-8f61-6be81e90f7e8\/Plastikmuell_Umwelt_REBECCA_LAHL.jpg.jpg\" data-description=\"Drei bis f\u00fcnf Prozent des weltweit produzierten Plastiks landen in der Umwelt. | Foto: Rebecca Lahl, Leibniz-Zentrum f\u00fcr Marine Tropenforschung (ZMT)\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"67f3c20c270000fd2c1893fe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/plastikm-ll-im-ozean-was-biologisch-abbaubare-kunststoffe-zur-l-sung-des-problems-beitragen-k-nnen.jpeg\"   alt=\"Plastikm\u00fcll im Ozean: Was biologisch abbaubare Kunststoffe zur L\u00f6sung des Problems beitragen k\u00f6nnen\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>Plastikm\u00fcll im Ozean: Was biologisch abbaubare Kunststoffe zur L\u00f6sung des Problems beitragen k\u00f6nnen<\/b><\/p>\n<p><b>Seit mehr als zwei Jahren ringen die UN-Mitgliedstaaten um ein weltweites Plastikabkommen. Im August gehen die Verhandlungen in Genf weiter. Am Ende soll es einen Vertrag geben mit global verbindlichen Ma\u00dfnahmen gegen die weltweite Plastikverschmutzung. Forschende des Leibniz-Zentrums f\u00fcr Marine Tropenforschung (ZMT) haben jetzt bestehende Strategien unter die Lupe genommen und zeigen erg\u00e4nzende Wege auf, wie das Problem des Plastikm\u00fclls im Meer zuk\u00fcnftig besser bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnte.<\/b> <b>Dabei setzen sie auf innovative, biologisch abbaubare Kunststoffe, der \u201edritten Generation\u201c, die basierend auf dem EU-Konzept \u201aSafe and Sustainable by Design\u2018 (SSbD) entwickelt werden sollen. Die umfassende Analyse wurde jetzt im Fachjournal Sustainable Chemistry and Pharmacy ver\u00f6ffentlicht.<\/b><\/p>\n<p>Im Jahr 2022 wurden weltweit 400 Millionen Tonnen Plastik produziert, von denen drei bis f\u00fcnf Prozent in der Umwelt landen. Das wirkt sich nicht nur fatal auf marine und terrestrische \u00d6kosysteme und deren Bewohner aus, auch Tourismus, Fischerei und das menschliche Wohlergehen werden durch Meeresm\u00fcll stark beeintr\u00e4chtigt. Rund zwei Milliarden Menschen sind nicht an ein funktionierendes Abfallentsorgungssystem angeschlossen, viele von ihnen leben in tropischen L\u00e4ndern. <\/p>\n<p>Plastikm\u00fcll \u00fcberdauert in der Umwelt Jahrzehnte und l\u00e4nger. Dort wird er nicht biologisch abgebaut, sondern zerf\u00e4llt zu Mikro- oder Nanoplastik, mit gravierenden Folgen insbesondere f\u00fcr marine \u00d6kosysteme. Meeresm\u00fcll hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer der gro\u00dfen globalen Herausforderungen entwickelt; das Unterziel (SDG 14.1) des UN-Nachhaltigkeitsziels 14 (\u201eLeben unter Wasser\u201c) spricht sich f\u00fcr eine erhebliche Verringerung bis 2025 aus.<\/p>\n<p>Doch bisher ist kein Ende der Verm\u00fcllung in Sicht. Selbst bei einer sofortigen und konzertierten Aktion zur Verringerung des Verbrauchs w\u00fcrden bis 2040 mehr als 700 Millionen Tonnen Kunststoffabf\u00e4lle in die aquatischen und terrestrischen \u00d6kosysteme gelangen.<\/p>\n<p>Die Umweltwissenschaftlerin <b>Rebecca Lahl <\/b>und der Nachhaltigkeitsforscher<b> Raimund Bleischwit<\/b>z vom ZMT haben sich ausgiebig mit verschiedenen L\u00f6sungsans\u00e4tzen zur Bek\u00e4mpfung des Plastikm\u00fclls in den Meeren besch\u00e4ftigt. In ihrer Publikation im Fachmagazin Sustainable Chemistry and Pharmacy analysieren sie die Vor- und Nachteile bereits eingesetzter Instrumente. <\/p>\n<p>Sie nehmen dabei Konzepte des Abfallmanagements im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft ebenso in den Fokus wie technologische Ans\u00e4tze (Plastikm\u00fcllf\u00e4nger im Meer) oder Forderungen, Hersteller mehr in die Verantwortung zu nehmen, und Aufkl\u00e4rungskampagnen zur \u00c4nderung Konsumverhalten fortzusetzen.