{"id":176440,"date":"2025-06-09T09:36:22","date_gmt":"2025-06-09T09:36:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/176440\/"},"modified":"2025-06-09T09:36:22","modified_gmt":"2025-06-09T09:36:22","slug":"marktbericht-usa-china-gespraeche-halten-boersen-in-atem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/176440\/","title":{"rendered":"Marktbericht: USA-China-Gespr\u00e4che halten B\u00f6rsen in Atem"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 09.06.2025 09:43 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der DAX ist mit Verlusten in den Handel gestartet. Im Fokus der Anleger steht erneut der von Trump entfachte Zollstreit &#8211; die USA und China werden zum Wochenstart Handelsgespr\u00e4che in London f\u00fchren. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor der n\u00e4chsten Runde der Handelsgespr\u00e4che zwischen den beiden Wirtschaftsgro\u00dfm\u00e4chten USA und China reduzieren die Anleger am deutschen Aktienmarkt ihr Risiko. Der DAX startet mit Verlusten in den Handel am Pfingstmontag. Zur Stunde liegt das deutsche B\u00f6rsenbarometer 0,4 Prozent im Minus bei 24.210 Punkten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach einem Jahresplus von in der Spitze rund 23 Prozent scheint beim DAX erst einmal die Luft raus. Zwar hatte der deutsche Leitindex erst in der Vorwoche bei 24.479 Punkten noch das 30. Allzeithoch in diesem Jahr verbuchen k\u00f6nnen. Doch die Zone zwischen 24.300 und 24.400 Punkten erweist sich zunehmend als hartn\u00e4ckige Barriere, die nachhaltig nur schwer zu \u00fcberwinden ist. Auch die negative Saisonalit\u00e4t ab Mitte Juni mahnt die DAX-Anleger zur Vorsicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinmal mehr richten sich die Augen der Anleger auf die Handelspolitik. Eine neue Gespr\u00e4chsrunde zwischen China und den USA soll den Zoll-Konflikt der beiden weltgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften entsch\u00e4rfen. An dem heutigen Treffen in London soll f\u00fcr Peking unter anderem Vize-Ministerpr\u00e4sident He Lifeng teilnehmen. Die USA schicken Finanzminister Scott Bessent, Handelsminister Howard Lutnick und den Handelsbeauftragten Jamieson Greer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Handelspolitik sei weiterhin die gro\u00dfe makro\u00f6konomische Unsicherheit f\u00fcr die B\u00f6rsen, sagte Kyle Rodda, leitender Finanzmarktanalyst bei Capital.com. &#8222;Anzeichen f\u00fcr eine weitere Dynamik in den Gespr\u00e4chen k\u00f6nnten den M\u00e4rkten zu Beginn der Woche neuen Schwung verleihen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die gescheiterte &#8222;Bromance&#8220; zwischen Tesla-Chef Elon Musk und US-Pr\u00e4sident Donald Trump besch\u00e4ftigt weiter die Anleger. Trump warnte gestern in einem Fernseh-Interview vor &#8222;sehr schwerwiegenden Folgen&#8220;, falls Musk k\u00fcnftig die Demokraten unterst\u00fctzen sollte. &#8222;Wenn er das tut, dann muss er den Preis daf\u00fcr bezahlen&#8220;, so Trump.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Republikaner hatte bereits in der Vorwoche mit finanziellen Konsequenzen f\u00fcr Musks Unternehmen gedroht und damit den gr\u00f6\u00dften Wertverlust in der Geschichte der Tesla-Aktie verursacht: Am vergangenen Donnerstag brach die Tesla-Aktie um rund 14 Prozent ein und l\u00f6schte damit \u00fcber 150 Milliarden Dollar Marktkapitalisierung aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMarktbeobachter warnen bereits: Sollte der Streit Musk-Trump weiter eskalieren und gar eine Regierungskrise nach sich ziehen, w\u00fcrde das massive Verwerfungen an den internationalen Finanzm\u00e4rkten zur Folge haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPositive Vorgaben f\u00fcr den DAX-Handel kamen am Morgen derweil von den asiatischen B\u00f6rsen. In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei 0,69 Prozent h\u00f6her bei 38.088 Punkten. F\u00fcr den Hongkonger Hang Seng ging es zuletzt um 1,2 Prozent nach oben. Der CSI-300-Index