{"id":176830,"date":"2025-06-09T13:15:15","date_gmt":"2025-06-09T13:15:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/176830\/"},"modified":"2025-06-09T13:15:15","modified_gmt":"2025-06-09T13:15:15","slug":"pflanzenkrankheit-sorgt-fuer-massive-ernteausfaelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/176830\/","title":{"rendered":"Pflanzenkrankheit sorgt f\u00fcr massive Ernteausf\u00e4lle"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 09.06.2025 13:14 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Erst die Zuckerr\u00fcben, nun auch Kartoffeln und anderes Gem\u00fcse: Eine Pflanzenkrankheit sorgt in Teilen Deutschlands f\u00fcr massive Probleme. Schuld an der Krankheit ist eine Zikaden-Art. Der Bauernverband ist in &#8222;gro\u00dfer Sorge&#8220;.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie \u00fcber eine Zikaden-Art verbreitete Pflanzenkrankheit Stolbur bedroht in Teilen Deutschlands die Ernte von Kartoffel- und Gem\u00fcsebauern. Vor allem in S\u00fcddeutschland gelte sie als &#8222;ernste Bedrohung&#8220; f\u00fcr die Versorgung mit heimischen Kartoffeln, Gem\u00fcse und Zucker, so das baden-w\u00fcrttembergische Landwirtschaftsministerium.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Angaben des Stuttgarter Landwirtschaftsministeriums werden in Baden-W\u00fcrttemberg aber auch Ertrags- und Qualit\u00e4tsverluste bei Rote Bete, Sellerie, Kohl, Zwiebel und M\u00f6hren registriert.<\/p>\n<p>    Welk und gummiartig<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Bakterium Candidatus Phytoplasma solani wird durch Stiche der Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade auf Pflanzen \u00fcbertragen, die verursachte Krankheit wird Stolbur genannt. Infizierte Best\u00e4nde welken, Wurzeln und Knollen werden gummiartig. Der Ertrag sinkt, Geschmack und Qualit\u00e4t leiden, etwa durch geringeren Zuckergehalt. Bei starkem Befall k\u00f6nnen Zuckerr\u00fcben, Kartoffeln und Gem\u00fcse nicht verarbeitet und gelagert werden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Pflanzenkrankheit ist schon l\u00e4nger bei Zuckerr\u00fcben bekannt. Neu ist, dass nun neben Kartoffeln vermehrt anderes Gem\u00fcse befallen wird. Zugleich gibt es nach Angaben des Kartoffelverbandes UNIKA keinen wirksamen Schutz gegen den Sch\u00e4dling &#8211; und das Klima beg\u00fcnstigt die Ausbreitung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZikaden f\u00fchlen sich in warmen Fr\u00fchsommern und Sommern besonders wohl und vermehren sich dann massenhaft. &#8222;Die Zikaden werden von dem Klimawandel beg\u00fcnstigt&#8220;, stellt das baden-w\u00fcrttembergische Landwirtschaftsministerium fest. Durch das massenhafte Auftreten der Zikaden von Mitte Mai bis Ende August k\u00f6nnten demnach weitere Kulturpflanzen in Regionen mit R\u00fcbenanbau infiziert werden.\u00a0<\/p>\n<p>    Ernsthaftes wirtschaftliches Risiko f\u00fcr ganze Regionen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Pr\u00e4sident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, macht sich &#8222;sehr gro\u00dfe Sorgen&#8220; wegen der rasanten Verbreitung der Zikade. Das Insekt habe sich von Baden-W\u00fcrttemberg \u00fcber Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen weiter in den Norden verbreitet. Es sei inzwischen auch in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt entdeckt worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Angaben der Umwelt-Referentin des Landesbauernverbandes Baden-W\u00fcrttemberg, Isabell Pergner, gab es im vergangenen Jahr allein in Baden-W\u00fcrttemberg in allen relevanten R\u00fcbenanbaugebieten Ertragsverluste von bis zu 25 Prozent und stark reduzierte Zuckergehalte. Im Kartoffelanbau wurden demnach Verluste von bis zu 70\u202fProzent dokumentiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;In einigen Betrieben steht der Fortbestand des Anbaus infrage&#8220;, so die Verbandssprecherin. Die Krankheit entwickle sich zu einem ernsthaften wirtschaftlichen Risiko f\u00fcr ganze Regionen. Es brauche deshalb dringend eine regul\u00e4re Zulassung wirksamer Pflanzenschutzmittel sowie die gezielte F\u00f6rderung praxisnaher Forschung zu Resistenzz\u00fcchtung und nachhaltigen Bek\u00e4mpfungsstrategien.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Angaben der Verb\u00e4nde und Beh\u00f6rden gibt es keine Hinweise, dass Stolbur f\u00fcr den Menschen gesundheitssch\u00e4dlich sein k\u00f6nnte. Auch kommen Kartoffeln und Gem\u00fcse mit gummiartiger Konsistenz oder bei Anzeichen von F\u00e4ulnis erst gar nicht in den Handel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.06.2025 13:14 Uhr Erst die Zuckerr\u00fcben, nun auch Kartoffeln und anderes Gem\u00fcse: Eine Pflanzenkrankheit sorgt in Teilen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":176831,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[59860,13,29170,14,15,59861,12,10,8,9,11,30623,59862],"class_list":{"0":"post-176830","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-ernteausfaelle","9":"tag-headlines","10":"tag-kartoffeln","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-pflanzenkrankheit","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-zikaden","20":"tag-zuckerrueben"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114653595136895352","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/176830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=176830"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/176830\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/176831"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=176830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=176830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=176830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}