{"id":175939,"date":"2025-06-09T04:49:14","date_gmt":"2025-06-09T04:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/175939\/"},"modified":"2025-06-09T04:49:14","modified_gmt":"2025-06-09T04:49:14","slug":"hamburg-wird-zum-nabel-der-nahverkehrswelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/175939\/","title":{"rendered":"Hamburg wird zum Nabel der Nahverkehrswelt"},"content":{"rendered":"<p>&#13;<br \/>\n            Hamburg. Hamburg wird am kommenden Wochenende zum Nabel der Nahverkehrswelt. Zum Treffen des Internationalen Verbands f\u00fcr das Nahverkehrswesen (UITP) werden rund 10.000 Fachbesucher und hunderte Aussteller aus mehr als 100 L\u00e4ndern erwartet. F\u00fcr Hamburgs Verkehrssenator Anjes Tjarks (Gr\u00fcne) unterstreicht der UITP Summit die Bedeutung der Hansestadt als \u201eModellregion f\u00fcr die Mobilit\u00e4t der Zukunft\u201c.\u00a0 <\/p>\n<p>Ein Kernthema des Kongresses ist das autonome Fahren. Vorgestellt werden au\u00dferdem unter anderem mit Ampeln redende Busse &#8211; eine Technologie, die dem \u00f6ffentlichen Nahverkehr an den Ampeln Priorit\u00e4t einr\u00e4umt -, eine smarte und nachhaltige Stauprognose mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz, die Verkehre lenken und im Staufall umleiten kann, sowie ein Avatar, der an Haltestellen Fahrtroutenausk\u00fcnfte gibt.\u00a0 <\/p>\n<p>\u00dcberdies pr\u00e4sentiert sich Hamburg mit seinen Schnellbahnprojekten. Zudem wird der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen im Rahmen des Kongresses sein Jahrestreffen abhalten.\u00a0 <\/p>\n<p>          &#13;<br \/>\n            Weltleitmesse UITP Summit in diesem Jahr und 2027 in Hamburg <\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich die Fachbesucher ab Sonntag in den Messehallen treffen, findet bereits am Sonnabend auf dem Jungfernstieg ein Public Day f\u00fcr alle Hamburgerinnen und Hamburger statt. Mit buntem Rahmenprogramm stellen sich dabei Verkehrsunternehmen und Projekte vor.\u00a0 <\/p>\n<p>Dass Hamburg den Zuschlag f\u00fcr die Ausrichtung des UITP Summit in diesem und auch gleich im \u00fcbern\u00e4chsten Jahr erhalten hat, zeige die Voreiterrolle der Stadt in puncto Nahverkehr, sagte Tjarks der Deutschen Presse-Agentur. \u201eWir haben ein Entwicklungskonzept f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Personennahverkehr in Hamburg, das sehr klar auf Ausbau und Innovation setzt, sehr auf Zukunftsthemen und sehr klar auf Kundenorientierung.\u201c\u00a0 <\/p>\n<p>Die Hansestadt hatte sich in der finalen Auswahlrunde gegen Wien, Genf und Istanbul durchgesetzt. <\/p>\n<p>Mobilit\u00e4tsforscher: Hamburg bei politischem Willen vorn <\/p>\n<p>F\u00fcr ihn sei der Ausbau des \u00d6PNV die wichtigste Stellschraube f\u00fcr das Erreichen der Mobilit\u00e4tswende. \u201eAber es gibt nat\u00fcrlich auch weitere Themen wie Fu\u00dfverkehr, Fahrradverkehr, Aufenthaltsqualit\u00e4t, die Sanierung der Infrastruktur oder intelligente Parkm\u00f6glichkeiten.\u201c Es sei ein bunter Strau\u00df an Themen, sagte Tjarks. \u201eUnd auch da sind wir ein Leuchtturm in Deutschland.