{"id":177172,"date":"2025-06-09T16:20:11","date_gmt":"2025-06-09T16:20:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177172\/"},"modified":"2025-06-09T16:20:11","modified_gmt":"2025-06-09T16:20:11","slug":"ukraine-und-russland-starten-neuen-austausch-von-kriegsgefangenen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/177172\/","title":{"rendered":"Ukraine und Russland starten neuen Austausch von Kriegsgefangenen"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            09\/06\/2025 &#8211; 18:12 MESZ<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg.svg+xml\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Die Ukraine und Russland haben einen neuen Austausch von Kriegsgefangenen eingeleitet. Zuvor war in der zweiten Runde der direkten Gespr\u00e4che in Istanbul eine entsprechende Vereinbarung getroffen worden.<\/p>\n<p>&#8222;Ukrainer kommen aus russischer Gefangenschaft nach Hause&#8220;, so Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>&#8222;Der Austausch hat heute begonnen und wird in den kommenden Tagen in mehreren Etappen fortgesetzt. Unter denjenigen, die jetzt zur\u00fcckkehren, sind verwundete und schwer verletzte Gefangene sowie Personen unter 25 Jahren&#8220;, f\u00fcgte Selenskyj hinzu.<\/p>\n<p>Auch das russische Verteidigungsministerium best\u00e4tigte die R\u00fcckkehr der ersten Gruppe russischer Kriegsgefangener, ohne jedoch n\u00e4here Angaben zu den ausgetauschten Soldaten zu machen.<\/p>\n<p>Die ukrainische Koordinationszentrale f\u00fcr die Behandlung von Kriegsgefangenen teilte mit, dass die erste Gruppe der freigelassenen Gefangenen Angeh\u00f6rige der ukrainischen Marine, der Bodentruppen, der Luftwaffe, der Nationalgarde, des Grenzschutzes, der Territorialverteidigung und des Sondertransportdienstes umfasst.<\/p>\n<p>Unter den Zur\u00fcckgekehrten sind auch die Verteidiger von Mariupol, die \u00fcber drei Jahre in russischer Gefangenschaft verbracht haben.<\/p>\n<p>&#8222;Die meisten der zur\u00fcckgekehrten Personen wurden in den ersten Tagen der russischen Invasion im Jahr 2022 gefangen genommen&#8220;, so der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinets.<\/p>\n<p>&#8222;Wir hei\u00dfen alle herzlich willkommen, die nun nach Jahren der Gefangenschaft wieder die Luft ihrer Heimat atmen k\u00f6nnen&#8220;, so Lubinets weiter. &#8222;Unser Team teilt die Freude der Familien, die von ihren Angeh\u00f6rigen einen wertvollen und lang erwarteten Anruf erhalten haben.&#8220;<\/p>\n<p>Kyjiw gab die Gesamtzahl der zur\u00fcckgekehrten Kriegsgefangenen aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht bekannt.<\/p>\n<p>Vor einigen Tagen sagte Selenskyj, dass die Ukraine im Rahmen des Kriegsgefangenenaustauschs \u00fcber das Wochenende 500 Gefangene nach Hause bringen wolle, was letztlich nicht geschah.<\/p>\n<p><strong>R\u00fcckgabe der Leichen der gefallenen Soldaten<\/strong><\/p>\n<p>Kyjiw und Moskau einigten sich darauf, dass der Austausch auch junge Soldaten unter 25 Jahren, Schwerverwundete und Schwerkranke umfassen soll. Die beiden Seiten haben auch vereinbart, die Leichen der gefallenen Soldaten auszutauschen.<\/p>\n<p>Zuvor warf Russland der Ukraine vor, den Austausch zu verschieben und die Vereinbarung nicht einzuhalten.<\/p>\n<p>Moskau erkl\u00e4rte, dass Z\u00fcge mit den Leichen der ukrainischen Soldaten zur Grenze fahren sollten, und warf Kyjiw vor, die Leichen &#8222;nicht abzuholen&#8220;.<\/p>\n<p>Der russische Generalleutnant Aleksandr Zorin sagte der staatlichen Nachrichtenagentur TASS, die \u00dcberf\u00fchrung von &#8222;mehr als 6.000 (ukrainischen) Leichen&#8220; sei bei den Gespr\u00e4chen in der T\u00fcrkei vereinbart worden.<\/p>\n<p>Kyjiw wies die Vorw\u00fcrfe kategorisch zur\u00fcck: Kyrylo Budanow, Leiter des ukrainischen Geheimdienstes, erkl\u00e4rte, die Ukraine halte sich strikt an die bei der zweiten Gespr\u00e4chsrunde in Istanbul getroffenen Vereinbarungen.<\/p>\n<p>Budanow erkl\u00e4rte, dass der Beginn der &#8222;R\u00fcckf\u00fchrungsma\u00dfnahmen&#8220; f\u00fcr die n\u00e4chste Woche geplant sei, wor\u00fcber ihn die russische Seite vor einigen Tagen informiert habe.<\/p>\n<p>In einer Ansprache warf Selenskyj Russland vor, beim vereinbarten Austausch von Kriegsgefangenen ein &#8222;schmutziges politisches Spiel&#8220; zu spielen.<\/p>\n<p>Kyjiw hat nach eigenen Angaben seit M\u00e4rz \u00fcber 5.000 Kriegsgefangene in einer Reihe von Austauschaktionen zur\u00fcckgebracht.<\/p>\n<p>Die Ukraine bietet Russland weiterhin einen Austausch aller Gefangenen an &#8211; ein Vorschlag, den Moskau bisher abgelehnt hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 09\/06\/2025 &#8211; 18:12 MESZ WERBUNG Die Ukraine und Russland haben einen neuen Austausch von Kriegsgefangenen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":177173,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,1435,14,15,4043,4044,850,307,12,317,1712],"class_list":{"0":"post-177172","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-krieg-in-der-ukraine","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-russia","15":"tag-russian-federation","16":"tag-russische-foederation","17":"tag-russland","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-ukraine","20":"tag-ukraine-krieg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114654322675197257","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=177172"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/177172\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/177173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=177172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=177172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=177172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}