<\/p>\n<p> \u201eDiese Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen weiterhin umgesetzt und ausgebaut werden, sie reichen aber nicht, um das Plastikproblem zu bew\u00e4ltigen\u201c, sagt Rebecca Lahl, Erstautorin der Studie. \u201eUnser L\u00f6sungsvorschlag setzt viel fr\u00fcher an \u2013 n\u00e4mlich bei der Entwicklung der f\u00fcr die Plastikproduktion eingesetzten Chemikalien und Materialien.\u201c <\/p>\n<p><b>Innovationsperspektiven durch EU-Standard \u201aSafe and Sustainable by Design\u2018 (SSbD)<\/b><\/p>\n<p>Als erg\u00e4nzende Strategie schlagen die ZMT-Forschenden vor, in Zukunft biologisch abbaubare Kunststoffe zu entwickeln, die auf dem europ\u00e4ischen Konzept \u201aSafe and Sustainable by Design\u2018 (SSbD) basieren. <\/p>\n<p>Mit diesem Ansatz will die Europ\u00e4ische Kommission im Rahmen des 2019 verabschiedeten \u201aGreen Deals\u2018 die Entwicklung von Chemikalien, Materialien und Produkten voranbringen, bei denen Sicherheit und Nachhaltigkeit in jeder Phase des Lebenszyklus im Vordergrund stehen.<\/p>\n<p>Insbesondere f\u00fcr Kunststoffe, die vorhersehbar und unweigerlich in die Umwelt gelangen und dort Hunderte von Jahren \u00fcberdauern k\u00f6nnen (\u201aewige\u2018 Kunststoffe) sei eine derartige L\u00f6sung erforderlich. Es gelte unsichere, nicht nachhaltige und nicht essenzielle Kunststoffchemikalien, Polymere und Produkte aus der Wirtschaft zu ersetzen, fordern die ZMT-Autor:innen.<\/p>\n<p>So geht es bei \u201aSafe and Sustainable by Design\u2018 (SSbD) etwa darum Kunststoffe so zu entwickeln, dass sie, wenn sie ihren Zweck erf\u00fcllt haben, in Bestandteile zerfallen, die keine Gefahr f\u00fcr die Umwelt oder den Menschen darstellen oder sich f\u00fcr Wiederverwendung, Abfallsammlung, Sortierung und Recycling\/Upcycling eignen. <\/p>\n<p>\u201eBiologisch abbaubare Kunststoffe nach SSbD-Kriterien bieten Innovationsperspektiven und k\u00f6nnen eine zus\u00e4tzliche Strategie zur Bew\u00e4ltigung des Plastikm\u00fclls in den Ozeanen, aber auch an Land sein\u201c, meint Rebecca Lahl.<\/p>\n<p>Co-Autor Raimund Bleischwitz, Experte f\u00fcr Kreislaufwirtschaft am ZMT und Professor f\u00fcr Globale Nachhaltige Ressourcen an der Universit\u00e4t Bremen, erg\u00e4nzt: \u201eSo k\u00f6nnen neue Materialien geschaffen werden, die von Natur aus sicher f\u00fcr die menschliche Gesundheit und die Umwelt sind und gleichzeitig die langfristige \u00f6kologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit f\u00f6rdern.\u201c <\/p>\n<p><b>Abbaubare Kunststoffe der ersten, zweiten und dritten Generation<\/b><\/p>\n<p>Die Forschenden des ZMT bezeichnen auf Grundlage von \u201aSSbD\u2018 entwickelte Materialien als \u201ebiologisch abbaubare Kunststoffe der dritten Generation\u201c. <\/p>\n<p>Bereits in den siebziger und achtziger Jahren habe die Industrie auf biologische Abbaubarkeit gesetzt, sei aber in diesem fr\u00fchen Ansatz gescheitert. <\/p>\n<p>\u201eDer gr\u00f6\u00dfte konzeptionelle Fehler bestand zu jener Zeit darin, bei den Polymeren der \u201aewigen\u2018 Kunststoffe zu bleiben. Und dann wurden sie zu fr\u00fch und ohne ausreichende Validierung durch Abbaubarkeitstests auf den Markt gebracht und als L\u00f6sung des Plastikproblems kommuniziert\u201c, erkl\u00e4rt Raimund Bleischwitz.