\u201c\u00a0 <\/p>\n<p>Eine Vorreiterrolle der Stadt sieht auch der Berliner Mobilit\u00e4tsforscher Andreas Knie: \u201ePolitisch gesehen hat Hamburg mit der Neuerfindung des \u00f6ffentlichen Verkehrs und dem Plan f\u00fcr eine Neuverteilung des \u00f6ffentlichen Raumes die ambitioniertesten Pl\u00e4ne\u201c, sagte er der dpa. Engagiert zu Werke gingen aber auch kleinere St\u00e4dte wie T\u00fcbingen, Heidelberg oder Freiburg.\u00a0 <\/p>\n<p>Was das Verhalten der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger angeht, sei jedoch Berlin vorn. \u201eHier haben F\u00fc\u00dfe, Fahrrad und \u00f6ffentlicher Verkehr schon deutlich die Mehrheit vor dem Auto\u201c, sagte Knie.\u00a0 <\/p>\n<p>Tjarks: Hamburg bei Verkehrsentwicklung auf richtigem Weg <img decoding=\"async\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Verkehrssenator-Tjarks-sieht-Hamburg-auf-gutem-Weg-zur-1067868.jpg\" title=\"Hamburg wird zum Nabel der Nahverkehrswelt\" alt=\"Verkehrssenator Tjarks sieht Hamburg auf gutem Weg zur Mobilit\u00e4tswende. (Archivbild)\" class=\"img-responsive\"\/><\/p>\n<p>Verkehrssenator Tjarks sieht Hamburg auf gutem Weg zur Mobilit\u00e4tswende. (Archivbild) &#13;<br \/>\n\t\t\t\t\t\t\t\tFoto: Bernhard Sprengel\/dpa<\/p>\n<p>Laut der aktuellen Studie \u201eMobilit\u00e4t in Deutschland\u201c (MID) weist der sogenannte Modal Split &#8211; der Anteil der verschiedenen Verkehrsformen am Gesamtverkehr &#8211; in Hamburg 29 Prozent f\u00fcr den Autoverkehr aus. Der Fu\u00dfverkehr macht mit 32 Prozent ein knappes Drittel aus. Der Radverkehrsanteil liegt demnach bei gut 16 und der des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs bei 23 Prozent.\u00a0 <\/p>\n<p>Zum Vergleich: In Berlin werden den MID-Zahlen zufolge 27 Prozent der Wege mit dem \u00d6PNV zur\u00fcckgelegt. Der Autoverkehr kommt auf 24, der Radverkehr auf etwas mehr als 13 und der Fu\u00dfverkehr auf 35 Prozent.\u00a0 <\/p>\n<p>Tjarks verweist darauf, dass der Anteil des Autoverkehrs laut MID in Hamburg in den 15 Jahren zwischen 2008 und 2023 um zehn Prozentpunkte zur\u00fcckgegangen ist. \u201eDas hei\u00dft, die Mobilit\u00e4tswende ist im vollen Gange. Wir sind auf dem richtigen Weg.\u201c\u00a0 <\/p>\n<p>Zusammenarbeit mit Berlin beim autonomen Fahren <\/p>\n<p>Ohnehin sehe er keine Konkurrenz zwischen Hamburg und Berlin. Im Gegenteil: \u201eWir wollen zusammenarbeiten und dokumentieren das auch sehr intensiv\u201c, sagte Tjarks. So k\u00f6nne man autonomes Fahren nicht allein in Hamburg einf\u00fchren, da die daf\u00fcr n\u00f6tigen Fahrzeuge nur f\u00fcr einen gr\u00f6\u00dferen Markt entwickelt und gebaut werden k\u00f6nnten. \u201eWas liegt also n\u00e4her, als dass sich die zwei gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dte zusammentun und sagen, wir wollen das autonome Fahren f\u00f6rdern und im \u00f6ffentlichen Nahverkehr umsetzen?\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; Hamburg. Hamburg wird am kommenden Wochenende zum Nabel der Nahverkehrswelt. 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