mit den wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandb\u00f6rsen kam im Handelsverlauf etwas zur\u00fcck und lag zuletzt noch mit 0,2 Prozent im Plus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls Stimmungsd\u00e4mpfer wirkten hier die Au\u00dfenhandelsdaten f\u00fcr den Monat Mai, wonach der Handel mit den USA angesichts der Zolleskalation massiv eingebrochen war. Die Exporte &#8211; in Dollar berechnet &#8211; gingen laut Daten der Zollbeh\u00f6rde in Peking um etwas mehr als ein Drittel zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn der Wall Street waren zum Wochenschluss frische Daten vom US-Arbeitsmarkt <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/marktberichte\/marktbericht-boerse-dax-trump-musk-zinsen-fed-ezb-gold-oel-100.html\" title=\"Marktbericht: Aufatmen an der Wall Street\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">auf ein positives Echo gesto\u00dfen<\/a>. US-Arbeitgeber hatten im Mai 139.000 neue Stellen geschaffen &#8211; und damit deutlich mehr als erwartet. Das d\u00e4mpfte die Sorgen der Anleger \u00fcber die Folgen von Trumps erratischer Zollpolitik f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Welt etwas.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Standardwerteindex Dow Jones verabschiedete sich mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 42.762 Punkten aus dem Handel. Der breit gefasste S&amp;P 500 gewann 1,0 Prozent auf 6.000 Z\u00e4hler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,2 Prozent auf 19.529 Stellen an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Rohstoffmarkt verbilligt sich die Roh\u00f6l-Sorte Brent aus der Nordsee zum Wochenstart um 0,3 Prozent auf 66,29 Dollar je Barrel (159 Liter). In der vergangenen Woche hatten die \u00d6lpreise ihren ersten Wochengewinn seit drei Wochen eingefahren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm fr\u00fchen Devisenhandel kann sich der Euro weiter \u00fcber der Marke von 1,14 Dollar etablieren. Aktuell notiert die europ\u00e4ische Gemeinschaftsw\u00e4hrung bei 1,1427 Dollar und damit 0,2 Prozent h\u00f6her. In der Vorwoche hatte die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) ein Ende des Zinserh\u00f6hungszyklus signalisiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGold gewinnt am Morgen 0,2 Prozent auf 3.324 Dollar je Feinunze. Die Rally am Goldmarkt war zuletzt etwas ins Stocken geraten, nachdem der Preis in der Vorwoche noch zeitweise \u00fcber die Marke von 3.400 Dollar gestiegen war.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZum Start in die neue B\u00f6rsenwoche setzt sich die Konsolidierung bei R\u00fcstungswerten fort. Im DAX ist die Rheinmetall-Aktie im fr\u00fchen Handel der mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Verlierer. Im MDAX der Nebenwerte \u00fcbernehmen Titel von Renk und Hensoldt die rote Laterne.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Facebook-Konzern Meta f\u00fchrt laut der Nachrichtenagentur Bloomberg Gespr\u00e4che \u00fcber eine Investition in das auf K\u00fcnstliche Intelligenz spezialisierte Startup-Unternehmen Scale AI, die mehr als zehn Milliarden Dollar betragen k\u00f6nnte. Die Bedingungen des Gesch\u00e4fts seien allerdings noch nicht fix und k\u00f6nnten sich noch \u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Abend d\u00fcrfte dann Apple mit seiner j\u00e4hrlichen Entwicklerkonferenz WWDC ins Rampenlicht r\u00fccken. Ab heute (19 Uhr MESZ) gibt der iPhone-Konzern einen Ausblick auf kommende Funktionen f\u00fcr seine Ger\u00e4te. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg wird unter anderem eine optische Neugestaltung der Betriebssysteme f\u00fcr iPhones, iPad-Tablets und Mac-Computer erwartet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Angela G\u00f6pfert, ARD-Finanzredaktion. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 09.06.2025 09:43 Uhr Der DAX ist mit Verlusten in den Handel gestartet. 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