<\/p>\n<p>In den neunziger Jahren verlagerte sich der Fokus auf nat\u00fcrliche Polymere. \u201eDie Natur stand Pate f\u00fcr diese \u201azweite Generation\u2018 biologisch abbaubarer Plastikprodukte\u201c, wei\u00df Rebecca Lahl. \u201eTypische Polymere in der Natur sind Proteine, Polysaccharide, Lignin und Naturkautschuk, die im Extremfall Jahrzehnte \u00fcberdauern und sich dann in harmlose nat\u00fcrliche Bausteine wie Zucker zerlegen.\u201c<\/p>\n<p>Biologisch abbaubare Kunststoffe der \u201ezweiten Generation\u201c haben derzeit nur einen Anteil von rund 0,5% der weltweit auf dem Markt befindlichen Kunststoffe. Die ZMT-Expert:innen sehen sie zwar als Fortschritt an im Vergleich zu den \u201aewigen\u2018 Kunststoffen ihrer Vorg\u00e4nger. Doch auch hier m\u00fcsse die Entwicklungsarbeit weitergehen, um Kunststoffe zu kreieren, die in der Gebrauchsphase ausreichend stabil sind und sich in der (Meeres-)Umwelt in ausreichend kurzer Zeit abbauen.<\/p>\n<p>Mit dem Ansatz \u201aSafe and Sustainable by Design\u2018 k\u00f6nnte nun eine dritte Generation von biologisch abbaubaren Kunststoffen in den Startl\u00f6chern stehen und Hoffnung im Kampf gegen Plastikm\u00fcll versprechen, so die Forschenden des ZMT. <\/p>\n<p>\u201eNoch gibt es diese Kunststoffe nicht, aber wenn der Gesetzgeber in Europa f\u00fcr Kunststoffe wie Mikroplastik oder Verpackungsfolien eine definierte Abbaubarkeit fordert, m\u00fcssen Kunststoffe auf dieses Ziel hin optimiert werden\u201c, argumentiert Rebecca Lahl. \u201eUnter diesem Gesichtspunkt w\u00e4ren Polymermolek\u00fcle nicht mehr ewig stabil, sondern w\u00fcrden in k\u00fcrzerer Zeit abgebaut. F\u00fcr abbaubare Kunststoffe muss daher ein sehr hoher Sicherheitsstandard auch in Bezug auf die Zusatzstoffe, sogenannte Additive, gelten.\u201c<\/p>\n<p>Konkret schlagen die ZMT-Expert:innen vor, solche nach dem SSbD-Prinzip zu entwickelnde biologisch abbaubare Kunststoffe, vor allem f\u00fcr Produkte zu verwenden, die in die Umwelt (Meer oder Boden) gelangen. Die folgenden Kunststoffe sollten ihrer Ansicht nach in die Innovationsbem\u00fchungen um biologische Abbaubarkeit einbezogen werden:<\/p>\n<p>1. s\u00e4mtliches Mikroplastik, das weiterhin in Verbraucherprodukten wie Reinigungsmitteln, Scheuersalzen oder Kosmetika und Pflegeprodukten (z. B. Zahnpasta) verwendet werden darf<\/p>\n<p>2. Mikroplastik, das in Farben, Lacken, Beschichtungen und Dichtungsmitteln f\u00fcr den Bausektor verwendet wird und einer intensiven Verwitterung ausgesetzt ist<\/p>\n<p>3. Gummierzeugnisse, die w\u00e4hrend des Gebrauchs in relevantem Umfang als Mikroplastik in die Umwelt abgegeben werden<\/p>\n<p>4. Kunststoffartikel oder Gewebe, die w\u00e4hrend der Nutzungsphase einem intensiven Abrieb ausgesetzt sind (Putzt\u00fccher, Schw\u00e4mme, Trockent\u00fccher, Putzlappen usw.)<\/p>\n<p>5. landwirtschaftliche Kunststoffprodukte wie Saatgut- und D\u00fcngemittelverpackungen, d\u00fcnne Mulchfolien, Pflanzensamen, Baumschutzrohre, die nicht aus dem Boden entfernt werden<\/p>\n<p>6. Fischernetze (insbesondere Schleppnetze) und andere Kunststoffprodukte f\u00fcr den Fischfang<\/p>\n<p>7. Textilien f\u00fcr den intensiven Gebrauch im Wasser (z.B. Matten, Spritzschutz, Badeanz\u00fcge etc.) <\/p>\n<p>8. kleine Kunststoffteile wie Feuerwerksh\u00fcllen<\/p>\n<p>9. ausgew\u00e4hlte volumenrelevante Lebensmittelverpackungen<\/p>\n<p>10. sonstige Einwegartikel (z.B. Zigarettenstummel)<\/p>\n<p><b>Utopischer Ansatz &#8211; erst regulieren, dann entwickeln? <\/b><\/p>\n<p>Die Forderungen der ZMT-Forschenden m\u00f6gen ungew\u00f6hnlich oder utopisch klingen, fordern sie doch nicht nur einen Paradigmenwechsel in der Produktion von Plastik, sondern auch \u201edisruptive Innovationen in einer neu entstehenden neuen Lieferkette\u201c. Betreten sie mit ihrem Ansatz vielleicht sogar regulatorisches Neuland?<\/p>\n<p>Raimund Bleischwitz meint: \u201eEs gibt viele Beispiele, vor allem auf EU-Ebene, bei denen Innovationen durch ehrgeizige Standards erst angesto\u00dfen wurden. In der Vergangenheit wurden etwa f\u00fcr Industrieanlagen oder Autos Emissionsgrenzwerte festgelegt, f\u00fcr die die notwendige Technik erst nachtr\u00e4glich entwickelt wurde.\u201c<\/p>\n<p>Rebecca Lahl stimmt ihm zu: \u201eWer die Entwicklungen bei den herk\u00f6mmlichen Kunststoffen analysiert, wird feststellen, dass das Design der Produkte in den letzten Jahrzehnten immer raffinierter und besser geworden ist. Eine einfache Folie zur Verpackung von Fleisch oder K\u00e4se besteht heute aus mehreren verschiedenen Schichten, die diese Folie zu einem Hightech-Produkt machen. Auf dieses neue Gestaltungspotenzial setzen wir.\u201c<\/p>\n<p><b>Publikation:<\/b><\/p>\n<p>Lahl, R., Bleischwitz, R., Lahl, U., Zeschmar-Lahl, B. (2025): Third-generation biodegradable plastics \u2013 A complementary strategy to tackle the marine litter problem. Sustainable Chemistry and Pharmacy 44, 101925.  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.scp.2025.101925\">https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.scp.2025.101925<\/a><\/p>\n<p><b>Fragen beantworten:<\/b><\/p>\n<p>Rebecca Lahl | Co-Leitung Programmbereich 5 \u201eMeer-Wissen, Verteilungsgerechtigkeit und Leadership\u201c | Leibniz-Zentrum f\u00fcr Marine Tropenforschung (ZMT)<\/p>\n<p>E-Mail:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/127528\/mailto:rebecca.lahl@leibniz-zmt.de\">rebecca.lahl@leibniz-zmt.de<\/a><\/p>\n<p>Prof. Dr. Raimund Bleischwitz | wissenschaftlicher Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer | Leibniz-Zentrum f\u00fcr Marine Tropenforschung (ZMT)<\/p>\n<p>E-Mail:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/127528\/mailto:raimund.bleischwitz@leibniz-zmt.de\">raimund.bleischwitz@leibniz-zmt.de<\/a><\/p>\n<p>Andrea Daschner<br \/>\nPresse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nTel: +49 (0)421 238 00 &#8211; 72<br \/>\nFax: +49 (0)421 238 00 &#8211; 30<br \/>\nE-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/127528\/mailto: andrea.daschner@leibniz-zmt.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> andrea.daschner@leibniz-zmt.de<\/a><br \/>\nWeb:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.leibniz-zmt.de\">www.leibniz-zmt.de<\/a><b>\u00dcber das Leibniz-Zentrum f\u00fcr Marine Tropenforschung (ZMT)<\/b><br \/>\nDas Leibniz-Zentrum f\u00fcr Marine Tropenforschung (ZMT) in Bremen widmet sich in Forschung und Lehre dem besseren Verst\u00e4ndnis tropischer K\u00fcsten\u00f6kosysteme wie Mangroven, Seegraswiesen, Korallenriffen, \u00c4stuaren und Auftriebsgebieten. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu ihrer Struktur und Funktion, ihren Ressourcen und ihrer Widerstandsf\u00e4higkeit gegen\u00fcber menschlichen Eingriffen und nat\u00fcrlichen Ver\u00e4nderungen. Mit seiner Arbeit schafft das Institut eine wissenschaftliche Grundlage f\u00fcr den Schutz und die nachhaltige Nutzung dieser Lebensr\u00e4ume. Das ZMT f\u00fchrt seine Forschungsprojekte in enger Kooperation mit Partnern in den Tropen durch, wo es die Entwicklung von Expertise und Infrastruktur auf dem Gebiet des nachhaltigen K\u00fcstenzonenmanagements unterst\u00fctzt. Das ZMT ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Weitere Informationen unter  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.leibniz-zmt.de\">www.leibniz-zmt.de<\/a>.<b>\u00dcber die Leibniz-Gemeinschaft<\/b><br \/>\nDie Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenst\u00e4ndige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften \u00fcber die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, \u00f6konomisch und \u00f6kologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den \u00fcbergreifenden Leibniz-Forschungsverb\u00fcnden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie ber\u00e4t und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und \u00d6ffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen &#8211; in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Die Leibniz-Institute unterliegen einem transparenten und unabh\u00e4ngigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung f\u00f6rdern Bund und L\u00e4nder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute besch\u00e4ftigen rund 20.500 Personen, darunter 11.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 2 Milliarden Euro.  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.leibniz-gemeinschaft.de\/\">www.leibniz-gemeinschaft.de<\/a>Leibniz-Zentrum f\u00fcr Marine Tropenforschung (ZMT) GmbH<br \/>\nFahrenheitstra\u00dfe 6<br \/>\n28359 Bremen<br \/>\nDeutschland<br \/>\nTel. +49 (0)421 238 00 &#8211; 0<br \/>\nFax +49 (0)421 238 00 &#8211; 30<br \/>\n <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.leibniz-zmt.de\">www.leibniz-zmt.de<\/a><\/p>\n<p>Sitz der Gesellschaft: Bremen<br \/>\nRegistergericht: Amtsgericht Bremen<br \/>\nHandelsregister Nr. HRB 25746 HB<br \/>\nSteuer-Nr. 460\/145\/09737<br \/>\nUSt.-IdNr. DE 266278207<br \/>\nVorsitzender des Aufsichtsrates: Kay Wenzel<br \/>\nGesch\u00e4ftsf\u00fchrung: Prof. Dr. Raimund Bleischwitz, Dr. Nicolas Dittert  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"07.04.2025 \u2013 14:16 Leibniz-Zentrum f\u00fcr Marine Tropenforschung GmbH Plastikm\u00fcll im Ozean: Was biologisch abbaubare Kunststoffe zur L\u00f6sung des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":17580,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[3477,2420,3364,29,30,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-17579","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-bild","9":"tag-bremen","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-presse","14":"tag-pressemeldung","15":"tag-pressemitteilung","16":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114306609547092347","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17579","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17579"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17579\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17580"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17579"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17579"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17579"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}